Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Gedanken fürs neue Jahr (Allgemein)

agztse @, Sonntag, 30.12.2012, 16:31 (vor 2578 Tagen)

Ich verfolge jetzt seit einiger Zeit die Diskussionen im Netz zum Thema Feminismus. Ich hatte schon kleinere Beiträge verfasst, bei Spiegel online, auch bei Andreas Kemper...

Ich selbst habe die DDR noch bewusst erlebt, war 17 als die Mauer fiel. Die Diskussions"kultur" wie sie von einigen VertreterInnen der Frauenbewegung vorgelebt wird erinnert mich an die "Diskussionen" in unserer DDR Schule. Am Dogma - damals war es der Sozialismus - durfte nicht gerüttelt werden, belobigt wurde wer sich am besten zur Lüge positionierte und diese durch krasses Verbiegen des gesunden Menschenverstandes als "wahr" interpretierte.

In jeder Demokratie gibt es gesellschaftliche Strömungen, die gehört werden sollten, und als solche hat auch der Feminismus eine Daseinsberechtigung. Nur ist es für eine Demokratie unabdingbar das auch andere Meinungen hörbar sind. Sonst wird eine Strömung schnell zum Dogma. Wie in fast jedem Beitrag hier festgestellt wird ist Kritik am Feminismus in unseren heutigen Gesellschaft ... schwierig.

Die Frage ist, wie kann man eine gesellschaftliche Gegenposition aufbauen, hörbar machen, Einfluss nehmen?

Ich denke ein Hauptproblem ist das Feminismus, für jeden der sich nicht eingehend mit der Materie beschäftigt, immer noch das Image des Modernen, des Progressiven, Kreativen und Weltoffenen hat mit dem man sich gern identifiziert während Antifeminismus...nun ja, mit dem Gegenteil von alldem assoziiert wird.
Das ist ein Imageproblem, aber ein entscheidendes. Über das Image gewinnt man die Unentschlossenen, das Image entscheidet an der Wahlurne. Leute wie Andreas Kemper haben das hervorragend verstanden. Deshalb versuchen sie beständig den Antifeminismus mit dem Reaktionärsten in Verbindung zu bringen was das letzte Jahrhundert hervorgebracht hatte.

Und wer unterstützt Herrn Kemper? Die Antifeministen.

Viele hier haben schlimme Erfahrungen mit Feminismus gemacht. Ich hatte ebenfalls meine Erfahrungen, die sind aber in keinster Weise zu vergleichen mit den Leidensgeschichten von Männern denen die Kinder entzogen wurden oder die durch falsche Anschuldigungen um ihre Existenz gebracht wurden. Die Wut, die hier und in anderen Foren herrscht ist somit verständlich. Aber Wut ist ein verdammt schlechtes Medium zur gesellschaftlichen Positionierung. Wut ist ein Bumerang, führt zur gesellschaftlichen Isolierung. Aus der Position bleibt dann nichts weiter als noch grössere Wut.

Dabei ist Medusa doch durchaus verwundbar. Ihre Argumente und Thesen wurden vielfach widerlegt, die Mechanismen die angewandt werden um Andersdenkende mundtot zu machen sind leicht durchschaubar und leicht sichtbar zu machen. Und die Selbstzerfleischung die stattfindet in den Reihen der Feministen - man verfolge nur mal einschlägige Blogs - könnte man genüsslich und mit viel Ironie kommentieren. Aber wer in der Wutecke sitzt ist für die grosse Mehrheit nicht hörbar.

Für 2013 plädiere ich für ein Abrüsten.

Jeder Beitrag in einem öffentlichen Forum ist ein Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs. Und er kann entweder gehört werden oder den Beitragenden - und die für die er spricht - ins Abseits befördern. Wgvdl und andere Foren mögen für viele "Auskotz" Foren sein aber das sind sie nicht mehr. Sie werden beobachtet, zitiert, Aussagen werden aus dem Zusammenhang gerissen und bewusst falsch interpretiert - eben um Antifeminismus zu diskreditieren. Die Foren haben gesellschaftliche Relevanz, ob man will oder nicht. Und wer hier und in anderen Foren schreibt trägt somit Verantwortung.

Fakten, Vergleiche, Analysen und Ironie.

Keine persönlichen Angriffe auf irgendeine Person. Keine Beleidigungen, Drohungen. Kein Ausschlachten, keine Häme bei Tragödien wie der Ermordung der Frauenbeauftragten in Afghanistan - ihr habt gesehen wie schnell A. Kemper das aufgegriffen hat. Kein übertriebener Sarkasmus.

Mechanismen aufzeigen: in den DDR Medien war immer die Rede von der Krise, dem bevorstehenden Untergang des Kapitalismus. Mit bekannten Ausgang. Heute ist die Rede von der Krise, dem Untergang des (weissen) Mannes. Ziel ist das Gleiche. Über die Medien eine "Realität" in die Köpfe der Menschen zu induzieren die dem politischen Wunschdenken einiger Weniger entspricht.

Wir brauchen keine Label: "Maskulisten", "Antifeministen", "Männerrechtler" - wem nützt das? Das alles bietet nur Projektions- und Angriffsfläche. Es geht um ein bestimmtes Entgegentreten gegen eine menschenfeindliche, dogmatische Ideologie: Feminismus. Es geht nicht um das Einführen einer Ersatzideologie. Alle die gegen Feminismus eintreten lassen sich einfach zusammenfassen: Demokraten. Sollen sie sich daran abreagieren.

Mit Witz und Ironie und natürlich mit guter Argumentation ist vieles möglich. Aber ganz entscheidend dabei ist der Humanismus und das Hochhalten moralischer Werte. Erinnert ihr euch an die Schlussszene von "Mephisto" von István Szabó wo am Ende die Scheinwerfer angingen und der eben noch "allmächtige" Protagonist vor aller Augen als machtloser Betrüger sichtbar wurde? Diese Scheinwerfer sollten wir anschalten, und sie zeigen auf ein armseliges, hysterisch keifendes Häuflein Feministen, verstrickt in ihren eigenen Widersprüchen, ihren Lebenslügen, ihren krampfhaften Festhalten am Dogma und im Bemühen sich Privilegien zu schaffen - ihrer gesellschaftlichen Irrelevanz.

Das wird nicht von heute auf morgen gehen, das wird ein zäher Prozess mit viel Frustration. Aber das Ziel ist klar und wenn man nicht den ersten Schritt tut kommt man nie dort an. Und der erste Schritt ist, meine ich, die Schaffung einer neuen Kommunikationskultur in allen antifeministischen, sorry, demokratischen Foren.

In diesem Sinne - ein erfolgreiches Neues Jahr!

PS:
Weil es so schön war und so gut zeigt wie es geht:
http://www.youtube.com/watch?v=p5LRdW8xw70

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Gedanken fürs neue Jahr

Kurti ⌂ @, Wien, Sonntag, 30.12.2012, 17:05 (vor 2578 Tagen) @ agztse

Ich verfolge jetzt seit einiger Zeit die Diskussionen im Netz zum Thema Feminismus.

Ich ungefähr seit dem Jahr 2000.

Ich selbst habe die DDR noch bewusst erlebt, war 17 als die Mauer fiel.

Ich 13.

Die Frage ist, wie kann man eine gesellschaftliche Gegenposition aufbauen, hörbar machen, Einfluss nehmen?

Nun, ich denke, ein paar winzige Schritte dahin sind erreicht worden. Erkundige dich mal bei Manhood bezüglich des internationalen Presseechos auf das allererste Antifeministentreffen.

Ich denke ein Hauptproblem ist das Feminismus, für jeden der sich nicht eingehend mit der Materie beschäftigt, immer noch das Image des Modernen, des Progressiven, Kreativen und Weltoffenen hat mit dem man sich gern identifiziert während Antifeminismus...nun ja, mit dem Gegenteil von alldem assoziiert wird.

Zustimmung.

Das ist ein Imageproblem, aber ein entscheidendes. Über das Image gewinnt man die Unentschlossenen, das Image entscheidet an der Wahlurne.

Hier sollten wir aufpassen, dass wir nicht in den Reflex verfallen, ängstlich darauf zu schielen, was andere über uns denken.

Leute wie Andreas Kemper haben das hervorragend verstanden.

Kemper ist ein Demagoge. Inwieweit er den Unsinn, den er predigt, selbst glaubt, oder ob er bloß ein Kriegsgewinnler ist, der den Geschlechterkampf als ein Chance sieht, seine eigene Karriere zu pushen, vermag ich nicht zu beurteilen.

Deshalb versuchen sie beständig den Antifeminismus mit dem Reaktionärsten in Verbindung zu bringen was das letzte Jahrhundert hervorgebracht hatte.

Ich glaube, die Nazi-Keule ist in den letzten Jahrzehnten so exzessiv gebraucht worden, dass sie an Schlagkraft bereits erheblich verloren hat, um nicht zu sagen, dass sie schon fast zu Baststroh zerdroschen worden ist.

Und wer unterstützt Herrn Kemper? Die Antifeministen.

Mag vielleicht insofern stimmen, dass wir hier für seine kruden Thesen noch unbezahlte Werbung machen.

Viele hier haben schlimme Erfahrungen mit Feminismus gemacht. Ich hatte ebenfalls meine Erfahrungen, die sind aber in keinster Weise zu vergleichen mit den Leidensgeschichten von Männern denen die Kinder entzogen wurden oder die durch falsche Anschuldigungen um ihre Existenz gebracht wurden.

In punkto Verleumdung habe ich auch so meine Geschichten zu erzählen ...

Die Wut, die hier und in anderen Foren herrscht ist somit verständlich. Aber Wut ist ein verdammt schlechtes Medium zur gesellschaftlichen Positionierung. Wut ist ein Bumerang, führt zur gesellschaftlichen Isolierung. Aus der Position bleibt dann nichts weiter als noch grössere Wut.

