Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Mit Feministinnen diskutieren

Oliver, Donnerstag, 23.12.2010, 20:35 (vor 3956 Tagen)

Mit Feministinnen diskutieren
mh feminismus

1. Man breite in aller Ausführlichkeit aus, dass man tendenziell, aber nicht absolut, die generelle Gleichheit aller, auch Pflanzen und Tiere, unterstütze.

2. Man überlege sich, welche Unterpunkte des Themas, zu dem man sich äußern möchte, als künftige Angriffspunkte gelten könnten, und schließe diese mit größtmöglicher Liberalität, aber nur dann, wenn diese weiblicherseits nicht negativ besetzt ist, aus.

3. Man sei gegen Krieg und Frauen, die Krieg führen.

4. Man eruiere für sich selbst, im Vorfeld einer Diskussion, welche nachfolgenden Angriffspunkte und ausgelassenen Gleichheitsbekundungen in der Folge zu Vorwürfen führen könnten und bereite sich hierfür eine dann nur noch zu kopierende Rechtfertigungsstrategie vor.

5. Man definiere für sich selbst den ertragbaren Hysterie-Grad und sorge dafür, dass eine dritte Person einen vor weiteren Diskussionsbeiträgen abhält, wenn dieser überschritten wurde.

6. Man vergewissere sich mehrfach, dass absolut nirgends die Suggestion entstanden ist, dass Frau auch von sich aus etwas tuen können.

7. Man darf mittlerweile Alice Schwarzer doof finden, sollte die Gründe aber nicht diskutieren, sofern man nicht über ein hohes Maß an Wissen über historische, feministische, Interpretationsmechanik verfügt.

8. Man darf Titten sagen.

9. Man darf Frauen gut aussehend finden, sollte dies aber generell nicht erwähnen. Erst recht nicht im Zusammenhang mit sachlichen Themen.

10. Man vermeide aktuelle Studienthemen, da neue Erkenntnisse als absolute Wahrheiten mit größtmöglicher Allgegenwärtigkeit diskutiert werden.

11. Man kontaktiere im Vorfeld des Kommentars, der dann zur Diskussion führen wird, eine einem zugeneigte Feministin und lasse das den Text auf männliche Logik- und Verständnisfehler überprüfen.

12. Man lege sich ein weibliches Synonym zu, um die ersten Integrationsschwankungen zu überstehen.

13. Man signalisiere, dass man keine Frau ist, in dem man diesen weiblichen Namen nicht mit einer Website oder einem sonstigen Link verknüpft.

14. Man sollte prüfen, ob man nicht aus Versehen in einem Maskulisten-Forum/Blog gelandet ist, wenn einem von einer Frau in der Diskussion vorgeworfen wird, dass man doch eh nur Sex mit ihr haben wolle.

Viel Glück.

Zuerst erschienen auf www.goowell.de

http://www.freitag.de/community/blogs/mh120480/mit-feministinnen-diskutieren

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Liebe Grüße
Oliver


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