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<title>Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? - Kumpel, es gibt ebensofehl Männer-, wie Weiberrecht!Wird mißbräuchlich polemisiert.Entweder Menschenrecht o.niemals! ;-)</title>
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<description>Gleichberechtigung, Männerdiskriminierung, Männerbenachteiligung, Antifeminismus</description>
<language>de</language>
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<title>Kumpel, es gibt ebensofehl Männer-, wie Weiberrecht!Wird mißbräuchlich polemisiert.Entweder Menschenrecht o.niemals! ;-) (Antwort)</title>
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<pubDate>Tue, 31 May 2016 12:19:52 +0000</pubDate>
<category>Politik</category><dc:creator>Urknall</dc:creator>
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<title>Das Narrenschiff (1494) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span class="fremdzitat"><strong>Das Narrenschiff</strong> des Sebastian Brant (1457–1521), 1494 gedruckt von Johann Bergmann von Olpe in Basel, wurde das erfolgreichste deutschsprachige Buch vor der Reformation. Es handelt sich um eine spätmittelalterliche Moralsatire, die eine Typologie von über 100 Narren bei einer Schifffahrt mit Kurs auf das fiktive Land Narragonien entwirft und so der Welt durch eine unterhaltsame Schilderung ihrer Laster und Eigenheiten kritisch und satirisch den Spiegel vorhält. Das Werk wurde 1497 ins Lateinische übersetzt und durch Weiterübersetzungen in verschiedene Sprachen in ganz Europa verbreitet.</span> - <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Narrenschiff_(Brant)">Das Narrenschiff (Brant)</a></p>
<p><span class="fremdzitat">Das Quecksilber fällt, die Zeichen stehen auf Sturm,<br />
Nur blödes Kichern und Keifen vom Kommandoturm<br />
Und ein dumpfes Mahlen grollt aus der Maschine.<br />
Und rollen und Stampfen und schwere See,<br />
Die Bordkapelle spielt „Humbatäterä“,<br />
Und ein irres Lachen dringt aus der Latrine.<br />
Die Ladung ist faul, die Papiere fingiert,<br />
Die Lenzpumpen leck und die Schotten blockiert,<br />
Die Luken weit offen und alle Alarmglocken läuten.<br />
Die Seen schlagen mannshoch in den Laderaum<br />
Und Elmsfeuer züngeln vom Ladebaum,<br />
Doch keiner an Bord vermag die Zeichen zu deuten!<br />
 <br />
Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken<br />
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,<br />
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,<br />
Der Funker zu feig‘, um SOS zu funken.<br />
Klabautermann führt das Narrenschiff<br />
Volle Fahrt voraus und Kurs auf‘s Riff.<br />
 <br />
Am Horizont wetterleuchten die Zeichen der Zeit:<br />
Niedertracht und Raffsucht und Eitelkeit.<br />
Auf der Brücke tummeln sich Tölpel und Einfaltspinsel.<br />
Im Trüben fischt der scharfgezahnte Hai,<br />
Bringt seinen Fang ins Trockne, an der Steuer vorbei,<br />
Auf die Sandbank, bei der wohlbekannten Schatzinsel.<br />
Die andern Geldwäscher und Zuhälter, die warten schon,<br />
Bordellkönig, Spielautomatenbaron,<br />
Im hellen Licht, niemand muß sich im Dunkeln rumdrücken<br />
In der Bananenrepublik, wo selbst der Präsident<br />
Die Scham verloren hat und keine Skrupel kennt,<br />
Sich mit dem Steuerdieb im Gefolge zu schmücken.<br />
 <br />
Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken<br />
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,<br />
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,<br />
Der Funker zu feig‘, um SOS zu funken.<br />
Klabautermann führt das Narrenschiff<br />
Volle Fahrt voraus und Kurs auf‘s Riff.<br />
 <br />
Man hat sich glatt gemacht, man hat sich arrangiert.<br />
All die hohen Ideale sind havariert,<br />
Und der große Rebell, der nicht müd‘ wurde zu streiten,<br />
Mutiert zu einem servilen, gift‘gen Gnom<br />
Und singt lammfromm vor dem schlimmen alten Mann in Rom<br />
Seine Lieder, fürwahr: Es ändern sich die Zeiten!<br />
Einst junge Wilde sind gefügig, fromm und zahm,<br />
Gekauft, narkotisiert und flügellahm,<br />
