Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Nachtrag zur FPÖ, Strache - und zu einem dummen "Kommentar" auf der "Jungen Freiheit" (Allgemein)

Carlos, Mittwoch, 22.05.2019, 00:52 (vor 116 Tagen)

Servus!

Man mag über den Inhalt jenes Videos denken, wie man möchte – i söba hoidd‘ de gonze G‘schicht ned fia dramaddisch. Es kann eigentlich gar nicht anders sein: Heinz-Christian Strache von der FPÖ ist direkt in eine eigens für ihn gestellte Falle getappt.
Auf RT-Deutsch erschien heute ein guter Artikel, der eine geheimdienstliche Camouflage-Aktion nahelegte, die exakt die politische – und auch persönliche - Vernichtung Straches und Gudenus‘ zum Ziel hatte. Offenbar hatten beide schon mehrere Gläser intus, und womöglich waren ja auch psychoaktive K.O.-Tropfen mit im Schwange. Und dann kam noch sie ins Spiel… In der Geheimdienstsprache nennt man diesen Dreh die „Honigfalle“ - und die funzt tatsächlich immer wieder.
Eine wichtige Bemerkung zwischendurch: Strache hatte nach jener denkwürdigen Zusammenkunft auf Ibiza nichts politisch dergleichen unternommen, was er jener ominösen „russischen Oligarchin“ vorgeschlagen hatte. Im nüchternen Zustand denkt sich‘s ja auch bekanntlich leichter. Für ihn selbst war es aber bereits zu spät gewesen: Das klandestine Video war erstellt gewesen, und die Dreher warteten nur auf einen günstigen Zeitpunkt für dessen Publikation. In Gestalt der anstehenden Europa-Wahlen schien der gekommen zu sein. Voilà.
Jetzt blasen so etliche Scheiß-Penner ‘n‘ Pennerinnen die Gesäßbacken mächtig was auf. Straches Einlassungen waren zwar unklug, aber im Alkoholdunst betrachtet relativieren sie sich im Handumdrehen, wenn man sich anschaut und anhört, welche Gemeinheiten und Beleidigungen sich rechtskonservative Politiker an den Kopf knallen lassen müssen, und dies ohne, daß dies auch nur annähernd Konsequenzen hätte. Beispiele muß ich keine erwähnen; ihr kennt sie alle.
Strache hatte nach den parteiinternen Zerwürfnissen und der Aufspaltung in FPÖ und BZÖ – wir erinnern uns – eine Mammut-Arbeit vollbracht, indem er beide erstens wieder zusammen und zweitens zurück in die Erfolgsspur geführt hat. Sicherlich, das entsprechende Wählerpotential war ja niemals ins Nichts verdunstet, aber Strache muß schon einen starken Willen und eiserne Disziplin besitzen, um das Ziel in die Realität zu transferieren.
Nur eine Schwäche hat er bis dato – große Vorwürfe will ich ihm zwar keine machen, aber ein bisserl wundern muß ich mich schon. Schöne Frauen haben‘s ihm offenbar nicht nur angetan, nein – wenn‘s eine richtig anstellt, dann pariert Strache wie aufs Kommando. Ich meine damit nicht nur jene dralle Schlapphut-Schlampe aus dem Video; ich meine auch seine Ehefrau. Dem Vernehmen nach denkt die nämlich lauthals darüber nach, Biege und Fliege zu machen… Hat sich was mit wahrer Liebe. Vorhersehbar? Eigentlich schon. Im guten Mannesalter hatte Strache jene Philippa 2014 kennengelernt, und kaum zwei Jahre später schleppte sie ihn schon an den Eiern zur ehelichen Fangeisenlegung…
Als Strache auf Ibiza alsdann jener angeblichen Oligarchen-Blondine gewahr wurde, haute er im Halb-Suff einen typischen, Ösi-Mannsbilderspruch ‘raus: „Jo, bist deppert, is de schoaf…!“ Daran ist überhaupt nix Schlimmes, und eine Ehefrau, die ihren Mann liebt, sieht darüber hinweg – auch deswegen, weil die Weibaleut‘ unter ihresgleichen mit Sprüchen ja auch nicht sparen. Jo, so sann‘s, de Weiba…
Aus gegebenem Anlaß zitiere ich deshalb gerne erneut aus Friedrich von Schillers Gedicht „Siegesfest“:

„… Glücklich, wem der Gattin Treue
rein und treu das Haus bewahrt,
denn das Weib ist falscher Art,
und die Arge sucht das Neue...“

