Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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An Flint (bzgl. Todesstrafe, Abtreibung, Maskulismus) (Allgemein)

knn, Mittwoch, 17.07.2013, 00:26 (vor 2544 Tagen)

Da der alte Thread gesperrt wurde und ich erst jetzt die Beiträge von Flint sah, hier meine Antwort auf

http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?id=20962
http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?id=20963
http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?id=20989

Du schriebst: "... Begriffe wie "Mord" und "Mensch" sind eine Überhöhung."
Ich frage mich, wenn für dich Begriffe wie Mord und Mensch eine Überhöhung sind, was sind wir denn dann? Was bist Du dann bzw. für was hältst Du dich?

Die Worte "Mensch" und "Kind" überhöhen ein mikroskopisch kleines Etwas zu einem Menschen und überhöhen das Absaugen zu Mord.

Man KANN es so sehen, dass es Mensch+Mord ist, aber man kann es auch ganz anders sehen, nämlich so wie es fast die gesamte Menschheit sieht: Das Abtreiben von missgebildeten Embryonen ist Elternrecht.

Und für diesen Thread wichtiger: Das ist kein Recht, was nur feministische Eltern für sich in Anspruch nehmen. Eltern hätten bereits vor dem Feminismus so entschieden und werden nach dem Feminismus so entscheiden. Es ist keine feministische Frage. Es ist keine Frage, die einen Antifeministen definiert.

Und genauso wie ein Antifeminist für oder gegen Todesstrafe sein kann, so kann ein Antifeminist für oder gegen Abtreibung von schwerstbehinderten Embryonen sein.

Ich würde niemanden, bloß aufgrund seiner Position zur Abtreibung, absprechen Antifeminist zu sein.

Ich bin gegen ein Recht von Eltern, nach "Gutdünken" ihre Kinder mißhandeln, verstümmeln und/oder töten zu dürfen. Die Verantwortung, dies entscheiden zu dürfen kann ihnen angesichts der großen Anzahl bornierter und bekloppter Personen nicht überlassen werden*. Siehe auch das Thema Genitalverstümmelung.

Das sind aber keine Embryonen. Übrigens stellt sich auch da die Frage: Warum sollen Eltern des missgebildeten Kindes operieren lassen dürfen? Warum haben Eltern das Recht, das Gesicht operativ korrigieren zu lassen, aber nicht das Recht einen winzig kleinen Embryo aus ihrem Körper zu entfernen.

Wer für die Ermordung Ungeborener ist, schwimmt auf derselben Welle mit, die der Feminismus hat. Kann also nie ein Antifeminist solchen Ausmaßes sein, wie ein Antifeminist der gegen §218 ist.

Grundsätzlich richtig, aber es kommt immer auf die Gesamtstatistik an. Denn es scheinen vor allem die Emanzen zu sein, die abtreiben. Deshalb könnte man auch das Gegenteil behaupten: Abtreibung führt zu weniger Emanzennachkommen, also ist der Abtreibungsfreund der antifeministischere. Abtreibung ist Emanzen-Selbstmord.

Auch zu bedenken: Es sind vor allem Mädchen, die abgetrieben werden.

Da die Legalisierung der Ermordung Ungeborener ein wichtiger Eckpfeiler, -wenn nicht sogar der Hauptpfeiler- des Feminismus ist, ist es fraglich, ob man jemanden, der für die straffreie Ermordung Ungeborener ist, überhaupt noch als Antifeministen bezeichnen/ansehen kann.

Wichtiger Eckpfeiler schon. Aber vor allem schlecht im Zusammenhang mit weiteren Frauenpampereien wie Scheidungsrecht, Unterhaltsrecht und Rentenrecht. Denn gäbe es keine Rente für kinderlose Frauen, so würden viel weniger Frauen abtreiben. Und bekämen Frauen nach der Scheidung nur dann Geld, wenn Kinder da wären, dann würden noch weniger Kinder abgetreiben werden.

Zumindest ist er kein Antifeminist wie er einer sein könnte. In deinem Fall sehe ich dich aufgrund deiner Blogs fraglos und klar als Hardcore-Antifeministen! Zumal Du ja auch gegen §218 bist.

Das sind nicht meine Blogs. Ich bete sie nur an.

Ich bin noch aus einem anderen Grund Hardcore-Feminist: Ich bin gegen Feminismus, obwohl ich keine schlechte Erfahrung mit Frauen durchmachen musste. Ich wurde weder bei einer Scheidung abgezogen, noch wurden mir meine Kind entführt. Ich bin Antifeminist aus der tiefsten Überzeugung, dass es so etwas wie "zu viele Frauenrechte" gibt, von Frauenprivilegien ganz zu schweigen.

Du bist aber für die Freiheit der Eltern, entscheiden zu dürfen ob sie ein schwerstbehindertes ungeborenes Kind ermorden dürfen.

Nach meiner Meinung ist es aber weder Kind, noch Mord. Aber ich würde niemals in Frage stellen, dass du ein Antifeminist bist, allein aufgrund deiner Position/Wortwahl.

Wie oben gesagt, bin ich gegen ein Recht der Eltern auf Mißhandlung und Tötung ihrer Kinder.

Das Verbot der weiblichen Beschneidung ist auch ein Eckpfeiler des Feminismus.
Mit dem gleichen Recht könnte ich nun behaupten, du bist zwar Antifeminist, aber weniger als du es sein könntest, denn als richtiger Antifeminist müsstest du für Mädchenbeschneidung sein.

Ich habe es für mich so gelöst: Im Zweifel für den Angeklagten. Das heißt, da ich den schwerstbehinderten Embryo nicht fragen kann ob er lieber leben oder sterben will, kann ich da nicht eingreifen. Es heißt: Leben will leben. Bzw. Lebewesen wollen leben. Davon ist zunächst einmal auszugehen.

Es heißt aber auch: Leben meidet Leid.
Deshalb bin ich für die Freiheit der Eltern.

Was an den Feminismus erinnert ist allerdings folgendes Phänomen: Im Zweifel immer gegen die Kinder und für eine fragwürdige Selbstverwirklichung.

Im Feminismus gilt aber auch: Im Zweifel gegen Eltern.
Deshalb bin ich für die Freiheit der Eltern.

Wer an die geistige Grundnatur des Menschen glaubt bzw. wem diese bewußt ist, für den ist der frühe Zustand des ungeborenen Menschen eben nicht einfach nur ein Zellhaufen sondern ein Embryo der bereits ein vollwertiger Mensch (mit all seinen ihm zustehenden Menschenrechten) ist und dem kein Haar gekrümmt werden darf.

Auch da könnte alles umgekehrt gelten:
Man könnte an Seelen und vorschwangerschaftliche Verbindung zwischen Kind und Mutter glauben. Man würde also noch weiter gehen als nur "geistige Grundnatur".

Aber gerade deswegen könnte man für Abtreibung sein. Denn damit würde verhindert, dass ein Kind in einem verkrüppelten Körper gefangen ist. Durch Abtreibung mit anschließendem neuen Versuch erweise ich der Seele (des Kindes) einen besseren Dienst.

Deshalb auch hier wieder mein alter Einwand: Die Ablehnung von missgebildeten Embryos ist eine fast rein christliche Einstellung. In anderen Religionen (und selbst bei anderen Christen) gibt es so eine Glorifizierung von Zellhaufen nicht.

Ich fand diese Frage von Nihilator interessant. Darauf deine Antwort hatte ich nicht verstanden.

"...Eine Frage hätte ich dazu mal an Dich, ganz ernsthaft: angenommen, Du wärst in dieser Situation, hättest also ein Kind gezeugt und wirst damit konfrontiert, daß es möglicherweise eine Schädigung hat. Könntest Du Dir eigentlich vorstellen, in dieser Ausnahmesituation froh und dankbar zu sein, eine solche Entscheidung nicht treffen zu müssen?"

Seine Frage ist eine Fangfrage wie "Könntest du dir vorstellen, dass es manchmal schön ist, wenn die Polizei dein Haus stürmt und durchsucht, wenn sie dabei entlastendes Material findet?"

Ja, das könnte ich mir vorstellen, bin aber trotzdem dagegen.

Zum Beispiel wird von einigen, 'Männerrechtler' als Oberbegriff verwendet, wobei sich 'Antifeminist' unterordnet. Andere sehen Männerrechtler zwangsläufig links verortet an usw. Dann können sich zum Beispiel Fragen ergeben wie: Kann es linke und rechte Männerrechtler geben? Oder anders ausgedrückt: Kann es kollektiv gesonnene und konservativ (Individualität) gesonnene Männerrechtler geben?

Genau so sehe ich das auch. Meiner Meinung nach müssen Antifeministen nicht religiös sein, bloß weil Feministinnen in der Regel atheistisch sind. Und meiner Meinung nach kann es antifeministische Abtreibungsärzte geben. Abtreibungsärzte, die für Jungenförderung, gegen Frauenquoten, gegen Gender an den Universitäten, gegen feministische Scheidungsgesetze usw sind.

Wenn bei der Frage der Abtreibung (die eine der schwierigsten philosophischen Fragen aller Zeiten ist) der Bruch sogar durch die Christenheit geht (von anderen Religionen ganz zu schweigen), dann darf diese Frage Antifeministen nicht spalten.

Ich bin mir fast sicher, dass knn keinen einzigen Mal auf meine Posts eingegangen ist- nicht einmal zitiert. Unter was ordne ich es jetzt ein? :-D

Ich meine alle beantwortet zu haben. Frage im Zweifel hier nochmal.

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Frauenwahlrecht -- Ja oder nein? | Was Männerrechtler nicht wahrhaben wollen.
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An Flint (bzgl. Todesstrafe, Abtreibung, Maskulismus)

Krankenschwester @, Mittwoch, 17.07.2013, 01:12 (vor 2544 Tagen) @ knn

Auch zu bedenken: Es sind vor allem Mädchen, die abgetrieben werden.


Bis zu 12. Woche, also bis zu dem Zeitpunkt, wo die "Abtreibung" straffrei ist, kann das Geschlecht des Kindes gar nicht festgestellt werden.
Den restlichen und ähnlichen Müll lese ich erst gar nicht.

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Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

Abtreibung von Mädchen

knn, Mittwoch, 17.07.2013, 01:17 (vor 2544 Tagen) @ Krankenschwester

Bis zu 12. Woche, also bis zu dem Zeitpunkt, wo die "Abtreibung" straffrei ist, kann das Geschlecht des Kindes gar nicht festgestellt werden.

Von Deutschland habe ich nicht gesprochen. Abtreibung ist ein weltweites Phänomen.

Den restlichen und ähnlichen Müll lese ich erst gar nicht.

30% sind ja auch schon was.

An Flint (bzgl. Todesstrafe, Abtreibung, Maskulismus)

Conny, NRW, Mittwoch, 17.07.2013, 13:43 (vor 2543 Tagen) @ Krankenschwester

Bis zu 12. Woche, also bis zu dem Zeitpunkt, wo die "Abtreibung" straffrei ist, kann das Geschlecht des Kindes gar nicht festgestellt werden.

Man kann bis zu diesem Zeitpunkt noch keine DNA-Analyse machen?

An Flint (bzgl. Todesstrafe, Abtreibung, Maskulismus)

Lausemädchen @, Mittwoch, 17.07.2013, 14:53 (vor 2543 Tagen) @ Conny

Man kann bis zu diesem Zeitpunkt noch keine DNA-Analyse machen?

Theoretisch könnte man, meines Wissens nach, nach 6 Wochen Gravidität das Geschlecht eines Kindes per DNA-Analyse feststellen. Wie gesagt theoretisch, weil es in der Praxis so gar nicht gehandhabt wird und eine DNA-Analyse als Vorsorgeuntersuchung gar nicht vorgesehen ist. Von daher hat Krankenschwester vollkommen recht, dass man bis zur gesetzlichen Fristenregelung, wie es so schön heißt, dass Geschlecht des Kindes noch gar nicht kennt.

An Flint (bzgl. Todesstrafe, Abtreibung, Maskulismus)

Conny, NRW, Mittwoch, 17.07.2013, 15:49 (vor 2543 Tagen) @ Lausemädchen

Man kann bis zu diesem Zeitpunkt noch keine DNA-Analyse machen?

Theoretisch könnte man, meines Wissens nach, nach 6 Wochen Gravidität das Geschlecht eines Kindes per DNA-Analyse feststellen. Wie gesagt theoretisch, weil es in der Praxis so gar nicht gehandhabt wird und eine DNA-Analyse als Vorsorgeuntersuchung gar nicht vorgesehen ist.

Ich stelle fest: Mit Geld kann man das Geschlecht auch innerhalb der Fristenregelung feststellen.

Und soweit mir bekannt ist, wurd bei älteren Frauen so eine DNA-Analyse zumindest früher mitte der 80er Jahre durchgeführt. Ich bin mir allerdings nicht sicher, in welcher SSW das bei der Mutter einer Ex-Freundin damals durchgeführt wurde.

der nächste ethische Wahnsinn ??

Sachse @, Mittwoch, 17.07.2013, 16:17 (vor 2543 Tagen) @ Conny

Ich stelle fest: Mit Geld kann man das Geschlecht auch innerhalb der Fristenregelung feststellen.

Nu gut, so richtig sicher geht e noch nicht, aber will das irgendjemand Verantwortungsvolles wirklich:

Auslese nach Geschlecht ?? Die Fristenlösung war einmal gedacht, ungewollte Schwangerschaften zu beenden.
Jetzt geht es - in Niederlande z.B.- bis zur Abtreibung während und kurz nach der Geburt. Ab Mai 2014 ist dort die Tötung bus zum 12. Lebensjahr möglich.
Kommt jetzt die geschlechtsabhängige Abtreibung?
Will das wirklich Jemand ? Es wird ein Junge, weg damit? Ist endlich die Lösung gefunde, die Anzahl der Männer auf 10% der Bevölkerung zu reduzieren ? Darf das Geschlecht der Kinder einer gewissen Mode unterworfen werden?

Noch ist es zum Glück nicht soweit.

