<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
<channel>
<title>Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? - Liste Femanzen Martina Spirgatis</title>
<link>https://wgvdl.com/forum3/</link>
<description>Gleichberechtigung, Männerdiskriminierung, Männerbenachteiligung, Antifeminismus</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Liste Femanzen Martina Spirgatis</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>F313 <strong>Martina Spirgatis</strong> – geboren 1959 – Diplom-Sozialwirtin - Ausbildung zur Erzieherin in der Jugendpflege – Studium der Sozialökonomie an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (HWP) – danach Studium der Soziologie, Philosophie und Neueren Geschichte an der Universität Hamburg – seit 1997 berufliche Tätigkeiten in Lehre, Forschung, Administration an verschiedenen norddeutschen Universitäten. Schwerpunktthemen: Gender, Diversity, Gleichstellung, Familienfreundlichkeit, Personalentwicklung, Change Management. Seit 2009 Referentin für Gleichstellung, Frauenförderung und Familiengerechtigkeit im Referat Universitätsentwicklung an der HCU – Kollegin von Dagmar Filter (Leiterin) – Gleichstellungsbeauftragte der Uni Flensburg - Anschrift: Winterhuder Weg 31, 22085 Hamburg – Koordinationsstelle Frauenstudien/Frauenforschung, Binderstraße 34, 20146 Hamburg – Mitglied beim Deutschen Verband Coaching und Training (DVCT) – Anschrift: Sauer Moor 2c, 23845 Oering – <a href="http://www.uni-flensburg.de">www.uni-flensburg.de</a> - martina.spirgatis@uni-vision.de - spirgatism@hwp-hamburg.de - Phon: 040-42838-4286 -(martina.spirgatis@wiso.uni-hamburg.de – martina.spirgatis@uni-flensburg.de - martina.spirgatis@hcu-hamburg.de - mobil 0160-2831672 - <a href="http://www.hcu-hamburg.de/bachelor/q-studies/personen/lehrende/spirgatis-martina/typo3temp/pics/8627c7b51c.png">http://www.hcu-hamburg.de/bachelor/q-studies/personen/lehrende/spirgatis-martina/typo3temp/pics/8627c7b51c.png</a></p>
<p>34<br />
20146 Hamburg<br />
T 040) 42838 4286<br />
-studiengang@hwp-hamburg.de<br />
<a href="http://www.gender-und-queer-studies-hamburg.de">www.gender-und-queer-studies-hamburg.de</a><br />
<a href="http://www.frauenforschung-hamburg.de">www.frauenforschung-hamburg.de</a><br />
70 Lehrenden aus nahezu allen Hamburger<br />
Hochschulen, darunter derzeit fünf<br />
Gender-Professorinnen, realisiert wird.<br />
Der Lehrangebotspool<br />
Zentrales Merkmal des Studienprogramms<br />
ist die hochschulübergreifende<br />
Nutzung des vorhandenen Gender-Lehrangebots.<br />
Seit der Einführung eines Lehrangebotspools,<br />
der sich aus Lehrveranstaltungen<br />
der beteiligten Hochschulen<br />
speist, können Studierende einschlägige<br />
Seminare und Vorlesungen an verschiedenen<br />
Hochschulen besuchen. Die Einrichtung<br />
eines solchen Pools hatte auch<br />
pragmatische Gründe: Über die Gender-<br />
Professuren hinaus stehen den Gender-<br />
Studiengängen keine Ressourcen zur Verfügung,<br />
so dass es nur folgerichtig ist, auf<br />
das vorhandene Lehrangebot zurückzugreifen.<br />
Der Pool macht das Gender-Lehrangebot<br />
der Hamburger Hochschulen<br />
sichtbar und bewirkt durch die Einbindung<br />
vieler Lehrender beachtliche Synergieeffekte.<br />
Schließlich stellt der Zugang<br />
zum Lehrangebot anderer Hochschulen<br />
insbesondere für Studierende der sogenannten<br />
kleineren Hochschulen eine<br />
große Bereicherung dar.<br />
Die Studiengänge<br />
Der an der Universität Hamburg angesiedelte<br />
grundständige Teilstudiengang<br />
Gender Studies ist interdisziplinär und<br />
unter Beteiligung mehrerer Hochschulen<br />
konzipiert; das Studium ist im Rahmen<br />
von Magister-Studiengängen ebenso<br />
möglich wie als Neben-, Wahl- oder<br />
Zusatzfach in einer Reihe von Diplom-<br />
Studiengängen. Das Curriculum des<br />
Teilstudiengangs definiert drei Schwerpunkte<br />
(Grundlagenfächer):<br />
• Feministische Theorienbildung,<br />
Gender und Queer Studies<br />
• Geschichte ausgewählter sozialer<br />
Bewegungen unter besonderer<br />
Berücksichtigung der Geschlechterund<br />
Sexualitäten-Bewegung<br />
• Technoscience<br />
An der Konzeption des Studiengangs war<br />
auch die studentische Queer-AG beteiligt.<br />
Ihr ist es maßgeblich zu verdanken, dass<br />
es in Hamburg möglich ist, neben Gender<br />
auch Queer Studies zu betreiben – mit<br />
einer eigenen Professur! Queer Studies<br />
fragen nach der »Normalität« der Zweigeschlechtlichkeit<br />
oder den sozio-kulturellen<br />
Ursachen so genannter Heteronormativität;<br />
sie thematisieren, wie sexuelle<br />
Minderheiten, besonders Schwule, Lesben<br />
oder Transsexuelle/Transgender, aber<br />
