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<title>Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? - Nomen est omen</title>
<link>https://wgvdl.com/forum3/</link>
<description>Gleichberechtigung, Männerdiskriminierung, Männerbenachteiligung, Antifeminismus</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Nomen est omen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Univ.-Prof. Dr. phil. Carmen Leicht-Scholten</p>
<p>Im Vergleich zum Bau eines Flugzeugs, Computers oder einer Brücke lässt sich ideologisch aufgebrezeltes Gendergewäsch intellektuell <span style="font-size:large;">leichter-schultern</span>.</p>
</blockquote><p><img src="http://www.bundesinitiative-gleichstellen.de/typo3temp/pics/63ed5f635c.jpg" alt="[image]"  /><br />
Carmen Leicht-Scholten</p>
<p><br />
Ein selbsterklärendes Bild einer Frau, deren wichtigste Eigenschaft: <br />
<strong>Unzufriedenheit. </strong></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 11:14:12 +0000</pubDate>
<category>Feminismus</category><dc:creator>Oliver</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nomen est omen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Univ.-Prof. Dr. phil. Carmen Leicht-Scholten</p>
<p>Im Vergleich zum Bau eines Flugzeugs, Computers oder einer Brücke lässt sich ideologisch aufgebrezeltes Gendergewäsch intellektuell <span style="font-size:large;">leichter-schultern</span>.</p>
<p>Ob Recht, Demokratie, Wissenschaft oder Wirtschaft: Vor dem Weibe ist nun mal nichts sicher! <img src="https://wgvdl.com/forum3/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /> </p>
<p>Grüsse</p>
<p>Manhood</p>
]]></content:encoded>
<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=14783</link>
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<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 10:38:38 +0000</pubDate>
<category>Feminismus</category><dc:creator>Manhood</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Es sind trotz alledem positive Zeichen zu erkennen. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Sicher nicht die feministischen. Gelder sind ja genug vorhanden.</p>
</blockquote><p>Es ist momentan unklar, wie die Bürger reagieren werden, wenn man an ihre Spareinlagen geht und andererseits aber solchen Unfug weiterfinanziert. Da werden bei der Aufdeckung solcher Missbräuche eher Foren wie dieses, nicht aber die kastrierten Medien eine große Rolle spielen. Wenn solch ein öffentlicher Diskurs ins Rollen kommen würde, dann könnte der daraus resultierende Hype/Hysterie wahre Wunder bewirken. Wer da in einem politischen Amt etc. dabei ertappt wird, könnte mit harrschen Konsequenzen rechnen. Eigentlich fängt genau da unsere Stunde an. Ist/wird die Öffentlichkeit diesbezüglich sensibilisiert, dann fällt es der politischen Klasse deutlich schwerer mit &quot;demokratischen Mitteln&quot; zu agieren. Der Übergang zu einer totalen Diktatur wäre deren Lösung. Eines ist sicher: Die Förderung solchen Schwachfugs ist auf Dauer nicht finanzier- und durchsetzbar. Aber ... die werden uns schon in NS-Manier genügend Werwölfe in den Pelz setzen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=14780</link>
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<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 09:35:08 +0000</pubDate>
<category>Feminismus</category><dc:creator>Kalle Wirsch</dc:creator>
</item>
<item>
<title>In aller Bescheidenheit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Habe ich etwas Ähnliches nicht schon 2009 prophezeit?</p>
<p><a href="http://www.wgvdl.com/forum2/forum_entry.php?id=91147">http://www.wgvdl.com/forum2/forum_entry.php?id=91147</a></p>
<p>Gruß, Kurti</p>
]]></content:encoded>
<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=14778</link>
<guid>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=14778</guid>
<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 08:45:18 +0000</pubDate>