DNA Worldwide ist nicht der erste Anbieter, der aus Blutproben das Geschlecht Ungeborener bestimmen und daraus Kapital schlagen will. In Kanada operiert ein Unternehmen namens Paragon Genetics, das ähnliche Prüfungen anbietet, ein US-Unternehmen namens Acu-Gen Biolabs in Lowell, Massachusetts, warb schon im Jahr 2005 mit dem Versprechen, den "genauesten DNA-Geschlechtstest" anzubieten. Sogar in eine Sendung des Fernsehsenders NBC schaffte es das Unternehmen im Jahr 2005, einer strahlenden Mutter wurde live vor der Kamera mitgeteilt: "Es ist ein Mädchen."

Die renommierte Genetikerin Diana Bianchi von der Tufts University School of Medicine in Boston sagte dem Wissenschaftsmagazin "Science" damals, als sie die Sendung gesehen habe, sei ihr "die Kinnlade heruntergefallen".

Link

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„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ (

An Flint (bzgl. Todesstrafe, Abtreibung, Maskulismus)

Lausemädchen @, Mittwoch, 17.07.2013, 16:41 (vor 2543 Tagen) @ Conny

Man kann bis zu diesem Zeitpunkt noch keine DNA-Analyse machen?

Theoretisch könnte man, meines Wissens nach, nach 6 Wochen Gravidität das Geschlecht eines Kindes per DNA-Analyse feststellen. Wie gesagt theoretisch, weil es in der Praxis so gar nicht gehandhabt wird und eine DNA-Analyse als Vorsorgeuntersuchung gar nicht vorgesehen ist.


Ich stelle fest: Mit Geld kann man das Geschlecht auch innerhalb der Fristenregelung feststellen.

In Deutschland dürfte sich eine vorgeburtliche Geschlechtsbestimmung zwischen der 6. und der 11. Woche auch mit Geld schwierig gestalten, wir haben hier ein Gendiagnostikgesetz, dass das verbietet.

Und soweit mir bekannt ist, wurd bei älteren Frauen so eine DNA-Analyse zumindest früher mitte der 80er Jahre durchgeführt. Ich bin mir allerdings nicht sicher, in welcher SSW das bei der Mutter einer Ex-Freundin damals durchgeführt wurde.

Gesetzlich möglich, bei Indikation versteht sich, sind u. A. eine Chorionzottenbiopsie ab der 10.Woche, die Fruchtwasserentnahme ab 15. SSW. Da eine Indikation nach dem 35. Lebensjahr bei Schwangeren vorliegt, kann es durchaus sein, dass es Mitte der 80er Jahre bei der Mutter einer Ex-Freundin zu einer solchen Untersuchung kam. Nur ändert das nichts am Fakt, dass Krankenschwester Recht hat :-). Bei "normalen" Schwangerschaften steht das Geschlecht mit Sicherheit nicht vor der 12. Woche fest.

Urintest "Intelligender" $24.47 bei Babies-R-US ab 10. Schwangerschaftswoche

knn, Mittwoch, 17.07.2013, 17:09 (vor 2543 Tagen) @ Krankenschwester

Intelligender Urintest $24.47 bei Babies-R-US ab 10 Schwangerschaftswoche

Die haben sogar einen Blog: http://intelligender.com/blog/

Expecting moms can determine whether they're carrying a boy or a girl as early as 10 weeks after conception, according to makers of an over-the-counter gender prediction test.
With IntelliGender's home gender prediction test, a urine specimen turns orange if it's a girl. Green is for boys.
[...]
The makers of the gender prediction test say they "categorically disagree" with the idea their test may prompt an increase in sex-selection abortions.
[...]
Since 2006, more than 50,000 tests have sold online in the United States. Last month, U.S. drugstore chains CVS and Walgreens, began selling the gender predictor test for $34.95."

50000 Tests verkauft. Einfacher 10 Minuten Urintest.

[image]

Scherzkeks

Lausemädchen @, Mittwoch, 17.07.2013, 21:09 (vor 2543 Tagen) @ knn

Intelligender Urintest $24.47 bei Babies-R-US ab 10 Schwangerschaftswoche

Die haben sogar einen Blog: http://intelligender.com/blog/

50000 Tests verkauft. Einfacher 10 Minuten Urintest.

Lol...........na wenn es dafür sogar einen Blog gibt und auch schon 50.000 Test in den USA vekauft wurden, wer könnte da die Zuverlässigkeit bezweifeln, gelle?

Scherzkeks

Sachse @, Mittwoch, 17.07.2013, 22:19 (vor 2543 Tagen) @ Lausemädchen

Du MisepeterIn, der Test ist bewiesenermaßen zu 50 Prozent korrekt!

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„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ (

Frömmelnde Krüppelzucht

DvB @, Donnerstag, 18.07.2013, 04:14 (vor 2542 Tagen) @ knn

Da ist mir ja wieder ein hübscher Meutenfaden entgangen...

Ich habe es für mich so gelöst: Im Zweifel für den Angeklagten. Das heißt, da ich den schwerstbehinderten Embryo nicht fragen kann ob er lieber leben oder sterben will, kann ich da nicht eingreifen. Es heißt: Leben will leben. Bzw. Lebewesen wollen leben. Davon ist zunächst einmal auszugehen.

Nee, davon "ist" überhauptnicht "auszugehen". Wenn dem so wäre, gäbe es nämlich z.B. keine Selbstmörder. Die Buddisten sagen schon im Hinblick auf Gesunde, "Leben ist Leid". Ansonsten ist das einfach eine schwere Frage, die Du bequem "für Dich" gelöst hast (sie bloß im gleichen Atemzug mit Anmerkungen wie "ist es fraglich, ob man jemanden, der für die straffreie Ermordung Ungeborener ist, überhaupt noch als Antifeministen bezeichnen/ansehen kann" anderen zu oktroyieren versuchst).

Wer an die geistige Grundnatur des Menschen glaubt bzw. wem diese bewußt ist, für den ist der frühe Zustand des ungeborenen Menschen eben nicht einfach nur ein Zellhaufen sondern ein Embryo der bereits ein vollwertiger Mensch (mit all seinen ihm zustehenden Menschenrechten) ist und dem kein Haar gekrümmt werden darf.

Nein, eine bloße Hülle ohne besondere Bedeutung.

"Zustehende Menschenrechte" ist Bolschewismus.

Zum Beispiel wird von einigen, 'Männerrechtler' als Oberbegriff verwendet, wobei sich 'Antifeminist' unterordnet. Andere sehen Männerrechtler zwangsläufig links verortet an usw. Dann können sich zum Beispiel Fragen ergeben wie: Kann es linke und rechte Männerrechtler geben? Oder anders ausgedrückt: Kann es kollektiv gesonnene und konservativ (Individualität) gesonnene Männerrechtler geben?


Genau so sehe ich das auch. Meiner Meinung nach müssen Antifeministen nicht religiös sein, bloß weil Feministinnen in der Regel atheistisch sind. Und meiner Meinung nach kann es antifeministische Abtreibungsärzte geben. Abtreibungsärzte, die für Jungenförderung, gegen Frauenquoten, gegen Gender an den Universitäten, gegen feministische Scheidungsgesetze usw sind.

Männerrechtler sind zwangsläufig links verortet. Sie können sich nur aufgrund Verblödung für Antifeministen halten, aber keine sein, weil Rechtlerei immer dem Bolschewismus und damit dem Feminismus Vorschub leistet.

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Frömmelnde Krüppelzucht

knn, Donnerstag, 18.07.2013, 07:42 (vor 2542 Tagen) @ DvB

Männerrechtler sind zwangsläufig links verortet.

Kommt drauf an, ob man "Männerrechtler" oder "Antifeminist" als Oberbegriff ansieht. Oder als ganz unterschiedliche Kategorien.

Diese Begriffe werden ja eher lose gebraucht und erst durch konkrete Aussagen gefüllt wie "Als Männerrechtler bin ich dafür, dass auch Männer mitabwaschen sollen".

Aber zurück zum Hauptthema:
Aus deiner Überschrift "Frömmelnde Krüppelzucht" entnehme ich, dass du für das Recht der Eltern auf Abtreibung von Schwerstbehinderten bist?

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Frömmelnde Krüppelzucht

Krankenschwester @, Donnerstag, 18.07.2013, 15:01 (vor 2542 Tagen) @ knn

Aber zurück zum Hauptthema:
Aus deiner Überschrift "Frömmelnde Krüppelzucht" entnehme ich, dass du für das Recht der Eltern auf Abtreibung von Schwerstbehinderten bist?

Falsch gestellte Frage.
Frage, wer überhaupt einen Recht auf Leben hat.

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Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

Recht auf Leben

knn, Donnerstag, 18.07.2013, 15:12 (vor 2542 Tagen) @ Krankenschwester

Falsch gestellte Frage.
Frage, wer überhaupt einen Recht auf Leben hat.

Vielleicht gibt es kein Recht auf Leben. Vielleicht gibt es nur ein Privileg auf Leben. Und Embryos müssen es sich verdienen, z.B. durch Gene im Toleranzrahmen.

Recht auf Leben

DvB @, Donnerstag, 18.07.2013, 15:29 (vor 2542 Tagen) @ knn

Frage, wer überhaupt einen Recht auf Leben hat.


Vielleicht gibt es kein Recht auf Leben.

Ein Recht ist ja die Kehrseite einer Pflicht. Wer also einen hat, der die Pflicht (das Überleben sicherzustellen) übernimmt, hat das Recht (auf Überleben).

--
[image]

Recht auf Leben

Sachse @, Donnerstag, 18.07.2013, 15:33 (vor 2542 Tagen) @ knn

durch Gene im Toleranzrahmen

Und darüber stimmen wir dann immer mal ab.

Oder, lassen die Mütter entscheiden, letztendlich falsches Geschlecht weil falsche Gene, immer das verdammte y-Chromosom enthalten, -Exitus.


So leichtfertig, wie hier Einige mit fremdem Leben umgehen, finde ich einfach zum K...

--
„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ (

Umgekehrt

knn, Donnerstag, 18.07.2013, 17:06 (vor 2542 Tagen) @ Sachse

durch Gene im Toleranzrahmen

Und darüber stimmen wir dann immer mal ab.

nein, darüber stimmen die Eltern ab.

Oder, lassen die Mütter entscheiden, letztendlich falsches Geschlecht weil falsche Gene, immer das verdammte y-Chromosom enthalten, -Exitus.

So leichtfertig, wie hier Einige mit fremdem Leben umgehen, finde ich einfach zum K...

Das finde ich zum Kotzen, wie sehr du Eltern ins Leben pfuschen willst, indem du sie zum Austragen zwingst.

Umgekehrt

Sachse @, Donnerstag, 18.07.2013, 18:22 (vor 2542 Tagen) @ knn

Gut, dass Du gerade dokumentiert hast, dass für Dich das falsche Geschlecht ein Tötungsgrund ist.

- ohne Worte -

--
„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ (

Umgekehrt

knn, Donnerstag, 18.07.2013, 19:08 (vor 2542 Tagen) @ Sachse

Gut, dass Du gerade dokumentiert hast, dass für Dich das falsche Geschlecht ein Tötungsgrund ist.

Hab mich etwas undeutlich ausgedrückt. Mein Kommentar bezog sich nicht auf das falsche Geschlecht, sondern auf "So leichtfertig, wie hier Einige mit fremdem Leben umgehen"

Weil es nämlich umgekehrt ist. Derjenige, der einen Mikroembryo abtreibt mischt sich weniger ins Leben ein, als derjenige, der Erwachsene zwingt
1. den Embryo auszutragen
2. das Kind für die nächsten 20 Jahre zu alimentieren

Das "zum Kotzen" müsste also ganz auf meiner Seite sein.

Spaßfakt: Unter Stalin war Abtreibung verboten. Hat wohl mit der generellen dirigistischen Einstellung zu tun.

Umgekehrt

Sachse @, Donnerstag, 18.07.2013, 19:15 (vor 2542 Tagen) @ knn

Konkret:
Wie sieht es mit deinen Elternrechte aus, wenn sie eine Abtreibung wegen des falschen Geschlechts oder falscher Haarfarbe wünschen.
Das ganze bittschön 2 Stunden vor der Geburt

--
„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ (

[BILDER] Umgekehrt

knn, Donnerstag, 18.07.2013, 21:40 (vor 2542 Tagen) @ Sachse

Konkret:
Wie sieht es mit deinen Elternrechte aus, wenn sie eine Abtreibung wegen des falschen Geschlechts oder falscher Haarfarbe wünschen.
Das ganze bittschön 2 Stunden vor der Geburt

Nein, dafür bin ich nicht.

Das ist zu spät.

Hier ein Größenvergleich: Mutter + abgetriebener 7-Monatsfetus

[image]

Hier ein jüngerer Fetus, sollte meiner Meinung aber auch schon zu spät sein:
Animated GIF:
[image]

Das kann man mit einigem Recht bereits als Mord bezeichnen.

Richtig

Sachse @, Donnerstag, 18.07.2013, 21:55 (vor 2542 Tagen) @ knn

Und genau darum geht es mir.

"Abtreibung" ist in NL bereits bis kurz NACH der Geburt zulässig, das muss in Deutschland verhindert werden.
Im Mai 2014 soll dort der "Gnadentod" bis zum 12 Lebensjahr erlaubt werden. Das muss in Deutschland verhindert werden.

Nein, es geht nicht um nicht überlebensfähiges Leben, es geht da um aktive Töten von Lebensfähigem.

Wann reicht das falsche Geschlecht ?

Dagegen bin ich.

--
„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ (

Aber bei kritischster Beurteilung...?

Nihilator ⌂ @, Bayern, Donnerstag, 18.07.2013, 23:17 (vor 2542 Tagen) @ Sachse

Nein, es geht nicht um nicht überlebensfähiges Leben, es geht da um aktive Töten von Lebensfähigem.

Wann reicht das falsche Geschlecht ?

Dagegen bin ich.

Aber wenn bei kritischster Beurteilung des Krankheitszustandes durch mehrere, namentlich zu benennende Ärzte unheilbar Kranken der Gnadentod gewährt werden kann- was sagst Du dann? M.E. ist das doch ungefähr der derzeitige Stand in den Niederlanden?

--
CETERUM CENSEO FEMINISMUM ESSE DELENDUM.

MÖSE=BÖSE

Fast ein Jahr lang suchte sie Hilfe bei Psychiatern, dann wandte sie sich Allah zu.


Verboten:
[image]

Aber bei kritischster Beurteilung...?