Du meinst also, wir sollten zahmer werden?
Dazu eine kleine Anekdote. Zu meinen Bekannten gehört ein österreichischer Politiker, der während der Kreisky-Ära sehr viel in diplomatischer Mission im Nahen Osten unterwegs war. Über seine dortigen Erfahrungen erzählte er mir einmal: "Wenn du anfängst, mit einem Araber zu verhandeln, musst du ihn zunächst erst einmal diplomatisch gnadenlos umfahren. Du musst ihm gnadenlos klar machen, wer hier der Boss ist. Erst dann hast du eine Chance, dich vernünftig mit ihm zu unterhalten. Anderenfalls nimmt er dich schlichtweg nicht Ernst."
Ein Zitat, das man meiner Ansicht nach eins zu eins auf den Umgang mit den Feministinnen anwenden kann. Eine Drosselung der Wut halte ich daher für kontraproduktiv.

Dabei ist Medusa doch durchaus verwundbar. Ihre Argumente und Thesen wurden vielfach widerlegt, die Mechanismen die angewandt werden um Andersdenkende mundtot zu machen sind leicht durchschaubar und leicht sichtbar zu machen.

Da sprichst Du das Problem selbst an. Die so genannten "Argumente" der Feministinnen - wir haben sie auf der Sachebene bereits tausend Mal zerlegt. Und hat es uns was genützt? Sieh Dir die aktuelle Cover-Story des "Spiegels" an, die in einem eigenen Thread thematisiert wurde.

Und die Selbstzerfleischung die stattfindet in den Reihen der Feministen - man verfolge nur mal einschlägige Blogs - könnte man genüsslich und mit viel Ironie kommentieren.

Ja, Zickenkämpfe innerhalb des Femi-Lagers sind natürlich immer wieder recht amüsant zu verolgen.

Aber wer in der Wutecke sitzt ist für die grosse Mehrheit nicht hörbar.

Sehe ich nicht so.
Es sind, was dieses Forum betrifft, nicht die exzellenten Gesellschaftsanalysen von Garfield, welche in den Medien Erwähnung finden, wenn über die Männerrechtsbewegung berichtet wird. Auch nicht die geistreich-schwarzhumorigen Beiträge von Roslin oder Borat Sagdijev.
Das, was ausschließlich erwähnt wird, sind die, nun, wie soll ich es sagen, eher "wortgewaltigen" Beiträge.

Ich befürchte also, wir stehen vor der gleichen Entscheidung wie die privaten Fernsehsender: Quote oder Niveau.

Für 2013 plädiere ich für ein Abrüsten.

Ich aus oben genannten Gründen für das Gegenteil. Sonst führen wir 2023 noch dieselben Diskussionen.

Jeder Beitrag in einem öffentlichen Forum ist ein Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs. Und er kann entweder gehört werden oder den Beitragenden - und die für die er spricht - ins Abseits befördern. Wgvdl und andere Foren mögen für viele "Auskotz" Foren sein aber das sind sie nicht mehr. Sie werden beobachtet, zitiert, Aussagen werden aus dem Zusammenhang gerissen und bewusst falsch interpretiert - eben um Antifeminismus zu diskreditieren. Die Foren haben gesellschaftliche Relevanz, ob man will oder nicht. Und wer hier und in anderen Foren schreibt trägt somit Verantwortung.

Zustimmung.

Mechanismen aufzeigen: in den DDR Medien war immer die Rede von der Krise, dem bevorstehenden Untergang des Kapitalismus. Mit bekannten Ausgang. Heute ist die Rede von der Krise, dem Untergang des (weissen) Mannes. Ziel ist das Gleiche. Über die Medien eine "Realität" in die Köpfe der Menschen zu induzieren die dem politischen Wunschdenken einiger Weniger entspricht.

Wobei, wir seit 2008 sehen, kapitalistische Krisenerscheinungen ein weitaus realeres Szenario sind als die zu 100 Prozent zusammenphantasierte "Krise des Mannes".

Wir brauchen keine Label: "Maskulisten", "Antifeministen", "Männerrechtler" - wem nützt das? Das alles bietet nur Projektions- und Angriffsfläche.

Wie schon gesagt: Wir sollten gar nicht erst damit beginnen, ängstlich in Richtung Feindeslager zu schielen, was man dort über diese oder jene Aktion von uns denken könnte.

Alle die gegen Feminismus eintreten lassen sich einfach zusammenfassen: Demokraten. Sollen sie sich daran abreagieren.

Ich befürchte nur, nach dieser Zählmethode sind die Maskulisten die einzigen Demokraten. Oder ist Dir auch nur eine einzige bundesdeutsche Blockpartei bekannt, die ernsthaft die Interessen von Männern vertritt?

Scheinwerfer angingen und der eben noch "allmächtige" Protagonist vor aller Augen als machtloser Betrüger sichtbar wurde? Diese Scheinwerfer sollten wir anschalten, und sie zeigen auf ein armseliges, hysterisch keifendes Häuflein Feministen, verstrickt in ihren eigenen Widersprüchen, ihren Lebenslügen, ihren krampfhaften Festhalten am Dogma und im Bemühen sich Privilegien zu schaffen

Nun, ich denke, dieses Form ist ein solcher Scheinwerfer seit seinem Bestehen.

- ihrer gesellschaftlichen Irrelevanz.

Gesellschaftlich irrelevant sind sie leider nicht, und genau das ist das Problem.

Das wird nicht von heute auf morgen gehen, das wird ein zäher Prozess mit viel Frustration. Aber das Ziel ist klar und wenn man nicht den ersten Schritt tut kommt man nie dort an. Und der erste Schritt ist, meine ich, die Schaffung einer neuen Kommunikationskultur in allen antifeministischen, sorry, demokratischen Foren.


Eine breite Phalanx aller genderkritischen Internet-Auftritte - eine solche Phantasie ist mir auch schon mal gekommen.

Gruß, Kurti

Gedanken fürs neue Jahr

agztse @, Sonntag, 30.12.2012, 17:46 (vor 2577 Tagen) @ Kurti

"Eine breite Phalanx aller genderkritischen Internet-Auftritte"

Das ist eine gute Idee. In Bezug auf das "entschärfen" - nochmal, ich lege hier nur meine Gedanken dar. Und in meinem Bekanntenkreis sind viele - Männer wie Frauen - sich einig das Feminismus nirgend wo hin führt, das er auf die Zerstörung der Familie und damit auf die Zerstörung der Grundlage der Gesellschaft abzielt. Dennoch würde nie jemand offen Partei gegen den F. ergreifen. Warum? Was das gilt als reaktionär.

Ich frage mich nur rein pragmatisch wie man etwas erreichen kann. Und du sagst es selbst, keine der grossen Parteien tritt für Männerrechte ein. Dabei funktionieren Politiker alle gleich: sie springen opportunistisch auf jeden Zug auf der in Richtung Mehrheit fährt. Also woran liegt es das die Gegenposition zum Feminismus nicht mehrheitsfähig ist? Obwohl es doch im Interesse der grossen Mehrheit in unserer Gesellschaft sein sollte diesen schleichenden Holocaust, wie ihn Feministen und "Genderforscher" initiieren zu beenden.

Gedanken fürs neue Jahr

Joe, Gutmensch, DDR, Sonntag, 30.12.2012, 17:51 (vor 2577 Tagen) @ agztse

Dennoch würde nie jemand offen Partei gegen den F. ergreifen. Warum? Was das gilt als reaktionär.

Dann sollen diese Hipster bitte mit dem Feminismus untergehen! Sie haben es verdient.

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Gedanken fürs neue Jahr

Kurti ⌂ @, Wien, Sonntag, 30.12.2012, 21:10 (vor 2577 Tagen) @ agztse

"Eine breite Phalanx aller genderkritischen Internet-Auftritte"

Das ist eine gute Idee.

Ich bin mir allerdings darüber im Klaren, dass diese romantische Träumerei von mir nie, nie, nie in Erfüllung gehen wird, da einigen Leuten stets die ideologischen Zwistigkeiten zwischen der Judäischen Volksfront und der Volksfront von Judäa (Der Film kommt heute Abend übrigens wieder.) wichtiger sein werden als der Kampf gegen den gemeinsamen Feind.

Gruß, Kurti

Gedanken fürs neue Jahr

agztse @, Sonntag, 30.12.2012, 21:31 (vor 2577 Tagen) @ Kurti

Ich sehe das nicht so pessimistisch. Wie gesagt, ich denke nicht das es das Ziel sein sollte Antifeminismus, oder wie immer man das nennen will, mehrheitsfähig zu machen. Das Ziel ist dem Feminismus die Mehrheit zu entziehen. Indem man immer wieder, sachlich, die Thesen des Feminismus widerlegt (dazu haben schon wesentlich schlauere Leute als ich super Sachen geschrieben; Buchtipp (leider nur englisch) http://www.ebook.de/de/product/16221009/mike_buchanan_the_glass_ceiling_delusion_the_real_reasons_more_women_don_t_reach_senior_positions.html).Indem man, wiederum sachlich, die Mechanismen und Intentionen derer sichtbar macht die den demokratischen Prozess unterbinden wollen. Dazu brauch man keine Organisation. Da reicht es wenn Viele die gleiche Einstellung haben. Und wer weiterhin wütend die Wand anbellen mag sollte dies tun.