<category>Feminismus</category><dc:creator>Kurti</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Schleifen der Wissenschaften geht weiter. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Viele Wissenschaftler die von Fördermitteln und Zuwendungen ihre Forschungen finanzieren, werden bald aufhören müssen.</p>
</blockquote><p>Sicher nicht die feministischen. Gelder sind ja genug vorhanden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=14777</link>
<guid>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=14777</guid>
<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 08:43:18 +0000</pubDate>
<category>Feminismus</category><dc:creator>Oberkellner</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Schleifen der Wissenschaften geht weiter. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, die GenderNazis greifen auch die Ingenieurwissenschaften an. Hinter einem Teilbereich dieses Feldzuges stecken wieder die niederen Juristen. In dem sie ihr schwachsinniges Ausweniglernstudium auf die Bachelor-Ebene &quot;umstellen&quot;, versuchen sie eine gesellschaftliche Aufwertung ihres sinnfreien Lesestudiums zu erreichen. Genau nach demselben Prinzip gehen ja die Dissertations-Faker vor, die sich auch mit fremden Federn schmücken und über den Dr.-Titel ihr gesellschaftliches Ansehen steigern wollen. Ein Problem bleibt dennoch: Ein Abschluss ersetzt keine fehlende Intelligenz.</p>
<p><a href="http://www.einstieg.com/berufswahl/branchen-und-berufe/gesellschaft-recht/news/juristen-ohne-staatsexamen.html">http://www.einstieg.com/berufswahl/branchen-und-berufe/gesellschaft-recht/news/juristen-ohne-staatsexamen.html</a></p>
<p>Folgen dieses Missbrauchs, dieser Vergewaltigung von Wissenschaften werden sein, dass die Glaubwürdigkeit in die Forschung und Entwicklung sowie die Aussagekraft von Wissenschaftlern bald generell in Zweifel gezogen und immer in mit Lobby-Verpflichtungen in Verbindung gebracht wird. Viele Wissenschaftler die von Fördermitteln und Zuwendungen ihre Forschungen finanzieren, werden bald aufhören müssen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=14775</link>
<guid>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=14775</guid>
<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 08:29:53 +0000</pubDate>
<category>Feminismus</category><dc:creator>Kalle Wirsch</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Univ.-Prof. Dr. phil. Carmen Leicht-Scholten (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&quot;<strong>Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften</strong>&quot;, geht es eigentlich noch abgedrehter? Ich denke schon. Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht.</p>
</blockquote><p>Das ist doch der Sinn, denn laut Selbstverständnis soll &quot;gender&quot; in alle Disziplinen getragen werden. Soll heißen, die lernen nichts mehr, aber sie können anschließend allen anderen Vorschriften machen. Betriebsbauftragter für Marxismus/Leninismus und sozialistische Arbeit o.ä. dafür kommen sie dann auf die gequoteten Vorstandsposten.</p>
<blockquote><p>Gefunden bei Hadmut Danisch</p>
</blockquote><p>Immer wieder lesenswert.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=14774</link>
<guid>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=14774</guid>
<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 07:24:40 +0000</pubDate>
<category>Feminismus</category><dc:creator>Newman</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Univ.-Prof. Dr. phil. Carmen Leicht-Scholten (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>F344[/b]Prof. Dr. Carmen Leicht-Scholten[/b] geboren am 26.08.1961 -<br />