Sachse @, Freitag, 19.07.2013, 07:30 (vor 2541 Tagen) @ Nihilator

unheilbar Kranken der Gnadentod gewährt werden kann-

Auch dann bin ich gegen aktives Töten, denn:

- "unheilbar Krank" - wer entscheidet das ?

- wenn das Überleben nicht gesichert ist - warum ein kurzes Leben noch verkürzen ?

- wer schließt aus, dss nicht ökonomische Interessen einfließen ?

- auch drei Ärzte können Fehler machen

- "Gnadentod", es gibt die Palliativmedizin, die Schmerzen und ev. Quälerei verhindern kann, ohne zu töten.


Kurzum, kein (fehlerbehafteter) Mensch sollte über das Leben eines anderen entscheiden.

Zumal in Holland ja bereits neue Patientengruppen für den "Gnadentod" beraten werden.

--
„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ (

Sterben mit Würde? - Eine nähere Betrachtung von Euthanasie

Flint ⌂ @, Freitag, 19.07.2013, 09:40 (vor 2541 Tagen) @ Sachse
bearbeitet von Flint, Freitag, 19.07.2013, 09:48

unheilbar Kranken der Gnadentod gewährt werden kann-

Auch dann bin ich gegen aktives Töten, denn:

- "unheilbar Krank" - wer entscheidet das ?

- wenn das Überleben nicht gesichert ist - warum ein kurzes Leben noch verkürzen ?

- wer schließt aus, dss nicht ökonomische Interessen einfließen ?

- auch drei Ärzte können Fehler machen

- "Gnadentod", es gibt die Palliativmedizin, die Schmerzen und ev. Quälerei verhindern kann, ohne zu töten.


Kurzum, kein (fehlerbehafteter) Mensch sollte über das Leben eines anderen entscheiden.

Zumal in Holland ja bereits neue Patientengruppen für den "Gnadentod" beraten werden.

Vorgestern kam eine krasse Sendung über Euthanasie in Holland. Habe mal bei Youtube geschaut. Hier ist sie: Sterben mit Würde? - Eine nähere Betrachtung von Euthanasie

[image]

Flint

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[image]
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Der Maskulist
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Familienpolitik
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Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.
Thomas Mann

"Gnadentod"

Chato @, Freitag, 19.07.2013, 10:34 (vor 2541 Tagen) @ Flint
bearbeitet von Chato, Freitag, 19.07.2013, 10:47

Vorgestern kam eine krasse Sendung über Euthanasie in Holland. Habe mal bei Youtube geschaut. Hier ist sie: Sterben mit Würde? - Eine nähere Betrachtung von Euthanasie

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Wer von Gott nichts wissen will, kriegt den Humanismus.

Das bedeutet: seinereiner wird zu seinem Gott.

Humanismus ist das Entsetzlichste, was einem Menschen überhaupt widerfahren kann.

http://www.wgvdl.com/forum1/index.php?id=31988
[image]
Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

"Humanismus" oder Humanismus

Flint ⌂ @, Freitag, 19.07.2013, 10:55 (vor 2541 Tagen) @ Chato

Wer von Gott nichts wissen will, kriegt den Humanismus.

Das bedeutet: seinereiner wird zu seinem Gott.

Humanismus ist das Entsetzlichste, was einem Menschen überhaupt widerfahren kann.


Du meinst das sicher zynisch und zwar dann "Humanismus" statt Humanismus.

Humanismus

Ich glaube noch an einen wahren Humanismus.

Daß geisteskranke Menschen (Psychoten) das Gegenteil unter demselben Begriff tun, ficht doch nicht die wahre Bedeutung an. Wir sehen es doch immer wieder, daß Psychoten auf zynische Weise alles mögliche, ansich positive, ins Gegenteil verkehren oder ihren entsetzlichen Greueltaten positive Bezeichnungen geben.
Ich persönlich lehne es ab, mir von denen Begriffe pro und kontra vorschreiben zu lassen. Manchmal ist ein Begriff definitiv versaut und nicht mehr verwendbar. Aber oft auch nicht und noch verwendbar.
Beispiel der Begriff Menschlichkeit. Ich benutze ihn in seiner normalen Bedeutung. Nihilator benutzte ihn zynisch. Das ist ähnlich wie jetzt, wo Du den Begriff Humanismus zynisch benutzt und ich ihn in seiner ganz normalen Bedeutung verwende. Siehe hier: http://www.wgvdl.com/forum2/forum_entry.php?id=242725

Flint

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Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.
Thomas Mann

Ich meine es so, wie es dasteht

Chato @, Freitag, 19.07.2013, 11:58 (vor 2541 Tagen) @ Flint

Du meinst das sicher zynisch und zwar dann "Humanismus" statt Humanismus.

Humanismus

Ich glaube noch an einen wahren Humanismus.

Nein, Flint, das meine ich nicht zynisch und ohne Gänsefüßchen. Ich habe den Begriff ja nicht definiert, und ich könnte es auch gar nicht, denn das macht jeder so, wie er möchte. Deshalb kann es keinen „wahren Humanismus“ geben. Warum? Weil irgend ein Heinrich Himmler Dir an der nächsten Straßenecke beweisen könnte, daß Du kein „wahrer Humanist“ bist. Wie? Indem er Dich dafür umlegt.

Für diese holländischen Humanisten z.B. mit ihrem massenhaften „Gnadentod“, ist ihr grausiges Tun ein subjektiv aufrichtiger Ausdruck ihrer humanistischen Weltanschauung. Die meinen es so und sie halten es für gut. Aber daß sie es so meinen, macht es natürlich keineswegs zu etwas Gutem, sondern zu etwas desto Schlimmerem. Auch Karl Marx war ein Humanist. Und Heinrich Himmler natürlich auch. Alle Menschen meinen es grundsätzlich gut. Sonst würden sie es ja schließlich nicht tun.

Was ich bestreite, ist, daß der Mensch aus sich heraus gut sei. Dazu gehört viel mehr und ganz anderes, als ausgerechnet Humanismus. Das lehrt die gesamte Geschichte des Menschen.

Ideologische Worte darf man nie beim Wort nehmen, denn sie laufen immer mit einem Sprengstoffgürtel um den Bauch durch die Gegend. Dafür sind sie ja geschaffen worden.
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Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

So wie es dasteht, bedeutet es aber etwas anderes.

Flint ⌂ @, Freitag, 19.07.2013, 14:09 (vor 2541 Tagen) @ Chato
bearbeitet von Flint, Freitag, 19.07.2013, 14:47

Du meinst das sicher zynisch und zwar dann "Humanismus" statt Humanismus.

Humanismus

Ich glaube noch an einen wahren Humanismus.


Nein, Flint, das meine ich nicht zynisch und ohne Gänsefüßchen. Ich habe den Begriff ja nicht definiert, und ich könnte es auch gar nicht,

Tja, so wie Du es geschrieben hast (ohne Gänsefüßchen) verwendest Du ihn aber nicht. Du verwendest ihn im genauen Gegenteil. Du verwendest ihn zynisch. Also mit Gänsefüßchen.

Die Definition (Begriffsbestimmung) steht in den Wörterbüchern. Dafür gibt es sie ja. Damit sich nicht jeder eine eigene Definition zurechtzuzimmern braucht. ;-)
Wer daraus dann etwas anderes macht, den Begriff verkehrt verwendet, die Bedeutung ins Gegenteil verkehrt, der macht etwas anderes. Der verwendet nicht das Wort bestimmungsgemäß, also so wie es gedacht war und entsprechend seiner Bedeutung. Da kommen dann die seltsamsten Blüten bei heraus, auch geisteskranke.

Der Mensch ist im Grunde gut. Das Böse an ihm ist lediglich krank. Der normale Durchschnittsmensch ist die meiste Zeit über gut (wenn er auch oft einen Blödsinn macht, so ist seine Grundabsicht doch meistens gut!). Ab und zu spinnt er, rastet aus oder ist böse. In der kurzen Zeit wo er z.B. in Rage war, war er mehr oder weniger geisteskrank, vielleicht psychotisch. Davon erholt er sich aber nach kurzer Zeit immer wieder.

Ganz anders der chronisch geisteskranke (im Sinne von chronisch bösartig). der ist zwar auch im Grunde gut, dieses im Grunde ist aber so weit weg, daß wir hier nicht darüber zu sprechen brauchen. Auf alle Fälle ist der chronisch böse. Einer der chronisch böse ist, ist natürlich auch dumm. Ich meine damit nicht unintelligent. Es kann sehr intelligent aber trotzdem strunzdumm sein was die Menschlichkeit angeht. Das alles ist natürlich stark vereinfacht ausgedrückt.

Wesentlich ist hier, daß der Mensch im Grunde gut ist und Böses und Fehler nur aus seinen psychischen "Krankheiten" (Zwänge, Verdrängungen, Ängste usw) entspringen. Da unterscheiden sich unsere Positionen und ich glaube auch nicht, daß wir uns da treffen werden, da in der christlichen Lehre der Mensch im Grund als böse betrachtet wird. Ich sehe das anders.

Deshalb kann es keinen „wahren Humanismus“ geben. Warum? Weil irgend ein Heinrich Himmler Dir an der nächsten Straßenecke beweisen könnte, daß Du kein „wahrer Humanist“ bist. Wie? Indem er Dich dafür umlegt.

Die Welt besteht nicht nur aus guten Dummen und bösen Dummen. Nicht jeder Gute läßt sich von einem Bösen umlegen. Man kann als Guter auch den Bösen umlegen. Wenn es nicht anders ging und in Notwehr geschah ist das ethisch (im Sinne von vernünftig). Man darf bloß nicht hassen dabei. Hass ist eine Falle. Wenn ich also um eine Ecke käme und da käme irgendein Heinrich Himmler der mich umlegen wollte, würde ich versuchen, ihn zuerst umzulegen (bevor er mich umlegen würde). Ich würde aber nicht hassen dabei.

Für diese holländischen Humanisten z.B. mit ihrem massenhaften „Gnadentod“, ist ihr grausiges Tun ein subjektiv aufrichtiger Ausdruck ihrer humanistischen Weltanschauung. Die meinen es so und sie halten es für gut. Aber daß sie es so meinen, macht es natürlich keineswegs zu etwas Gutem, sondern zu etwas desto Schlimmerem. Auch Karl Marx war ein Humanist. Und Heinrich Himmler natürlich auch. Alle Menschen meinen es grundsätzlich gut. Sonst würden sie es ja schließlich nicht tun.

Das kann man so nicht verallgemeinern.
Es gibt unter ihnen sicher welche, die wissen, daß es böse ist und es mit vollem wissen tun (das sind die Psychoten). Dann gibt es noch diejenigen, die tatsächlich glauben, daß es gut sei. Das sind die guten Dummen. Die verfolgen den Humanismus auf fehlerhafte Weise. So etwas kann aus Mißverständnissen und falschen oder fehlenden Informationen entstehen. Es gibt keine Garantie auf richtig und gesund auf dieser Welt. Die Freiheit muß jederzeit erkämpft und verteidigt werden. Wie heißt es doch? Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit.
Dann gibt es aber auch noch die Guten die nicht dumm sind und dagegen sind. Die verfolgen den wahren Humanismus intelligent und so wie er gedacht ist. Alles Gute und wertvolle, was wir haben, kommt von ihnen. Das sind die 80% die aufbauen während die 20% Gestörten (unter ihnen 2% chronisch gestört) alles einreißen, pervertieren usw.

Was ich bestreite, ist, daß der Mensch aus sich heraus gut sei. Dazu gehört viel mehr und ganz anderes, als ausgerechnet Humanismus. Das lehrt die gesamte Geschichte des Menschen.

Das sehe ich, wie gesagt, anders. Der Mensch ist im Grunde gut schon lange bevor es irgendeinen Humanismus gab. Das liegt in seiner geistigen Grundnatur. Und die ist eben ewig und gut! Alle Abweichungen davon sind persönliche "Krankheiten" des Geistes (oder auch kollektive "Krankheiten").
Was uns die gesamte Geschichte der Menschheit lehrt, ist meiner Auffassung nach nicht, daß der Mensch böse sei, -das ist zu kurz gesprungen. Ich kann verstehen, daß man das so sehen kann, es funktioniert aber nicht. Nur wenn man den Menschen als (vorübergehend) gestört (statt von Grund auf böse) betrachtet, kann man ihm helfen besser in seinen Handlungen und fähiger und selbstbestimmter zu werden. Ich halte nichts davon, den Menschen als böse zu brandmarken und ihn dann unter Drohungen zum besseren Menschen zwingen zu wollen oder ihm mittels dogmatischen Drohungen zu unterjochen und ihn klein zu halten. Wer dies tut, dem sind Sklaven lieber als freie Menschen die verantwortungsvoll und ethisch handeln.
Die gesamte Geschichte des Menschen lehrt, daß der Mensch im Grunde gut ist (er versucht immer und ewig aufzubauen, Dinge zu verbessern, anderen zu helfen usw), er aber -wenn er Psychoten und ihren bösartigen und kranken Ideologien aufgesessen ist- vorübergehend in einen kollektiven Wahn verfallen kann. Sie lehrt, daß es in der Mehrheit gute Menschen gibt, die aber unter individuellen geistigen Störungen und "Krankheiten" leiden. Und sie lehrt, das es wirklich Böse (also psychisch chronisch kranke) unter den Menschen gibt, die nicht zu heilen sind da sie jede Hilfe ablehnen und sich (oft) sogar als die einzig Guten sehen. Das sind die, die es immer wieder verstehen 20% gutgläubige Dumme um sich zu scharen, um dann das alles abzureißen und zu zerstören, was 80% (also die guten und die meiste Zeit Nichtdummen) aufgebaut haben.

Ideologische Worte darf man nie beim Wort nehmen, denn sie laufen immer mit einem Sprengstoffgürtel um den Bauch durch die Gegend. Dafür sind sie ja geschaffen worden.

Man darf sie nicht naiv benutzen, das stimmt. Es gibt ideologische Worte wie Gleichberechtigung die kann man meines Wissens auf keine wie auch immer geartete Art richtig und vernünftig benutzen, es sei denn man benutzt den Begriff um zu sagen, daß man davon Abstand nimmt.
Aber andere Begriffe (es können fast alle Begriffe auf zynische Weise ideologisch entgegengesetzt verwendet werden) verwende ich weiterhin in ihrer ursprünglichen, gesunden Bedeutung.

