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<title>Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? - 100 Jahre vor Bukowski</title>
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<description>Gleichberechtigung, Männerdiskriminierung, Männerbenachteiligung, Antifeminismus</description>
<language>de</language>
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<title>100 Jahre vor Bukowski (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>... Aber die<br />
Girls wissen alle, daß es sich dabei um KAPITAL handelt. Und dann<br />
betrachte man einmal die GESICHTER, die einem da entgegenlächeln. Das<br />
sind keine menschlichen Gesichter. Das ist genormtes Lächeln, in ein<br />
Stück toten Karton eingestanzt. Die Einzelteile — Nase, Ohren, Mund<br />
usw. — entsprechen durchaus unseren gängigen Vorstellungen von<br />
Schönheit; aber als Ganzes sind diese Gesichter häßliche Fratzen ohne<br />
einen Funken Geist, ohne Intensität, nichts als platte mörderische<br />
Attrappen aus bemalter Haut...</p>
</blockquote><p>Dazu paßt ein Text von Baudelaire 100 Jahre vor Bukowski:</p>
<p>Video:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=vJ4rweJzKEo">http://www.youtube.com/watch?v=vJ4rweJzKEo</a></p>
<p>Text:<br />
<a href="http://www.wgvdl.com/forum2/forum_entry.php?id=202659&amp;page=1&amp;category=0&amp;order=time">http://www.wgvdl.com/forum2/forum_entry.php?id=202659&amp;page=1&amp;category=0&amp;order=time</a></p>
<p>Flint</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 15 Dec 2012 07:05:14 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Flint</dc:creator>
</item>
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<title>R.I.P. Chinaski (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Die stinkende, traurige, entsetzliche Welt des Charles Bukowski- sie ist Wirklichkeit geworden.&quot;</p>
<p>Stimmt. Ebenso stimmt, dass er sich zum Hofnarren machen ließ, wenigstens zeitweise. Allerdings hat er sich immer als abgerissenen, asozialen und versoffenen Penner gesehen, der zufällig auch schreibt. Insofern kann ich ihm das nicht verübeln.</p>
<p>Außerdem finde ich seine Lebensbilanz beachtlich: Bei dem Lebenswandel, der nun wirklich nichts ausließ, erst mir über 70, infolge einer Leukämie, den Löffel abzugeben, ist schon stark. Gute Andernacher Qualität eben.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 17:15:55 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Cpt.Chilli</dc:creator>
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<title>Wow! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr zu empfehlen!!!</p>
<p>Bukowski war ein Star in den 70ern und sehr beliebt, weil er so schön prollig war und die Schickeria sich so richtig schön gruseln konnte vor den Kloaken menschlicher Abgründe, die er sehr hautnah beschrieb. Vor allem die Schickimickitussen fanden es ganz geil, wie verächtlich er über sie schrieb.<br />
Er wurde geradezu zum Hofnarren der Szene damals, die seine schmuddeligen Ergüsse johlend als 'Gesellschaftskritik' feierte: es war der thumbe Tanz auf dem Vulkan in Ghomorrha.</p>
<p>Daß er es wirklich so meinte, hat ihm keiner abgenommen und leider ließ er sich auch als Maskottchen ausschlachten und war in seinen Lesungen hauptsächlich nur besoffen.</p>
<p>Die stinkende, traurige, entsetzliche Welt des Charles Bukowski- sie ist Wirklichkeit geworden.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 12 Dec 2012 22:13:38 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Holger</dc:creator>
</item>
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<title>Wow! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>1969 geschrieben. Passt wie die Faust aufs Auge!</p>
<p>Ich muss mir mal mehr von diesem Bukowski besorgen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=3541</link>