leitet seit Juli 2010 als Gastprofessorin das Fachgebiet „Gender und Diversity Management in den Ingenieurwissenschaften“ am Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik an der Fakultät IV der TU Berlin. Zur Wahrnehmung der Tätigkeit wurde sie an der RWTH Aachen von ihrer Tätigkeit als Leiterin der Stabsstelle IntegrationTeam – Human Resources, Gender and Diversity Management (IGaD) beurlaubt. Sie war verantwortlich für die Konzeption der Gender- und Diversity-Strategie der RWTH Aachen im Rahmen des Zukunftskonzeptes Forschung und des Zukunftskonzeptes Lehre und hat dieses hochschulweit umgesetzt. Von 2004 bis 2008 war sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für Soziologie der RWTH Aachen. Sie promovierte 1998 an der Universität Hamburg zu Verfassungsrechtsprechung und Gleichberechtigung, nachdem sie 1993 den Magisterabschluss in Politische Wissenschaften an der Ruprecht-Karls Universität Heidelberg zu Frauenförderung und Quote abgeschlossen hatte - Prof. Dr. Carmen Leicht-Scholten ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Beratungsgremien - Sie ist aktuell in den Strategierat Diversity des österreichischen Wissenschaftsministeriums berufen worden und ist Mitglied der „Women in Science and Technology Group (WIST)“ der EU - Des Weiteren ist sie Auswahlkommissionsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung - Arbeitsschwerpunkte: Wissenschaft und Geschlecht, Gender und Diversity in Higher Education, Gender und Diversity in MINT – von November 2007 bis Juni 2010 war Leicht-Scholten Leiterin der Stabsstelle Integration Team, Human Resources, Gender and Diversity Management an der RWTH Aachen - seit Januar 2012 Professur in „Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften“ - <a href="http://www.igad.rwth-aachen.de/pdf/cls_webcv.pdf">http://www.igad.rwth-aachen.de/pdf/cls_webcv.pdf</a> - Anschrift: Dr. Carmen Leicht-Scholten, Institut für Soziologie, RWTH Aachen, Eilfschornsteinstraße 7, 52062 Aachen – cleicht@soziologie.rwth-aachen.de -<br />
Carmen.Leicht@igad.rwth-aachen.de - carmen.leicht@gdi.rwth-aachen.de - <a href="http://www.gdi.rwth-aachen.de/img/team/leicht_2.png">http://www.gdi.rwth-aachen.de/img/team/leicht_2.png</a></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> <br />
<a href="http://www.streit-fem.de/media/documents/1256029205.pdf?PHPSESSID=hrgn96dimadd00n8n1ffcsft27">http://www.streit-fem.de/media/documents/1256029205.pdf?PHPSESSID=hrgn96dimadd00n8n1ffcsft27</a></p>
<p>&quot;Frauen sind nicht die besseren Menschen&quot;</p>
<p>Warum Quoten notwendig sind und was Frauen von Männern in Führungsrollen nicht unterscheidet - Gender-Professorin Carmen Leicht-Scholten<br />
STANDARD: Wenn es um Geschlechterverteilung in der Führung geht, dann schwingt oft mit, dass Frauen &quot;anders&quot; im Sinne von &quot;besser&quot; führen. Ist das so? <br />
Leicht-Scholten: Jein. Es gibt ja nicht &quot;die Frauen&quot; und &quot;die Männer&quot;, wir sind sozial konstruierte Personen. Wenn wir von Führungsverhalten sprechen, dann haben wir aber noch sehr klar stereotypisierte Vorstellungen von guter Führung: männlich, zeitlich quasi unbegrenzt verfügbar, ungestört von jeglichem Privaten, aufgabenorientiert und an finanziellen Anreizen festzumachen. Frauen sind anders sozialisiert und entsprechen diesem Bild nicht. <br />
STANDARD: Wäre die Wirtschaftskrise nicht oder anders, wären schon mehr Frauen in den Boards gesessen? <br />
Leicht-Scholten: Wären Boards unterschiedlicher, diverser gewesen - ja. Aber: Frauen sind ja nicht die besseren Menschen. <br />
STANDARD: Wenn weibliches Führungsverhalten diskutiert wird, dann kommen Zuschreibungen wie &quot;kommunikativ&quot;, &quot;Bringt Benehmen und kooperativere Stimmung ins Team&quot; und dergleichen - das sind ja auch Stereotype ... <br />
Leicht-Scholten: Natürlich, aber wenn wir den Bias der Führung als männliche Idealvorstellung im Kopf haben, dann gibt es diese Unterschiede. Tatsächlich ist es selbstverständlich die einzelne Person, nicht ihr Geschlecht, die das Verhalten ausdrückt. <br />
STANDARD: Spielt das Geschlecht also doch keine Rolle? <br />