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Flint

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Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.
Thomas Mann

Wir haben eben entgegengesetzte Ansichten

Chato @, Freitag, 19.07.2013, 20:09 (vor 2541 Tagen) @ Flint

Guten Abend Flint!

Wesentlich ist hier, daß der Mensch im Grunde gut ist und Böses und Fehler nur aus seinen psychischen "Krankheiten" (Zwänge, Verdrängungen, Ängste usw) entspringen. Da unterscheiden sich unsere Positionen und ich glaube auch nicht, daß wir uns da treffen werden, da in der christlichen Lehre der Mensch im Grund als böse betrachtet wird. Ich sehe das anders.

Die christliche Lehre behauptet keineswegs, der Mensch sei im Grunde böse. Überhaupt nicht! Gott hat den Menschen gut und des Guten wegen erschaffen. Aber der Mensch hat von Ihm auch einen freien Willen erhalten, sich gegen diesen ursprünglichen Sinn seines Daseins zu entscheiden. Das muß so sein, denn ohne diese Freiheit gäbe es keine freie Entscheidung für Gott, sondern ein sog. Mensch wäre dann auch nichts weiter als ein geistloses Tier, eine aufgezogene Marionette also, die gar nicht anders kann, als sich Gott zu unterwerfen und blind dessen Willen zu erfüllen. Verstehen könnte er nicht, was mit ihm geschieht, so wenig, wie die Regenwürmer und die Kaulquappen zum Beispiel. Das ist Islam. Jesus Christus aber ist zu Höherem und Größerem erschienen – für diejenigen, die es nach Geist und Weisheit dürstet.

Die geistige Natur des Menschen selbst bedingt somit notwendig seine Freiheit, sich gegen Gott zu entscheiden. Und genau das tut der Mensch seit Adam und Eva, Tag für Tag und mit aller Entschlossenheit. Warum? Weil er selber sein will wie Gott, ohne tatsächlich einer zu sein und ohne sich auf den Weg zu begeben, zu einem zu werden. Dadurch fügt er seiner geistigen Natur eine tödliche Verwundung zu, die er aus eigenem Vermögen nicht heilen kann. Es ist DIE tödliche Krankheit eines jeden Menschen schlechthin. Davon gibt es, außer Jesus Christus, unserem Heiland und Erlöser, nicht eine einzige Ausnahme. Wir nennen diesen Zustand Erbsünde.

Der Mensch ist also der Erlösung bedürftig, wie jede einfache Analyse seiner jämmerlichen Lage beweist. Man schaue sich doch diese Menschenwelt an! Was ist je in ihr besser geworden, was nicht durch desto schlimmere Niedergänge „ausgeglichen“ worden wäre? Der Mensch unterliegt je und je seiner tiefen Unwissenheit und Ignoranz, der Gier, dem Haß, dem Stolz, der Eifersucht und verplempert sein kurzes Leben mit alberner Nichtigkeit und sinnlosem Geschwätz.

Um das zu bestreiten, müßte man „Humanist“ sein. Diese Ideologie ist nämlich DAS antichristliche Gegenprogramm schlechthin und stammt aus der Antike. Sie behauptet, der Mensch sei aus sich heraus gut, seine Würde beruhe auf dieser seiner inneren Güte, er würde ständig lernen und sich bilden und moralisch in die Höhe entwickeln und dadurch einstmals befähigt sein, aus eigener Schöpferkraft eine ideale Welt und das „Paradies auf Erden“ erschaffen. Diese Wellen sind nun eine nach der anderen über die Erde gerollt, und ihre Folgen sind sind eigentlich allen bis zum Abwinken bekannt. Wäre da nicht die menschliche Vergeßlichkeit und seine notorische Dummheit. Es gibt keinen "Fortschritt des Menschheit", sondern alles wiederholt sich bloß und verlischt schließlich im Nichts. Dafür lohnte es sich nicht zu leben.

DAS ist Humanismus – der fürchterlichste, gründlichste und hartnäckigste Wahn, der den Menschen je befallen hat. Und deswegen habe ich ihn ohne Anführungszeichen geschrieben. Denn ich lehne diese Wahnvorstellung rundheraus ab. Wörterbücher helfen mir da natürlich nicht weiter. Denn sie sind von Humanisten verfaßt worden (es gibt ja kaum noch welche, die keine wären), die sich dort natürlich attestieren, was für großartige Leute sie wären. Aber daran glaube ich halt nicht.

Jüngster Beweis für das Wesen des Humanismus? Holland! Man kann sicher sein, daß auch das bald internationalisiert werden wird.
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P.S.: Ideologische Begriffe laufen immer mit einem Sprengstoffgürtel um den Bauch durch die Gegend

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Begriffe klären

DvB @, Freitag, 19.07.2013, 23:35 (vor 2541 Tagen) @ Chato

Es scheint, daß nicht der Begriff "Humanismus" sondern der Begriff "gut" der Hauptgrund für euer Mißverständnis ist.

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Wir haben eben entgegengesetzte Ansichten

Flint ⌂ @, Sonntag, 21.07.2013, 07:34 (vor 2539 Tagen) @ Chato

Moin Nick!

Wesentlich ist hier, daß der Mensch im Grunde gut ist und Böses und Fehler nur aus seinen psychischen "Krankheiten" (Zwänge, Verdrängungen, Ängste usw) entspringen. Da unterscheiden sich unsere Positionen und ich glaube auch nicht, daß wir uns da treffen werden, da in der christlichen Lehre der Mensch im Grund als böse betrachtet wird. Ich sehe das anders.


Die christliche Lehre behauptet keineswegs, der Mensch sei im Grunde böse. Überhaupt nicht! Gott hat den Menschen gut und des Guten wegen erschaffen. Aber der Mensch hat von Ihm auch einen freien Willen erhalten, sich gegen diesen ursprünglichen Sinn seines Daseins zu entscheiden.

Na, dann liegen wir ja bezüglich daß der Mensch im Grunde gut ist, gar nicht so weit auseinander. Was Du unter dem von Gott gegebenen freien Willen einordnest, widerspricht ebenfalls nicht dem was mir diesbezüglich bekannt ist. Es fällt für mich einfach in den Bereich der Ethik einer Person. Also der persönlichen Ethik des Wesens. Der Mensch kann bewußt ethisch oder unethisch handeln. Gründe für unethisches Verhalten können z.B. persönliche Probleme, psychische Probleme wie Zwänge, Ängste Verdrängungen usw. sein. Es können aber auch falsche und/oder fehlende Informationen sein, die zu lebensfeindlichem Verhalten führen können. Es können auch moralische Standards sein unter die sich eine Person gezwungen sieht. Aber das weißt Du ja alles aus beruflicher Erfahrung selber.

Das muß so sein, denn ohne diese Freiheit gäbe es keine freie Entscheidung für Gott, sondern ein sog. Mensch wäre dann auch nichts weiter als ein geistloses Tier, eine aufgezogene Marionette also, die gar nicht anders kann, als sich Gott zu unterwerfen und blind dessen Willen zu erfüllen. Verstehen könnte er nicht, was mit ihm geschieht, so wenig, wie die Regenwürmer und die Kaulquappen zum Beispiel. Das ist Islam. Jesus Christus aber ist zu Höherem und Größerem erschienen – für diejenigen, die es nach Geist und Weisheit dürstet.

Die geistige Natur des Menschen selbst bedingt somit notwendig seine Freiheit, sich gegen Gott zu entscheiden. Und genau das tut der Mensch seit Adam und Eva, Tag für Tag und mit aller Entschlossenheit. Warum? Weil er selber sein will wie Gott, ohne tatsächlich einer zu sein und ohne sich auf den Weg zu begeben, zu einem zu werden. Dadurch fügt er seiner geistigen Natur eine tödliche Verwundung zu, die er aus eigenem Vermögen nicht heilen kann. Es ist DIE tödliche Krankheit eines jeden Menschen schlechthin. Davon gibt es, außer Jesus Christus, unserem Heiland und Erlöser, nicht eine einzige Ausnahme. Wir nennen diesen Zustand Erbsünde.

Gut, daß ist jetzt aus der christlichen Lehre/Religion heraus erklärt.

Der Mensch ist also der Erlösung bedürftig...

Nun ja, das sagst Du. Ich weiß nicht, ob es stimmt. Deswegen kann/will ich dazu nichts sagen.

wie jede einfache Analyse seiner jämmerlichen Lage beweist. Man schaue sich doch diese Menschenwelt an! Was ist je in ihr besser geworden, was nicht durch desto schlimmere Niedergänge „ausgeglichen“ worden wäre? Der Mensch unterliegt je und je seiner tiefen Unwissenheit und Ignoranz, der Gier, dem Haß, dem Stolz, der Eifersucht und verplempert sein kurzes Leben mit alberner Nichtigkeit und sinnlosem Geschwätz.

Auch da bin ich mir nicht sicher. Es gibt die verschiedensten Lehren und Betrachtungen dazu. Ich würde z.B. nicht lieber in früheren Zeiten leben (außer in den 70ern des letzten Jahrhunderts). Wir haben uns doch in gewisser Weise positiv weiter entwickelt. Man denke nur an die Hinrichtungen im Mittelalter usw usf. Also ich würde nicht mehr in solchen Zeiten leben wollen. Du?

Um das zu bestreiten, müßte man „Humanist“ sein. Diese Ideologie ist nämlich DAS antichristliche Gegenprogramm schlechthin und stammt aus der Antike. Sie behauptet, der Mensch sei aus sich heraus gut, seine Würde beruhe auf dieser seiner inneren Güte, er würde ständig lernen und sich bilden und moralisch in die Höhe entwickeln und dadurch einstmals befähigt sein, aus eigener Schöpferkraft eine ideale Welt und das „Paradies auf Erden“ erschaffen. Diese Wellen sind nun eine nach der anderen über die Erde gerollt, und ihre Folgen sind sind eigentlich allen bis zum Abwinken bekannt. Wäre da nicht die menschliche Vergeßlichkeit und seine notorische Dummheit. Es gibt keinen "Fortschritt des Menschheit", sondern alles wiederholt sich bloß und verlischt schließlich im Nichts. Dafür lohnte es sich nicht zu leben.

DAS ist Humanismus – der fürchterlichste, gründlichste und hartnäckigste Wahn, der den Menschen je befallen hat. Und deswegen habe ich ihn ohne Anführungszeichen geschrieben. Denn ich lehne diese Wahnvorstellung rundheraus ab. Wörterbücher helfen mir da natürlich nicht weiter. Denn sie sind von Humanisten verfaßt worden (es gibt ja kaum noch welche, die keine wären), die sich dort natürlich attestieren, was für großartige Leute sie wären. Aber daran glaube ich halt nicht.

Soweit ich sehe, sind die Ideale und Grundannahmen des Humanismus sehr gut und einleuchtend. Wenn dann Verbrechen im Namen eines zynisch ins Gegenteil verkehrten "Humanismus" begangen werden, ist das ja nicht gegen die Ideale des Humanismus anzuwenden. Psychoten haben sicher schon immer versucht, im Namen der Menschlichkeit Verbrechen an Menschen zu begehen. Deshalb sind aber die Ideale der Menschlichkeit nicht falsch.
Wer aber prinzipiell und generell gegen den Versuch und die Bemühungen ist, daß der Mensch an sich arbeitet, kämpft, tut und macht um sich weiter zu entwickeln, menschlicher und ethischer zu werden, dem ist nicht zu trauen.

Ich glaube nicht, daß es im ideellen Sinn antichristlich ist, wenn man daran arbeitet, ethischer, vernünftiger und fähiger zu werden, und daran arbeitet, sich und anderen immer besser helfen zu können (und zwar ungeachtet jedweder Religion. Sozusagen überkonfessionell). Es gibt, wie gesagt etwa 80% die aufbauen und 20% die abreißen. Und ich bin nicht bereit alle als im Zustand der 20% festzulegen. Wir sind hier nicht alle dumm und psychotisch. Wird allerdings Zeit, daß die 80% wacher werden. Der gute Mensch neigt dazu, die Aufmerksamkeit und den Kampf gegen das Böse zu vernachlässigen. Es ist auch nicht leicht, dem Bösen (ständig) ins Auge zu schauen. Der Preis der Freiheit (auch die Freiheit der Religionsausübung) ist allerdings ewige Wachsamkeit. Wenn die 80% nicht einschreiten und nicht STOP sagen wenn die Psychoten gerade dabei sind, den nächsten Wahnsinn zu entwickeln, wird es wieder ungeahntes nächstes Unglück geben. Das ist dann der Preis den man fürs nicht rechtzeitig und ungenügend beherztes Handeln zahlen muß.

Flint

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Die "Humanistische Gnadentod-Union" hat noch mehr auf dem Kerbholz

Chato @, Samstag, 20.07.2013, 22:33 (vor 2540 Tagen) @ Flint
bearbeitet von Chato, Samstag, 20.07.2013, 22:40

Scheinheilig: Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger und die Humanistische Union

Berlin (carechild) - Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) ist Mitglied im Beirat der "Humanistischen Union", einem Verein, der u.a. "pädophile Arbeitsgruppen" unterstützt hat. Arbeitsgruppen, gegen die die Polizei in mindestens einem Fall sogar mit einem Sondereinsatzkommando vorgehen mußte. Die jetzige Vorsitzende der "Humanistischen Union" will davon offenbar nichts mehr wissen und prüft auch noch rechtliche Schritte gegen den Bischof von Regensburg, der in einem Interview HU-Beiratsmitglied Leutheusser-Schnarrenberger im Zusammenhang mit der HU scharf attackierte.

Unter dem Deckmantel "humanistischer" Arbeit versuchte der Verein "Humanistische Union e.V." jahrelang, Pädophilie zu mehr gesellschaftlicher Anerkennung zu verhelfen und eine Quasi-Legalisierung von Sex mit Kindern gesetzlich verankern zu lassen.

Der Verein unterstützte als Selbsthilfegruppen getarnte Kinderpornoringe, die u.a. durch die Arbeit des Journalisten Manfred Karremann und Veröffentlichungen im ZDF ausgehoben werden konnten. Eine der schlimmsten dieser Gruppen agierte in München. Nach Aussagen von Insidern, die CareChild vorliegen, wurde sie ganz aktiv von der Humanistischen Union unterstützt. Sogar die Räumlichkeiten wurden demnach von der HU gestellt. Die Polizei machte dem Spuk im Oktober 2003 ein Ende.

