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<title>Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? - Thema Integration: Kulturdeutsche</title>
<link>https://wgvdl.com/forum3/</link>
<description>Gleichberechtigung, Männerdiskriminierung, Männerbenachteiligung, Antifeminismus</description>
<language>de</language>
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<title>Thema Integration: Kulturdeutsche</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, wer das auch erlebt: Ganz offensichtlich Kulturfremde erklären ostentativ, dass sie auch &quot;Deutsche&quot; wären und verweisen auf eine Deutsche Staatsangehörigkeit oder einen deutschen Pass, den sie erhalten hätten. Was wäre dazu zu sagen?</p>
<p>Das Thema ist so ganz neu nicht, eher schon rund 100 Jahre alt. Guckst Du:<br />
<span class="fremdzitat">Der Begriff <strong>Kulturdeutsche</strong> ist eine Selbstbezeichnung für Personen, die sich allein <span class="underline">über die deutsche Nationalkultur</span> als <em>deutsch</em> definieren. Synonym ist <em>nach Kultur Deutsche</em> und das betreffende Volkstum wird als <em>Kulturdeutschtum</em> tituliert. Beiwort ist <em>kulturdeutsch</em>.<br />
 <br />
Der Terminus &quot;Kulturdeutsche&quot; kam um 1927 im Freistaat Preußen auf, als in der Weimarer Republik das Einbürgerungsrecht reformiert werden sollte. Der damalige Innenminister <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Grzesinski">Albert Grzesinski</a> wollte mit der Definition &quot;nach Kultur Deutscher&quot; durchsetzten, dass nur noch Personen die Staatsbürgerschaft erhielten - die in ihrer Heimat, diese konnte sich in einem deutschsprachigen oder fremdsprachigen Gebiet befinden - eine aktive Verbindung zum Deutschtum (Bekenntnis zur deutschen Nationalkultur) nachweisen konnten. Dazu zählten das <span class="underline">Beherrschen der deutschen Sprache</span>, der <span class="underline">Besuch einer deutschen Schule</span> und der <span class="underline">Besitz eines deutschen Namens</span>. Die Religion des Betreffenden war unerheblich. Das Gros der Innenminister der Länder bestand jedoch auf die Beibehaltung des althergebrachten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abstammungsprinzip">Abstammungsprinzips</a>.</span></p>
<p>Wer also einen arabischen oder türkischen Namen hat, oder arabisch und/oder türkisch auf dem Schulhof redet, kann demnach kein Deutscher sein, zumindest kein Kulturdeutscher. Ein Stück Papier (Einbürgerung/Pass) ändert daran nichts.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=91101</link>
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<pubDate>Fri, 12 Oct 2018 14:58:26 +0000</pubDate>
<category>Gesellschaft</category><dc:creator>Mus Lim</dc:creator>
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