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<title>Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? - Der Name gefällt mir - könnte von Loriot stammen</title>
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<description>Gleichberechtigung, Männerdiskriminierung, Männerbenachteiligung, Antifeminismus</description>
<language>de</language>
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<title>Der Name gefällt mir - könnte von Loriot stammen (Antwort)</title>
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<pubDate>Tue, 09 Dec 2014 18:42:05 +0000</pubDate>
<category>Liste Femanzen</category><dc:creator>Red Snapper</dc:creator>
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<title>Liste Femanzen Margaretha Hölldobler-Heumüller (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://img.osthessen-news.de/images/08/11/News081129_15_DSC_9517.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><br />
Margaretha Hölldobler-Heumüller <br />
Hölldobler-Heumüller <br />
Hölldobler-Heumüller </p>
<p><br />
Das ist Waaahnsinn: <br />
Hölle Hölle Hölle <br />
 <br />
Zicke? zacke zickezacke <br />
Heu Heu Heu! </p>
<p><img src="https://wgvdl.com/forum3/images/smilies/biggrin.png" alt=":-D" /></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 08 Dec 2014 10:56:42 +0000</pubDate>
<category>Liste Femanzen</category><dc:creator>Oliver</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Liste Femanzen Margaretha Hölldobler-Heumüller</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>F273 <strong>Margaretha Hölldobler-Heumüller</strong> geb. am 21.01.1960 in Hannover - von 2003 bis 2012 Mitglied des Hessischen Landtages für Bündnis90/Die Grünen -<br />
25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen – Anschrift: Zum Rhönblick 32, 36124 Eichenzell, Kreis Fulda - wahlkreis@hoelldobler-heumueller.de - <a href="http://www.gruene-fulda.de/typo3temp/pics/c4fa23feb7.jpg">http://www.gruene-fulda.de/typo3temp/pics/c4fa23feb7.jpg</a><br />
<a href="http://www.hoelldobler-heumueller.de">www.hoelldobler-heumueller.de</a> </p>
<p>GRÜNE fordern Prävention –<br />
&quot;Das Ausmaß an Gewalt gegen Frauen ist besonders für Frauen in Trennungssituationen erschreckend hoch. Auch in Hessen ist die Zahl der Opfer von Gewalt in den letzten Jahren gestiegen. So haben Straftaten gegen Frauen wie Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, in den letzten Jahren bis 2003 um 25,5 Prozent zugenommen. 75 Prozent dieser Taten sind Beziehungstaten. Trotz dieser für Frauen bedrohlichen Situation verweigert die Landesregierung nach wie vor verantwortungsvolles Handeln. So ist der seit zwei Jahren zugesagte landesweite Aktionsplan gegen häusliche Gewalt, der Maßnahmen zur Prävention und zum Schutz von Frauen vorsieht, immer noch nicht umgesetzt, da keine finanziellen Mitteln zur Verfügung gestellt werden&quot;, kritisiert die frauenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag, Margaretha Hölldobler-Heumüller.<br />
&quot;Eine Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend belegt, dass Frauen mit Migrationshintergrund deutlich häufiger von häuslicher Gewalt betroffen sind. Für sie ist die Gefahr, in Trennungssituationen getötet zu werden, leider sehr konkret. Dieser Tatsache muss die Landesregierung Rechnung tragen. Die Thematik der Gewalt in Migrationsfamilien nur populistisch zu beklagen, aber keine Maßnahmen zu deren Verbesserung zu ergreifen, ist unverantwortlich.&quot;<br />
DIE GRÜNEN kritisieren, dass trotz Gewaltschutzgesetz die Gewalt an Frauen immer noch als Eifersuchts- oder Familiendramen bagatellisiert wird. &quot;Gewalt gegen Frauen ist jedoch kein &quot;Kavaliersdelikt&quot;, sondern muss offensiv gebrandmarkt werden. Wir fordern die Landesregierung auf, dafür zu sorgen, dass aktive Präventionsmaßnahmen verstärkt werden&quot;, erklärt Margaretha Hölldobler-Heumüller.</p>
