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<title>Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? - Liste Femanzen Bettina Stadlbauer</title>
<link>https://wgvdl.com/forum3/</link>
<description>Gleichberechtigung, Männerdiskriminierung, Männerbenachteiligung, Antifeminismus</description>
<language>de</language>
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<title>Liste Femanzen Bettina Stadlbauer</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>F57 <strong>Bettina Stadlbauer</strong> AUT – geboren am 22.04.1967 in Linz (Österreich) – gelernte Bürokauffrau – Landesvorsitzende in der Gewerkschaft der Privatangestellten von 1990 bis 1994 - 1994 Mitglied des ÖGB-Jugendvorstandes - von 2002 bis 2008 Abgeordnete zum Nationalrat – Geschäftsführerin der SPÖ-Bundesfrauenorganisation – eine Tochter – bettina.stadlbauer@oegb.at – <a href="http://www.bettina-stadlbauer.at">www.bettina-stadlbauer.at</a> – bettina.stadlbauer@spoe.at - <a href="http://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_14851/2101856_384.jpg">http://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_14851/2101856_384.jpg</a></p>
<p>Die Gewalt gegen Frauen nimmt zu</p>
<p>Wien . Die Gewalt gegen Frauen in Österreich steigt. Jahr für Jahr flüchten mehr Betroffene in Frauenhäuser. Derzeit gibt es bundesweit 28 Einrichtungen mit 600 Plätzen. &quot;Das sind laut EU-Parlament 200 zu wenig&quot;, sagt SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer. Was den Opferschutz betrifft, sei die Situation in letzter Zeit zwar verbessert worden, dennoch gebe es noch viel zu tun. <br />
Die Folgekosten aus Gewalt gegen Frauen belaufen sich pro Jahr auf 78 Millionen Euro. Geld, das man sinnvoller präventiv einsetzen sollte. Zum Ausbau des Opferschutzes will die SPÖ im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung die Geltungsdauer der Einstweiligen Verfügung auf Wegweisung von drei auf sechs Monate ausweiten. Weiters müsse die Regelung auch für ehemalige Lebensgefährten, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, gelten. Ausbau von Interventionsstellen und laufende Evaluierung des Anti-Stalking-Gesetzes sind weitere Forderungen. <br />
Kritik am neuen Opferschutzgesetz kommt von Udo Jesionek, Präsident der Opfer-Hilfsorganisation &quot;Weißer Ring&quot;. Im ORF&quot;Morgenjournal&quot; hatte er darauf hingewiesen, dass das Gesetz zu kompliziert für die Betroffenen sei. Die Zuständigkeit von vier Ministerien schaffe zu-sätzlich Verwirrung, sodass die Hauptaufgabe von Opferschutzorganisationen momentan sei, die Betroffenen durch die Wirren der Ministerien zu begleiten.</p>
<p><a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&amp;Alias=wzo&amp;cob=246114">http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&amp;Alias=wzo&amp;cob=246114</a></p>
<p>Ab heute, dem Equal Day, arbeiten Frauen in Österreich statistisch betrachtet gratis, da sie noch immer um ein Drittel weniger verdienen als Männer.<br />
&quot;Das was Männer bis jetzt verdient haben, verdienen Frauen ein ganzes Jahr&quot;, betonte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer bei einer gemeinsamen Veranstaltung der SPÖ-Frauen gemeinsam mit der Aktion kritischer Schülerinnen und Schüler (aks), der Sozialistischen Jugend (SJ), der Jungen Generation (JG) und dem Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten Ös-terreichs (VSStÖ). </p>
<p>&quot;Wir müssen für eine optimale Vereinbarkeit von Beruf und Familie sorgen. Diese soll jedoch nicht nur zu Lasten der Frauen stattfinden, sondern auch Männer sollen verstärkt in die Pflicht genommen werden&quot;, erläuterte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer. Dafür sind ein ausreichendes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen und bessere Arbeitszeitformen notwendig.</p>
<p>Darüber hinaus fordern die SPÖ-Frauen eine an Frauenförderung gekoppelte Wirtschaftsförde-rung. „Dazu zählt in erster Linie, dass öffentliche Aufträge von der Republik Österreich nur an Betriebe gehen, die aktive Frauenförderung vorweisen können&quot;, führte Stadlbauer aus.</p>
<p><a href="http://www.brunn-wild.spoe.at/?pid=3772&amp;id=22007">http://www.brunn-wild.spoe.at/?pid=3772&amp;id=22007</a></p>
<p>Neue Frauen braucht das Land<br />