auch Mehrheiten, mit Normalitätsanforderungen<br />
umgehen.<br />
Der an der HWP – Hamburger Universität<br />
für Wirtschaft und Politik – angesiedelte<br />
Master-Studiengang »Gender und Arbeit«<br />
ist ein dreisemestriger Aufbaustudiengang;<br />
er sieht zwei Studien- und ein<br />
Abschlusssemester vor. Der postgraduale<br />
Studiengang legt den inhaltlichen<br />
Schwerpunkt auf die wissenschaftliche<br />
Beschäftigung mit dem Zusammenhang<br />
von – gesellschaftlich organisierter –<br />
Arbeit und Geschlecht. Das Curriculum<br />
sieht im Kernangebot vier Module vor:<br />
• Geschlecht als soziale Konstruktion<br />
• Geschlecht und Macht im<br />
Wohlfahrtsstaat<br />
• Geschlecht in betrieblichen<br />
Organisationen<br />
• Geschlecht und Care.<br />
Im verbindlichen Zusatzangebot können<br />
Studierende hochschulübergreifend<br />
Lehrveranstaltungen aus verschiedenen<br />
thematischen Schwerpunkten wählen.<br />
Besonderheiten des Studiengangs sind<br />
u.a. die intensive Betreuung der Studierenden<br />
durch MentorInnen sowie die<br />
systematische Selbstevaluation des<br />
Programms unter Mitwirkung der<br />
Studierenden.<br />
Die Gender-Professuren<br />
Das von der Wissenschaftsbehörde<br />
gemeinsam mit den acht beteiligten<br />
Hochschulen entwickelte Konzept für<br />
Gender-Professuren und Studiengang sah<br />
die Anbindung von 10 C 3-Professuren an<br />
sechs Hochschulen vor. Die disziplinäre<br />
Palette reichte von Arbeitswissenschaft<br />
(TU Hamburg-Harburg) über Betriebswirtschaftslehre<br />
(HWP), freie Kunst (Hochschule<br />
für bildende Künste), Informatik<br />
(Uni Hamburg), Medienwissenschaft (Uni<br />
Hamburg), Mathematik (Uni Hamburg;<br />
TU Hamburg-Harburg), Medientechnik<br />
(HAW) und Musikwissenschaft (Hochschule<br />
für Musik und Theater) bis zu<br />
Soziologie und Queer Studies (Uni Hamburg).<br />
Aus einer Reihe von Gründen, insbesondere<br />
infolge der langwierigen<br />
Abstimmungsprozesse und Berufungsverfahren<br />
innerhalb der Hochschulen,<br />
sind noch nicht alle Professuren besetzt.<br />
Aber: Fünf Professorinnen sind bereits<br />
berufen, zwei Vertretungsprofessorinnen<br />
wirken im Studienprogramm mit.<br />
Zukunftsmusik<br />
Die Profilierung mancher Programmteile<br />
und Grundlagenfächer ist noch nicht<br />
abgeschlossen; das Master-Programm hat<br />
den Gang durch das Akkreditierungsverfahren<br />
vor sich. Weitere maßgeschneiderte<br />
Studienangebote stehen zur Konzipierung<br />
und Umsetzung an. Das Gesamtkonzept<br />
erfordert dabei sowohl hochschulübergreifend<br />
als auch intern eine<br />
Gremienstruktur, die einen effizienten<br />
Ressourcen-Einsatz ermöglicht. Noch viel<br />
Arbeit also für alle Beteiligten. Ganz wichtig<br />
wird schließlich die Besetzung der letzten<br />
noch offenen Professuren sein. Hieran<br />
arbeiten Hochschulen, Gender-Beirat und<br />
Wissenschaftsbehörde mit Hochdruck.<br />
Alles in allem – ein gelingendes<br />
Konzept<br />
Das Hamburger Studienprogramm Gender<br />
und Queer Studies verknüpft grundständige<br />
und postgraduale Lehre in einer<br />
systematischen hochschulübergreifenden<br />
Kooperation. Es verbindet das vielfältige<br />
Gender-Lehrangebot von Universitäten,<br />
Fachhochschulen und künstlerischen<br />
Hochschulen zu einem aufregenden Ganzen.<br />
1) Lehrende wie Studierende profitieren<br />
von dieser Öffnung, sind hochmotiviert<br />
und engagiert. Das erleben nicht<br />
zuletzt die Gender-Professorinnen: Die<br />
Einbindung in einen spannenden interdisziplinären<br />
Arbeitszusammenhang<br />
eröffnet ihnen wie allen anderen Beteiligten<br />
neue Perspektiven über den akademischen<br />
Tellerrand ihrer Hochschulen, lässt<br />
sie neue Möglichkeiten in Lehre und Forschung<br />
entdecken. Das Hamburger Studienprogramm<br />
Gender und Queer Studies<br />
ist in dieser Sicht ein gelingendes<br />
Beispiel zeitgemäßer Hochschulentwikklung<br />
und Geschlechterpolitik.<br />
1) Das zeigt jedes Semester neu das seit fast 20 Jahren<br />
erscheinende Hamburger Frauenvorlesungsverzeichnis,<br />
erstellt von der hochschulübergreifenden Koordinationsstelle<br />
Frauenstudien/Frauenforschung</p>
<p><a href="http://www.gesis.org/cews/fileadmin/cews/www/download/cews-publik6.pdf">http://www.gesis.org/cews/fileadmin/cews/www/download/cews-publik6.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=49009</link>
<guid>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=49009</guid>
<pubDate>Tue, 23 Dec 2014 08:31:43 +0000</pubDate>
<category>Liste Femanzen</category><dc:creator>Oberkellner</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