Gedanken fürs neue Jahr

Robert @, München, Dienstag, 01.01.2013, 22:43 (vor 2575 Tagen) @ Kurti

Du meinst also, wir sollten zahmer werden?
Dazu eine kleine Anekdote. Zu meinen Bekannten gehört ein österreichischer Politiker, der während der Kreisky-Ära sehr viel in diplomatischer Mission im Nahen Osten unterwegs war. Über seine dortigen Erfahrungen erzählte er mir einmal: "Wenn du anfängst, mit einem Araber zu verhandeln, musst du ihn zunächst erst einmal diplomatisch gnadenlos umfahren. Du musst ihm gnadenlos klar machen, wer hier der Boss ist. Erst dann hast du eine Chance, dich vernünftig mit ihm zu unterhalten. Anderenfalls nimmt er dich schlichtweg nicht Ernst."
Ein Zitat, das man meiner Ansicht nach eins zu eins auf den Umgang mit den Feministinnen anwenden kann. Eine Drosselung der Wut halte ich daher für kontraproduktiv.

Hm, ich halte Wut für kontraproduktiv, weil sie einen quasi "blind" macht.

Sinnvoll halte ich tatsächlich die Drosselung der Wut und einen kalt-rationalen Kampf gegen Ideologien' der aber durchaus auch mit Witz, Ironie und Lächerlichmachen oder Auslachen geführt werden kann.

Aber Grundvoraussetzung dafür ist, dass man erst mal auch im Privaten Bereich das Maul aufmacht.

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Willkommen Herr V-Mann?

Joe, Gutmensch, DDR, Sonntag, 30.12.2012, 17:19 (vor 2578 Tagen) @ agztse

Ich selbst habe die DDR noch bewusst erlebt, war 17 als die Mauer fiel. Die Diskussions"kultur" wie sie von einigen VertreterInnen der Frauenbewegung vorgelebt wird erinnert mich an die "Diskussionen" in unserer DDR Schule. Am Dogma - damals war es der Sozialismus - durfte nicht gerüttelt werden, belobigt wurde wer sich am besten zur Lüge positionierte und diese durch krasses Verbiegen des gesunden Menschenverstandes als "wahr" interpretierte.

Falls es Dir nicht bekannt sein sollte: Das ist an der BRD-Schule exakt genauso. Der Kulturmarxismus ist Dogma.

In jeder Demokratie gibt es gesellschaftliche Strömungen, die gehört werden sollten, und als solche hat auch der Feminismus eine Daseinsberechtigung.

Nein, hat er nicht.

Und an einer BRD-Schule bekämst Du diese Meinung mit einem "ungenügned" benotet.

Ich denke ein Hauptproblem ist das Feminismus, für jeden der sich nicht eingehend mit der Materie beschäftigt, immer noch das Image des Modernen, des Progressiven, Kreativen und Weltoffenen hat mit dem man sich gern identifiziert

In Deiner Feminismusblase vielleicht.

Das ist ein Imageproblem, aber ein entscheidendes. Über das Image gewinnt man die Unentschlossenen, das Image entscheidet an der Wahlurne.

An der Wahlurne wird gar nichts entschieden.

Leute wie Andreas Kemper haben das hervorragend verstanden. Deshalb versuchen sie beständig den Antifeminismus mit dem Reaktionärsten in Verbindung zu bringen was das letzte Jahrhundert hervorgebracht hatte.

Und Leute wie der werden irgendwann an die Wand gestellt.

Und wer unterstützt Herrn Kemper? Die Antifeministen.

Jemand, der diesen irrelevanten Schmierlappen permanent in den Mittelpunkt stellt?

Die Wut, die hier und in anderen Foren herrscht ist somit verständlich. Aber Wut ist ein verdammt schlechtes Medium zur gesellschaftlichen Positionierung. Wut ist ein Bumerang, führt zur gesellschaftlichen Isolierung. Aus der Position bleibt dann nichts weiter als noch grössere Wut.

Hahaha, soll das witzig sein?

Aber wer in der Wutecke sitzt ist für die grosse Mehrheit nicht hörbar.

Immer wieder dieses Kleinreden. Wessen Interessen dient das?

Jeder Beitrag in einem öffentlichen Forum ist ein Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs.

Blödsinn. Jeder Beitrag in einem Forum ist erstmal ein Beitrag in einem Forum. Weiter nichts.

Und er kann entweder gehört werden oder den Beitragenden - und die für die er spricht - ins Abseits befördern. Wgvdl und andere Foren mögen für viele "Auskotz" Foren sein aber das sind sie nicht mehr. Sie werden beobachtet, zitiert, Aussagen werden aus dem Zusammenhang gerissen und bewusst falsch interpretiert - eben um Antifeminismus zu diskreditieren.

Das ist wunderbar. Je mehr zitiert wird, desto besser. Du hast nämlich genau gar nichts über PR (public relations) verstanden.

Die Foren haben gesellschaftliche Relevanz, ob man will oder nicht. Und wer hier und in anderen Foren schreibt trägt somit Verantwortung.

Nun übernimm Dich mal nicht.

Keine persönlichen Angriffe auf irgendeine Person. Keine Beleidigungen, Drohungen. Kein Ausschlachten, keine Häme bei Tragödien wie der Ermordung der Frauenbeauftragten in Afghanistan - ihr habt gesehen wie schnell A. Kemper das aufgegriffen hat. Kein übertriebener Sarkasmus.

Was soll das denn jetzt werden? Macht man sich im Bundesministerium für alles außer Männer jetzt schon so in die Hosen, daß man kein gelbes Forum mehr aushalten kann?

Mit Witz und Ironie und natürlich mit guter Argumentation ist vieles möglich.

Die Zeit der Argumentation ist vorbei. Demnächst beginnt der Bürgerkrieg.

Aber ganz entscheidend dabei ist der Humanismus und das Hochhalten moralischer Werte.

Der Humanismus ist eine atheistisch-faschistische Todesideologie. Weg damit!

Das wird nicht von heute auf morgen gehen, das wird ein zäher Prozess mit viel Frustration.

Irrtum, wird es nicht. Es wird demnächst laut knallen und der marxistische Spuk ist vorbei.

Aber das Ziel ist klar und wenn man nicht den ersten Schritt tut kommt man nie dort an. Und der erste Schritt ist, meine ich, die Schaffung einer neuen Kommunikationskultur in allen antifeministischen, sorry, demokratischen Foren.

Danke, aber ich brauche keine "demokratischen" Foren. Und ich brauche vor allem keine Belehrungen von Leuten, die ich hier noch nie gesehen habe.

Willkommen Herr V-Mann?

agztse @, Sonntag, 30.12.2012, 17:34 (vor 2578 Tagen) @ Joe

Danke. Gutes Stichwort mit dem V-Mann. Ich bin hier schon lange Leser. Bei einigen Beiträgen frage ich mich immer - wen nützt das jetzt? Wenn Feministen wirkungsvoll jede Kritik an ihrer Ideologie unterbinden wollen gelingt das am Besten indem man die Kritiker in eine Ecke stellt, aus der sie keinen Einfluss haben. Und sei es mit Hilfe von agent provocateur auf Foren wie diesen.

tja

Joe, Gutmensch, DDR, Sonntag, 30.12.2012, 17:50 (vor 2577 Tagen) @ agztse

Danke. Gutes Stichwort mit dem V-Mann. Ich bin hier schon lange Leser.

Für mich bist Du erstmal jemand, der sich hier heute registriert hat und gleich eine oberlehrerhafte Textwand abgesetzt hat.

Denn behaupten kann man viel, wenn der Tag lang ist...

Bei einigen Beiträgen frage ich mich immer - wen nützt das jetzt? Wenn Feministen wirkungsvoll jede Kritik an ihrer Ideologie unterbinden wollen gelingt das am Besten indem man die Kritiker in eine Ecke stellt, aus der sie keinen Einfluss haben.

Das funktioniert nicht mehr. Weshalb ja auch immer mehr Leute mit Beschwichtigungsformeln auftauchen. Frei nach dem Motto: Wenn man die schon nicht verstummen lassen kann, sollen sie wenigstens nicht so laut reden.

Tut mir leid, aber ich fall auf diesen Unfug nicht mehr rein.

Ma hat inzwischen ziemlich gut vom linksextremistischen Antifanten-Feministen-Marxisten-Islamisten-Block gelernt, wie man in der Demokrattie/Ochlokratie die eigenen Interessen durchsetzt:

- laut
- rücksichtslos
- alle Regeln brechend
- unter Androhung von Gewalt

Wer das immer noch nicht kapiert hat und weiter fleißig Bittstellerei bei den Politkaspern betreibt, hat's auch nicht besser verdient.

Zustimmung

Referatsleiter 408, Sonntag, 30.12.2012, 21:11 (vor 2577 Tagen) @ Joe

Wer das immer noch nicht kapiert hat und weiter fleißig Bittstellerei bei den Politkaspern betreibt, hat's auch nicht besser verdient.

Da hat er (Joe) Recht. Vielleicht ist das Einzige was an deinem Ur-Beitrag (agztse) stimmt, dass du hier eine Weile schon mitliest. Das machen viele und nicht wenige haben ein Dolch im Gewande. Gelernt haben wir in den Gerichtssäalen Deutschlands und Vertrauen kann tödlich sein.

Insofern nehme ich deinen Ur-Beitrag (agztse) erst einmal zur Kenntnis und sehe, wie du dich hier weiter entwickelst. Momentan wüsste ich nicht, ob ich dich mit Andreas oder Hinrich ansprechen sollte, zu schwer wiegen die Argumente von Joe. Egal, vorerst. Vielleicht irren wir uns ja auch.

Zustimmung

agztse @, Sonntag, 30.12.2012, 21:47 (vor 2577 Tagen) @ Referatsleiter 408

Andreas. Ja, das hätte eine Ironie. Der Beitrag unten ist meine Response zu Herrn Kempers letzten Erguss zum Thema Reichensteuer in France. Er wartet auf Freischaltung.

agztse
29. Dezember 2012 Dein Kommentar muss noch moderiert werden.