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<pubDate>Wed, 12 Dec 2012 17:23:53 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Red Snapper</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Wahnsinnsmösen des Universums.&quot;</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/e/e2/Charles_Bukowski_smoking.jpg" class="right" alt="[image]"  /><br />
<strong>Charles Bukowski</strong></p>
<p><em>Aus &quot;Notes of a dirty old man&quot;</em></p>
<p>&quot;Vor allem hier in den Vereinigten Staaten geht die Überschätzung des<br />
Sex ins Aschgraue. Eine Frau, die sexy aussieht, benutzt ihren Körper<br />
automatisch als Waffe im Kampf um größeren materiellen Wohlstand. Ich<br />
spreche nicht von der gewerbsmäßigen Hure, ich spreche von eurer<br />
Mutter und eurer Schwester und eurer Frau und eurer Tochter. Und der<br />
amerikanische Mann ist dusselig genug, zuzusehen, wie dieser<br />
Extremismus weiter ins Kraut schießt. Sicher, man muß<br />
berücksichtigen, daß der amerikanische Mann schon in frühester<br />
Kindheit weichgemacht wird von der Tretmühle der amerikanischen<br />
Erziehung und dem behämmerten amerikanischen Elternhaus und von der<br />
Werbung, jenem speziellen amerikanischen Monster. Wenn er also ins<br />
entsprechende Alter kommt, ist er präpariert, und seine weiblichen<br />
Gegenspieler kennen ebenfalls ihren Part und lassen ihn vor sich<br />
hecheln und winseln und die Dollarscheine ausfahren.</p>
<p>Deshalb hassen sie auch ihre Konkurrentinnen, die gewerbsmäßigen Nutten<br />
mit dem Gummi unter dem Leintuch, bis aufs Blut. Die rein geschäftsmäßige<br />
Attitüde der professionellen Hure wirkt zersetzend auf die Moral der<br />
amerikanischen Männergesellschaft, der zufolge man sich erst vor dem<br />
Sexschinken im Staub winden muß, bevor man mal darf, und dann<br />
außerdem noch den spendablen Freier markieren muß. Mit anderen<br />
Worten, die Einstellung der professionellen Nutte inflationiert das<br />
Währungssystem Möse.</p>
<p>Es stimmt schon: Sex wird zu völlig überhöhten Preisen gehandelt.<br />
Man betrachte sich einmal mit Verstand eine jener Gruppenaufnahmen<br />
von Teilnehmerinnen an einem Schönheitswettbewerb oder einer Mißwahl<br />
— diese Idealfiguren, diese Beine, diese Busen . . . in der Tat, eine<br />
gewisse magische Ausstrahlung läßt sich nicht abstreiten. Aber die<br />
Girls wissen alle, daß es sich dabei um KAPITAL handelt. Und dann<br />
betrachte man einmal die GESICHTER, die einem da entgegenlächeln. Das<br />
sind keine menschlichen Gesichter. Das ist genormtes Lächeln, in ein<br />
Stück toten Karton eingestanzt. Die Einzelteile — Nase, Ohren, Mund<br />
usw. — entsprechen durchaus unseren gängigen Vorstellungen von<br />
Schönheit; aber als Ganzes sind diese Gesichter häßliche Fratzen ohne<br />
einen Funken Geist, ohne Intensität, nichts als platte mörderische<br />
Attrappen aus bemalter Haut. Aber sobald man diese Horrorvisagen<br />
einem amerikanischen Durchschnittsmann vorführt, wird er prompt<br />
sagen: &quot;Yeah, die Weiber sind EINSAME KLASSE . . . nichts gegen zu<br />
sagen.&quot;</p>
<p>Wenige Jahre später kann man sie dann im Supermarkt sehen, um<br />
Jahrzehnte gealtert, heruntergekommen, schlampig, übergeschnappt und<br />
verbittert — sie fühlen sich hereingelegt, als habe man ihre Aktien<br />
plötzlich weit unter Kurs verscherbelt. Und dann ist Vorsicht<br />
geboten: ihre Shopping-Karren haben Messerklingen an den Rädern — wie<br />
die Kampfwagen der alten Nubier. Sie sind die Wahnsinnsmösen des<br />
Universums.&quot;</p>
]]></content:encoded>
<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=3530</link>
<guid>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=3530</guid>
<pubDate>Wed, 12 Dec 2012 13:47:31 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Cyrus V. Miller</dc:creator>
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