<p>Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag - Pressesprecherin: Elke Cezanne<br />
Schlossplatz 1-3;65183 Wiesbaden<br />
Fon: 0611/350597;.Fax: 0611/350601<br />
Mail: gruene@ltg.hessen.de <br />
Web: <a href="http://www.gruene-hessen.de">http://www.gruene-hessen.de</a> </p>
<p><a href="http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?r=212502&amp;aktion=jour_pm">http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?r=212502&amp;aktion=jour_pm</a><br />
 <br />
 Margaretha Hölldobler-Heumüller (BÜNDNIS 90/DIE<br />
GRÜNEN):<br />
Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und<br />
Herren! Eigentlich stand die Große Anfrage der SPD<br />
zum Thema Gender-Mainstreaming am Weltfrauentag<br />
schon auf dem Programm. Sie werden sich vielleicht an<br />
das kleine Kärtchen von uns erinnern, worin wir uns damals<br />
bemüht haben, Ihnen und den Pressevertretern diesen<br />
sperrigen Begriff etwas zu versüßen. Darauf haben<br />
wir eine Definition stehen, von der ich überzeugt bin,<br />
wenn ich heute herumfrage, ist es ein bisschen schwierig,<br />
sie wiederzugeben. Ich gebe zu, das Thema ist ein schwieriges.<br />
Das hat sich auch bei den Vorrednerinnen gezeigt.<br />
Die Frage, wie breit man Gender-Mainstreaming diskutieren<br />
und anwenden kann, ist mir oft zu eng. Frau Ravensburg,<br />
gerade bei Ihnen habe ich das Gefühl, Sie haben<br />
leider nur einen Tunnelblick auf das Thema, der das<br />
Thema Frauen und Kinder betrifft, dabei geht es wesentlich<br />
weiter.<br />
(Beifall bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)<br />
Als ein Bild für Gender-Mainstreaming – man hat sich bereits<br />
mit Übersetzungen und allem möglichen geplagt –<br />
sehe ich eine geschlechtergerechte Brille an. Mehr ist es<br />
eigentlich nicht. Diese Brille hat zwei Gläser, durch die<br />
man schauen kann. Das heißt, man kann sowohl auf die<br />
Belange von Männern als auch auf die Belange von<br />
Frauen schauen. Leider entspricht es der seit langem gepflegten<br />
Tradition, dass man die eine Seite eher zuklebt<br />
und daher viele Dinge nur aus der männlichen Sicht betrachtet.<br />
Wie es bei Brillen nun einmal so ist, sieht man<br />
zwar etwas, aber der Fokus lässt sich nicht scharf stellen.<br />
Zielgenau arbeiten kann ich auch nicht, und ein Teil der<br />
Wirklichkeit entgeht mir. Das ist das Problem bei dieser<br />
Betrachtungsweise.<br />
(Beifall bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)<br />
Man könnte einmal folgendes Experiment ausprobieren.<br />
Wenn ich fünf Minuten lang über die Problematik der Arbeitslosigkeit<br />
von über 50-Jährigen sprechen und Sie danach<br />
kurz bitten würde, innezuhalten, und Sie fragen<br />
würde, wen Sie vor Ihrem geistigen Auge gesehen haben,<br />
dann bin ich sehr sicher, dass über 85 % von Ihnen einen<br />
über 50-jährigen Facharbeiter, einen über 50-jährigen Arbeiter<br />
oder einen über 50-jährigen Akademiker vor sich<br />
sehen würden. Das wird der Wirklichkeit nicht gerecht.<br />
Wie Sie alle wissen, gibt es in diesem Bereich eine genauso<br />
große Anzahl arbeitsloser Frauen. Wenn wir uns als Parlament<br />
zu Themen Gedanken machen, müssen wir bedenken,<br />
wie die unterschiedliche Betrachtungsweise zu diesen<br />
Themen aussieht.<br />
Wenn wir uns mit dem Thema der über 50-Jährigen befassen,<br />
müssen wir überlegen, welche Anzahl Männer arbeitslos<br />
ist und welche Qualifikationen und Berufswege<br />
sie mitbringen. Wir müssen aber auch überlegen, in welcher<br />
Zahl dieses Problem Frauen betrifft und welche<br />
Qualifikationen und Berufswege sie mitbringen. Mit einer<br />
geschlechtergerechten Brille werden Sie feststellen, dass<br />
die Maßnahmen zielgerichteter und in der Breite wirksamer<br />
sein könnten.<br />