Leicht-Scholten: Doch, solange wir diese Stereotype haben, schon. In einer Gruppe von Führungskräften wird eine Frau nicht als Führungskraft, sondern als Frau wahrgenommen - dann beginnt die Quadratur des Kreises, es ist sehr schwierig, diesen Bestand aufzulösen. Letztlich geht es um Vielfalt, die ja allen Studien zufolge höheren ökonomischen Output und höhere Zufriedenheit in Unternehmen und Organisationen bringt. Das Geschlecht ist aber derzeit noch Thema, weil Frauen 50 Prozent der Gestaltungsmacht zustehen, die sie nicht haben. <br />
STANDARD: Also Quoten? <br />
Leicht-Scholten: Niemand gibt gern die Macht ab. Ich bin absolut für Quoten, und zwar im Kaskadensystem: Es wird keine Rektorinnen geben, wenn es keine Professorinnen gibt. In Unternehmen ist das genauso. Da braucht es Quotenziele mit Anreizsystemen im Sinne von Budgetsanktionen der jeweils verantwortlichen Manager. <br />
STANDARD: Frauen müssen also konkreter an den Machtsesseln sägen? <br />
Leicht-Scholten: Ja, aber nicht einzelne Männer in Einzelhaft nehmen für ein gesellschaftliches Problem, das wir haben. Es wird gern weichgeredet, aber es geht um Verteilungsmacht, um 50 Prozent des Himmels, der Hölle. <br />
STANDARD: Ein hohes Maß an politischer Correctness im Sprachgebrauch wär ja schon mal da ... <br />
Leicht-Scholten: Ja, da sind wir ganz gut am Weg, aber wir müssen jetzt weitergehen mit Sensibilisierung auf allen Ebenen, individuell, strukturell, auf organisatorischer Ebene. Frauen wie Männer sind aufgerufen, ihre Rollen zu reflektieren - da ist in der jungen Generation ja auch ein Wandlungsprozess sichtbar. Quoten wären jetzt das probate Mittel, um deutlich zu machen, dass wir ankommen wollen ... und nicht mehr über weibliches und männliches, sondern nur mehr über gutes und schlechtes Führungsverhalten sprechen. (Karin Bauer/DER STANDARD; Printausgabe, 28./29.1.2012)<br />
CARMEN LEICHT-SCHOLTEN ist Professorin für Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften an der Fakultät für Bauingenieurwesen an der technischen Hochschule RWTH Aachen. Sie referierte diese Woche beim Personalentwicklungskongress der Med-Uni Wien.<br />
<a href="http://derstandard.at/1326503955679/Quoten-im-Kaskadensystem-Frauen-sind-nicht-die-besseren-Menschen">http://derstandard.at/1326503955679/Quoten-im-Kaskadensystem-Frauen-sind-nicht-die-besseren-Menschen</a></p>
<p><br />
Frauen sind für den Arbeitsmarkt ein schlafendes Potential. Darin waren sich die Podiums-teilnehmerinnen des Managerinnen-Talk in der IHK Aachen einig. Marion Bredehorst, Staatssekretärin im NRW-Gesundheits-ministerium, sprach von 200.000 Müttern in Nordrhein-Westfalen, die gern arbeiten würden.<br />
Die Hindernisse, die dem entgegenstehen, sind hinreichend bekannt und Dr. Susanne Altmeyer, Oberärztin der Röher Parkklinik Eschweiler, zählte sie auf: fehlende Kinderbetreuung, unflexible Arbeitszeiten, mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch Schichtdienste. Professorin Dr. Carmen Leicht-Scholten von der TU Berlin plädierte dafür Unterschiedlichkeiten mehr zu schätzen, denn gerade Vielfalt in der Belegschaft – von Männern und Frauen, Nationalitäten und Generationen – bringe besser Ergebnisse.<br />
Die Unternehmenskultur und die Werte einer Firma spielen gerade bei Frauen eine wichtige Rolle in der Entscheidung für einen Arbeitsplatz, betonte Stefanie Setz, Personalleiterin bei Ercisson, Aachen. Und gute Fachkräfte zu gewinnen werde immer schwieriger und immer teuerer, erklärte die Personalfachfrau.<br />
(Das Foto zeigt von links Dr. Susanne Altmeyer, Oberärztin Röher Parkklinik Eschweiler, Prof. Dr. Carmen Leicht-Scholten, TU Berlin, und Stefanie Petz, Personalleiterin Ericsson Aachen.)<br />
Siehe auch:<br />
Gefördert vom Bundesarbeitsministerium und dem Europäischen Sozialfonds gibt es dazu in Aachen ein Projekt, das dem Fachkräftemangel speziell bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) entgegen wirken will. „Hier sind die Potenziale von Frauen nämlich noch längst nicht ausgeschöpft“, sagt Projektleiterin Elke Witzmann von ac-consult. “Unternehmen, die Gleichstellung strategisch nutzen, werden in Zeiten des Fachkräftemangels die Nase vorn haben.“<br />