Eng damit verbandelt, waren auch Organisationseinheiten des AHS e.V. ("Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität") und dessen 1. Vorsitzenden Claus Gradenwitz, der ebenfalls solche Gruppen ("Arbeitsgemeinschaft Pädophilie" kurz: AG Pädo) unterhielt. Beide Vereine existieren noch immer. Im "Kuratorium" bis heute auf der Webseite des AHS e.V. aufgeführt: Prof. Dr. Fritz Sack, der heute ebenfalls Mitglied im Beirat des Vereins "Humanistische Union" ist. und von 1997 bis 2003 im Vorstand der HU tätig war. Der AHS e.V. bestand, Internetquellen zu Folge, überwiegend aus Pädophilen.

Einen Eindruck des AHS e.V. vermitteln Texte auf der Homepage des Vereins, die einen Einblick in eine kranke, widerwärtige Denkweise geben. So ist in einem Positionspapier (aktualisiert 1998) beispielsweise zu finden:

Zitat: "Es gibt Erwachsene, die sich in die Gefühls-, Fantasie- und Wunschwelt von Kindern hineinversetzen können und dem Kind dann die Führungsrolle überlassen. Sind beide Seiten dazu bereit, können dabei auch Erotik und Sexualität eine Rolle spielen. Es gibt Kinder, die ihre Neugier und erotischen Bedürfnisse auch an Erwachsene richten und in bestimmten Situationen sexuelle Kontakte mit ihnen nicht ausschließen oder manchmal sogar suchen."

Das war also der Partner der Humanistischen Union in Sachen Sexualerziehung, Sexualstrafrecht. Ein Verein von und für Kinderschänder?

Kurz nach dem diese sog. "Selbsthilfegruppen" aufgeflogen sind, referierte der damalige Vorsitzende der Humanistischen Union, Reinhard Mokros, auf einer mit der AHS gemeinsam durchgeführten "Fachtagung" in Mainz. Ursprünglich sollte das Thema "Vortaten von Vergewaltigern" lauten, aber wegen der Durchsuchungen änderte er kurzfristig das Thema in "Journalisten als Ermittler - Eingriff in das rechtsstaatliche Strafverfahren". Der Vortrag klang wie von einem anderen Stern. Beschlagnahmte CDs sollten plötzlich kein Beweismittel mehr sein, die Zusammenarbeit von Journalisten und Polizei sei rechtsstaatswidrig usw.. Ironischerweise war die von ihm gescholtene Polizei näher als er ahnte, denn gerade diese Veranstaltung wurde polizeilich überwacht und Teilnehmer observiert. Der gesamte Verlauf wurde aufgezeichnet und nach Ende der Veranstaltung gab es keinen Papierkorb im Saal und angrenzenden Räumen, der nicht nach Beweismitteln gegen den AHS e.V. und möglicherweise auch gegen die Humanistische Union durchsucht wurde.

Noch 1998 veröffentlichte der "Arbeitskreis Sexualstrafrecht" der Humanistischen Union eine Presseerklärung der Humanistischen Union (AK Sexualstafrecht), in der man sich empört darüber zeigte, daß CareChild die Arbeitsgruppen als "Versammlung Pädokrimineller" bezeichnete und vor ihnen warnte. Man behauptete die Diskriminierung einer sexuellen Minderheit. Da half alle Empörung nichts, CareChild sollte auch 5 Jahre danach noch Recht behalten.

Erst 2004, wohl noch unter dem Eindruck der Ende 2003 in den Pädophiliegruppen erfolgten Hausdurchsuchungen und Ermittlungsverfahren und dem entsprechenden öffentlichen Druck gegen die HU, distanzierte man sich wenig glaubwürdig von solchen Arbeitsgruppen und deren Zielen sowie der AHS. Danach wurde es still um die Humanistische Union in Sachen Kinderpornographie und Kindesmißbrauch. Erst nachdem sich der Mißbrauchsskandal an kirchlichen Einrichtungen und Schulen 2010 ausbreitete und Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger gegen die Kirche opponierte, macht die HU wieder von sich reden.

So wird der umstrittene Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller letzte Woche von einer italienischen Zeitung mit den Worten zitiert: "Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist Mitglied einer Vereinigung nach Art der Freimaurer, die Pädophilie als eine normale Sache darstellt, die straffrei zu stellen ist; daher kann sie uns nicht kritisieren." Gemeint war die Humanistische Union, deren heutige Vorsitzende, Rosemarie Will, sofort empört reagierte und dem Bistum ein Ultimatum stellte um diese Aussage zu widerrufen.

Das Bistum teilte lediglich mit, ein solches Interview sei gar nicht autorisiert und die entsprechende Aussage wurde "vor laufender Kamera" gemacht.

Gebetsmühlenartig verweist die HU in den letzten Tagen auf deren Erklärung von 2004, in der sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern ausgeschlossen wurden. Allein es fehlt der Glaube. 1999 wurde die Arbeitsgemeinschaft Pädophilie der HU noch als "sinnvoller Beitrag zum Kinderschutz" bezeichnet. Nachdem der Vorstand der HU bereits im Jahr 2000 versuchte. Pädophile als gesellschaftliche Sündenböcke hinzustellen, mußte er erst von dem Verbandstag der HU dazu aufgefordert werden, dies nicht als offizielle Position des Vereins zu veröffentlichen. Tatsächlich förderte der Vorstand aber oben genannte pädophile Arbeitsgruppen weiter.

Zu widerrufen gibt es da angesichts der Tatsachen wohl auch nichts. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hilft einer Organisation, die aktiv Pädophilie unterstützte und sich für die Straffreiheit von sexuellen Kontakten Erwachsener zu Kindern aussprach, bzw. strafrechtliche Sanktionierungen konsequent ablehnte.

Das erklärt möglicherweise auch ihre Einstellung zu einer Verlängerung der (strafrechtlichen) Verjährungsfristen bei sexuellem Mißbrauch von Kindern. Die lehnt Leutheusser-Schnarrenberger nämlich vehement ab. Aus Verbundenheit zu Pseudo-Humanisten?

Und noch mehr geht auf das Konto der Bundesjustizministerin: Noch in der Opposition klagte sie gegen die Vorratsdatenspeicherung, obwohl ihr klar sein mußte, daß diese Daten unerläßlich sind um gegen Kinderpornographie wirksam vorzugehen. Die Klage ließ sie erst ruhen, als sie zur Bundesministerin der Justiz ernannt wurde, denn nun vertrat sie die Bundesregierung als Beklagte. Als das Bundesverfassungsgericht die Klage durchgewunken hat und die Vorratsdatenspeicherung verbot, machte Leutheusser-Schnarrenberger keinen Hehl aus ihrer Freude - und widersprach damit dem Bundesinnenminister in allen Punkten seiner öffentlichen Bewertung.

Durch das Sicherheitsloch, das u.a. durch Leutheusser-Schnarrenberger entstand, werden Tausende Kinderpornotauscher- und Produzenten schlüpfen können. Denn wenn man deren Spuren nicht mehr zu einer realen Adresse zurückverfolgen kann, können diese auch nicht mehr verfolgt werden. Jetzt heißt es für die Polizei: nach spätestens 7 Tagen (meist schon früher) sind erhobene IP-Daten wertlos.

Leutheusser-Schnarrenberger nimmt all dies offensichtlich für ihre fragwürdige "humanistische" Einstellung in Kauf.

Und bei der Humanistischen Union wurde das Urteil bejubelt. Warum wohl? Vielleicht weil auch Prof. Dr. Rüdiger Lautmann im Beirat der HU tätig ist? Lautmann ist Autor des Buches "Die Lust am Kind". Jeder weitere Kommentar dazu erübrigt sich da wohl.

Auch Pädophilen-Schoner wie die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Claudia Roth, und Ex-Vebraucherministerin Renate Künast (ebenfalls Grüne) sind im Beirat der HU tätig. Die Pädophilenfreundlichkeit hat bei den Grünen sowieso Tradition . Bis heute ist beispielsweise Daniel Cohn-Bendit ein bejubelter Mann in dieser Partei und macht bei der EU Karriere. In dem von ihm 1975 verfaßten Buch "Der große Basar" gesteht er den sexuellen Mißbrauch von Kindern in einem Kindergarten.

Einer der, moralisch betrachtet, ins Gefängnis gehört (auch wenn die Tat längst verjährt ist und er allein deswegen juristisch gesehen als unschuldig gilt), kann bei Organisationen mit "humanistischem Anstrich" offenbar durchaus Karriere machen.

Einige aus der Lobby schaffen es sogar ins Ministeramt...

Quelle: CareChild e.V. vom 15.3.2010

Oder zum Beispiel hier:

“Unter Humanisten“ (F.A.Z. vom 19.3.2010)

Odenwaldschule und Humanistische Union – Ein Blick auf die Binnenverhältnisse

Usw. usf.

Es ist zwecklos, hinter ideologischen Begriffen wie "Humanismus" einen redlichen Sinn zu vermuten, denn sie dienen grundsätzlich alle zum Lügen. "Wahrer Humanismus" und - zum Beispiel - "wahre Gleichberechtigung" haben etwas "Gleiches" gemeinsam: beides sind schwarze Einhörner. Einhörner aber sind erstens weiß und zweitens gibt es keine.
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Eine Minimierung der Verwendung ideologischer Begriffe wäre verständigungsfördernd

Flint ⌂ @, Sonntag, 21.07.2013, 06:13 (vor 2539 Tagen) @ Chato

Es ist zwecklos, hinter ideologischen Begriffen wie "Humanismus" einen redlichen Sinn zu vermuten, denn sie dienen grundsätzlich alle zum Lügen. "Wahrer Humanismus" und - zum Beispiel - "wahre Gleichberechtigung" haben etwas "Gleiches" gemeinsam: beides sind schwarze Einhörner. Einhörner aber sind erstens weiß und zweitens gibt es keine.

Nun ja, es gibt sicher haufenweise Beispiele von zynischer umgekehrter Verwendung des Ideals des Humanismus.
Den Begriff Humanismus hast Du übrigens hier reingebracht, nicht ich. Ich habe lediglich gesagt, daß der Mensch im Grunde gut ist. Und dabei handelt es sich eben nicht um ein Einhorn, auch um kein schwarzes Einhorn. ;-)

Nebenbei gesagt: Ich komme ganz gut ohne solche Begriffe wie Humanismus, und dem was sie bedeuten (oder bedeuten sollen) aus. Ich brauche so etwas nicht. Man kann mich dafür von mir aus naiv oder ignorant nennen, aber ich nehme mir für mich persönlich heraus, mit welchen Begriffen ich gerne und mit genug Kenntnissen diesbezüglich hantiere bzw. welche ich von mir heraus benutze oder nicht. Wahrscheinlich habe ich den Begriff Humanismus von mir heraus noch nie als Erster benutzt weil er mir instinktiv nicht gefällt. Wird er aber von meinem Diskussionspartner verwendet (ins Spiel gebracht), schaue ich mir an, was er überhaupt bedeutet. Ich brauche, wie gesagt solche Begriffe überhaupt nicht.
Es wäre dasselbe, als wenn wir über das Verhalten von Menschen hinsichtlich des Trinkens von Wasser diskutieren würden und ich behaupten würde, daß Menschen gerne sauberes klares Trinkwasser trinken und Du dann den Begriff 'Wassertrinkismus' ins Spiel bringst, ich daraufhin die Definition davon lese und darin lese, daß Menschen gerne sauberes, klares Trinkwasser trinken, und Du mir dann Artikel raussuchst, die den Mißbrauch des ideologischen Begriffes 'Wassertrinkismus' zeigen und Berichte enthalten die das mutwillige und gewissenlose Verschmutzen von sauberem, klarem Trinkwasser durch Menschen aufzeigen. Die Folge wäre dann natürlich nicht, daß ich einsehen müßte, daß Menschen kein sauberes, klares Trinkwasser trinken wollen, sondern daß ich den Begriff `Wassertrinkismus' wieder als unnötig aus der Diskussion weglasse. Menschen trinken -mit oder ohne 'Wassertrinkismus' gerne sauberes, klares Wasser. Und der Mensch ist im Grunde gut -mit oder ohne Humanismus. ;-)


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"Gnadentod"

Sachse @, Freitag, 19.07.2013, 12:44 (vor 2541 Tagen) @ Chato

Erschütternd.
Und, neu, nun auch bei Kindern, ab Mai 2014 bis zum 12. Lebensjahr!
DAS muss gestoppt werden.
Wer sich DAFÜR ausspricht da fehlen mir die Worte.

http://www.dvck-sosleben.de/kampagne/Eugenischen_Indikation_A.html

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„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ (

Unternehmung

DvB @, Freitag, 19.07.2013, 23:45 (vor 2541 Tagen) @ Sachse

DAS muss gestoppt werden.

Wie willst Du das denn stoppen, was kannst/willst Du denn dagegen unternehmen?

(Falls es tatsächlich stimmt, daß 77% der Holländer dafür sind, Alte ohne ihr Wissen und Zustimmung kaltzumachen, ist das schon der Knaller...)

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Unternehmung

Sachse @, Samstag, 20.07.2013, 00:09 (vor 2541 Tagen) @ DvB

Aufklären, Mehrheiten dagegen schaffen, die öffentliche Meinung versuchen zu beeinflussen.

Wir haben jetzt das Netz.

Wie fing es denn mit dem Feminismus an? Er entstand langsam, weil zu lange dazu geschwiegen wurde. Schritt für Schritt, immer wenn eine Mehrheit hergestellt war ging es weiter.

Was Jeder beitragen kann ist: nicht dazu zu Schweigen. Ist wenig, aber besser als gar Nichts.

Jaja, die Holländer schieben ihre Alten nicht ins Heim ab...

Übrigens sind jetzt kranke Kinder in der Planung. Da ist der Film nicht ganz aktuell.
Und psychisch Kranke. Wann die ADHS - Kinder ????