Aber auch damit war‘s noch nicht genug. Die „Junge Freiheit“ hat sich offenkundig erfolgreich auf die Suche nach jungen, frischen, total talentierten neuen Schreiberlingen ‘n‘ Schreiberlinginnen begeben. Eine davon, eine buchstäblich 20-jährige Schnöselin, lauscht auf den Namen Martje Ahrens. Hier eines ihrer ersten Erstlinge:

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/oesterreich-war-mein-vorbild/

So viel brunzdummen Cowshit faßt man nicht… Der Ösi-Kanzler Sebastian Kurz hat also "alles richtig" gemacht? Aha, warum denn? Begründungen liefert Klein-Martje natürlich keine. Nach Straches Rücktritt hätte er kühl die Koalition mit der FPÖ fortsetzen sollen; jetzt ist nämlich auch seine Kanzlerschaft gefährdet. Daß die FPÖ sich im übrigen nicht unterkriegen läßt, nötigt mir großen Respekt ab, und ich hoffe inständig, daß auch deren Wähler am Sonntag sich keinesfalls beirren lassen! Die olle Murksel-Schabracke hatte die komplette SPD ja auch nicht gefeuert gehabt, nur, weil in deren Sebastian, dem Edathy nämlich, eine unbezähmbare Lust auf Kinder brannte. Wir müssen uns nicht wundern: Hätten wir noch eine Bestätigung benötigt, daß Weibsen kaum jemals Sachargumenten zugänglich sind, sondern sich nahezu ausschließlich von Gefühligkeiten, Hormonen und Shopperitis treiben lassen, dann hätten wir sie jetzt.
Ich vermute deswegen viel eher, daß uns‘ Martje vielmehr eine kaum verhohlene – nun ja – Schwäche für Kurzens Sebastian empfindet… „Jo, bist deppert, dea is oba fesch, da Sebastian….!“ „Awa, bis deppert??! Warum nocha dös?“ „Jo mai… aso fesch issa hold… göin‘S‘?“
Strache hätte so besehen wohl tunlichst seine Finger sowohl von Philippa als auch von jener Russin lassen sollen… Etwas weniger Suff, sowie mehr Menschenkenntnis im allgemeinen und Weibsenkenntnis im speziellen, hätten ihm, dem inzwischen 50-jährigen, erst recht nicht geschadet… Na ja…

Carlos

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Nachtrag zur FPÖ, Strache - und zu einem dummen "Kommentar" auf der "Jungen Freiheit"

Kurti ⌂ @, Wien, Mittwoch, 22.05.2019, 01:44 (vor 116 Tagen) @ Carlos

Strache hatte nach den parteiinternen Zerwürfnissen und der Aufspaltung in FPÖ und BZÖ – wir erinnern uns – eine Mammut-Arbeit vollbracht, indem er beide erstens wieder zusammen und zweitens zurück in die Erfolgsspur geführt hat.

Ich kann mich noch erinnern, wie ich ihn 2005 - nicht lange nach dem Knittelfeld-Debakel - hier in Wien bei Wahlkämpfen an verschiedenen Orten hinter Info-Ständen seiner Partei stehen sah, wo er die Arbeit erledigte, die für gewöhnlich ehrenamtliche Parteisoldaten übernehmen.

Hier habe ich auf einem meiner ersten Internet-Blogs mal eine Bildreportage von einer seiner traditionellen Abschlusskundgebungen auf dem Viktor-Adler-Markt im 10. Wiener Gemeindebezirk veröffentlicht:
https://www.meinbezirk.at/ottakring/c-politik/favoritner-oktoberfest-der-fpoe_a1498962

Gruß, Kurti

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Weitere männerrechtlerische Abhandlungen von "Kurti" in seinem Profil (Für Forums-Neueinsteiger: Nach dem Einloggen Klick auf das blaue Wort Kurti oben links.)

Suchmaschinen-Tags: Gleichberechtigung, Geschlechtergerechtigkeit

Das parieren eines Mannes

tutnichtszursache, Mittwoch, 22.05.2019, 08:14 (vor 116 Tagen) @ Carlos

Nur eine Schwäche hat er bis dato – große Vorwürfe will ich ihm zwar keine machen, aber ein bisserl wundern muß ich mich schon. Schöne Frauen haben‘s ihm offenbar nicht nur angetan, nein – wenn‘s eine richtig anstellt, dann pariert Strache wie aufs Kommando.

Das ist aber typisch für einen konservativen, wie ich es nicht selten anders erlebt habe. Bei Linken findet man dieses Verhalten eher seltener.

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