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<title>Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? - Kultur im Feminat</title>
<link>https://wgvdl.com/forum3/</link>
<description>Gleichberechtigung, Männerdiskriminierung, Männerbenachteiligung, Antifeminismus</description>
<language>de</language>
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<title>Kultur im Feminat</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Nationaltheater Mannheim spielt seit 29. Oktober 2014</p>
<p><span class="fremdzitat"><a href="http://www.nationaltheater-mannheim.de/de/schauspiel/stueck_details.php?SID=1960#presse"><strong>Herrinnen</strong></a></span></p>
<p><span class="fremdzitat">Bei einer Preisverleihung treffen <span style="color:#c00;">fünf Frauen</span> zusammen. Sie alle sollen den <span style="color:#c00;">„Preis für weibliche Lebensleistung“</span> erhalten. Von der <span style="color:#c00;">disziplingestählten Managerin</span>, die im Jahr 185 Tage unterwegs ist und <span style="color:#c00;">dabei vier Kinder</span> hat, bis hin zu Brenda, der <span style="color:#c00;">Mathematikerin, die im früheren Leben einmal Bernd hieß</span>: unterschiedlicher könnten die fünf Frauen nicht sein. Aus der anfänglichen <span style="color:#c00;">Enttäuschung</span>, dass man hier wieder nur als „Geschlechtskränzchen“ eingeladen wurde, entzündet sich unter den Damen der <span style="color:#c00;">Wettstreit, wer den höchsten Preis zahlen musste</span>, um überhaupt so weit zu kommen.<br />
Nach Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel ist Herrinnen mittlerweile das sechste Auftragswerk, das die ehemalige Hausautorin <span style="color:#c00;">Theresia Walser</span> für das Nationaltheater geschrieben hat.<br />
</span><br />
<strong>Walser? Kenn ich doch.</strong> Mal die Prawda fragen. Tatsächlich:</p>
<p><span class="fremdzitat">&quot;Theresia Walser, eine Tochter des Autors Martin Walser,....&quot;</span></p>
<p>Drängt sich die Frage auf, ob sie die sechste im Bunde ist und durch das Stück im Hintergrund mitjammert. Weil sie glaubt, fühlt, meint, dass sie selbst den höchsten Preis zahlen musste, was natürlich nicht stimmt. Denn wäre sie nicht die Tochter von Martin Walser und Frau im real existierenden Feminismus, wäre sie vermutlich nicht erfolgreiche Autorin, sondern säße an irgendeiner Supermarktkasse.</p>
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<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=65815</link>
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<pubDate>Sat, 12 Mar 2016 01:04:00 +0000</pubDate>
<category>Feminismus</category><dc:creator>adler</dc:creator>
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