Ach ja, der erste Schritt ist vielleicht, hier Einigen klar zumachen dass dies mit "Frömmelei" nichts zu tun hat

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„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ (

Tote kriegt man nicht mehr wach

Chato @, Samstag, 20.07.2013, 23:48 (vor 2540 Tagen) @ Sachse

Aufklären, Mehrheiten dagegen schaffen, die öffentliche Meinung versuchen zu beeinflussen.

Wir haben jetzt das Netz.

Wie fing es denn mit dem Feminismus an? Er entstand langsam, weil zu lange dazu geschwiegen wurde. Schritt für Schritt, immer wenn eine Mehrheit hergestellt war ging es weiter.

Was Jeder beitragen kann ist: nicht dazu zu Schweigen. Ist wenig, aber besser als gar Nichts.

Jaja, die Holländer schieben ihre Alten nicht ins Heim ab...

Übrigens sind jetzt kranke Kinder in der Planung. Da ist der Film nicht ganz aktuell.
Und psychisch Kranke. Wann die ADHS - Kinder ????

Ach ja, der erste Schritt ist vielleicht, hier Einigen klar zumachen dass dies mit "Frömmelei" nichts zu tun hat


Du siehst doch selbst, wie hellauf begeistert sich die hiesigen "Massen" in den Abwehrkampf gegen den anrollenden "humanistischen Gnadentod für alle" stürzen. Nicht einmal Deine Betonung des "Nichtfrömmelns" hilft Dir da groß weiter, obwohl es sonst meistens ziemlich effektiv ist. Versprich Dir also lieber nicht zuviel davon. Sonst bist Du bloß enttäuscht.


Dagegen kannst Du nicht ankommen:

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Die "Kultur des Todes" hat viele Gesichter; und die meisten von ihnen ahnen noch nicht einmal, daß sie ein solches Gesicht haben, sondern es fühlt sich wohl einfach so an "wie immer". Zombiemäßig halt. Man kann's nur registrieren, wie es ist. Nix zu machen. Tote kriegt man nicht einmal mit einer Dynamitstange neben ihrem Sargkissen mehr wach.

Wirklich sehr gruselig und sehr gespenstisch das!

Was ich als "Frömmler" dazu sagen würde, lasse ich dieses Mal ausfallen. Es würde ja sowieso keiner mehr hören... :-D
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Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

Tote kriegt man nicht mehr wach

Sachse @, Sonntag, 21.07.2013, 00:10 (vor 2540 Tagen) @ Chato

Was ich als "Frömmler" dazu sagen würde, lasse ich dieses Mal ausfallen. Es würde ja sowieso keiner mehr hören... :-D

Fang ich mal hier an:

Es gibt verschiedene Methoden, die Meinung des Gegenüber abzuwerten. Nazikeule kennen wir Alle, der Vorwurf der "Frömmelei" ist nicht besser.
Dass die Kirche letztendlich eine mehrere tausende Jahre erworbene Lebenserfahrung bewahrt, dürfte unumstritten sein. Dabei hat die Christliche ich ständig weiterentwickelt, so dass sie(im Gegensatz zu Anderen) ziemlich modern ist.
Warum diese mit dem Vorwurf der "Frömmelei" abwerten ? - ohne mich!
Ob man über Gott oder ohne ihn Achtung vor dem Leben hat, es führt zum gleichen Ergebnis.

Versprich Dir also lieber nicht zu viel davon. Sonst bist Du bloß enttäuscht.

Keine Sorge. Aber, mein Tun muss ich vor mir selbst verantworten. Ich möchte niemals sagen müssen: warum habe ich geschwiegen.

Nebenbei: mit meiner unheilbaren Erkrankung müsste ich in Holland Angst haben, ins Krankenhaus zu gehen. Irgendein Außenstehender könnte meinen, meine Einschränkungen würden mir den Sinn am Leben nehmen.
DAS möchte ich noch selbst entscheiden, und das habe ich entschieden, für das Leben.

Über den Tod eines Menschen darf kein (anderer)Mensch entscheiden.

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„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ (

Tote kriegt man nicht mehr wach

DvB @, Sonntag, 21.07.2013, 09:06 (vor 2539 Tagen) @ Sachse

Es gibt verschiedene Methoden, die Meinung des Gegenüber abzuwerten. Nazikeule kennen wir Alle, der Vorwurf der "Frömmelei" ist nicht besser.

Als ob man "Meinung", wie Du schon so treffend formulierst, noch weiter "abwerten" könnte. :-D

Dass die Kirche letztendlich eine mehrere tausende Jahre erworbene Lebenserfahrung bewahrt, dürfte unumstritten sein.

Jahrtausendelange Indoktrinations- und Zersetzungserfahrung vor allem.

Dabei hat die Christliche ich ständig weiterentwickelt, so dass sie(im Gegensatz zu Anderen) ziemlich modern ist.

Was ein progressistischer Sauhaufen, das! :-P
(Kleiner Scherz, aber da stimmt Dir der Nick eh nicht zu...)

Warum diese mit dem Vorwurf der "Frömmelei" abwerten ? - ohne mich!
Ob man über Gott oder ohne ihn Achtung vor dem Leben hat, es führt zum gleichen Ergebnis.

Klar, ob man seine hochnäsige, verlogene Selbstgefälligkeit Gott oder Nichtgott nennt, führt ja auch zum gleichen Ergebnis (abgesehen davon, daß die Lüge im einen Fall halt etwas unverschämter ist).

Nebenbei: mit meiner unheilbaren Erkrankung müsste ich in Holland Angst haben, ins Krankenhaus zu gehen. Irgendein Außenstehender könnte meinen, meine Einschränkungen würden mir den Sinn am Leben nehmen.

Das ist auch noch so ein Aspekt, den ich vergessen habe zu behandeln. Wenn Krüppel die Politik mitbestimmen, braucht man sich über kranke Entscheidungen nicht wundern.

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Tote kriegt man nicht mehr wach

Sachse @, Sonntag, 21.07.2013, 10:00 (vor 2539 Tagen) @ DvB

Das ist auch noch so ein Aspekt, den ich vergessen habe zu behandeln. Wenn Krüppel die Politik mitbestimmen, braucht man sich über kranke Entscheidungen nicht wundern.

Aha, ich bin für Dich also ein "Krüppel". Na hoffentlich bleibst Du im "fortgeschrittenem" Alter gesund. Wenn die physischen Kräfte also gemindert sind, das nennt man Krankheit, ist man ein Krüppel und gehört getötet. Deine , aus einigen Post´s von Dir zusammengefasste Meinung.
Gut, Deine Einstellung. mögest Du, im Interesse der Menschen, niemals irgend etwas irgendwo zu sagen haben.

Dass die Kirche letztendlich eine mehrere tausende Jahre erworbene Lebenserfahrung bewahrt, dürfte unumstritten sein.

Jahrtausendelange Indoktrinations- und Zersetzungserfahrung vor allem.

Nun, beschäftige Dich mal etwas mit dem Thema, nicht nur aus dem Blickwinkel der Religionsgegner und unter Berücksichtigung des jeweiligen Zeitgeistes.
Nicht so sehr die Fehlentwicklungen, die es gab und gibt sehen, sondern auch sehen, ob dort handelnde Menschen vielleicht , obwohl im Dienst der Kirche stehend gegen die Kirchenregeln verstoßen haben
Kinderfickerei z.B. war niemals von irgendeiner Kirchenstelle genehmigt oder so.

Klar, ob man seine hochnäsige, verlogene Selbstgefälligkeit Gott oder Nichtgott nennt, führt ja auch zum gleichen Ergebnis

Ja, zu dem Ergebnis wie zum Beispiel Achtung vor dem Leben und damit Achtung vor dem Anderem. Achtung auch vor dem menschlichem Leben, dass Anders ist. Achtung auch bei Abweichungen vom Normal und Schönheitsideal.


Aber, der Verlust dieser Achtung ist ja ein wesentlicher Bestandteil auch des Femismus.
Weicht dort das Geschlecht vom weiblichem Ideal ab darf es missachtet, darf es entrechtet und auch im Extremfall getötet werden.

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Unternehmung

DvB @, Sonntag, 21.07.2013, 08:17 (vor 2539 Tagen) @ Sachse

Aufklären, Mehrheiten dagegen schaffen, die öffentliche Meinung versuchen zu beeinflussen.

Was glaubst Du denn, was es da aufzuklären gibt? Was glaubst Du denn, wissen diese 77% der Holländer nicht?

Also dagegen, Alte ohne ihr Wissen und Zustimmung kaltzumachen, bin ich auch. Ich habe mir überlegt, ob das wohl wahr sein kann, daß die Holländer das so machen, und bin zu dem Ergebnis gekommen, daß das gut sein kann: das paßt so gut wie der Arsch auf den Eimer dieses heuchlerischen, pseudo-menschenfreundlichen Emotionalgetues, mit dem auch ihr hier diese Debatte sowie praktisch jede irgendwie dazu geeignete Debatte führt. Man will den armen Menschen ja "schonen". (Also nicht etwa sein Leben, aber seine Gefühühühühle...) Das ist so ein beknacktes Massensyndrom. Ich kann mir auch gut vorstellen, daß das von diesen 77% die wenigsten wissen. (Schließlich gibts da dann garantiert auch so "rücksichtsvolle Menschenfreunde", die wiederum deren Gefühühühühle schonen...) Das ist doch wahrhaft goldig, wenn so nett und rücksichtsvoll miteinander umgegangen wird... Genauso goldig, wie ihr hier bräsig vor euch hin lügt.

Die Erde ist dann klein geworden, und auf ihr hüpft der letzte Mensch, der alles klein macht. Sein Geschlecht ist unaustilgbar wie der Erdfloh; der letzte Mensch lebt am längsten.

»Wir haben das Glück erfunden« – sagen die letzten Menschen und blinzeln.

Sie haben die Gegenden verlassen, wo es hart war zu leben: denn man braucht Wärme. Man liebt noch den Nachbar und reibt sich an ihm: denn man braucht Wärme.

Krankwerden und Mißtrauen-haben gilt ihnen sündhaft: man geht achtsam einher. Ein Tor, der noch über Steine oder Menschen stolpert!

Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Träume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben.

Man arbeitet noch, denn Arbeit ist eine Unterhaltung. Aber man sorgt, daß die Unterhaltung nicht angreife.

Man wird nicht mehr arm und reich: beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich.

Kein Hirt und eine Herde! Jeder will das Gleiche, jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig ins Irrenhaus.

»Ehemals war alle Welt irre« – sagen die Feinsten und blinzeln.

Man ist klug und weiß alles, was geschehn ist: so hat man kein Ende zu spotten. Man zankt sich noch, aber man versöhnt sich bald – sonst verdirbt es den Magen.

Man hat sein Lüstchen für den Tag und sein Lüstchen für die Nacht: aber man ehrt die Gesundheit.

»Wir haben das Glück erfunden« – sagen die letzten Menschen und blinzeln. – - Nietzsche

Aber das geht am Sinn der Euthanasie, das Verrecken der gesamten Gesellschaft an der Verkrüppelung zu verhindern, vollkommen vorbei.

Und das interessiert euch so wenig wie die.

Wir haben jetzt das Netz.

Oder eher: ihr seid im Netz. :-D
Fragt sich einer wie Du eigentlich nie, warum es ausgelegt wurde?

Wie fing es denn mit dem Feminismus an? Er entstand langsam, weil zu lange dazu geschwiegen wurde. Schritt für Schritt, immer wenn eine Mehrheit hergestellt war ging es weiter.

Dieses Leisetreterische ist typisch für Zersetzungskonzepte. Und es ist auch - ganz unabhängig vom Thema - typisch, daß Du gerade diesen Weg gehen willst. Und das ist auch - ebenfalls ganz unabhängig vom Thema - der Grund, wieso ich so einen schmierigen Mösenweg auf gar keinen Fall mitgehen werde.

Ach ja, der erste Schritt ist vielleicht, hier Einigen klar zumachen dass dies mit "Frömmelei" nichts zu tun hat

Natürlich hat es das. (Etymologie von mittelhochdeutsch vrum, vrom = nützlich, brauchbar) Daß es bei Dir im Zweifel eben Frömmelei "by proxy" ist, ändert auch nichts Grundsätzliches.

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Ein Widerspruch

Sachse @, Sonntag, 21.07.2013, 10:09 (vor 2539 Tagen) @ DvB

Aber das geht am Sinn der Euthanasie, das Verrecken der gesamten Gesellschaft an der Verkrüppelung zu verhindern, vollkommen vorbei.

Also dagegen, Alte ohne ihr Wissen und Zustimmung kaltzumachen, bin ich auch.

Da Du ja Krankheit als "Krüppeldasein" siehst bist Du ja doch für die Tötung von Alten.

Früher hat man sich mal geschämt, die Eltern ins Altenheim abzuschieben.
Das tut man nicht, hieß es.

Heute sind wir weiter: man tut es (noch nur in Holland) wirklich nicht.
Man tötet sie. Und gehört zu den 77 Prozent, die erst dann begreifen was sich da tut, wenn man selber betroffen ist.

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„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ (

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Umgekehrt

Krankenschwester @, Donnerstag, 18.07.2013, 19:35 (vor 2542 Tagen) @ knn

Spaßfakt: Unter Stalin war Abtreibung verboten. Hat wohl mit der generellen dirigistischen Einstellung zu tun.

Ja, irgendwas musste doch das ausgehungerte Vieh fressen?!

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Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

Umgekehrt

Nihilator ⌂ @, Bayern, Donnerstag, 18.07.2013, 23:09 (vor 2542 Tagen) @ knn

Gut, dass Du gerade dokumentiert hast, dass für Dich das falsche Geschlecht ein Tötungsgrund ist.


Hab mich etwas undeutlich ausgedrückt. Mein Kommentar bezog sich nicht auf das falsche Geschlecht, sondern auf "So leichtfertig, wie hier Einige mit fremdem Leben umgehen"

Fremdes Leben ist es ja nun nicht, aber allemal eigenständiges. Und das ist doch der Punkt: mit der Existenz eigenständigen Lebens verliert man an irgendeinem Punkt das Recht, über dieses Leben zu entscheiden. VORHER hat man es allemal, jeder hat das Recht, jegliches potentielle von ihm gezeugte Leben präventiv zu verhindern. Aber wenn es einmal existiert, dann eben nicht mehr.