Das Projekt „profit“ wird im Rahmen der Bundesinitiative „Gleichste!!en“ finanziert, die Teilnahme ist für KMU und Frauen kostenlos.<br />
Pressearbeit für das Projekt: Claudia Dechamps Text und PR</p>
<p><a href="http://www.claudia-dechamps.de/2011/05/managerinnen-talk-in-der-ihk-aachen/">http://www.claudia-dechamps.de/2011/05/managerinnen-talk-in-der-ihk-aachen/</a></p>
<p>&quot;Erstens: die Frauen sind eindeutig in der Minorit<br />
ät. Zweitens aber: ihr ohnehin niedriger Prozentsatz<br />
nimmt rapide ab mit aufsteigender Hierarchie!&quot;<br />
Diese Aussage aus dem Jahre 1963 von Margarete<br />
von Brentano hat auch heute noch ihre Berechtigung.<br />
Zwar lässt sich die erste Feststellung in dieser<br />
Absolutheit heute so nicht mehr halten; der<br />
Frauenanteil ist in allen Studienfächern kontinuierlich<br />
gestiegen und beträgt teilweise schon über<br />
50 %, doch was den zweiten Teil der These betrifft,<br />
so hat sich bis heute nichts Grundlegendes geändert.<br />
Denn trotz stetig steigender Studentinnenzahlen<br />
wirkt sich dieser Anstieg auf die nachfolgenden<br />
Qualifikationsstufen im Wissenschaftsbetrieb<br />
nur marginal aus. Die Zahl der Frauen nimmt<br />
immer noch mit steigender Qualifikationsstufe<br />
überproportional ab. Die Frauen gehen in der<br />
&quot;leaky pipeline&quot; verloren.<br />
Im Rahmen der Studie soll den Fragen nachgegangen<br />
werden, worin Chancen und Grenzen von<br />
Mentoringprogrammen für Frauen in der Wissenschaft<br />
vor dem Hintergrund unterschiedlicher Disziplinen<br />
liegen. Welche Faktoren und Bedingungen<br />
befördern in den verschiedenen Disziplinen<br />
die vertikale Ungleichheit der Geschlechter in der<br />
Wissenschaft und wo können und sollten Mentoringprogramme<br />
demzufolge ansetzen.<br />
Die Ausgangsthese ist, dass sich ausgehend von<br />
neuesten wissenschaftstheoretischen ErkenntBeitr<br />
äge<br />
Journal Netzwerk Frauenforschung NRW  Nr.19/2005  37<br />
nissen zur Bedeutung von Wissenschaft als sozialem<br />
Feld im Anschluss an die Theorie Bourdieus -<br />
in den unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen<br />
auch spezifische Bedingungen und Faktoren<br />
identifizieren lassen, die geschlechterdifferente<br />
Bedingungen und Verhaltensweisen erzeugen<br />
und damit die Geschlechtszugehörigkeit sozial<br />
relevant werden lassen. Wenn sich aber keine<br />
eindeutigen Muster von Geschlechtsunterschieden<br />
über die Disziplinen hinweg festmachen lassen<br />
(vgl. Heintz 2004) und es vielmehr eine große<br />
Bandbreite von Zuschreibungen und Deutungsprozessen<br />
gibt, dann ist anzunehmen, dass sich<br />
diese Heterogenität auch in der Umsetzung und<br />
Wirksamkeit von Mentoringprogrammen für Wissenschaftlerinnen<br />
widerspiegelt.<br />
Im Rahmen des Projektes werden zwei unterschiedliche<br />
Forschungsstränge der Geschlechterforschung<br />
thematisch zusammengeführt.<br />
Im Anschluss an organisationssoziologische Ans<br />
ätze, in denen vor allem außeruniversitäre Forschungsinstitute<br />
auf Barrieren für Wissenschaftlerinnen<br />
untersucht wurden (Allmendinger u. a.<br />
2000, Matthies u. a. 2001, Wimbauer 1999) wird<br />
das Instrument des Mentoring vor dem Hintergrund<br />
neuester wissenschaftstheoretischer Erkenntnissen<br />
zur Bedeutung von Wissenschaft als<br />
sozialem Feld im Anschluss an die Theorie<br />
Bourdieus untersucht (vgl. Krais 2000, Zimmermann<br />
2000, Engler 2001, Andresen 2001,<br />
Beaufays 2003).<br />
Auf der Grundlage einer komparatistisch angelegten<br />
quantitativen Untersuchung von drei Mentoringprogrammen<br />
für Nachwuchswissenschaftlerinnen<br />
in Natur- und Ingenieurwissenschaften,<br />
den Geisteswissenschaften und Medizin/ Life<br />
