Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Leseempfehlung: Weitere interessante Beiträge von Marco F. Gallina (Allgemein)

Mus Lim ⌂ @, Mittwoch, 17.07.2019, 20:06 (vor 33 Tagen)

Hier hatte Christine schon auf einen interessanten Beitrag Gallinas hingewiesen:
* Italien gegen ausländische Fremdbestimmung: Salvinis Niederlage, Salvinis Sieg, Tichys Einblick am 7. Juli 2019

In seinem Blog finden sich weitere interessante Beiträge von Marco F. Gallina, beispielsweise:
* Frankfurter Rundgang
* Sunniten und Schiiten: Ein Dreißigjähriger Krieg?
* Warum die EU nicht Europa ist
* Guareschis Prophezeiung
Giovannino Guareschi, der Erfinder des streitbaren Priesters Don Camillo und seines kommunistischen Widersachers Peppone, gilt bis heute als populär. Insbesondere die politische Linke, welche die damaligen Medien dominierte, feindete ihn an. Seine Bücher galten als naive Märchen ohne Tiefgang. Aber hat der Mann aus den Tiefen der norditalienischen Po-Ebene der Nachwelt wirklich nichts zu sagen? Ein Einspruch.

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Guareschis Prophezeiung

Christine ⌂ @, Donnerstag, 18.07.2019, 08:59 (vor 32 Tagen) @ Mus Lim

[..]Ein unbekannter Fakt: der meistgelesene, und meistverkaufte Schriftsteller Italiens ist nicht etwas Calvino, Svevo, Manzoni oder Eco. Es ist und bleibt Guareschi. Bis heute.
 
Die linke Kaste versuchte daher den Erfolg des padanischen Schriftstellers herabzusetzen, indem man ihm Naivität vorwarf; Schlichtheit; gar intellektuelle Leere. Bis heute kann man auch noch in Fernsehzeitungen von einem „naiven Märchen“ lesen, wenn es um Don Camillo und Peppone geht.
 
Naive Märchen. Klar. Wenn in einem Dorf zwei Kontrahenten leben, und nach vielen Streitereien zusammenarbeiten müssen, um ihre Gemeinde zu retten, dann ist das naiv. Wenn es aber um den Aufbau eines völlig utopischen Weltstaates mithilfe hanebüchener Theorien aus dem 19. Jahrhundert geht, dann ist das natürlich visionär.
Immer wieder drollig, diese Marxisten.[..]
http://www.marcogallina.de/traktate/guareschis-prophezeiung/

Ein toller Beitrag, in seiner gesamten Länge lesenswert.

Christine

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Sunniten und Schiiten: Ein Dreißigjähriger Krieg?

Christine ⌂ @, Donnerstag, 18.07.2019, 13:22 (vor 32 Tagen) @ Mus Lim

Ein langer, aber trotzdem lesenswerter Beitrag. Ich stelle mal nur das Ende ein und das, was ich als Fazit bezeichnen würde.

Für Aufklärer, Vernunftjünger und Liberalmarxisten geht die Geschichten immer nur in eine Richtung. Für sie leben die Muslime „im Mittelalter“; sie müssen „unsere Erfahrungen“ machen; wenn sie erst mal einen Religionskrieg hinter sich haben, machen sie zuerst einen Westfälischen Frieden, dann kommt die Aufklärung, anschließend die Französische Revolution, und irgendwann sind sie „wie wir“.
 
Dass die Staaten des Nahen Ostens nicht etwa noch in die Moderne aufbrechen müssen, sondern sie mit Nasser und Mossadegh bereits hinter sich haben, spielt keine Rolle. Der Orient lebt im wahrsten Sinne in der Postmoderne; er hat die Moderne abgestreift und ist in ein neues Zeitalter aufgebrochen, in dem er sich einer Reformation verschrieb, die aber so gar nicht im Sinne des Westens verlief. Denn Reformation bedeutet im Grunde „Zurückformen“, heißt, zu den Ursprüngen zurückgehen und es wieder in die richtige Richtung bringen. Auch Luther wollte nichts Neues, er wollte wieder die alte Kirche, wie sie zu Zeiten Christi war – also das komplette Gegenteil dessen, was wir heute unter politischen Reformen verstehen!
 
Es entbehrt nicht der Ironie, dass die größten Reformer unter den Muslimen die Salafisten sind, die den harten, reinen Islam Mohammeds wollen. Ich bezweifle aber, dass dies im Sinne der linksliberalen Journalistenjünger ist, die in der Aufklärung das Allheilmittel sehen; und Luther täte das genauso Unrecht wie dem Dreißigjährigen Krieg. http://www.marcogallina.de/traktate/sunniten-und-schiiten-ein-dreissigjaehriger-krieg/

Christine

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Was im Artikel nicht erklärt wird

Mus Lim ⌂ @, Donnerstag, 18.07.2019, 18:22 (vor 32 Tagen) @ Christine

Was im Artikel nicht erklärt wird, ist, dass bei der Ausdehnung des arabischen Imperiums auch Persien besetzt wurde. Die persische Sprache und Kultur wurden verboten. Die Araber haben da Kulturimperialismus in reiner Form betrieben. Die Perser haben große Anstrengungen unternommen, um ihre Sprache und Kultur zu reaktivieren und wieder lebendig zu machen.

Diesen Kulturimperialismus haben die Perser den Arabern bis heute nicht vergeben. Es geht da also nicht um einen Streit um des Propheten Bart.

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