Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Deutschland 2018 - aus der Provinz (Gleichschaltung)

Irokese, Freitag, 21.09.2018, 13:42 (vor 659 Tagen)

Aus der Verlautbarungspresse einer Provinzstadt:

"Die zunehmende illegale Müllentsorgung in [Name eines Stadtteils] ist nicht nur den Anwohnern ein Dorn im Auge, sondern auch der Stadtverwaltung."

Wir sind wie ihr: Wir mögen den Müll auch nicht.

Und wir vernebeln am besten schon hier. Denn betroffen ist gar nicht der ganze Stadtteil. Aber das müssen wir doch nicht betonen. Wir wollen schließlich keine Stigmatisierung!

"Die vorgefundenen Müllsammlungen beinhalten fast die gesamte Palette des Siedlungsmülls, aber auch Sondermüll."

Wir haben den Müll ganz genau durchsucht. Ach übrigens, wisst ihr schon? Da ist auch Gift drin.

"Eine aktuelle Bestandsaufnahme ergab Müllablagerungen an 12 Stellen."

Und gezählt haben wir auch!

"Bei den Recherchern hat sich gezeigt, dass viele Bewohner der Siedlung nicht ausreichend oder gar nicht über Müllsortierung und Müllentsorgung informiert sind."

Genau! Die wissen das doch gar nicht. Die verlassen schließlich ihre Siedlung (ach Mist, jetzt isses raus, dass das nur ne bestimmte Ecke ist) nie (auch wenn es da gar keine Geschäfte oder Firmen gibt), die können das gar nicht sehen, wie andere das machen. Es hat ihnen noch gar nicht auffallen können, dass in der benachbarten Villenstraße nicht einmal die Folie einer Zigarettenschachtel vorm Haus liegt.

"Die Stadt arbeitet an der Erstellung eines Informationsflyers."

Also wir arbeiten daran. Weil wir die Arbeit ordentlich dehnen müssen, damit wir genügend zu tun haben, ist der Flyer so circa in zwei Jahren fertig.

"Der mehrsprachige Flyer wird an alle betroffenen Haushalte verteilt."

Nein, wir schreiben nicht "an die Verursacher", weil das zu direkt klänge. Das wäre Chauvi-Sprache. Äh, und das mit mehrsprachig, das machen wir nur, äh, nur so. Hat Ihr übrigens Vorschläge für die Sprachen? Bürgerbeteiligung: Wie gefällt Euch Saterländisch, Niederländisch oder Altbayerisch? Wir können das in den beteiligten Gremien mal diskutieren. Die nächste Sitzung ist im Dezember.

Wenn die "Betroffenen" dann erst einmal den Flyer haben, dann gibt es auch nie wieder diese Müllkippen.

"An dieser Stelle ist aber auch darauf hinzuweisen, dass das Thema wilde Müllablagerungen nicht nur in [Name des Stadtteils], sondern das ganze Stadtgebiet betrifft, wenn auch nicht in der Intensität."

Also an dieser Stelle ist da echt mal drauf hinzuweisen: Stigmatisierung ist aber sowas von fehl am Platze! Woanders wird auch was hingeschmissen. Das seht Ihr alle nur nicht, weil es nicht soviel "Intensität" hat. Basta!

Deutschland 2018 - aus der Provinz

Varano, Città del Monte, Freitag, 21.09.2018, 21:07 (vor 659 Tagen) @ Irokese

"Die zunehmende illegale Müllentsorgung in [Name eines Stadtteils] ist nicht nur den Anwohnern ein Dorn im Auge, sondern auch der Stadtverwaltung. (...) Die Stadt arbeitet an der Erstellung eines Informationsflyers."

Realistisch betrachtet wird diese Aktion nur bewirken, dass dann auch diese Flyer achtlos ins Gebüsch geworfen werden.

--
Der Unterschied zwischen Merkeldeutschland und einer Bananenrepublik besteht darin, dass wir die Bananen importieren müssen.

Deutschland 2018 - aus der Provinz

tutnichtszursache, Freitag, 21.09.2018, 22:52 (vor 659 Tagen) @ Varano

Realistisch betrachtet wird diese Aktion nur bewirken, dass dann auch diese Flyer achtlos ins Gebüsch geworfen werden.

Klar! Die können das doch nicht lesen. Die müssen doch auch nicht deutsch lernen, bevor sie eine Wohnung beziehen dürfen.

Deutschland 2018 - aus der Provinz

tutnichtszursache, Freitag, 21.09.2018, 22:49 (vor 659 Tagen) @ Irokese

Daß Merkels Gäste die Mülltonnen nicht richtig befüllen können und somit der ganze Müll - egal ob Bio, Restmüll oder Wertstoffe - einfach in der Müllverbrennung landen muß - fiel mir schon vor einer ganzen weile auf. Eigentlich wollte ich dazu schon eine Pedition starten, die aufgrund der schlechten Sprachkenntnisse dieses komplexe Müllgesetz kippt und etwas einfaches an dessen Stelle setzt, das auch ein Analphabet noch kappieren kann. Aber dazu hat unsere Politikerkaste zur Zeit keine Zeit, daß sie zumeist mit sich selbst beschäftigt sind. Es ist ein Kasperltheater und kein Regieren.

Hinweis

Alfonso, Samstag, 22.09.2018, 11:06 (vor 658 Tagen) @ Irokese

Die zuständigen Behörden werden den Müll entsorgen und die Kosten dafür werden auf alle Leute in dieser Gegend umgelegt. Nun zahlen ja zB Näscha und Araba keine Müllgebühren, die leben ja kostenlos in Deutschland, also die juckt das dann nicht. Je mehr das werden, umso dreckiger wird es werden. Also die berühmten Shithole ...

Hinweis Müllentsorgung

Mitleser, Montag, 24.09.2018, 16:50 (vor 656 Tagen) @ Alfonso

Hier ist es seit 2017 schon so: Da waren die Flyer nur deutsch, mit folgendem Inhalt (sinngemäß). Auf Grund der wilden Müllentsorgung sehen wir uns gezwungen, die Kosten der Stadtreinigung auf die Anwohner zu verteilen.


Aktuell sind das 5,- im Monat je Haushalt.


s_teufel

AfD deckt auf! Sechs Wochen Wartezeit bei Berlins Kfz-Zulassungsstellen.

Wolfgang Anger, Montag, 24.09.2018, 19:20 (vor 656 Tagen) @ Mitleser

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AfD deckt auf!
Sechs Wochen Wartezeit bei Berlins Kfz-Zulassungsstellen.

Die rotrotgrüne Autohass-Politik liegt völlig neben der Spur. Trotz oft maroder Fahrbahnen oder extrem langer Bearbeitungszeiten bei der Zulassung setzen die Berliner weiter auf motorisierte Individualität.

Die jüngsten Zulassungszahlen belegen eindeutig: Das Auto ist für die meisten Menschen weiter unverzichtbar! Diesem Bedürfnis muss der Senat endlich gerecht werden und seine Autohass-Politik beenden.

Wir fordern, nicht nur die unwürdigen Zustände bei der Zulassung endlich und nachhaltig abzustellen, sondern auch dem Auto wieder soviel Raum in der Stadt zur Verfügung zu stellen, wie benötigt wird. In einer Metropole muss Platz für alle Verkehrsmittel sein. Gleichberechtigt nebeneinander.

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/08/sechs-wochen-wartezeit-kfz-zulassung-berlin.html

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