Science wird der Frage nachgegangen, ob sich unterschiedliche<br />
geschlechterdifferente Bedingungen<br />
und Verhaltensweisen in den Disziplinen feststellen<br />
lassen, und welche Erfordernisse von Seiten<br />
der beteiligten Wissenschaftlerinnen demzufolge<br />
an das Programm gestellt werden. Die quantitativen<br />
Daten werden durch eine qualitative Studie<br />
ergänzt.<br />
So verspricht das Forschungsvorhaben neben dem<br />
wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn auch Aufschl<br />
üsse über die Bedeutung von Mentoring als<br />
gleichstellungspolitisches Instrument innerhalb<br />
der unterschiedlichen Disziplinen.<br />
Die vergleichende Studie mit der Befragung der<br />
beteiligten Wissenschaftlerinnen zum Mentoringprogramm<br />
liefert einerseits Erkenntnisse darüber,<br />
ob einzelne Elemente des Programms (Training,<br />
Networking, One-to-One Mentoring) in den jeweiligen<br />
Disziplinen als unterstützend und hilfreich<br />
erlebt werden. So ist anzunehmen, dass sich<br />
geschlechtsspezifische Zuschreibungen, auch auf<br />
die Anforderungen von Wissenschaftlerinnen an<br />
Mentoringprogramme niederschlagen. Damit bietet<br />
sie aber auch Erkenntnisse über die Identifizierung<br />
von Faktoren, die in den einzelnen Disziplinen<br />
zu einer geschlechtsspezifischen Zuschreibung<br />
führen und kann andererseits Aufschlüsse<br />
darüber geben, welche Mechanismen dann als<br />
ausschließende wirksam werden.<br />
Theoretische Einbettung<br />
Die Bedeutung von Mentoring und informellen<br />
Förderbeziehungen für eine Karriere in der Wissenschaft<br />
wird in vielen Studien belegt. So kommen<br />
Schliesselberger/Strasser/Leemann/Heintz in<br />
ihrer 1998 durchgeführten Studie - auf der Grundlage<br />
von 30 qualitativen Interviews mit Professorinnen<br />
und Professoren - zu dem Schluss, dass erhebliche<br />
Unterschiede zwischen Männern und<br />
Frauen bezüglich des erfahrenen Mentorings und<br />
der eigenen Förderpraxis bestehen. Während für<br />
den akademischen Aufstieg der Professoren eine<br />
&quot;die zentralen Karriereschritte begleitende, kontinuierliche<br />
Lehrer-Schüler Bindung&quot; konstatiert<br />
wurde, ließen sich bei den Professorinnen keine<br />
derartigen Förderstrukturen festmachen.<br />
Auch die Untersuchung von Allmendinger/Fuchs/<br />
von Stebut aus dem Jahre 2000 beschreibt<br />
Mentoring als wesentlich für erfolgreiche berufliche<br />
Werdegänge. Danach beruhen wissenschaftliche<br />
Karrieren wesentlich auf informellen Strukturen,<br />
an deren Bereitstellung und Vermittlung die<br />
&quot;akademisch und wissenschaftlich Verantwortlichen<br />
als Mentoren und Mentorinnen wesentlich<br />
Anteil haben!&quot; (ebd.: 37).<br />
Am Beispiel der Max Planck Gesellschaft untersuchen<br />
die Forscherinnen, ob und wie die Direktorinnen<br />
der Institute die Rolle als MentorInnen ausf<br />
üllen und wie sich eine Verankerung in der wissenschaftlichen<br />
Gemeinschaft geschlechtsspezifisch<br />
unterscheidet. Zu Beginn ihrer wissenschaftlichen<br />
Laufbahn lassen sich für weibliche und<br />
männliche Nachwuchswissenschaftler in der internen,<br />
als auch der externen Verankerung sowie<br />
in der Bewertung der Mentorenrolle durch die<br />
NachwuchswissenschaftlerInnen nur kleine Unterschiede<br />
feststellen. Frauen akkumulieren jedoch<br />
Nachteile im Laufe ihrer Karriere. Die Untersuchung<br />
kommt zu dem Ergebnis, &quot;dass sie im direkten<br />
Vergleich zu Männern an karriererelevanten<br />
Punkten weniger Unterstützung und Betreuung<br />
erfahren, weniger Zugänge zu professionellen<br />
Netzwerken bekommen und kaum weibliche<br />
Rollenvorbilder in der Wissenschaft finden&quot;<br />
(ebd.: 45).<br />
Zimmer stellt in ihrer quantitativen Vollerhebung<br />
unter deutschen Professorinnen und Professoren<br />
geschlechtsspezifische Unterschiede in der Kar38<br />