Wien, Löwelstrasse. SPÖ-Zentrale. Bundesfrauenvorsitzende und Nationalratspräsidentin Barbara Prammer sowie Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer nehmen zum Thema &quot;Soziale Sicherheit für Frauen&quot; Stellung und präsentieren die Wahlkampagne der SPÖ-Frauen. Wien-konkret war dabei. <br />
Frauenquoten in den Aufsichtsräten<br />
Ein Thema das nicht fehlen darf. Barbara Prammer weist auf die vielen Untersuchungen und Berichte aus Norwegen hin und wie erfolgreich der norwegische Weg war mit gesetzlichen Vorgaben 40 Prozent Frauen in die Aufsichtsräte zu bringen. <br />
Auch die ÖVP-Frauen hätten schon signalisiert, dass man sich eine Quotierung vorstellen könne und hätten dabei die SPÖ-Frauen definitiv als Bündnispartnerinnen.</p>
<p><br />
Wirtschaftsförderung an Frauenförderung koppeln<br />
Weiter habe man in den letzten eineinhalb Jahren viele Maßnahmen gesetzt, auch die Frauenministerinnen, das reiche aber nicht: &quot;Denn nur was Gesetz ist werde eingehalten. All das was gesetzlich normiert ist gilt, und daher ist jede gesetzliche Maßnahme natürlich eine bedeutend bessere als die Zuckerl um Unternehmen zu locken.&quot; </p>
<p>Warum die SPÖ die richtige Partei ist<br />
Bettina Stadlbauer bemühte sich zu erklären, warum man andere Parteien nicht wählen könne. Mehr wehmütig wurde Brigit Weinzinger von den Grünen genannt, die, wie sie selbst, gerne und selbstsicher nach gesetzlich quotierten Aufsichtsratsposten und Parlamentssitzen geschielt hatte. Die trockene Auskunft van der Bellens, dass Weinzinger eben nicht mehr wählbar sei stieße bei ihr, Stadlbauer, auf Missfallen. <br />
Kritik auch an der FPÖ, die Karlheinz Klement (Genderwahn) letztlich nicht wegen seiner frauenkritischen Äußerungen aus der Partei ausgeschlossen hatte sondern andere Gründe fand. </p>
<p>Fragen an die SPÖ-Frauen<br />
Nach der Vorstellung des Programms stellten sich dann konkrete Fragen, etwa zur Halbierung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel. Aber auch die Leser von Wien-konkret kamen hinsichtlich Gleichbehandlungsfragen auf ihre Kosten.</p>
<p><a href="http://www.wien-konkret.at/soziales/maennerdiskriminierung/frauenquote/spoe-frauen/">http://www.wien-konkret.at/soziales/maennerdiskriminierung/frauenquote/spoe-frauen/</a></p>
<p>Prammer will Vergabe öffentlicher Aufträge an Frauenförderung koppeln<br />
Stadlbauer - mit SPÖ-Regierung gibt es wieder Frauenpolitik</p>
<p><br />
Wien (SK) - SPÖ-Frauenvorsitzende, Nationalratspräsidentin Barbara<br />
Prammer setzt auf Überzeugungsarbeit und konkrete Maßnahmen, um die<br />
Situation der Frauen am Arbeitsmarkt zu verbessern. In einer<br />
gemeinsamen Pressekonferenz mit der SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin<br />
Bettina Stadlbauer am Montag im Vorfeld des Internationalen<br />
Frauentags betonte Prammer, sie könne sich durchaus auch Maßnahmen<br />
vorstellen, die nicht im Koalitionsabkommen enthalten sind. Etwa bei<br />
der Koppelung der öffentlichen Aufträge an Frauenförderung.<br />
Stadlbauer regte verpflichtende Frauenförderpläne und eine Koppelung<br />
der Wirtschafts- an die Frauenförderung an. Es gehe darum, den<br />
Koalitionspartner durch intensive Gespräche zu überzeugen. ****</p>
<p>Im Koalitionsabkommen ist die Frauenförderung durch betriebliche<br />
Frauenförderpläne festgeschrieben. Die &quot;Zielvorgaben&quot; der SPÖ-Frauen<br />
sind echte finanzielle Anreize, wie die Koppelung der öffentlichen<br />
Aufträge an Frauenförderung. &quot;Der Staat soll hier als 'role model'<br />
eine Vorreiterrolle spielen&quot;, so Prammer. Dann würden andere<br />
nachziehen. &quot;Frauenpolitik wird wieder sichtbar. Die SPÖ in<br />
Regierungsverantwortung ist ein Garant dafür, dass wieder etwas für<br />
Frauen passiert&quot;, erklärte Stadlbauer. Ein Teil dieser Politik sei im<br />
Regierungsprogramm festgeschrieben, ein zweiter Teil finde sich in<br />
den frauenpolitischen Zielen der SPÖ wieder. Ein zentrales Thema der<br />
SPÖ-Frauen sei nach wie vor die Erleichterung der Berufstätigkeit für<br />
die weibliche Bevölkerung. Stadlbauer will sich in diesem Kontext<br />
dafür einsetzen, dass Frauenförderpläne verpflichtend werden. Des<br />
Weiteren strebt sie eine Koppelung der Wirtschafts- an die<br />
Frauenförderung an.<br />
Die Einkommensschere ist dramatisch, betonte Prammer und erinnerte<br />
daran, dass Frauen um ein Drittel weniger als Männer verdienen. Die<br />
