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<title>Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? - &quot;Faschismus&quot;</title>
<link>https://wgvdl.com/forum3/</link>
<description>Gleichberechtigung, Männerdiskriminierung, Männerbenachteiligung, Antifeminismus</description>
<language>de</language>
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<title>&quot;Faschismus&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das klingt alles seltsam nach...äh...Bekanntem. In letzter Zeit kamen hier ja öfter Beiträge rein, die, nun ja, relativ offensichtlich das eigentliche Ansinnen zur Schau stellten.</p>
<p>Aber um auch auf den Inhlt einzugehen: Hast Du schonmal von Alexander Dugin gehört? In seinem Buch &quot;Die vierte politische Theorie&quot; stellt er auch klar, was die die ersten drei polit. Theorien waren: 1. Liberalismus, 2. Faschismus, 3. Kommunismus. Die 2. und 3. polit. Theorie sind von der 1., dem Liberalismus, längst überlebt worden. Du bist mit Deinem Faschismus-Gerede ziemlich von gestern. (gut, in Italien sieht man das ein bißchen anders, aber andere Mentalitäten andere Sitten) Also versuchs nicht weiter.</p>
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<pubDate>Mon, 03 Feb 2014 00:04:15 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>André</dc:creator>
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<title>&quot;Faschismus&quot;</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich mich mal - angeregt durch eine politische Diskussion - über den Begriff &quot;Faschismus&quot; kundig gemacht: Wo kommt das her? Was war die ursprüngliche Bedeutung? Wie hat sich der Begriff im Lauf der Zeit gewandelt?</p>
<p>Erster Versuch - natürlich - bei Wikipedia. Wobei ich bereits die Bedenken im Hinterkopf hatte: die deutsche Wikipedia ist ja gerade bei politischen/gesellschaftspolitischen Themen nicht gerade für neutrale und wissenschaftliche, sondern eher für POLITISCHE Korrektheit - sprich: tendenziöse Verzerrung - bekannt.</p>
<p>Mein erster Eindruck: Schwurbel-schwurbel-laberlapapp. Da wird wortreich und mit (zugegebenermaßen) viel Hintergrundinformation ... am Kern der Sache vorbeigeredet. Man wird mit Randinformationen erschlagen, man kriegt so en passant die Assoziation &quot;das sind die, die Weltkriege anzetteln und Juden vergasen&quot; untergejubelt - aber was Faschismus eigentlich, inhaltlich, im Kern bedeutet: Fehlanzeige, da war ich nach der Lektüre nicht schlauer als vorher.</p>
<p>Also noch eine andere Quelle heranziehen. Angesichts der Linkslastigkeit der Wikipedia bietet sich - sozusagen als natürlicher Gegenpol - Metapedia.org an. Mit mindestens ebenso schwerwiegenden Bedenken im Hinterkopf (schließlich gilt die Metapedia wohl nicht zu Unrecht als Neonazi-Wiki) aufgerufen - und siehe da: hier musste ich mich selber bei einem Vorurteil ertappen. Der Begriff &quot;Faschismus&quot; wird hier sauber und handfest von Wurzel und Inhalt her erklärt. Da wird nichts beschönigt oder kleingeredet, ganz im Gegenteil: genau diese kritische Auseinandersetzung mit dem ideologischen Kern des Faschismus (&quot;Verabsolutierung eines Gemeinschaftsbildes, Gewaltbereitschaft, Führerprinzip...&quot;) hätte ich mir in der Wikipedia gewünscht. Der Aspekt, dass gerade auch der Sozialismus - wegen der im Faschismus angestrebten &quot;Totalintegration&quot; - zwingender, ideologischer Bestandteil des Faschismus war (nicht ohne Grund nannten sich die deutschen Faschisten &quot;NationalSOZIALISTEN&quot;), verschwindet in der Wikipedia vollends unterm Teppich.</p>
<p>Woher kommt's, dass hier ausgerechnet die &quot;rechtsextreme&quot; Metapedia erfrischend kritisch Klartext redet, während die Wikipedia, die sich doch sonst so markig antifaschistisch gibt, hier indifferent wie die Katze um den heissen Brei herumschleicht? </p>
<p>Meine Vermutung: &quot;Faschismus&quot; ist zu einem linken Kampfbegriff verkommen. Eine bequeme Keule: denn Weltkrieg und Judenvergasung sind natürlich ganz, ganz, schlimm - und vor allem so weit weg, dass man selber keinesfalls damit in Verbindung gebracht werden kann. Aber wehe, man befasst sich genauer damit, was &quot;Faschismus&quot; eigentlich inhaltlich bedeutet: dann wird klar, dass zumindest gewisse Teile des zeitgenössischen Linksfeminismus - vorzugsweise die, die am lautesten die Klappe aufreissen - mit ihrer aktuellen Denkweise einer faschistischen Ideologie schon bedenklich nahe kommen. Also mal lieber vernebelnd um den Begriff herumschwurbeln...</p>
<p>Und was lehrt uns das? Natürlich bin ich weit davon entfernt, nun die Metapedia als allgemeine Wissenquelle zu empfehlen; manche andere Artikel sind schon tatsächlich unterirdisch genug, um den schlechten Ruf dieser Site zu bestätigen. Aber die Wikipedia ist in ihrem tendenziösen, &quot;politisch korrekten&quot; Eifer drauf und dran, einer Site wie Metapedia überhaupt erst eine echte Daseinsberechtigung zu verschaffen. Das ist nichts weiter als die Neuauflage einer uralten Story, Geschichtsbücher lesen bildet: schon die Nazis waren keineswegs eine originär neue, sondern bloß eine in Denkweise und Methoden von den damaligen &quot;linken Horden&quot; abgekupferte GEGENBewegung, die ohne dieses Feindbild niemals groß geworden wäre - das hat sogar der Führer höchstpersönlich in seiner Volksbibel &quot;Mein Kampf&quot; eingestanden. Radikalismus hat immer zwei Seiten, die sich gegenseitig hochschaukeln - und sei die eine davon auch komplett eine virtuelle Wahnbild-Projektion. Radikalismus lebt vom Feindbild, virtuell oder real - egal.</p>
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<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=36827</link>
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<pubDate>Sun, 02 Feb 2014 20:22:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>whgreiner</dc:creator>
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