Journal Netzwerk Frauenforschung NRW  Nr.19/2005<br />
Beiträge<br />
riereentwicklung fest. Auch sehen sich Frauen<br />
schlechter eingebunden in informelle Netzwerke<br />
als ihre männlichen Kollegen (Zimmer 2003).<br />
Alle genannten Studien betonen die Bedeutung<br />
von Mentoringbeziehungen für eine wissenschaftliche<br />
Karriere. Untersuchungen darüber, inwieweit<br />
Mentoringprogramme diese fehlenden &quot;nat<br />
ürlichen Mentoringbeziehungen&quot; ersetzen können<br />
liegen bisher kaum vor (vgl. Löther 2003).<br />
Auch ein differenzierter Blick auf die Chancen und<br />
Grenzen von Mentoringprogrammen in unterschiedlichen<br />
Disziplinen fehlt bisher. Hier will das<br />
Forschungsvorhaben ansetzen.<br />
Wissenschaftstheoretisch lässt sich diese Fragestellung<br />
vor dem Hintergrund diverser Studien betrachten,<br />
die sich mit der Frage beschäftigen, wie<br />
Wissenschaft als soziales Feld funktioniert und<br />
wie Frauen sich in diesem Spiel positionieren können<br />
(Krais 2000, Zimmermann 2000, Engler 2001).<br />
Theoretischer Bezugsrahmen dieser Arbeiten ist<br />
der reflexive Ansatz Bourdieus. Damit gehen die<br />
Untersuchungen über organisationssoziologische<br />
Ansätze aber insofern hinaus, als Wissenschaft<br />
nicht ausschließlich in seiner spezifischen Funktionslogik<br />
als Organisation mit ihren besonderen<br />
Strukturen untersucht wird, sondern als soziales<br />
Feld mit einer durch die Akteure verkörperten<br />
spezifischen sozialen Praxis im Sinne Bourdieus.<br />
Im Anschluss an die Arbeiten von Beaufays und<br />
Heintz soll ein Beitrag zur Sichtbarmachung der<br />
wechselseitigen Konstitutionen von Geschlecht<br />
und Wissenschaft im disziplinären Vergleich vor<br />
der Matrix der Mentoringprogramme geleistet<br />
werden um damit Aufschluss über Chancen und<br />
Grenzen von Mentoringprogrammen der Wissenschaft<br />
geben zu können.<br />
Empirische Grundlagen<br />
Als Grundlage der komparatistisch angelegten<br />
quantitativen Untersuchung dienen drei Mentoring-<br />
Programme für Nachwuchswissenschaftlerinnen<br />
in Natur- und Ingenieur-Wissenschaften,<br />
den Geisteswissenschaften und Medizin/ Life<br />
Science. Die Programme richten sich an hochqualifizierte<br />
promovierte Wissenschaftlerinnen, die<br />
eine Hochschulkarriere anstreben. Die Programmkonzeptionen<br />
wurden in gegenseitiger Absprache<br />
erarbeitet und anhand äquivalenter Rahmenbedingungen<br />
entwickelt, sowohl was die<br />
Gruppenzahl der aufgenommen Mentees, Art und<br />
Umfang der begleitenden Trainings, als auch die<br />
Auswahl und Ansprache der Mentorinnen und<br />
Mentoren betrifft. Auch die Dauer des Mentoringprozesses<br />
und die prinzipiellen strukturellen<br />
und zeitlichen Ablaufpläne stimmen überein, womit<br />
eine grundsätzliche Vergleichbarkeit möglich<br />
ist.<br />
Die Zielgruppe der Befragung bestimmt sich über<br />
die Teilnahme der Wissenschaftlerinnen der drei<br />
Mentoringprogrammen. Ihre Befragung erfolgt im<br />
Laufe des Mentoringprozesses anhand dreier teilstandardisierter<br />
Fragebögen, die zu Beginn, im<br />
Prozessverlauf und nach Ende der offiziellen<br />
Mentoringbeziehung an die Wissenschaftlerinnen<br />
ausgegeben werden.<br />
Anhand des ersten Fragebogens soll im Vorfeld<br />
des Mentoringprozesses abgeklärt werden, mit<br />
welcher Motivation die Mentees teilnehmen.<br />
Welche Erwartungen sie im Einzelnen an den<br />
Mentoringprozess, ihr Gegenüber oder die individuelle<br />
Unterstützung haben, aber auch, wie sie<br />
sich selbst in den Prozess einbringen wollen. Der<br />
Fragebogen zur Zwischenbilanz zielt insbesondere<br />
auf eine detaillierte Abbildung und Bewertung<br />
der bisherigen Mentoring Kontakte der einzelnen<br />
Tandems ab und bietet der Wissenschaftlerin die<br />
Möglichkeit einer kritischen Reflektion sowohl<br />
