Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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AG Männer überflüssig

verfasst von Max(R), Fliegentupfing, 26.10.2009, 18:32

Geschenkt, Pirat. Aber mal was Anderes: Die AG Männer ist überflüssig. Halt, halt - nicht schreien! Ich kann das nämlich begründen.

Woran dieses Land (und andere) krankt, ist nicht das Fehlen einer Männerbewegung, sondern die Existenz einer staatlich geförderten Frauenbewegung.
Ganz generell sind zuviel staatliche Einmischung, zuviel Gesetz, zuviel Regelung und Bevormundung das Grundproblem. Ganz egal, wo: Jede Männer AG, die den Weiberwahnsinn durch einen Männerwahnsinn zum Gesamtwahnsinn "veredeln" will, hat nicht begriffen, worum es geht. Deshalb schreibe ich Dir das hier nochmal auf. Es geht darum, den Staat aus dem Geschlechterverhältnis wieder herauszubekommen, anstatt noch mehr Staat hineinzudrücken.

Eine AG Männer, die das nicht erkennen kann, trifft meine Ablehnung deshalb genauso, wie irgendeine AG Frauen. Wenn Männer einig und brüderlich gegen den Staat und seine linksimpertinenten Anmassungen vorgehen würden - ich wäre dabei. Aber danach sieht´s nicht aus. Die AG Männer sucht lediglich ihr höchstpersönliches Refugium im Irrenhaus. Und selbst das scheint noch mühsam zu sein, so überflüssig es ohnehin ist.

Die AG Männer, wie auch das gesamte Personal der Piraten, rekrutiert sich aus dem Volk. Nicht aus irgendeinem, sondern aus diesem. Was dieses Volk in seinem Gleichheitswahn so meint und findet - gerade, was den Staat und seine Aufgaben, mithin also die Politik angeht - läßt genau einen Schluß zu: Die politische Arbeit der Piraten bewegt sich in exakt demselben falschen Rahmen, in dem auch diejenige der übrigen Parteien stattfindet. Viel mehr noch als das: Wie die anderen Parteien auch, können sich die Piraten gar keinen anderen Rahmen vorstellen. Die Piraten haben die Oberhoheit der Politik über das Leben eines jeden Einzelnen stillschweigend akzeptiert. Das macht sie wertlos.

Bin ich dagegen, daß Männer sich zusammenschließen und Veränderungen herbeiführen? - Nein. Aber die einzige Veränderung, für die sich ein solcher Zusammenschluß lohnen würde, wäre die, den Staat aus dem Geschlechterverhältnis komplett raus zu zwingen. Das heißt: Es geht nicht um politische "Teilhabe" (Gott, wie ich dieses Wort hasse ...)am Wahnsinn, sondern darum, den Wahnsinn abzuschaffen. Es geht nicht mit den Feministen, sondern es geht gegen sie. Und zwar radikal.
Es geht auch nicht mit den Linken (in all´ihren Erscheinungsformen), sondern nur gegen sie.

Daraus folgt: Eine Männerbewegung, die diesen Namen verdient, holt sich ureigenste männliche Zuständigkeiten vom Staat zurück, anstatt die Abtretung derselben an den Staat zu zementieren. Eine Männerbewegung kann keine Linken in ihren Reihen dulden, da Linke ihrem Selbstverständnis nach im Staat das Allheilmittel erblicken. Eine Männerbewegung, die erfolgreich sein will, kapriziert sich nicht auf Detailfragen eines insgesamt linken Diskurses, sondern sie bekämpft das Übel radikal. Der Gegner steht also fest: Es sind Linksideologen. Da sich unter denen zu mindestens fünfzig Prozent Männer befinden, hat Männerarbeit, die so organisiert sein soll wie bei den Piraten, keinen Sinn.

Ich frage mich, wieviel Wasser noch den Rhein herunterfliessen muß, bis das endlich begriffen wird: Das Problem ist die Frauenbewegung samt der staatlichen Unterstützung dafür. Kein Staatsfeminismus - Problem gelöst.
Nicht für Maskulismus muß eine AG Männer sein, sondern knallhart gegen den Staatsfeminismus. Ich sehe nicht, daß das irgendwo bei den Männeraktivisten der Fall ist.

Frei sein heißt, den Staat aus seinem Leben zu verbannen - Max

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"Wenigstens bin ich Herr der Fliegen", sagte der stinkende Scheißhaufen.
(Baal Zebub/Beelzebub - wird übersetzt mit "Herr der Fliegen")

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