Ja. SCHLIMM! Wie unabhängig Gerichte in Nicht-Kapitalistischen Gesellschaften sind lässt sich am Beispiel eines Herrn Andrei Wyschinski hübsch beobachten. Und in wessen Interesse es wirklich liegt eine 75% Steuer für “Reiche” einzuführen ist Spekulation. Wenn die “Reichen” nähmlich die Louis Vuitton Köfferchen packen und in steuergünstigere Regionen ziehen schauen die Armen noch etwas ärmlicher aus den Blue Collar Anzügen. Jetzt juckt es mich freilich zu erklären das es tatsächlich viele Reiche gibt die ihr Geld verdienten in dem sie Firmen gründeten und aufbauten mit viel persönlichen Einsatz und ohne gewerkschaftlich reglementierte Arbeitszeiten. Die im Zuge dessen Arbeitsplätze schufen. Das es auf der anderen Seite Langzeitstudenten gibt die noch in ihren Vierzigern nie die universitäre Käseglocke gelupft haben und die aus dem Elfenbeinturm heraus so gern die Regeln für eine Welt schreiben würden die sie nur aus den Büchern kennen. Aber ich widersteh der Versuchung Perlen vor die Säue zu werfen.

Happy new year, Herr Kemper

Alles richtig

knn, Montag, 31.12.2012, 01:07 (vor 2577 Tagen) @ Joe

So wie alles falsch ist, was agztse schrieb, so unterschreibe ich alles, was Joe schrieb.

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Gedanken fürs neue Jahr

Borat Sagdijev, Sonntag, 30.12.2012, 21:02 (vor 2577 Tagen) @ agztse

Das wird nicht von heute auf morgen gehen, das wird ein zäher Prozess mit viel Frustration. Aber das Ziel ist klar und wenn man nicht den ersten Schritt tut kommt man nie dort an. Und der erste Schritt ist, meine ich, die Schaffung einer neuen Kommunikationskultur in allen antifeministischen, sorry, demokratischen Foren.

Das dauert also noch lange?
Dann muss halt der neue Deutsche mit türkischem Migrationshintergrund den zähen Prozess weiterführen.

--
http://patriarchilluminat.wordpress.com/
Patriarchale Spülregeln

Gedanken fürs neue Jahr

agztse @, Sonntag, 30.12.2012, 21:07 (vor 2577 Tagen) @ Borat Sagdijev

Hm. Er sollte allerdings auch die Heimat seiner Eltern nicht aus dem Blick verlieren. Necla Kelek tut das nähmlich auch nicht. Da sind Multi-tasking skills gefragt.

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Kurti ⌂ @, Wien, Sonntag, 30.12.2012, 21:12 (vor 2577 Tagen) @ agztse

Da sind Multi-tasking skills gefragt.

Die es als solche übrigens gar nicht gibt:

http://www.wgvdl.com/info/feminismuskritiken/maennerhassbuch2010.htm#_T1401

Gruß, Kurti

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Borat Sagdijev, Sonntag, 30.12.2012, 21:50 (vor 2577 Tagen) @ Kurti

Da sind Multi-tasking skills gefragt.


Die es als solche übrigens gar nicht gibt:

Nicht so kleinlich.

Auch das Verdrängen von Widersprüchen und unbeschwerte Lügen gilt für Frauen als Multitasking.

--
http://patriarchilluminat.wordpress.com/
Patriarchale Spülregeln

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Borat Sagdijev, Sonntag, 30.12.2012, 21:48 (vor 2577 Tagen) @ agztse

Hm. Er sollte allerdings auch die Heimat seiner Eltern nicht aus dem Blick verlieren. Necla Kelek tut das nähmlich auch nicht. Da sind Multi-tasking skills gefragt.

Ah. Ich glaube ich verstehe.

Der neue Deutsche soll also nicht die jahrtausende Lange Unterdrückung seiner Frauen aus dem Blick verlieren?

Ich fürchte das geht schief, denn der neue Deutsche kann das alles noch gar nicht so recht unter einen Hut bringen, wo doch seine Mutti meist zu Hause den Ton angab.

Meinst du mit "Multi-tasking" das Verdrängen dieses Widerspruchs?

--
http://patriarchilluminat.wordpress.com/
Patriarchale Spülregeln

Alles falsch

knn, Montag, 31.12.2012, 00:18 (vor 2577 Tagen) @ agztse

Was zum Teufel sind meine Augen lesend? Ich widerspreche fast jeder deiner Aussagen.

Für 2013 plädiere ich für ein Abrüsten.

http://bloganddiscussion.com/argumentevonfemastasen/46/anti-feministen-sind-zu-extrem/

Jeder Beitrag in einem öffentlichen Forum ist ein Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs. Und er kann entweder gehört werden oder den Beitragenden - und die für die er spricht - ins Abseits befördern. Wgvdl und andere Foren mögen für viele "Auskotz" Foren sein aber das sind sie nicht mehr. Sie werden beobachtet, zitiert, Aussagen werden aus dem Zusammenhang gerissen und bewusst falsch interpretiert - eben um Antifeminismus zu diskreditieren.

Mir ist kein einziger Fall bekannt, wo irgendwelche anti-feministischen Aussagen den Anti-Feminismus diskreditiert hätten. Im Gegenteil, wir Anti-Feministen sprechen das aus, was im Grunde alle Männer denken/wissen/anwenden (bis auf Pinke Pudel und andere Gestörte).

Von daher stärkt jede knallharte Anti-Femastasen-Aussage die anti-feministische Position.

Keine persönlichen Angriffe auf irgendeine Person. Keine Beleidigungen, Drohungen. Kein Ausschlachten, keine Häme bei Tragödien wie der Ermordung der Frauenbeauftragten in Afghanistan - ihr habt gesehen wie schnell A. Kemper das aufgegriffen hat. Kein übertriebener Sarkasmus.

Sich nach Pickelpudeln wie Kemperchen zu richten, ist das Falscheste, was man tun kann.

Kemperchen soll sich ruhig aufregen. Da er damit nichts bewirkt, beschleunigt dieses Versagen seinen eigenen depressiven Niedergang.

Alle die gegen Feminismus eintreten lassen sich einfach zusammenfassen: Demokraten.

Ach du Sch...

In diesem Sinne - ein erfolgreiches Neues Jahr!

Nein, in diesem Sinne eine erfolglose nächste Dekade.

Alles falsch

agztse @, Montag, 31.12.2012, 00:55 (vor 2577 Tagen) @ knn

"Mir ist kein einziger Fall bekannt, wo irgendwelche anti-feministischen Aussagen den Anti-Feminismus diskreditiert hätten"

Ach Gottchen, ich weiss nicht mehr - ist das hier wirklich ernstgemeint? Oder bin ich hier der Idiot wärend sich hinter ihren Rechnern Kemper, Rosenbrock, Schrupp und wie sie alle heissen vor Lachen kaum noch halten? Vor einigen Jahren gab es im Internet Seiten von sogenannten "Löblichen". Das waren meist linke Studenten die dort unter irgendwelchen Fake-identitäten die Leute zum Narren hielten. Berühmtestes Beispiel: Reinhard Pfaffenberg http://pfaffenberg.permuda.net/

Allmählich dämmerts mir was wgvdl wirklich ist... chapeau!

Sicher?

Yussuf K., Montag, 31.12.2012, 01:02 (vor 2577 Tagen) @ agztse

Allmählich dämmerts mir was wgvdl wirklich ist... chapeau!

Was meinst du damit? Kannst du uns das erklären?

Ich will nicht neugierig sein, aber kannst du uns dein Motiv verraten. Den Eindruck eines Mannes, den gerade die Scheidungsmafia im Schlaf überrascht hat, machst du nicht gerade.

Warum interessiert es dich, ob du mit Fakes zu tun hast? Ist das nicht eigentlich egal, wer sich hinter einem Nick verbirgt, wenn die Argumentation korrekt ist?

Sicher?

agztse @, Montag, 31.12.2012, 01:31 (vor 2577 Tagen) @ Yussuf K.

Mein Motiv das ich mich seid über einem Jahr mit Feminismus...sagen wir kritisch auseinandersetze ist das ich die Auswirkungen von übertriebener Frauenfördrung in meiner Firma, einem Grossbetrieb, erlebt habe. Als Abteilungsleiter hatte ich selbst Vorgaben bezüglich Beförderungsquoten die mich doch arg an sozialistische Planwirtschaft erinnert haben. Und wer die Quoten nicht erfüllte hatte Konsequenzen. Ich habe erlebt wie die Firma immer weitere Formen der Frauenförderung implementiert hat, habe die Frustration vieler Kollegen gespürt, meine eigene Frustration wuchs.

Dann habe ich mich mit dem Hintergrund beschäftigt.

Und plötzlich tauchten Phrasen wie "Gender" auf und mir wurde klar das es hier um wesentlich mehr geht als ein paar Unpässlichkeiten auf dem Weg nach oben. Wie gesagt, schleichender Holocaust, Zerstörung der Grundwerte der Gesellschaft.

Nee, die Scheidungsmafia hat mich nicht aus dem Bett geholt. Aber wie ich Eingangs schon geschrieben habe, viele hier haben sehr schlimme Erfahrungen gemacht und eure Wut ist berechtigt. Aber. Menschen die von solchen extremen Auswirkungen des Feminismus betroffen sind sind noch die Minderheit. Erreichen kann man nur etwas in dem man die Mehrheit überzeugt.

Entschuldige lieber Freund.......

solwad, Montag, 31.12.2012, 02:03 (vor 2577 Tagen) @ agztse

.........du kennst anscheinend nicht d. ganzen riesigen Ausmass an Zerstörung , d. den Feminismus gesamt gesellschaftlich verursacht hat, hunderttausenden von zerstörten Familien, Mill. von psychisch verstörten Kinder, Mill. von (von) Feminismus z. Parasiten pervertierten Frauen, Mill. von verzweifelten Väter, und
und und. Nimm´s dir Zeit und dokumentiere dich gründlich über die komplexen, perfide
Entwiklung d. femofasch. Ideologie, etc., etc.