was ihre Mentoringbeziehung als auch was die<br />
Programmkonzeption betrifft.<br />
Im Abschlussfragebogen steht zum einen eine retrospektive/<br />
summative Bewertung der individuellen<br />
Tandembeziehungen sowie der Projektkonzeption<br />
und der einzelnen Elemente des<br />
Mentoring. Zum anderen soll auch evaluiert werden,<br />
ob die Mentees durch die Teilnahme am Programm<br />
eine veränderte Einschätzung ihrer Karrierechancen<br />
haben, sei es subjektiv oder objektiv<br />
begründet. Die Fragebögen werden durch leitfadengest<br />
ützte Interviews ergänzt.<br />
Das Forschungsvorhaben will an der Schnittstelle<br />
zwischen Wissenschaftsforschung und Organisationssoziologie<br />
die bestehenden Erkenntnisse<br />
beider Stränge verbinden (vgl. Heintz 2004) und<br />
damit nicht nur zur Klärung geschlechterdifferenter<br />
Faktoren in den unterschiedlichen Fachbereichen<br />
beitragen, sondern darüber hinaus Impulse<br />
für die Konzeption von Mentoringprogrammen<br />
in den verschiedenen Disziplinen als gleichstellungspolitische<br />
Maßnahmen liefern.<br />
Das im April 2004 gestartete Forschungsprojekt<br />
wird vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung<br />
des Landes Nordrhein Westfalen aus Mitteln<br />
des HWP-Programms gefördert.<br />
Literatur<br />
Allmendinger/Jutta, Fuchs, Stefan /von Stebut, Janina:<br />
Should I stay or should I go? Mentoring, Verankerung und<br />
Verbleib in der Wissenschaft. Empirischer Ergebnisse einer<br />
Studie zu Karriereverläufen von Frauen und Männern<br />
in Instituten der MPG, in: Karriere von Akademikerinnen.<br />
Bedeutung des Mentoring als Instrument der Nachwuchsf<br />
örderung, in: Page/Leemann 2000, S. 33-48</p>
<p><a href="http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/Journal-19_Netzwerk-FGF.pdf">http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/Journal-19_Netzwerk-FGF.pdf</a></p>
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<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 07:05:37 +0000</pubDate>
<category>Feminismus</category><dc:creator>Oberkellner</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Univ.-Prof. Dr. phil. Carmen Leicht-Scholten</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kurzvita<br />
<span class="fremdzitat">Carmen Leicht-Scholten wurde im Januar 2012 auf die Professur „Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften“ berufen. Von Juli 2010-Oktober 2011 hatte sie eine Gastprofessur im Fachgebiet „Gender und Diversity Management in den Ingenieurwissenschaften“, angesiedelt am Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik an der Fakultät IV der TU Berlin. Seit 2012 ist sie Studiendekanin der Fakultät für Bauingenieurwesen der RWTH Aachen.</span><br />
<a href="http://www.gdi.rwth-aachen.de/team/leitung.html">http://www.gdi.rwth-aachen.de/team/leitung.html</a></p>
<p><span class="fremdzitat">Seit Januar 2012 ist Frau Leicht-Scholten wieder hauptamtlich an der RWTH Aachen tätig und übernimmt dort die Professur „Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften“</span><br />
<a href="http://www.isti.tu-berlin.de/?id=90283">http://www.isti.tu-berlin.de/?id=90283</a></p>
<p>&quot;<strong>Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften</strong>&quot;, geht es eigentlich noch abgedrehter? Ich denke schon. Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht.</p>
<p>Gefunden bei Hadmut Danisch<br />
<a href="http://www.danisch.de/blog/2013/04/22/nonsens-wissenschaft-wenn-soziologen-und-philosophen-bauingenieurwesen-betreiben/">http://www.danisch.de/blog/2013/04/22/nonsens-wissenschaft-wenn-soziologen-und-philosophen-bauingenieurwesen-betreiben/</a></p>
<p>Rainer</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 06:27:56 +0000</pubDate>
<category>Feminismus</category><dc:creator>Rainer</dc:creator>
</item>
</channel>
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