Das ist meine Auffassung. Vielleicht sind wir nur über den Zeitpunkt uneins, aber ich bin da nicht so sicher, weil Du Dich dazu noch nicht ganz klar geäußert hast (oder ich habe es übersehen). Gesagt hast Du, daß Du genetisch gesundes Leben gern generell geschützt sähest, also ab Zeitpunkt Null, so wie ich. Bei erbkrankem Nachwuchs findest Du die Tötung zumindest innerhalb der in der brd geltenden zwölf-Wochen-Frist (allerdings nicht dafür *) in Ordnung, wenn es die Eltern wünschen, richtig?

* Es gibt bei uns, anders als in anderen Ländern, keine medizinische Indikation, die sich auf den Embryo bezieht, gleich wie schwer die Schädigung ist. "Unsere Geschichte" verbietet das. um trotzdem das Gleiche tun zu können, nur eben auf die verlogene, gutmenschelnde, weibische, linke Art (DvBs ungeschminkter Klartext ist mir da allemal lieber!), gibt es eine medizinische Indikation betreffend die Mutter. Alle (mikroskopischen) Fälle, in denen das Leben der Mutter tatsächlich bedroht ist, außen vor, sagt dieses Konstrukt: Ärztin (männliche mitgemeint) prognostiziert, daß Mami psychische Erkrankung droht, wenn der Nachwuchs nicht vorstellungsgemäß ausfällt. Dann darf er getötet werden, und dafür gilt schon heute keine Frist; das geht bis direkt zur Geburt.
Ist es für Dich nachvollziehbar, daß bei solchem Wischiwaschi schon jetzt auch eine falsche Chromosomenkombination Grund genug sein kann? Z.B. bei einem stark Frauen liebenden Frauenpärchen?

Meine Frage an Dich, knn, ist, vor dem Hintergrund, daß Dich bestimmtes Leben immerhin so belastet, daß Du es den Eltern anheim geben willst, es zu töten, welche Fristen da für Dich gelten. Zwölf Wochen (wie bei erbgesundem Leben), bis zur Geburt (wie bei die Mütter belastenden Embryos schon jetzt), oder ein paar Wochen oder auch zwölf Jahre (wie in den Niederlanden) oder vielleicht auch unbegrenzt? Nimm das mal bitte nicht als moralisierend, sondern als Faktenfrage, ich würde das wirklich gern wissen.

Spaßfakt: Unter Stalin war Abtreibung verboten. Hat wohl mit der generellen dirigistischen Einstellung zu tun.

Natürlich, aber nicht nur. Es hat auch mit dem in Kriegsjahren gestärkten Nationalismus zu tun, vor allem aber mit Demographie. Alle staatstragenden europäischen Völker schrumpfen oder wachsen langsamer seit spätestens 1900, nicht nur das deutsche. Und wenn man dann noch so freigiebig mit dem Menschenvieh umgeht wie die Bolschewiken, fehlen schnell mal ein paar Millionen.

Man kann den Bolschewiken ja nachsagen, was man will (und würde dabei so schnell nicht fertig; so etwas wie die gesamten Verbrechen der Nazis war für die ein Häkchen in einer Liste am Freitagnachmittag), aber eines sicher nicht: daß sie das eigene kollektive Überleben nicht im Blick gehabt hätten. Das unterscheidet sie von den heutigen westlichen Bolschewiken. Darum gab es dieses Abtreibungsverbot, und das war nach dem Zweiten Weltkrieg. Davor gab's schon verschiedenes anderes, u.a. das heutige Verständnis von "Befreiung der Frau".

Allerdings glaube ich auch nicht, daß auch nur das Überleben eines einzigen "Krüppels" unter den Genossen je geschützt wurde. Wozu denn auch? "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen", das war das humane Gesetz des humanistischen Endpunktes der menschlichen Entwicklung.

Jenes Gebot galt dem gesunden, kräftigen, klassenbewußten, Neuen Menschen, und sonst niemandem. Und da gibt's denn auch wieder kaum einen Unterschied zu den blutigen Amateuren und Abkupferern in Germania, bis auf das gutmenschliche linke Gesülze von der heiligen Rasse, denn drunter macht's der Deutsche ja nicht. Der Russe schon, denn ihm genügt unter der Peitsche, und anders kennt er's ja nicht.

--
CETERUM CENSEO FEMINISMUM ESSE DELENDUM.

MÖSE=BÖSE

Fast ein Jahr lang suchte sie Hilfe bei Psychiatern, dann wandte sie sich Allah zu.


Verboten:
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Positionierung unnötig

knn, Donnerstag, 18.07.2013, 23:43 (vor 2542 Tagen) @ Nihilator

Fremdes Leben ist es ja nun nicht, aber allemal eigenständiges.

Und genau das bestreite ich. Ein ein paar Wochen altes Etwas ist weder ein Mensch noch etwas Eigenständiges.

Das ist meine Auffassung. Vielleicht sind wir nur über den Zeitpunkt uneins, aber ich bin da nicht so sicher, weil Du Dich dazu noch nicht ganz klar geäußert hast (oder ich habe es übersehen). Gesagt hast Du, daß Du genetisch gesundes Leben gern generell geschützt sähest, also ab Zeitpunkt Null, so wie ich.

Ja, das würde ich, allerdings aus anti-feministischen Erwägungen, um den Femastasen eines ihrer Lieblingsprojekte zurück in den Darm zu stampfen, aus dem es gekommen ist.

Allerdings ist das rechtlich nicht nur kaum durchsetzbar, sondern auch noch bzgl. Anti-Feminismus kontraproduktiv, weil man dadurch massenweise Unterstützung der Männer verliert, von den Frauen ganz zu schweigen. Es wäre ein Totschlagargument gegen den Antifeminismus und ist eines der sichersten Arten, dem Antifeminismus großen Schaden zuzufügen.

Selbst wenn man dadurch religiöse Eiferer (d.h. fundamentalistische Christen) gewinnen würde: Mit den religiösen Eiferern kommt ein Rattenschwanz an profeministischem Schwachsinn wie "Pornos verbieten".

Ich bin nicht auf einem religiösen Missionierungstrip, wo ich keinen Deut nachgebe im Kampf fürs ungeborene Leben. Ich bin auf dem anti-feministischen Trip und tu das, was den Anti-Feminismus voranbringt und nicht was irgendwelchen angeblich biblischen Idealen folgt. (Wie gesagt, selbst unter christlichen Konfessionen ist man diesbezüglich uneinig).

Deshalb sage ich als Anti-Feminist: Pro-choice (Fristenlösung), solange Anti-Feminismus noch wenig Rückhalt in der Bevölkerung hat. Pro-Life kann man sich positionieren, sobald der Anti-Feminismus fest genug im Sattel der Gesellschaft sitzt. Muss man aber nicht. Abtreibungsrecht ist auch Männerrecht, denn die müssen ja meistens für den Nachwuchs blechen, selbst wenn sie ihn nicht sehen können.

Bei erbkrankem Nachwuchs findest Du die Tötung zumindest innerhalb der in der brd geltenden zwölf-Wochen-Frist (allerdings nicht dafür *) in Ordnung, wenn es die Eltern wünschen, richtig?

Abtreibungen von erbkrankem Nachwuchs kann man sowieso nur in einem Gottesstaat+Polizeistaat verhindern. Daher bin ich bei Erbkranken immer dafür (Fristenlösung und vielleicht auch etwas später), selbst wenn die ganze Gesellschaft durch und durch antifeministisch wäre.

gibt es eine medizinische Indikation betreffend die Mutter. Alle (mikroskopischen) Fälle, in denen das Leben der Mutter tatsächlich bedroht ist, außen vor, sagt dieses Konstrukt: Ärztin (männliche mitgemeint) prognostiziert, daß Mami psychische Erkrankung droht, wenn der Nachwuchs nicht vorstellungsgemäß ausfällt. Dann darf er getötet werden, und dafür gilt schon heute keine Frist; das geht bis direkt zur Geburt.

Nicht nur medizinische Indikation. Auch wenn Leib oder Leben der Mutter gefährdet ist. Also sofort dann, wenn die Mutter sagt: "Ich bringe mich um, wenn ich dieses Monster gebäre".

Ist es für Dich nachvollziehbar, daß bei solchem Wischiwaschi schon jetzt auch eine falsche Chromosomenkombination Grund genug sein kann? Z.B. bei einem stark Frauen liebenden Frauenpärchen?

Die lassen sich doch sowieso künstlich befruchten. Da können sie das Geschlecht auswählen.

Meine Frage an Dich, knn, ist, vor dem Hintergrund, daß Dich bestimmtes Leben immerhin so belastet, daß Du es den Eltern anheim geben willst, es zu töten, welche Fristen da für Dich gelten. Zwölf Wochen (wie bei erbgesundem Leben), bis zur Geburt (wie bei die Mütter belastenden Embryos schon jetzt), oder ein paar Wochen oder auch zwölf Jahre (wie in den Niederlanden) oder vielleicht auch unbegrenzt? Nimm das mal bitte nicht als moralisierend, sondern als Faktenfrage, ich würde das wirklich gern wissen.

Ist mir als Antifeminist egal. Weder bin ich persönlich davon betroffen, noch ist es eine antifeministische Frage. Es ist ein völlig unnötiger Nebenkampfschauplatz basierend vielleicht auf einer Handvoll Fällen. So als müsste ich mich als Antifeminist zur Todesstrafe von Minderjährigen oder zum Abschuss von Terroristenflugzeugen positionieren. Muss ich nicht und kommt sowieso so selten vor, dass es unnötig wäre. So etwas als Lackmustest für Antifeministen zu verwenden ist bizarr.

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Frauenwahlrecht -- Ja oder nein? | Was Männerrechtler nicht wahrhaben wollen.
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Positionierung unnötig

Krankenschwester @, Freitag, 19.07.2013, 00:17 (vor 2542 Tagen) @ knn

Wo kein Respekt vor dem Leben ist, wird es nie Respekt vor einem Leben geben.
Man sollte von der Quelle aus denken- wenn die Babys getötet werden dürfen, warum dann auch nicht die Männer und die Frauen? Warum soll man einen ausgewachsenen Mann mit Respekt und fair behandeln, wenn er paar Jährchen früher als ein unwichtiges, nicht lebenswertes Haufen Zellen bezeichnet und "entfernt" werden darf?
Geht es denn hier nur um die Kohle, die Männer/Väter blechen sollen? Um welche Rechte der Eltern geht es? Um die Rechte das Nachwuchs zur Abschlachtung frei zu geben, weil es eben grad nicht oder überhaupt nicht passt? Ohja. Denn nur so kann ich deine "Anti-Feministische" Erklärungen verstehen.
Rechte sind an Pflichte gebunden- wer für die Kinder nicht "blechen", die Verantwortung übernehmen will/kann, soll sich keine Kinder machen(lassen). Ganz radikal. Ficken ist wohl nicht wichtiger, als atmen, oder?
Das Abschlachtungsrecht kommt keinem zu Gute- Frauen nicht, Männern nicht und schon gar nicht den Kindern. Je früher das ein jeder verinnerlicht, desto besser.

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Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

exponentielle Krüppelexplosion

DvB @, Freitag, 19.07.2013, 04:36 (vor 2541 Tagen) @ Krankenschwester

Geht es denn hier nur um die Kohle, die Männer/Väter blechen sollen?

Nicht nur, aber auch. Wer kostenintensive Vorstellungen hat, soll die gefälligst selber finanzieren, statt anderen das aufzubürden.

Oder wenigstens halbwegs schlüssig begründen, warum das im allgemeinen Interesse liegt.

Krüppel liegen aber nicht im allgemeinen Interesse. Sie liegen im Interesse einiger beknackter Weiber, die sie dazu benützen, sich als Opfer darstellen zu können. ("Ich habe mich ja ganz bewußt für das behinderte Kind entschieden" hab ich eine Schrulle in der Glotze durchsagen hören.) Sie liegen im Interesse der Pharma-, Prothesen- und Helferindustrie. Und sie liegen im Interesse der Volksvernichter.

Soweit es "nur" die Kohle anginge... im Prinzip würde die bei sinnvoller Organisation der Gesellschaft und bei diesem Technisierungsgrad so gut wie keine Rolle spielen. Einen gewissen Prozentsatz an Krüppeln kann sich eine Gesellschaft leisten. Bloß bleibt es dabei dann eben nicht, sondern diese vermehren sich, wenn man nicht wenigstens das unterbindet (in dem Fall geht das Gewinsel dann halt an dem Punkt weiter), was zwangsläufig zu einem exponentiellen Anstieg der Krüppeldichte führt, und zwar solange, bis dem entweder schließlich doch ein Riegel vorgeschoben wird, weil die absolute Leistungsgrenze der Gesunden bei der Krüppelversorgung erreicht ist oder - falls sich die Gesellschaft dann immernoch weigert, der Realität ins Auge zu sehen - im Verrecken der gesamten Gesellschaft an der Verkrüppelung.

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Recht auf Leben

Nihilator ⌂ @, Bayern, Donnerstag, 18.07.2013, 22:23 (vor 2542 Tagen) @ knn

Falsch gestellte Frage.
Frage, wer überhaupt einen Recht auf Leben hat.


Vielleicht gibt es kein Recht auf Leben. Vielleicht gibt es nur ein Privileg auf Leben. Und Embryos müssen es sich verdienen, z.B. durch Gene im Toleranzrahmen.

Hier würde ich Dir zustimmen. Ein absolutes Recht auf Leben gibt es so sicher nicht, es kann so etwas nur als rechtliches Konstrukt, als Schutzrecht (als Recht auf Unterlassen) ausschließlich gegenüber den Mitmenschen geben.

Aber tun die Embryos denn nicht genau das, indem sie ihre Überlebensfähigkeit -ich schreibe bewußt nicht eigenständige- ohne weiteres besonderes Zutun unter Beweis stellen? Einen anderen Maßstab für jenen Toleranzrahmen kann es doch eigentlich nicht geben?

Mit denen, die dabei "durchfallen", hat ja keiner ein Problem. Gut, die Eltern vielleicht schon, aber ich meine, kein ethisches. Gezieltes Umbringen aufgrund einer wackeligen genetischen Diagnose ist doch aber wohl kein "Durchfallen" in diesem Sinne?