Google steht (noch) zur Verfügung, brauchst nur die richtige Wortkombination
in d. Suchleiste einzugeben, z. B.: "antifem. Foren", "Männerfeidliche Femin." etc.

Menschen die von solchen extremen Auswirkungen des Feminismus betroffen sind sind noch die Minderheit.

Oben , eine naive Behauptung ! Es sind Mill. + d. still leidenden Dunkelziffer!

Fr. Gr.

Alles falsch

knn, Montag, 31.12.2012, 01:04 (vor 2577 Tagen) @ agztse
bearbeitet von knn, Montag, 31.12.2012, 01:09

"Mir ist kein einziger Fall bekannt, wo irgendwelche anti-feministischen Aussagen den Anti-Feminismus diskreditiert hätten"

Ach Gottchen, ich weiss nicht mehr - ist das hier wirklich ernstgemeint? Oder bin ich hier der Idiot wärend sich hinter ihren Rechnern Kemper, Rosenbrock, Schrupp und wie sie alle heissen vor Lachen kaum noch halten?

Kemper und Rosenbrock können lachen oder weinen so viel sie wollen.

Es gibt überhaupt keine Anzeichen dafür, dass der Anti-Feminismus besser dastünde, gäbe es zum Beispiel Rosenbrocks Traktat nicht.

Der Interessierte wird sehr schnell feststellen, was Sache ist und was nicht, wenn er einen Artikel über Rosenbrocks Expertise liest und dann zum Beispiel zu WikiMANNia stößt. Rosenbrock ist Werbung für den Anti-Feminismus. Nicht nur weil er die Diskussion am Laufen hält, sondern weil die Google-Suche nach "Rosenbrock" zu diesen Seiten hier führt.

Alles falsch

agztse @, Montag, 31.12.2012, 01:17 (vor 2577 Tagen) @ knn

Ok. Sorry aber für mich gibt es "keine Anzeichen dafür, dass der Anti-Feminismus..." irgendjemanden wirklich juckt. "Der Interessierte..." wird Antifeminismus sehr schnell als Hirngespinst von irgendwelchen extremen Randgruppen abtun.

"An der Wahlurne wird gar nichts entschieden"

"Leute wie der werden irgendwann an die Wand gestellt"
...

Alles klar...Muhahahaha.

Und derweil wird weiterge"gendert", an Kindern experimentiert und Männer per Quote und Benachteiligung ausgebremst bis Jungen und Männer irgendwann so verstört und verunsichert sind das wir hier jede Woche einen Fall Breivik erleben.

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Die armen verunsicherten Amokläufer

Borat Sagdijev, Montag, 31.12.2012, 17:39 (vor 2576 Tagen) @ agztse

Alles klar...Muhahahaha.

Und derweil wird weiterge"gendert", an Kindern experimentiert und Männer per Quote und Benachteiligung ausgebremst bis Jungen und Männer irgendwann so verstört und verunsichert sind das wir hier jede Woche einen Fall Breivik erleben.

Das machen doch aber alle Parteien, kaum unterscheidbar bis auf vielleicht die NPD, deswegen soll die ja auch verboten werden. Was piept da? Ah, mein Nazometer.

Deine Formulierung "Verstört und Verunsichert" klingt ja so wie man auch über Frauen redet, diese armen Opfer.

Verunsicherte handeln weniger, wie wollte man Verunsicherung sonst erkennen?

Breivik als Beispiel scheint mir weniger verstört und verunsichert als agressiv, kühl und narzisstisch und dabei erschreckend konsequent. Ein Spiegel des Feminismus und des Zeitgeists, plus Konsequenz.

So, und jetzt geh woanders erzählen ich bin ein Nazi und verehre Breivik.

--
http://patriarchilluminat.wordpress.com/
Patriarchale Spülregeln

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Gedanken fürs neue Jahr - macht kaputt was euch kaputt macht - keine Gefangenen!

Rainer ⌂ @, ai spieg nod inglisch, Montag, 31.12.2012, 01:10 (vor 2577 Tagen) @ agztse

- kein Text -

--
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Kazet heißt nach GULAG und Guantánamo jetzt Gaza
Mohammeds Geschichte entschleiert den Islam
Ami go home und nimm Merkel mit!

Gedanken fürs neue Jahr - macht kaputt was euch kaputt macht - keine Gefangenen!

solwad, Montag, 31.12.2012, 01:17 (vor 2577 Tagen) @ Rainer

Meine bedingungslose Achtung für d. unmißverständliche Apell !

Ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr f. dich und Partnerin !:-) ;-)

Solwad

Jeder kann etwas beitragen

Flint ⌂ @, Montag, 31.12.2012, 02:59 (vor 2577 Tagen) @ agztse
bearbeitet von Flint, Montag, 31.12.2012, 03:12

Hier ein Beitrag den ich dir als Antwort verlinke. In ihm steht ziemlich genau was ich heute immer noch denke. Ich kämpfe seit 1976 gegen feministische Tendenzen.
Ich denke, wir brauchen mehr als nur ruhige, sachlich vorgetragene bessere Argumente.

Glocken - Theorie

Wenn Dein Beitrag, deine Richtung und das, was Du im Kampf gegen den Feminismus geben kannst, zu geben in der Lage bist und was Dir vom Temperament her liegt, die ruhige, sachliche, freundliche Herangehensweise ist, dann mache am besten -neben dem hier diskutieren- ein eigenes Internetportal auf. Dorthin kann dann verlinkt werden usw.

Ich denke, jeder sollte exakt das beitragen was ihm liegt und zu was er (in besonderem Maße) in der Lage ist. Einer kann gut Texte verfassen (wissentschaftlich exakte, zynische oder Märchen), ein anderer kann Bilder kreieren (Fotos, Karikaturen usw.) und noch ein anderer Musik machen oder Skulpturen herstellen. Alles kann als Waffe gegen den Feminismus eingesetzt werden. Jeder kann etwas beitragen wenn er will!

Ich glaube nicht, das es EINE richtige und zahllose falsche Vorgehensweisen gibt. Pro Situation (einem Einzelkampf, einem Gefecht, einem Scharmützel) mag das zutreffen. Der Feminismus ist aber eine metastasierende Seuche und mittlerweile weltweit verbreitet. Da muß man verschiedene (teils entgegengesetzte) Techniken anwenden.

Es gibt den Satz, daß die Lösung zu einem Problem proportional so kompliziert wie das Problem sein muß.

Für ein derart komplexes Problem wie den Feminismus kann es also keine einfache, simple Lösung geben. Einen Meteoriteneinschlag oder ähnliches, der die Menschheit auslöscht, würde ich nicht als Lösung bezeichnen.

Flint

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Der Maskulist
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Familienpolitik
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Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.
Thomas Mann

Jeder kann etwas beitragen

agztse @, Montag, 31.12.2012, 10:30 (vor 2577 Tagen) @ Flint

Was hat mehr gebracht? Der Film von Harald Eia oder sämtliche Beiträge hier im Forum? http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/harald-eia-gegen-den-gender-mainstream-das-wurde-haesslicher-als-ich-gedacht-habe-11899907.html

Anders gefragt, wie viele Gender-Institute wurden auf Grund der Kommentare hier geschlossen? Auch auf die Gefahr hin das ich jetzt wieder verdroschen werde sag ich's dennoch: geschlossen, intelligent - kompatibel für's FAZ Feuilleton erreicht man was.

Ich könnte mir beispielsweise die Einrichtung eines Fundes vorstellen. Der Projekte wie diesen Film fördert aber der insbesondere Männern die Möglichkeit gibt vor Gericht Urteile zu erwirken die Grundsatzcharakter haben. Wieviele Verfahren enden denn zu Ungunsten des Mannes weil Geld fehlt für fundierte Gutachten oder für Klage in der nächsten Instanz? Aber sowas kann nur funktionieren wenn ...Demokraten zusammenstehen.

Wir machen keine Anwälte mehr reich!

Referatsleiter 408, Montag, 31.12.2012, 11:12 (vor 2577 Tagen) @ agztse

Ich könnte mir beispielsweise die Einrichtung eines Fundes vorstellen. Der Projekte wie diesen Film fördert aber der insbesondere Männern die Möglichkeit gibt vor Gericht Urteile zu erwirken die Grundsatzcharakter haben. Wieviele Verfahren enden denn zu Ungunsten des Mannes weil Geld fehlt für fundierte Gutachten oder für Klage in der nächsten Instanz? Aber sowas kann nur funktionieren wenn ...Demokraten zusammenstehen.

Ehrlich gesagt, jetzt scheinst du wohl gerade einen niederländische Coffeshop verlassen zu haben. Von unseren 620 Demokraten im Deutschen Bundestag sind genau 156 Juristen. Ist es nicht genau dieses Pack, welches dazu beiträgt, dass Männer grundsätzlich in Familienrechtssachen die 2. Sieger sind oder es Fälle wie den von Horst Arnold gibt? Vor einiger Zeit war hier mal ein Link veröffentlicht, den ich immer wieder gut als Argumentation anführen kann: http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-575-37585--f329103.html Lies dazu mal die Frage vom 1.3.2012 zum Familienrecjt.

Was du willst, ist nix anderes, als der Trennungs-/Scheidungsindustrie neue und stetige Arbeit verschaffen. Wozu und wie willst du fundierte Gutachten erstellen lassen, wenn dies eigentlich garnicht möglich ist: http://www.gert-postel.de/ ?

Wieso sollen Männer sich in die nächste Instanz klagen? In einem Unrechtsstaat kann man keine gerechten Urteile erwarten. Wer einmal am Spieß von Kanibalen brutzelt, der wird auch gegessen oder denkst du, dass man ein Lekkerli wieder laufen lässt.