Probleme sind an den Problemen beim Wiedereinstieg festzumachen und<br />
bei der hohen Teilzeitquote in Österreich sowie an der &quot;gläsernen<br />
Decke&quot; wenn es um Aufstieg und Führungspositionen geht. Laut einer<br />
Studie des European Women's Management Developement sitzen in vier<br />
von fünf Unternehmen ausschließlich Männer im Aufsichtsrat und nur 11<br />
Prozent der Führungspositionen werden von Frauen besetzt. &quot;Wenn man<br />
die entsprechenden Rahmenbedingungen schafft, dann wird es auch an<br />
den Unternehmensspitzen mehr Frauen geben&quot;, ist Prammer überzeugt.<br />
Auch gelte es, die starke geschlechtsspezifische Segmentierung nach<br />
Branchen und Berufen zu durchbrechen. <br />
Allgemein ist Prammer überzeugt, dass es ganz ohne Frauenquoten nicht<br />
gehen wird. &quot;Wenn man sagt, man will keine Quoten, dann muss man auch<br />
von den Männerquoten reden, die ja existieren.&quot; Als Beispiel führte<br />
Prammer Norwegen an, wo es sogar in Chefetagen Frauenquoten gibt.<br />
Wenn die Frauenförderung per Quoten &quot;in so ausgefeilter und<br />
tiefgreifender Art in anderen Staaten existiert, dann müsste das auch<br />
in Österreich möglich sein&quot;. Weiters regte Prammer eine flexiblere<br />
Denkweise der Unternehmen an, um jungen Eltern individuelle<br />
Arbeitszeitflexibilisierung zu ermöglichen.<br />
Dass Frauen mit Kindern ohne schlechtem Gewissen einem Beruf<br />
nachgehen können, müsse eine Selbstverständlichkeit sein. Die<br />
negative Grundstimmung der letzten Jahre - die sich auch in der<br />
Diskussion der letzten Wochen widerspiegle - sei nicht mehr<br />
zeitgemäß. &quot;Frauen haben ein Grundrecht auf Berufstätigkeit.&quot;<br />
Stadlbauer zu Kinderbetreuung - Wie viele Erhebungen brauchen wir noch?<br />
&quot;Wir wollen 50.000 neue Kinderbetreuungsplätze&quot;, legte sich die<br />
SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin fest. Zudem stehe es an, 40.000<br />
Kinderbetreuungsplätze qualitativ, also etwa bei den Öffnungszeiten,<br />
zu verbessern. &quot;Wir werden unser Ziel nicht aus den Augen verlieren&quot;,<br />
ließ Stadlbauer aufhorchen. Wortspenden von konservativen Politikern<br />
und von katholischer Seite, &quot;die die Frauen auf die Mutterrolle<br />
reduzieren wollen&quot;, hält sie für entbehrlich. Kritik von Stadlbauer<br />
gab es auch für die Familienministerin: &quot;Kdolsky will sich entgegen<br />
anfänglicher Beteuerungen nun doch nicht auf 50.000 Betreuungsplätze<br />
festlegen, sondern zunächst eine Erhebung durchführen&quot;. Stadlbauer<br />
fragt sich: &quot;Wie viel Erhebungen brauchen wir denn noch?<br />
Fortschrittliche Politik bedeutet nämlich, nicht ständig zu bremsen&quot;.<br />
&quot;Ein wichtiges Mittel der Frauenförderung ist der im<br />
Regierungsprogramm festgeschriebene Generalkollektivvertrag mit einem<br />
Mindestlohn von 1.000 Euro&quot;, machte Stadlbauer deutlich. Sie tritt<br />
außerdem dafür ein, dass dieser Mindestlohn auch in Branchen ohne<br />
Kollektivvertrag zum Tragen kommt. <br />
Bundesweite Kampagne: &quot;Sozialdemokratinnen gestalten - Kurswechsel in<br />
der Frauenpolitik&quot;<br />
Der Internationale Frauentag wurde 1911 von Sozialdemokratinnen ins<br />
Leben gerufen und wird seit 1921 am 8. März begangen. Jedes Jahr<br />
Anfang März würden sich viele mit Frauenthemen beschäftigen. &quot;Wir<br />
SozialdemokratInnen beschäftigen uns das ganz Jahr damit&quot;, betonte<br />
Prammer. <br />
Stadlbauer nahm die Gelegenheit wahr, den bundesweiten Aktionstag<br />
&quot;Ran an die Jobs&quot; und Start der Kampagne &quot;Sozialdemokratinnen<br />
gestalten - Kurswechsel in der Frauenpolitik&quot; am 7. März<br />
anzukündigen. Beginnen werde dieser mit einem Fototermin um 12 Uhr 15<br />
vor der Bellaria in Wien. (Schluss) up/re</p>
<p><a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20070305_OTS0107/prammer-will-vergabe-oeffentlicher-auftraege-an-frauenfoerderung-koppeln">http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20070305_OTS0107/prammer-will-vergabe-oeffentlicher-auftraege-an-frauenfoerderung-koppeln</a></p>
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<pubDate>Sun, 06 Oct 2013 09:42:30 +0000</pubDate>
<category>Liste Femanzen</category><dc:creator>Oberkellner</dc:creator>
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