Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Youtube: Widerlegung feministischer Thesen IV

Eviathan, Sonntag, 12.09.2010, 19:37 (vor 4105 Tagen) @ Sven

Zum Text:

Ich halte es für problematisch, Gewalt zwischen Mann und Frau einerseits
und Gewalt gegen Kinder andererseits zusammenzuwerfen. Das entspricht zwar
durchaus der Definition häuslicher Gewalt und wird von der Gegenseite
genauso gemacht, verzerrt aber die Fakten. Gewalttätiger als Männer sind
die Frauen nämlich nur dann, wenn man Gewalt gegen Kinder und Ältere
miteinbezieht - jene Gewalt kann aber ganz andere Ursachen haben, z.B. dem
Umstand geschuldet sein, dass Frauen mehr Zeit haben, Gewalt anzuwenden, da
der Gatte auf Arbeit weilt.

Mir geht es mit den Vids darum, dass die Leute einfach mal selber nachforschen - und sei es, die Vids als Schwachsinn zu entlarven. Sobald man feststellt, dass das nicht mit Tatsachen, nur mit Spitzfindigkeiten (versteh' mich nicht falsch, du hast mit deinen Einwänden recht, aber sollte mich deswegen jemand anmosern, dann heiße ich das eine Schutzbehauptung, denn immerhin sind diese hingeflegelten Vids keine wissenschaftlichen Arbeiten und haben auch gar nicht den Anspruch, wie auch in 3-4 Minuten und ein paar Sätzen und Bildern?) oder persönlichen Attacken (das kommt häufig vor) geht, hat derjenige schon verloren. Denn das sehen andere Leute ja schließlich auch. :)

Und die California State University hat sich nur mit Gewalt in Paarbeziehungen beschäftigt, ohne Kinder und Alte. Frauen sind also so oder so gewalttätiger, das mit den Alten und Kindern kommt noch hinzu.

Für die Gegenseite gilt natürlich das Gleiche: Wer behauptet, primär
Kinder seien Opfer von männlicher Gewalt, blendet aus, dass die Hälfte der
Kinder ebenfalls männlich ist.

Die Formulierung "Frauen schlagen ganz genauso zu, wenn nicht gar häufiger
als Männer" ist ein wenig unglücklich. Aufgrund der schwammigen
Formulierung wird hier von einigen sofort der Vorwurf einer
Schutzbehauptung kommen. Nötig wäre sie eigentlich nicht, da du ja genug
Fakten und Quellen lieferst.

Die in diesen Vids transportable Menge an Information ist beschränkt, man muss sich also beinahe undifferenziert ausdrücken. Sollen die Leute selber gucken, was dran ist, überrascht werden sie so oder so sein.


Gleichwohl:

Das sind "Kritiken", die sich mehr auf die Diskussion an sich beziehen als
speziell auf dein Video. Derlei Differenzierung muss ausführlicher
ausgearbeitet werden und kann in einem Video gar nicht geleistet werden.
Dein Video erfüllt seinen Zweck perfekt: Es spricht Leute offensiv an,
provoziert und liefert Möglichkeiten zur Recherche.

Kritik ist immer gut. Würde ich keine erhalten, ich würde wen bezahlen, mich zu kritisieren.


Und dafür hab vielen Dank.

Gruß,

Sven

Bitte gerne und schönen Gruß


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