Ich scheiße auf diese Demokraten, weil es keine sind. Die politische Klasse belügt uns hier auch seit Jahrzehnten. Daran wird sich auch nichts ändern, es sei denn, wir bekommen auch mal ein paar Tsunami-Wellen. Das Beste ist, nicht zu heiraten und auf Kinder zu verzichten, dann brauch man keine nächste Instanz oder Gutachten.

Irgendwas ist an dir faul. Du machst hier ne ganz subtile Propaganda. Irgendeine Truppe von Spassvögeln bereitet wieder was vor und du platzierst hier geschickt "Leitsträhle", denen man dann prompt folgen soll, um diese Reaktion irgendwie wieder ausschlachten zu können. Die Story mit deiner Firma klingt für mich seltsam. Wenn ich in so ner Bude wäre, dann hätte ich längst die Koffer gepackt.

Wir machen keine Anwälte mehr reich!

agztse @, Montag, 31.12.2012, 11:21 (vor 2577 Tagen) @ Referatsleiter 408

In diesen Coffeeshops gibt es nur noch Canabis für Holländischen Pass. Und wie war das mit dem Freispruch von Jörg Kachelmann? Trotz Medienhetze und Vorverurteilung? Mit der Scheidungsindustrie hast du Recht. Dennoch, das mag naiv klingen aber ich denke es gibt auch Anwälte die Eltern sind und die diese gesellschaftliche Entwicklung mit Sorge betrachten. Kann man da nicht auch Verbündete finden?

Wir machen keine Anwälte mehr reich!

Referatsleiter 408, Montag, 31.12.2012, 12:52 (vor 2577 Tagen) @ agztse

...... ich denke es gibt auch Anwälte die Eltern sind und die diese gesellschaftliche Entwicklung mit Sorge betrachten. Kann man da nicht auch Verbündete finden?

Du denkst ... aber in die falsche Richtung. Grundsätzlich: Du wirst dort keine Verbündeten finden. Diese Leute leben vom Streit und sie werden gerade in solch einen hochlukrativen Bereich wie dem Familienrecht einen Teufel tun und an das Kindeswohl denken. Ganz im Gegenteil, sie werden Tankwagen voll Öl anfahren lassen, nur damit das Feuer nicht ausgeht und die Sache über Jahre hochstrittig bleibt. Ob das Kind dazwischen zerhottet wird, interessiert weder einen Anwalt, noch einen Richter oder so einen Jugendamtskalfaktor.

Lies hier einfach nur mit und lasse die Eindrücke auf die wirken. Holger hat Recht, mit einem Kuschelkurs wird man nix erreichen. Für andere Dinge sind wir noch zu unorganisiert. Juristen sind Parasiten, die das gesunde Fleisch eines Körpers befallen und vernichten. Ein gutes Beispiel dafür ist die Volkskammer und das Politbüro (hier heißt es Deutscher Bundestag und Bundesregierung).

Es ist sinnlos, da weiter drüber nachzudenken. Wasser sucht sich seinen Weg und so werden wir auch Lösungen finden, uns dem Pack zu entziehen. Die brauchen uns, aber wir brauchen die nicht. Das ist der Unterschied.

Verbündete finden

Mus Lim ⌂ @, Donnerstag, 03.01.2013, 01:44 (vor 2574 Tagen) @ agztse

... Dennoch, das mag naiv klingen aber ich denke es gibt auch Anwälte die Eltern sind und die diese gesellschaftliche Entwicklung mit Sorge betrachten. Kann man da nicht auch Verbündete finden?

Verbündete ja, aber nicht bei Juristen!

Die Empfehlung, sich als Männerbewegung Verbündete unter Juristen zu suchen
ist in etwa so, als wolle man Juden empfehlen, Verbündete unter Nazis zu suchen.

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Verbündete finden

Fiete @, Donnerstag, 03.01.2013, 01:54 (vor 2574 Tagen) @ Mus Lim

Auch Juden haben sich ( warum auch immer ) mit Nazis verbündet.
Mit Verlaub, MusLim, aber es bringt gar nix, zu behaupten, Männer, Väter, oder wer auch immer könnte oder dürfte nicht mit Juristen kooperieren.
Selbstverständlich sollte professionsübergreifende Zusamenarbeit überall versucht werden, mit Verfahrensbeiständen, Gutachtern, Richtern, selbst mit SPFH. In jeder der genannten Berufsgruppen gibt es ein paar, die gut ( z.T. sogar supergut ) zu gebrauchen sind.

M.a.W.: Auch wer Country-Musik hasst, kann ggf. besser und bequemer umziehen, wenn er einen Trucker findet, der ihm den Kram mal eben einlädt, zum Ziel kutschiert und möglw. die Hebebühne bedienen kann.

Wie gerade eben selbst Du zugestimmt hast: jeder kann seinen Beitrag leisten. Wichtig ist nur, daß er es auch will und Dich nicht bescheißt.

Gruß........Fiete

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Respekt immer!
Angst nie!

Der Vergleich hinkt gewaltig

Mus Lim ⌂ @, Donnerstag, 03.01.2013, 02:21 (vor 2574 Tagen) @ Fiete

1. hat die Kooperation der/einiger Juden nichts daran geändert, dass sie von Nazis umgebracht wurden. Also ist bewiesen, dass die Kooperation eine schlechte Idee war.

2. hat Musik etwas mit Geschmack zu tun, über den sich bekanntlich nicht streiten lässt.

3. leben Juristen aber nun mal davon, dass Menschen sich (auf juristischem Wege) streiten und werden, wie in diesem Gesprächsfaden schon sehr richtig angemerkt, eher noch eine Tankladung Benzin heranfahren, um das Feuer richtig anzuheizen, anstatt zu löschen.

Juristen kann man benutzen (!), indem man sie taktisch einsetzt oder Information bei ihnen abzapft, die man für seine persönliche Situation benötigt.

Sie sind aber keine Verbündete, und können es auch gar nicht sein.
Sich "verbünden" ist aber was ganz anderes als "benutzen".

Ich lehne es ab, mit Vereinen zusammenzuarbeiten, wo Juristen was zu sagen haben. Denn das sind alles potentielle Maulwürfe. Maulwürfe hält man aber draußen und lädt sie nicht zu "Kooperationen" oder "Bündnissen" ein. ;-)

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Der Vergleich hinkt gewaltig

Fiete @, Donnerstag, 03.01.2013, 04:45 (vor 2574 Tagen) @ Mus Lim

Ähh, welcher Vergleich hinkt?
Der zwischen Äppeln und Birnen?
Sicherlich wurden sehr viele Juden umgebracht, kein Zweifel und es werden auch sehr viele Männer von Juristen beschissen.
Manche aber nicht, und bei einigen lag / liegt es daran, daß sie eben in irgendeiner Form mit Juristen / Nazis kooperiert haben.
Der Vergleich humpelt mal gar nicht.

Und was Hass mit Geschmack zu tun hat, erschließt sich mir auch nicht.
Meiner ist er jedenfalls nicht.

"3. leben Juristen aber nun mal davon, dass Menschen sich (auf juristischem Wege) streiten und werden, wie in diesem Gesprächsfaden schon sehr richtig angemerkt, eher noch eine Tankladung Benzin heranfahren, um das Feuer richtig anzuheizen, anstatt zu löschen."
Im groben Durchschnitt stimmt das sicherlich, ändert im Speziellen aber nichts, wie Du vermutlich selbst schon bemerkt hast.

"Juristen kann man benutzen (!), indem man sie taktisch einsetzt oder Information bei ihnen abzapft, die man für seine persönliche Situation benötigt.

Sie sind aber keine Verbündete, und können es auch gar nicht sein.
Sich "verbünden" ist aber was ganz anderes als "benutzen"."

Ich denke, da hängst Du einem weit verbreiteten Irrtum an und stelle mal die Behauptung auf, daß weit über die Hälfte ( vermutlich noch viel mehr ) aller "Verbündeten" in irgendwelchen Zweckkoalitionen, einfach nur benutzt werden.
Und das vermutlich seit vielen tausend Jahren kontinuierlich bis heute.

M.a.W.: Verbünden und Benutzen ist im zwischenmenschlichen Bereich zunächst mal überwiegend das Gleiche.
Frage ist lediglich, wie der Verbündete oder Benutzte hinterher dazu steht.
Das kann man i.d.R. aber erst hinterher einschätzen und auch dann möglw. nur eben nach Geschmack.

Dein Prinzip, in Juristen grundsätzlich "potentielle Maulwürfe"zu sehen, mag ja im Durchschnitt irgendwie "erfolgreich" sein, es kann Dich aber auch mal Kopf und Kragen kosten ( nee, das hat keine versteckte Bedeutung, ist einfach nur ein logischer Zusammenhang ).
Ich z.B. kann SPFH grundsätzlich nicht leiden und verabscheue abgehalfterte Möchtegern-RAe, die ihren verdreckten Golf als Ergänzungspfleger finanzieren.
Trotzdem unterhalte ich mich schon seit längerem rege mit einer SPFH ( und finde die Dame echt Spitze ) und kenne eine andere, mit der ich manchmal auch ein wenig zusammenarbeite, die gerade zur Ergänzungspflegerin / Verfahrensbeistand ausgebildet wird. Okay, beide keine Juristen, aber trotzdem permanent in der Gosse der Jurisprudenz am Wirken.
Und mal ehrlich, wenn Dir das Finanzamt einen fetten Steuerfall an die Backe baumeln würde, und Du würdest einen RA finden, der Dich zu unterstützen bereit wäre, wäre es Dir auch recht, wenn der Dir so verbunden wäre, daß er Dich raushaut, anstatt sich per "Dienst nach Vorschrift" nur von Dir benutzen zu lassen, oder ?
Auch wo Kacke draufsteht, ist eben manchmal Schokolade drin ;-)

Gruß.........Fiete

--
Respekt immer!
Angst nie!

Sinnloses Geschwurbel, oder: Ihre Argumente sprechen Bände!