Zu diesem Thema saß ich irgendwann einmal auf einem<br />
Podium mit lauter Männern, wie es mir im Wirtschaftsbereich<br />
sehr oft passiert.<br />
(Kordula Schulz-Asche (BÜNDNIS 90/DIE GRÜ-<br />
NEN):Auch nicht mehr lange!)<br />
Inzwischen geben sich die Männer Mühe, so zu tun, als ob<br />
sie das Thema verstanden hätten. In dieser Situation reagieren<br />
Männer reflexhaft. Genau diesen Reflex möchte<br />
ich Ihnen schildern. In dieser Diskussion habe ich appelliert,<br />
dass es doch wichtig sei, auch die Aspekte der Frauen<br />
zu berücksichtigen. Daraufhin setzte genau der Reflex<br />
ein, der auch immer wieder bei der Frau Sozialministerin<br />
und Frau Ravensburg einsetzt, nämlich der Reflex nach<br />
dem Motto: Wir machen doch etwas hinsichtlich der Kinderbetreuung.<br />
Deshalb denken wir doch für die Frauen<br />
mit. – Hierzu kann ich nur sagen: Frauen über 50 haben<br />
durchaus andere Probleme als Kinderbetreuung.<br />
(Beifall bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)<br />
Das ist ein schönes Beispiel dafür, was es heißt, eine geschlechtergerechte<br />
Brille aufzusetzen.<br />
Ein weiteres Beispiel stammt aus dem Bereich der Medizin.<br />
Auch in diesem Haus dürfte es zu den unbestrittenen<br />
Tatsachen gehören, dass die Hormonkreisläufe von Männern<br />
und Frauen durchaus unterschiedlich sind. Es liegt<br />
die Erkenntnis auf der Hand, dass Medikamente deshalb<br />
unterschiedlich sein müssten. Die Medikamentenforschung<br />
berücksichtigt seit ca. 50 Jahren die Belange der<br />
Männer. Die Medikamente werden an Männern ausprobiert.<br />
Deshalb wundert es nicht, wenn am Schluss dabei<br />
herauskommt, dass das Medikament eine andere Wirkung,<br />
eine falsche oder gar keine Wirkung bei Frauen hat.<br />
Auch in diesem Punkt fehlt es an der geschlechtergerechten<br />
Brille. Dann merken Sie, dass es bei diesem Thema um<br />
viel mehr geht als nur um Kinderbetreuung. Es geht um<br />
Sichtweisen und Blickwinkel. Es geht nicht darum – diese<br />
Angst ist immer sehr groß –, Männer und Frauen gleichzumachen.<br />
Ich fände es außerordentlich bedauerlich,<br />
wenn es so wäre. Unterschiedlichkeit ist meines Erachtens<br />
etwas sehr Schönes.<br />
(Beifall bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN<br />
und der Abg. Nicola Beer (FDP))<br />
Es geht darum, die unterschiedlichen Auswirkungen zu<br />
sehen, Schlüsse zu ziehen und Maßnahmen zielgerichtet<br />
zu ergreifen. Das ist unser Job in der Politik.<br />
Ich möchte ein letztes Beispiel nennen.Wir haben gestern<br />
die Frage der Gewalterfahrung von Frauen in diesem<br />
Hause thematisiert. Bei allen Fraktionen ist unbestritten,<br />
dass ca. 90 % der Opfer Frauen sind. Das sieht man diesen<br />
Frauen nicht an. Das führt aber dazu, dass in vielen dunklen<br />
unbeleuchteten Räumen Frauen allen Anlass haben,<br />
sich unwohl zu fühlen sowie ängstlich und unsicher zu<br />
sein.<br />
Jetzt erkläre ich auch Herrn Rentsch, was das mit Gender-<br />
Mainstreaming zu tun hat. Das hat nämlich etwas mit<br />
Gender-Mainstreaming im Bauwesen zu tun. Wenn Sie<br />
das nächste Mal in einer Tiefgarage sind und auf dem<br />
Frauenparkplatz parken wollen, weil Sie es eilig haben<br />
oder weil Sie Frauenparkplätze doof finden, dann denken<br />
Sie doch bitte einmal daran, dass es gute Gründe dafür<br />
gibt, dass es Frauenparkplätze gibt.<br />
(Florian Rentsch (FDP): Ich weiß nicht, wann Sie<br />
das letzte Mal auf dem Männerparkplatz waren!)<br />
Herr Rentsch hat das offensichtlich immer noch nicht verstanden.<br />
Es geht darum, dass Frauen in einem dunklen unbeleuchteten<br />
Parkhaus andere Bedürfnisse als Männer<br />
haben. Außerdem sind sie anderen Gefahrenquellen als<br />
Männer ausgesetzt.<br />
(Beifall bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)<br />