Krankenschwester schrieb es schonmal - das Überleben stark beeinträchtigten Lebens wird von der Natur in der Regelrecht früh radikal begrenzt, vom Abgang im Embryonalstadium über wenige Tage nach der Geburt bis wenige Jahre. Es gibt eine Selektion, und sie ist ziemlich streng. Müßte man, wenn man es so sieht wie Du, vor dem erworbenen Privileg auf Leben derer, die das überleben, nicht Respekt haben? Gerade, wenn es z.B. lediglich um empfundene Häßlichkeit bei voller Funktionstüchtigkeit geht?

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Frömmelnde Krüppelzucht

DvB @, Donnerstag, 18.07.2013, 15:22 (vor 2542 Tagen) @ knn

Männerrechtler sind zwangsläufig links verortet.


Kommt drauf an, ob man "Männerrechtler" oder "Antifeminist" als Oberbegriff ansieht. Oder als ganz unterschiedliche Kategorien.

Diese Begriffe werden ja eher lose gebraucht und erst durch konkrete Aussagen gefüllt wie "Als Männerrechtler bin ich dafür, dass auch Männer mitabwaschen sollen".

Natürlich sind das verschiedene Kategorien. (Der eine ist für Rechte, der andere gegen Feminismus. - Was sich weitestgehend gegenseitig ausschließt.) Wer die Begriffe losgelöst von ihrer Bedeutung verwendet, den kann man nicht ernstnehmen.

Aber zurück zum Hauptthema:
Aus deiner Überschrift "Frömmelnde Krüppelzucht" entnehme ich, dass du für das Recht der Eltern auf Abtreibung von Schwerstbehinderten bist?

Nur für das Recht des Vaters.

Und weil mir nun zwangsläufig ein Schlaumeier andichten wollen wird, daß ich ja dann selbst ein Rechtler sei: Nee, ich sehe einen gewaltigen Unterschied zwischen staatlich verteilten Rechten, wie obige Rechtlerei unisono verwendet und begriffen wird, versus natur- oder gottgegebenen "Rechten", die sich das Leben eben nimmt/nehmen muß. Soweit die staatlich verteilte Sorte das Naturrecht widerspiegeln würde und es sozusagen nur eine lebensgerechte Organisation oder Umsetzung wäre, wäre nichts dagegen einzuwenden, da sie aber ein Eigenleben hat, das gegen das Leben, gegen die Natur gerichtet ist (das ist ja das Linke daran), lehne ich sie ab.

Der springende Punkt ist ja die "Verantwortung", sprich: die Kosten, die dem Vater aufzubürden der Staat sich anmaßt. Das kann aber nur eine freiwillige Sache sein. Der Aufwand für einen Krüppel ist locker der wie für 10 gesunde Kinder. Niemand, der bei Verstand ist, macht sowas freiwillig. Sollens doch die Heuchler, die diesem verschrobenen Hobby frönen wollen, selbst übernehmen. Flugs einen Krüppelfütterungs e.V. gegründet und von diesen Fetischisten finanziert, dann können ihnen die Krüppel gerne überstellt werden. Ich schätze bloß, daß die dabei zusammenkommende Kohle nicht so ganz äquivalent zu dem sehr großen Maul und zur vorgeblich mitfühlerischen Selbstdarstellung sein würde... :-D

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Frömmelnde Krüppelzucht

Krankenschwester @, Donnerstag, 18.07.2013, 16:01 (vor 2542 Tagen) @ DvB

Hasipups, du lässt dich doch auch von Männern(überwiegend von denen) finanzieren. Haste Angst, dass das zu Ende sein könnte, wenn es zu viel Krüpelkinder gibt?

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Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

Frömmelnde Krüppelzucht

Lausemädchen @, Donnerstag, 18.07.2013, 21:50 (vor 2542 Tagen) @ DvB

Aus deiner Überschrift "Frömmelnde Krüppelzucht" entnehme ich, dass du für das Recht der Eltern auf Abtreibung von Schwerstbehinderten bist?


Nur für das Recht des Vaters.

Was für eine "überzeugende" Femilogik. Lebst du heute deine weibliche Seite aus, oder was? :-D Das Recht nur auf den Vater zu beschränken, ist genauso dusselig wie der damalige Femanzenslogan "Mein Bauch gehört mir".

Der springende Punkt ist ja die "Verantwortung", sprich: die Kosten, die dem Vater aufzubürden der Staat sich anmaßt. Das kann aber nur eine freiwillige Sache sein. Der Aufwand für einen Krüppel ist locker der wie für 10 gesunde Kinder. Niemand, der bei Verstand ist, macht sowas freiwillig. Sollens doch die Heuchler, die diesem verschrobenen Hobby frönen wollen, selbst übernehmen. Flugs einen Krüppelfütterungs e.V. gegründet und von diesen Fetischisten finanziert, dann können ihnen die Krüppel gerne überstellt werden. Ich schätze bloß, daß die dabei zusammenkommende Kohle nicht so ganz äquivalent zu dem sehr großen Maul und zur vorgeblich mitfühlerischen Selbstdarstellung sein würde... :-D

Frechhheit oder, dass sich der Staat anmaßt auch für ein krankes Kind die Eltern, ergo auch den Vater, finanziell verantwortlich zu machen. Schon schlimm genug, dass Eltern gesunder Kinder die finanzielle Verantwortung für ihre Blagen haben. Wenn man dann noch bedenkt, dass 1 "Krüppel" finanziell 10 gesunden Kindern entspricht, kann einem als arbeitsunlustiger Sozialschmarotzer (der übrigens vom Staat nur gut leben kann, weil der Großteil der "deutschen Volksgemeinschaft" arbeiten geht), schon die Hutkrempe hochgehen.

Sollen doch die Heuchler, die vom Staat für das Nichtstun beschenkt werden, einen Nichtsnutzfütterungs e. V. gründen und die sich dabei zusammenkommende Kohle teilen. Selbstdarstellung und ein großes Maul dürften sich damit erledigt haben.

Frömmelnde Krüppelzucht

DvB @, Donnerstag, 18.07.2013, 22:48 (vor 2542 Tagen) @ Lausemädchen

Nur für das Recht des Vaters.

Was für eine "überzeugende" Femilogik. Lebst du heute deine weibliche Seite aus, oder was? :-D Das Recht nur auf den Vater zu beschränken, ist genauso dusselig wie der damalige Femanzenslogan "Mein Bauch gehört mir".

Ist es nicht.

Frechhheit oder, dass sich der Staat anmaßt [...] verantwortlich zu machen.

Eben. Geht den nen Scheiß an.

kann einem als arbeitsunlustiger Sozialschmarotzer (der übrigens vom Staat nur gut leben kann, weil der Großteil der "deutschen Volksgemeinschaft" arbeiten geht), schon die Hutkrempe hochgehen.

Soll der Staat das H IV mal ruhig abschaffen. Dann ist der Saustall hier beizeiten beendet. :-)

Sollen doch die Heuchler, die vom Staat für das Nichtstun beschenkt werden, einen Nichtsnutzfütterungs e. V. gründen und die sich dabei zusammenkommende Kohle teilen. Selbstdarstellung und ein großes Maul dürften sich damit erledigt haben.

Da täuscht Du Dich gewaltig. Haben die schon gemacht. Und können sichs allenfalls salamischeibenweise leisten, es zu unterlassen.

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Frömmelnde Krüppelzucht

Nihilator ⌂ @, Bayern, Donnerstag, 18.07.2013, 23:39 (vor 2542 Tagen) @ DvB

Nur für das Recht des Vaters.

Was für eine "überzeugende" Femilogik. Lebst du heute deine weibliche Seite aus, oder was? :-D Das Recht nur auf den Vater zu beschränken, ist genauso dusselig wie der damalige Femanzenslogan "Mein Bauch gehört mir".


Ist es nicht.

Inwiefern nicht, erklär mal, bitte. Für ein höheres Recht bedarf es eines höheren ethischen Anspruchs, oder? Ich widerspreche Dir da gar nicht prinzipiell, würde aber mal gern Deine Herleitung lesen.

Frechhheit oder, dass sich der Staat anmaßt [...] verantwortlich zu machen.


Eben. Geht den nen Scheiß an.

Das stimmt.

kann einem als arbeitsunlustiger Sozialschmarotzer (der übrigens vom Staat nur gut leben kann, weil der Großteil der "deutschen Volksgemeinschaft" arbeiten geht), schon die Hutkrempe hochgehen.


Soll der Staat das H IV mal ruhig abschaffen. Dann ist der Saustall hier beizeiten beendet. :-)

Hehe. Und was wird dann aus Dir??

--
CETERUM CENSEO FEMINISMUM ESSE DELENDUM.

MÖSE=BÖSE

Fast ein Jahr lang suchte sie Hilfe bei Psychiatern, dann wandte sie sich Allah zu.


Verboten:
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Frömmelnde Krüppelzucht

DvB @, Freitag, 19.07.2013, 00:36 (vor 2542 Tagen) @ Nihilator

Inwiefern nicht, erklär mal, bitte.

Mann und Weib sind nicht gleich. Der Mann sagt an, was Phase ist, sonst kommt nur Scheiß bei raus.

Für ein höheres Recht bedarf es eines höheren ethischen Anspruchs, oder?

Nicht nur. In dieser Welt gilt das Recht des Stärkeren. Betreffend Mann/Weib ist das natürlicherweise in so gut wie jeder Hinsicht der Mann. Normalerweise auch in sittlicher Hinsicht. Wenn dem aber in sittlicher Hinsicht ausnahmsweise nicht so wäre, würde das an den natürlichen Machtverhältnissen wahrscheinlich auch nichts ändern (bloß sähe die Weltgeschichte sicher um einiges trüber aus als sie es ohnedies tut). Die wichtigste Machtgrundlage sind zwar (Männer-)Bünde, die am stabilsten auf Ehre und Treue, also Sittlichkeit basieren, aber wie man sieht kann es stabilere Bünde auf Geldgrundlage geben, wenn der sittliche Anspruch (nicht nur relativ, sondern auch absolut) zu gering ist. Außerdem halte ich Weiber generell nicht für sonderlich bündnisfähig oder hinreichend systematisch denkfähig. Deswegen würde auch ein höherer sittlicher Anspruch alleine nichts nützen.

Soll der Staat das H IV mal ruhig abschaffen. Dann ist der Saustall hier beizeiten beendet. :-)


Hehe. Und was wird dann aus Dir??

Keine Sorge, ich komm schon durch. ;-)

--
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Btw, der Beweis: DvB ist KEIN Nazi (jedenfalls kein guter):

Nihilator ⌂ @, Bayern, Donnerstag, 18.07.2013, 23:45 (vor 2542 Tagen) @ DvB

Aber zurück zum Hauptthema:
Aus deiner Überschrift "Frömmelnde Krüppelzucht" entnehme ich, dass du für das Recht der Eltern auf Abtreibung von Schwerstbehinderten bist?


Nur für das Recht des Vaters.

Vgl. Hitler, Adolf, Deutscher Reichskanzler 1933-45:
» Dabei "betonte der Führer (Adolf Hitler) mit aller Entschiedenheit,
» dass nicht die Sorge für das Wohl des Kindes in erster Linie
» ausschlaggebend sei, sondern das ethische Recht der Mutter auf das
» Kind"
» zitiert nach Schubert, Das Familien- und Erbrecht unter dem
» Nationalsozialismus, 1993

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MÖSE=BÖSE

Fast ein Jahr lang suchte sie Hilfe bei Psychiatern, dann wandte sie sich Allah zu.


Verboten:
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:D

DvB @, Freitag, 19.07.2013, 00:40 (vor 2542 Tagen) @ Nihilator

Propagandasprüche haben mit der Weltanschauung nicht viel zu tun.

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Frömmelnde Krüppelzucht

Flint ⌂ @, Donnerstag, 18.07.2013, 12:52 (vor 2542 Tagen) @ DvB
bearbeitet von Flint, Donnerstag, 18.07.2013, 13:26

Wer für ein Elternrecht auf Verstümmelung der Kinder ist, bei dem wundert es nicht, daß er auch für ein Elternrecht auf Ermordung von (schwerstbehinderten?!) Kindern ist.

Daß Du dir zuweilen in der Rolle der zynischen Unmenschlichkeit gefällst, ist ja dem einen oder anderen bekannt. Habe keine Lust, dieses Spiel mitzuspielen indem ich dir Argumente für Menschlichkeit und Vernunft vorsetze auf die Du dann mit zynischer Unmenschlichkeit loshacken könntest.

Nun hast Du schon keinen Fernseher und bist trotzdem scheiße drauf. Was ist denn los? Ach so ja, für dich ist das ja gut drauf ;-)

Flint

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Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.
Thomas Mann

Mensch von Anfang an.

Flint ⌂ @, Donnerstag, 18.07.2013, 13:21 (vor 2542 Tagen) @ knn

Servus knn,

Ich bin mir fast sicher, dass knn keinen einzigen Mal auf meine Posts eingegangen ist- nicht einmal zitiert. Unter was ordne ich es jetzt ein? :-D


Ich meine alle beantwortet zu haben. Frage im Zweifel hier nochmal.

Danke für die Arbeit.

Das obige Zitat ist übrigens von der Krankenschwester, nicht von mir.

Bevor es sich jetzt wieder immer weiter aufsplittet und letztlich zu nichts führt, sollte man inne halten und schauen, was den verschiedenen Positionen zugrunde liegt.

Ich denke, die ganze Diskussion läßt sich auf die grundlegende Frage reduzieren was der Mensch ist. Ist er ein Mensch (d.h. mit einer geistigen Grundnatur) oder ist er ein Tier?

Ich stehe auf dem Standpunkt, daß er ein Mensch ist. Von daher stehen ihm die Menschenrechte zu. Außerdem ist er Mensch von Anfang an. Im Artikel Wann beginnt menschliches Leben wird es gut beschrieben.

Für den, der es anders sieht, ergeben sich dann logischerweise andere Folgerungen.

Um grundlegend darüber zu diskutieren was der Mensch ist oder was er nicht ist, reicht dieses Forum sowieso nicht aus. Trotzdem werden wir immer wieder zu diesen Grundlagen zurückkehren müssen. Der Antifeminismus, Maskulismus und das Männerrechtlertum haben letztlich auch etwas mit diesen Grundlagen zu tun.

Flint

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