Mus Lim ⌂ @, Donnerstag, 03.01.2013, 10:05 (vor 2574 Tagen) @ Fiete

Ich habe keine Lust auf sinnloses Geschwurbel einzugehen,
das bar von Argumenten ist.

Im groben Durchschnitt stimmt das sicherlich, ändert im Speziellen aber nichts, wie Du vermutlich selbst schon bemerkt hast.

Mit sinnfreien "im Speziellen" und "im Allgemeinen" Geblubbere wird jede konstruktive Auseinandersetzung verunmöglicht.

Manche aber nicht, und bei einigen lag / liegt es daran, daß sie eben in irgendeiner Form mit Juristen / Nazis kooperiert haben.

Ja, es soll sogar schon welche gegeben haben, die sich bei russisch Roulette keine Kugel in den Kopf geschossen haben. Es gibt sogar welche, die vom Koma-Saufen keinen Schaden genommen haben. Und was beweist das jetzt? ! ? ?

Der Vergleich humpelt mal gar nicht.

Und wie das humpelt und rumpelt.

Ich denke, da hängst Du einem weit verbreiteten Irrtum an und stelle mal die Behauptung auf, daß weit über die Hälfte ( vermutlich noch viel mehr ) aller "Verbündeten" in irgendwelchen Zweckkoalitionen, einfach nur benutzt werden.

Sie sind aber ein Intelligenzbolzen! ;-)
Aber man sollte schon wissen, wer da wen benutzt. :-D
Und ich behaupte mal frech, dass bei einer "Zweckkoalition" mit einem Rechtsanwalt sein Kontostand gewachsen ist und der andere Kontostand abgenommen hat.

Wer sinnloses und dummes Zeug quatscht, der sollte vorsichtig sein, davon zu reden, dass andere "einem weit verbreiteten Irrtum" anhingen. Der Irrtum könnte ganz bei Ihnen liegen.

M.a.W.: Verbünden und Benutzen ist im zwischenmenschlichen Bereich zunächst mal überwiegend das Gleiche.

Woher kenne ich dieses "alles ist gleich"-Geschwurbel bloß? :-D
Wenn alles das Gleiche ist, dann ist am Ende alles wurscht! :-P
"Krieg ist Frieden", alles ist das Gleiche, da erübrigt sich jede Diskussion ...

Dein Prinzip, in Juristen grundsätzlich "potentielle Maulwürfe" zu sehen, mag ja im Durchschnitt irgendwie "erfolgreich" sein, es kann Dich aber auch mal Kopf und Kragen kosten ( nee, das hat keine versteckte Bedeutung, ist einfach nur ein logischer Zusammenhang ).

Was man so für einen "logischen Zusammenhang" hält.

Und mal ehrlich, wenn Dir das Finanzamt einen fetten Steuerfall an die Backe baumeln würde, und Du würdest einen RA finden ...

Ich versuche es mal an einem Beispiel:

Der Schwenn hat den Kachelmann rausgehauen, stimmt's?
Stimmt!

Preisfrage: Ist der Rechtsanwalt Schwenn deswegen ein guter Mensch?

1. Wer zu denken befähigt ist, wird bemerken, dass Kachelmann das Problem gar nicht hätte, gäbe es keine Juristen und ihre verkackte Justiz nicht.

Daraus folgt: Juristen sind nicht die Lösung, Juristen sind das Problem.
Der Jurist Schwenn hat also für Kachelmann ein Problem gelöst, das Kachelmann ohne Juristen gar nicht gehabt hätte.

2. Der Rechtsanwalt Schwenn hat an dem Fall Kachelmann eine gute Stange Geld verdient. Auch dem Richter und Staatsanwalt in Mannheim wurden die Gehälter nicht gekürzt. Wer hat die Party bezahlt? Der Kachelmann!

Daraus folgt: Bei den Juristen ist der Kontostand gewachsen, beim Kachelmann ist der Kontostand gesunken.

Und jetzt kommen Sie!

Auch wo Kacke draufsteht, ist eben manchmal Schokolade drin ;-)

Ihre Argumente sprechen Bände! :-D

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Tipp

Referatsleiter 408, Donnerstag, 03.01.2013, 10:21 (vor 2574 Tagen) @ Mus Lim

Ein erfolgreiches Neues Jahr ... MusLim, viel Kraft bei Wikimannia.

Tipp: Jetzt bloss nicht auf eine Endlos-Thread-Diskussion einsteigen. Der Admin hat Gott-sei-Dank den Müll von gestern gelöscht. Ich will auch hier nicht weiter drauf eingehen und langweilen.

Schönen Tach noch ....

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Juristen und die Zweifel

Krankenschwester @, Donnerstag, 03.01.2013, 08:22 (vor 2574 Tagen) @ Mus Lim

Sie sind aber keine Verbündete, und können es auch gar nicht sein.
Sich "verbünden" ist aber was ganz anderes als "benutzen".

Der Russe da, der beim Antifeministentreffen dabei war, war erstaunt, dass in unseren Reihen fast nur "einfache" Leute dabei sind. Er, sag ich mal, träumt immer noch davon, dass man die Juristen, großzügige Millionäre, machtvolle Politiker usw. für den Kampf gegen den Feminismus gewinnen muss und vor allem kann, weil einem jeden könnte passieren, dass
- er wegen Vergewaltigung falsch beschuldigt werden könnte
- ihm ein Kind zwecks Alimenten untergeschoben (auch Schwulen) oder entzogen wird
- er seinen Arbeitsplatz aufgrund der Frauenquoten verliert
und und und.
Sowenig wollte er auch begriffen haben, warum man, trotz jahrelangen Kampfes auf der Gesetzebene nichts erreichen kann und die "Prominenz", die z.B. falsch beschuldigt wurde oder die Kinder entzogen bekam, sich nicht mit den Antifeministen verbündete, diese u.U. finanziell unterstützte usw.
Ich denke, die Antworten kennen wir- oft genug durchgekaut war das.
Ob es in Russland anders laufen wird als hier, wird die Zeit zeigen. Wobei das System ist überall gleich.

--
[image]

Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

Juristen und die Zweifel

Mus Lim ⌂ @, Donnerstag, 03.01.2013, 10:09 (vor 2574 Tagen) @ Krankenschwester

Der Russe da, der beim Antifeministentreffen dabei war, war erstaunt, dass in unseren Reihen fast nur "einfache" Leute dabei sind. Er, sag ich mal, träumt immer noch davon, dass man die Juristen, großzügige Millionäre, machtvolle Politiker usw. für den Kampf gegen den Feminismus gewinnen muss und vor allem kann, weil einem jeden könnte passieren ...

* großzügige Millionäre? - Ja!
* machtvolle Politiker? - Ja!
* Juristen? - Nein!

Weil Juristen für diese Sachen verantwortlich sind.
Sie haben das System so aufgebaut, weil sie an vorderster Front daran verdienen.

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Wir machen keine Anwälte mehr reich!

solwad, Montag, 31.12.2012, 11:53 (vor 2577 Tagen) @ Referatsleiter 408

Gratuliere, d. Beitrag entspricht auch meine Meinung . :-) ;-) :-)

Ein gutes, erfolgreiches und gesundes Neues Jahr !


Freundlichst Solwad :-)

Jeder kann etwas beitragen

knn, Montag, 31.12.2012, 19:18 (vor 2576 Tagen) @ agztse

Anders gefragt, wie viele Gender-Institute wurden auf Grund der Kommentare hier geschlossen? Auch auf die Gefahr hin das ich jetzt wieder verdroschen werde sag ich's dennoch: geschlossen, intelligent - kompatibel für's FAZ Feuilleton erreicht man was.

Ach, agztse, vielleicht gäbe es seinen Film überhaupt nicht, wenn er nicht vorher in solchen Foren wie diesen darüber gelesen hätte.

Und vielleicht wäre trotz seines Filmes nichts geschlossen worden, wären nicht Menschen durch anti-feministische Foren sensibilisiert und ernüchtert.

Seine Filmserie ist spitze, aber was du vorschlägst ist etwas völlig anderes: Du schlägst vor, dass wir NUR NOCH seicht reden. Während wir offen für alle möglichen Strategien: Sowohl ruhige Veranstaltungen, als auch deftige Sprüche.

--
Frauenwahlrecht -- Ja oder nein? | Was Männerrechtler nicht wahrhaben wollen.
[image]

Film von Harald Eia oder sämtliche Beiträge hier im Forum

Mus Lim ⌂ @, Donnerstag, 03.01.2013, 01:40 (vor 2574 Tagen) @ agztse

Was hat mehr gebracht? Der Film von Harald Eia oder sämtliche Beiträge hier im Forum?

Natürlich hat der Film von Harald Eia mehr gebracht.

Der Denkfehler ist nur, dass nicht jeder die Möglichkeit wie Eia hat, einen solchen Film zu machen.

Deshalb liegt Flint richtig, wenn er sagt, ein jeder muss tun, was er kann.
Harald Eia hat getan, was er kann und jeder andere sollte ihm da gleichtun, indem auch er tut, was er kann.

René Kuhn kann Antifeminismus-Treffen organisieren, Niebel kann Väterradio machen, ich kann WikiMANNia. Andere können dieses Forum moderieren und als Bedarf war und gefragt wurde, waren sie zur Stelle. Es muss eben ein jeder seine im passende Wirkungsstätte finden.
Wenn wir dem Feminismus ein Ende bereiten wollen, dann muss ein jeder seine ganz persönliche Wühlarbeit verrichten. Wenn der Feminismus dann zusammenkracht, war es ein Gemeinschaftswerk.

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Uneingeschrängte Zustimmung (owT)

Mus Lim ⌂ @, Donnerstag, 03.01.2013, 01:33 (vor 2574 Tagen) @ Flint

- kein Text -

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Wenn wir mit solch weichgespültem Gelaber anfangen, können wir auch gleich aufhören.