Die FDP spricht immer von gleichen Chancen. Dann müssen<br />
aber auch gleiche Voraussetzungen gegeben sein. Für<br />
Frauen ist das an diesem Punkt aber nicht gegeben. Herr<br />
Rentsch will das nicht verstehen. Die Haltung der FDP zu<br />
diesem Punkt kennen wir bereits.<br />
(Beifall bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN –<br />
Widerspruch der Abg. Nicola Beer (FDP))<br />
Ich wollte mit meinen Beispielen deutlich machen, dass<br />
Gender-Mainstreaming ein Querschnittsthema ist, das in<br />
dieser Breite in alle Politikbereiche gehört. Dies gilt für<br />
das Bauwesen, für die Kinderbetreuung und für medizinische<br />
Fragen. Das gehört in alle Bereiche hinein und sollte<br />
in allen Bereichen mitbedacht werden. Das bedeutet<br />
schlicht und ergreifend, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben<br />
die unterschiedlichen Lebenssituationen und<br />
Interessen von Frauen und Männern von vornherein<br />
gleichmäßig und regelmäßig zu berücksichtigen; denn es<br />
gibt keine geschlechtsneutralen Wirklichkeiten.<br />
Wenn ich interaktive Reden halten dürfte, würde ich jetzt<br />
von Minister zu Minister bzw. von Ministerin zu Ministerin<br />
gehen und fragen, was in dem entsprechenden Ministerium<br />
in Bezug auf Gender-Mainstreaming läuft. Dann<br />
hätten wir sehr schnell einen wesentlich besseren Überblick<br />
darüber, wie es im hessischen Kabinett um das<br />
Thema Gender-Mainstreaming bestellt ist, als mit der<br />
Großen Anfrage.<br />
Diese Große Anfrage ist so etwas wie eine theoretische<br />
Prüfung, die die SPD-Fraktion mit der Landesregierung<br />
veranstaltet hat. Sie hat Fragen gestellt, die man mit entsprechendem<br />
theoretischen Wissen beantworten kann.<br />
Das hat die Landesregierung – ich nehme an mit diebischer<br />
Freude – getan. Das könnte man hinnehmen und<br />
mit der Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage<br />
herumwedeln und beklagen, dass sie nicht tut, was<br />
sie theoretisch weiß.<br />
Nicht ohne Grund gibt es bei der Führerscheinprüfung<br />
nicht nur eine theoretische, sondern auch eine praktische<br />
Prüfung.Wer keine Ahnung von der Praxis hat, darf nicht<br />
Auto fahren. Die Hessische Landesregierung hat zwar<br />
theoretische Kenntnisse des Gender-Mainstreamings.<br />
Das haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter<br />
Beweis gestellt. Sie belässt es aber dabei; denn praktisch<br />
umsetzen will sie dieses Wissen nicht.<br />
Die Politik der Hessischen Landesregierung orientiert<br />
sich nach wie vor lieber an männlichen Bildern. Wir<br />
GRÜNE hingegen sind mehr für Vielfalt und für die Berücksichtigung<br />
von Vielfalt. Wir wissen, dass dies aber<br />
keine Stärke der Hessischen Landesregierung ist. Deshalb<br />
werden sicherheitshalber keine nach Geschlechtern<br />
getrennten Zahlen erhoben; denn dann könnte man ins<br />
Nachdenken oder zu Nachfragen kommen.<br />
Wenn ich mir die Ministerien anschaue, dann stelle ich<br />
fest, dass man sich beispielsweise im landwirtschaftlichen<br />
Bereich durchaus Gedanken über Gender-Mainstreaming<br />
gemacht hat. Ich weiß nicht, ob dies die originäre<br />
Absicht von Herrn Dietzel war, der derzeit nicht anwesend<br />
ist. Im Landwirtschaftsbereich hat man sich beispielsweise<br />
überlegt, wie man die Höfe retten kann. Dabei<br />
hat man nicht nur über die Landwirte, sondern auch über<br />
die Landwirtinnen nachgedacht. Danach sind eigene Programme<br />
mit sehr gutem Erfolg aufgelegt worden, die neue<br />
Existenzgrundlagen für die Landwirtschaft im ländlichen<br />
Raum geschaffen haben.<br />
Der Hessische Ministerpräsident verfügt durchaus über<br />
die Fähigkeit, geschlechtergerechte Sichtweisen anzuwenden.<br />
Er wendet sie aber leider eher gegen das weibliche<br />