Tauschen Samtpfötchen für die einst so scharfen Klauen.<br />
Und eitle Greise präsentier‘n sich keck<br />
Mit immer viel zu jungen Frauen auf dem Oberdeck,<br />
Die ihre schlaffen Glieder wärmen und ihnen das Essen vorkauen.<br />
 <br />
Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken<br />
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,<br />
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,<br />
Der Funker zu feig‘, um SOS zu funken.<br />
Klabautermann führt das Narrenschiff<br />
Volle Fahrt voraus und Kurs auf‘s Riff.<br />
 <br />
Sie rüsten gegen den Feind, doch der Feind ist längst hier.<br />
Er hat die Hand an deiner Gurgel, er steht hinter dir.<br />
Im Schutz der Paragraphen mischt er die gezinkten Karten.<br />
Jeder kann es sehen, aber alle sehen weg,<br />
Und der Dunkelmann kommt aus seinem Versteck<br />
Und dealt unter aller Augen vor dem Kindergarten.<br />
Der Ausguck ruft vom höchsten Mast: Endzeit in Sicht!<br />
Doch sie sind wie versteinert und sie hören ihn nicht.<br />
Sie zieh‘n wie Lemminge in willenlosen Horden.<br />
Es ist, als hätten alle den Verstand verlor‘n,<br />
Sich zum Niedergang und zum Verfall verschwor‘n,<br />
Und ein Irrlicht ist ihr Leuchtfeuer geworden.<br />
 <br />
Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken<br />
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,<br />
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,<br />
Der Funker zu feig‘, um SOS zu funken.<br />
Klabautermann führt das Narrenschiff<br />
Volle Fahrt voraus und Kurs auf‘s Riff.</span> - Das Narrenschiff (Reinhard Mey)</p>
<p>* <a href="http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/das-narrenschiff">Text</a><br />
* <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8Lz_qPvKCsg">Live-Aufnahme</a></p>
<p>Fazit: In rund 500 Jahren hat sich nichts wirklich grundsätzliches geändert.</p>
<p>Frage: Ist das jetzt eher beruhigend oder eher verstörend?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=67773</link>
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<pubDate>Tue, 31 May 2016 11:37:22 +0000</pubDate>
<category>Politik</category><dc:creator>Mus Lim</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Was ich der Männerrechtsbewegung schon lange sagen wollte: Ob wir rote, gelbe Kragen…</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span class="fremdzitat">Ob wir rothe, gelbe Kragen,<br />
Hüte oder Helme tragen,<br />
Stiefeln oder Schuh’;<br />
Oder, ob wir Röcke nähen,<br />
Und zu Schuh’n die Fäden drehen –<br />
Das thut nichts dazu.<br />
 <br />
Ob wir können decretiren,<br />
Oder müssen Bogen schmieren<br />
Ohne Rast und Ruh;<br />
Ob wir just Collegia lesen,<br />
Oder ob wir binden Besen –<br />
Das thut nichts dazu.<br />
 <br />
Ob wir stolz zu Rosse reiten,<br />
Ob zu Fuß wir fürbaß schreiten<br />
Unsrem Ziele zu;<br />
Ob uns vorne Kreuze schmücken,<br />
Oder Kreuze hinten drücken –<br />
Das thut nichts dazu.<br />
 <br />
Aber, ob wir Neues bauen,<br />
Oder’s Alte nur verdauen<br />
Wie das Gras die Kuh –<br />
Ob wir für die Welt was schaffen,<br />
Oder nur die Welt begaffen –<br />
Das thut was dazu.<br />
 <br />
Ob im Kopf ist etwas Grütze<br />
Und im Herzen Licht und Hitze,<br />
Daß es brennt im Nu;<br />
Oder, ob wir friedlich kauern,<br />
Und versauern und verbauern –<br />
Das thut was dazu.<br />
 <br />
Ob wir, wo es gilt, geschäftig<br />
Großes, Edles wirken, kräftig<br />
Immer greifen zu;<br />
Oder ob wir schläfrig denken:<br />
Gott wird’s schon im Schlafe schenken –<br />
Das thut was dazu.<br />
 <br />
Drum ihr Bürger, drum ihr Brüder,<br />
Alle eines Bundes Glieder,<br />
Was auch jeder thu’ –<br />
Alle, die dies Lied gesungen<br />
So die Alten wie die Jungen –<br />
Thun wir denn dazu.</span> - <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yBxodBIgJrc">Bürgerlied (1845)</a></p>
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<pubDate>Tue, 31 May 2016 11:06:56 +0000</pubDate>
<category>Politik</category><dc:creator>Mus Lim</dc:creator>
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