Cyrus V. Miller ⌂ @, Montag, 31.12.2012, 11:26 (vor 2577 Tagen) @ agztse

Dafür, daß Du schon so lange mitliest, begehst Du einen typischen Anfängerfehler:
Du glaubst, mit "Fakten" und "besseren Argumenten" etwas bewegen zu können.
Dabei geht es schon lange nicht mehr um Fakten.
Mit feministischen Ideologinnen und Pudeln zu diskutieren ist sinnlos, vor allem, wenn sie bereits an der Macht sind!

[image]

In jeder Demokratie gibt es gesellschaftliche Strömungen, die gehört werden sollten, und als solche hat auch der Feminismus eine Daseinsberechtigung.

Richtig - und zwar als Nischenprodukt von ein paar wenigen Spinnern, wie so viele andere "Strömungen" auch.
Was schön belegt, daß wir eben NICHT in einer Demokratie leben. Feminismus "überlebt" nur dank Unterstützung durch den Staat, dessen Institutionen (Justiz, Verwaltung) er durchseucht hat, sowie durch massiven Geldtransfer von Männern zu Frauen. Der Bürger als Wahlvieh ist von "echter" Einflussnahme auf diese Prozesse ausgeschlossen.

Dabei ist Medusa doch durchaus verwundbar. Ihre Argumente und Thesen wurden vielfach widerlegt, die Mechanismen die angewandt werden um Andersdenkende mundtot zu machen sind leicht durchschaubar und leicht sichtbar zu machen.

Und, was hat das gebracht?

Aber wer in der Wutecke sitzt ist für die grosse Mehrheit nicht hörbar.

So wie die "Wutbürger" gegen Stuttgart 21 oder Occupy? Die SIND lautstark auf die Straße gegangen und wurden von der Mehrheit gehört. Auch, wenn der Staat natürlich seine Machtinteressen in beiden Fällen rücksichtslos und unbeirrt gegen die Bürgerinteressen durchgezogen hat.

Für 2013 plädiere ich für ein Abrüsten.

Bei wem? Beim hochgerüsteten, voll ausgestatteten Fezi-Staat oder bei unserer bescheidenen antifeministischen Guerilla mit ihren paar Internetforen? Bitte kurz überdenken.

Fakten, Vergleiche, Analysen und Ironie.

Nochmal, zur Erinnerung:
Es geht nicht um "Fakten" oder bessere Argumente. Die hatte der Feminismus noch nie.

Es geht um liebgewonnene Pfründe: Um bequeme Gender-Pöstchen auf Steuerzahlerkosten, um Fördermittel in Milliardenhöhe auf Kosten des Gemeinwesens, um hemmungslose Abzocke des von Männern erwirtschafteten Wohlstandes und um sichere, überbezahlte Quotenjobs für Low-Performerinnen in Politik und Wirtschaft.

Davon trennt sich niemand mehr, im Gegenteil:

Quoten- und Genderwahn starten doch gerade erst so richtig durch.
Es gibt historisch betrachtet kein einziges Beispiel, in dem sich die Herrschaftskaste freiwillig von erschlichenen Privilegien und gestohlenem Volksvermögen getrennt hätte.

Das System ist auf friedlichem Wege nicht mehr reformierbar. Ich fürchte, wir werden das Pack mit Feuer und Mistgabeln aus seinen warmen Büros und bequemen Ämtern treiben müssen, bevor sich irgendwas ändert. Der BRD-Staat hat für diesen Fall inzwischen nicht ohne Grund bereits vorgesorgt und den Einsatz der Bundeswehr im Inneren gegen die eigene Bevölkerung per Grundgesetzänderung ermöglicht.

Keine persönlichen Angriffe auf irgendeine Person. Keine Beleidigungen, Drohungen. Kein Ausschlachten, keine Häme bei Tragödien wie der Ermordung der Frauenbeauftragten in Afghanistan - ihr habt gesehen wie schnell A. Kemper das aufgegriffen hat. Kein übertriebener Sarkasmus.

So lange gegen Männer die allgegenwärtige Abwertung und deren widerspruchslose Duldung in sämtlichen Mainstream-Medien fortgesetzt wird, sind ALLE Mittel zur Gegenwehr und Provokation mehr als legitim.

Das wird nicht von heute auf morgen gehen, das wird ein zäher Prozess mit viel Frustration. Aber das Ziel ist klar und wenn man nicht den ersten Schritt tut kommt man nie dort an. Und der erste Schritt ist, meine ich, die Schaffung einer neuen Kommunikationskultur in allen antifeministischen, sorry, demokratischen Foren.

Wenn wir mit solch weichgespültem Gelaber anfangen, können wir auch gleich aufhören.

Abgesehen davon ist das Forum ein Forum. Es hat keine Ziele.
Wer sich radikal, polemisch, sexistisch, zynisch oder wütend äußert, kann das auch weiterhin im Rahmen der Regeln tun.

Wer sich politisch engagieren möchte, kann das bei www.agensev.de oder sonstwo tun.
Das Forum hat allein schon dadurch seine Berechtigung, weil man sich in Deutschland mit seiner tollen "Meinungsfreiheit" ja nirgendwo mehr unzensiert "auskotzen" kann, ohne gleich irgendwelche Klagen etc. am Hals zu haben.

Wir werden auch nichts tun, um das Ganze irgendwie zu "steuern" oder irgendwen zu "überzeugen" oder "aufzuklären".
Wäre auch nicht im Sinne der Erfinder:

«Das hier ist keine Vereinigung oder Verein.
Es gibt kein Programm und beitreten kann man auch nicht.
Nur Schreiben kann man hier.»
http://wikimannia.org/Wieviel_%22Gleichberechtigung%22_vertr%C3%A4gt_das_Land%3F

In diesem Sinne: Mit voller Kraft ins neue Jahr!

Wenn wir mit solch weichgespültem Gelaber anfangen, können wir auch gleich aufhören.

agztse @, Montag, 31.12.2012, 11:32 (vor 2577 Tagen) @ Cyrus V. Miller

"Mit feministischen Ideologinnen und deren Pudeln zu diskutieren ist sinnlos"

Geb ich dir absolut recht. Habe ich auch nicht vor. Ich suche nach Ideen wie man die oben genannten isolieren kann. Damit sie keinen Einfluss mehr haben. Und ich fürchte Selbstisolation ist der falsche Weg.

Wenn wir mit solch weichgespültem Gelaber anfangen, können wir auch gleich aufhören.

solwad, Montag, 31.12.2012, 12:17 (vor 2577 Tagen) @ Cyrus V. Miller

Mann, meine uneingeschränkte Achtung für die unmißverst. Stellungsname. Wir

müssen ohne Zweifel damit rechnen, dass unseren Forum auch

(mehr od. weniger gut) getarnten "Maulwürfe" od. angeblich

"Anfänger", anziehen wird. Bleiben wir auf d. Hut !

Alles Gute für ein erfolgsreiches Neues Jahr !

Fr. Grüße, Solwad .

Schönen Neujahrstach auch

Holger @, Dienstag, 01.01.2013, 13:51 (vor 2576 Tagen) @ Cyrus V. Miller

Das war so richtig nach meinem Geschmack...:-D

Das Forum ist ein Forum. Es hat keine Ziele.

Mus Lim ⌂ @, Donnerstag, 03.01.2013, 02:08 (vor 2574 Tagen) @ Cyrus V. Miller

Also ich finde schön, wie Cyrus V. Miller in seiner Antwort die wichtigsten Punkte zusammengefasst hat.

Mit feministischen Ideologinnen und Pudeln zu diskutieren ist sinnlos, vor allem, wenn sie bereits an der Macht sind!

Feminismus ist eine Säkularreligion. Wer mit Fundamentalisten diskutiert, wird entweder verrückt, oder erkennt rechtzeitig, dass es aussichtslos ist.
Von den Glaubensdogmen von der Frau als Opfer und dem Mann als Täter wird kein Feminist abweichen, dann wäre er ja keiner mehr. Siehe WikiMANNia: Feministischer Dekalog

Was schön belegt, daß wir eben NICHT in einer Demokratie leben.

Siehe WikiMANNia: Ochlokratie (auf gut Deutsch: Pöbelherrschaft)

Feminismus "überlebt" nur dank Unterstützung durch den Staat, dessen Institutionen (Justiz, Verwaltung) er durchseucht hat, sowie durch massiven Geldtransfer von Männern zu Frauen.

Siehe WikiMANNia: Staatsfeminismus

Es geht nicht um "Fakten" oder bessere Argumente. Die hatte der Feminismus noch nie.

*daumen*

Es geht um liebgewonnene Pfründe: Um bequeme Gender-Pöstchen auf Steuerzahlerkosten, um Fördermittel in Milliardenhöhe auf Kosten des Gemeinwesens, um hemmungslose Abzocke des von Männern erwirtschafteten Wohlstandes und um sichere, überbezahlte Quotenjobs für Low-Performerinnen in Politik und Wirtschaft.

*daumen*

Das System ist auf friedlichem Wege nicht mehr reformierbar. Ich fürchte, wir werden das Pack mit Feuer und Mistgabeln aus seinen warmen Büros und bequemen Ämtern treiben müssen, bevor sich irgendwas ändert.

Jeden Einzelnen mit Mistgabeln ... viel zu mühsam. Wir müssen an den großen Geldhahn und den zudrehen. Dann trocknet die Infrastruktur des Feminismus ganz schnell aus.

Abgesehen davon ist das Forum ein Forum. Es hat keine Ziele.

Danke! ! !

Das kann nicht oft genug wiederholt werden.

Ich bedanke mich bei den neuen Moderatoren, dass sie genau in diesem Sinne weitermachen. Danke!

Wer sich politisch engagieren möchte, kann das bei www.agensev.de oder sonstwo tun.

Das sehe ich auch so.

Da, denn ...

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