Geschlecht an. Man kann die Wirkung so oder so auslegen.<br />
Aber bei den Kürzungen im Rahmen der „Operation<br />
düstere Zukunft“ hat er seine Geschlechtersichtweise<br />
ganz gezielt gegen die Frauen gewandt.<br />
(Axel Wintermeyer (CDU): Ach du grüne Neune!)<br />
Das entspricht nicht dem, was wir unter Gender-Mainstreaming<br />
verstehen. Das beweist aber, dass Sie über die<br />
Fähigkeit verfügen, die unterschiedlichen Relevanzen zu<br />
sehen.<br />
(Beifall bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)<br />
Es ist bereits angesprochen worden, dass Gender-Mainstreaming<br />
ein sichtbares Engagement auf höchster Führungsebene<br />
erfordert; denn wenn man Sichtweisen verändern<br />
will, dann sollte das auch an der Spitze selbstverständlich<br />
sein. Das ist bei dieser Landesregierung leider<br />
nicht der Fall. In Ihrer Antwort auf die Große Anfrage sagen<br />
Sie einerseits, dies sei Sache der Führungsebene, und<br />
andererseits, die Ministerien sollten selbst darüber entscheiden.<br />
Es wird klar, dass unterschiedliche Abteilungen<br />
über Unterschiedliches gesprochen haben, und in der<br />
Landesregierung keiner weiß, worum es geht.<br />
Das würde den Einsatz von Gender-Budgeting, nämlich<br />
die geschlechtergerechte Verteilung von Finanzmitteln,<br />
erfordern. Zu diesem Aspekt ist in der Anfrage nichts zu<br />
finden. Das würde erfordern, dass man sich einmal anschaut,<br />
wie es funktioniert, wenn Sie sich denn schon rühmen,<br />
Sie würden Gender-Mainstreaming anwenden.<br />
Vizepräsidentin Ruth Wagner:<br />
Sie müssen zum Ende kommen.<br />
Margaretha Hölldobler-Heumüller (BÜNDNIS 90/DIE<br />
GRÜNEN):<br />
Außerdem sollte man einen Bericht nicht nur dem Kabinett,<br />
sondern auch dem Parlament vorlegen.<br />
Gender-Mainstreaming ist ein Projekt, das ohne Zweifel<br />
zunächst einmal die Gleichstellung von Frauen befördern<br />
könnte. Ich kann mir vorstellen, dass Zeiten kommen, in<br />
denen auch Männer froh sind, wenn man sich einer geschlechtergerechten<br />
Brille – mit einem klaren Durchblick<br />
versehen – bedient. – Vielen Dank.<br />
(Beifall bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN<br />
und bei Abgeordneten der SPD)<br />
Vizepräsidentin Ruth Wagner:<br />
Für die FDP-Fraktion hat Herr Kollege Rentsch das Wort.</p>
<p><a href="http://starweb.hessen.de/cache/PLPR/16/9/00129.pdf">http://starweb.hessen.de/cache/PLPR/16/9/00129.pdf</a></p>
<p>Aktionstag gegen Gewalt an Frauen</p>
<p><br />
Aktionstag gegen Gewalt an Frauen</p>
<p>GRÜNE fordern mehr Geld für Frauenhäuser </p>
<p>'Gewalt an Frauen wird von der hessischen Landesregierung anscheinend auch im 21. Jahrhundert immer noch als 'Kavaliersdelikt' betrachtet. Anders ist nicht zu verstehen, dass die Landesmittel zum Schutz von Frauen im Haushaltsentwurf für</p>
<p>2007 auf 317 500 Euro zusammengestrichen wurden', sagt die frauenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Margaretha Hölldobler-Heumüller.</p>
<p>Anlässlich des Tages 'Gegen Gewalt an Frauen' am 25. November fordern DIE GRÜNEN die CDU-Fraktion erneut auf, ihren Haushaltsanträgen zuzustimmen und die Mittel für Projekte zum Schutz von Frauen um 1,2 Millionen Euro zu erhöhen.</p>
<p>Gewalt gegen Frauen und Mädchen findet immer wieder statt. So wurden im Jahr</p>
<p>2005 in Hessen 7746 Verfahren wegen häuslicher Gewaltdelikte eingeleitet. Seit</p>
<p>2003 hat sich die Zahl der Verfahren damit fast verdoppelt. Diese Steigerung belegt die Notwendigkeit landespolitischen Handelns. 'Sonntagsreden sind bei diesem Thema völlig unangebracht. Zudem sei die Landesregierung daran erinnert, dass sie erst auf Drängen der Opposition das Gewaltschutzgesetz in Hessen umgesetzt hat.</p>
<p>Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag<br />
Pressesprecherin: Elke Cezanne<br />
Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden<br />
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601<br />
Mail: gruene@ltg.hessen.de<br />
Web: <a href="http://www.gruene-hessen.de">http://www.gruene-hessen.de</a></p>
<p>(c) BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag<br />
<a href="http://www.wissen-kaufen.com/news/entry/28521.html">http://www.wissen-kaufen.com/news/entry/28521.html</a></p>
<p>25.11.05 - Region - Anlässlich des heutigen internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen (in vielen Städten wie in Fulda sind entsprechende Fahnen geflaggt) erinnert die Grüne Landtagsabgeordnete Margaretha Hölldobler-Heumüller daran, dass in Stadt und Kreis Fulda der Bedarf an Plätzen für misshandelte Frauen größer ist als das Angebot: „Die rund 16 Plätze des Frauenhauses, das diesen Frauen Schutz bietet, sind ständig belegt. In 2005 mussten bisher schon 35 schutzsuchende Frauen aus dem Raum Fulda sowie sechs Frauen aus dem Vogelsberg abgewiesen werden. Diese Frauen sind teilweise mit ihren Kindern vor gewalttätigen Ehemännern geflüchtet&quot; erklärte die Grünen-Politikerin. Die Kinder seien durch das Miterleben der Gewalt gegen ihre Mütter selbst Opfer von Gewalt und durch diese von massiver Angst und Hilflosigkeit geprägten Situation traumatisiert. Die negativen Folgen für ihre Entwicklung seien immens.</p>
<p>&quot;Wenn diese Frauen zu anderen Frauenhäusern geschickt werden müssen, werden die Kinder bei der Flucht aus der gewohnten Umgebung, aus dem Freundeskreis und der Schule herausgerissen. Es ist ein Unding, dass die Landesregierung teils Frauenhäuser geschlossen hat, wie beispielsweise in Alsfeld, teils anderen die finanziellen Mittel kürzte, z.B. in Fulda, Bad Hersfeld und Wächtersbach. Diese Zufluchtstätten werden dringend gebraucht. Das Ausmaß der Gewalt gegen Frauen ist besonders in Trennungssituationen erschreckend hoch&quot;, betonte die Politikerin. </p>
<p>Wenn eine Frau getötet werde, sei der Täter in den meisten Fällen ein Verwandter oder naher Bekannter. Über 80 Prozent aller vollendeten Tötungsdelikte an weiblichen Opfern seien Beziehungsdelikte. Trotz des 2002 erlassenen Gewaltschutzgesetzes werde die Gewalt gegen Frauen oft noch als Eifersuchts- oder Familiendrama bagatellisiert. </p>
<p>„Der im November 2004 beschlossene Landesaktionsplan zur Bekämpfung der Gewalt im häuslichen Bereich muss viel schneller umgesetzt werden“, drängt Margaretha Hölldobler-Heumüller und fordert die Landesregierung auf, endlich aktiv zu werden: „Die angekündigte Koordinationsstelle zur Umsetzung des Planes benötigt ein ausreichendes Personal- und Sachkostenbudget. Hierfür müssen schnellstens finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden.“ </p>
<p>Wichtig sei, dass der Opferschutz noch mehr ausgebaut und mehr Beratungs- und Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Frauen gemacht werden könnten. „Das gilt auch für Fulda“, sagt die Abgeordnete. „Die Beratungsstelle des SKF kann wöchentlich nur 10 Beratungsstunden anbieten und hat in diesem Jahr bereits 80 Frauen beraten, die nicht ins Frauenhaus gehen wollten oder konnten. Davon wurden 30 von der Polizei an den SKF vermittelt, nachdem sie innerhalb der Familie zu Opfern von Gewalt wurden.“ Hier seien neben der Polizei und Beratungsstellen auch Justiz, Schulen, Eltern und Medien gefordert, enger als bisher zusammenzuarbeiten und sich zu vernetzen.+++</p>
<p><a href="http://osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1120548">http://osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1120548</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=48392</link>
<guid>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=48392</guid>
<pubDate>Mon, 08 Dec 2014 09:22:48 +0000</pubDate>
<category>Liste Femanzen</category><dc:creator>Oberkellner</dc:creator>
</item>
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