Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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schlimm (nT)

Maik1, Samstag, 24.11.2007, 20:49 (vor 5079 Tagen) @ Wache in der Nacht

Ausgerechnet eine CDU-Familienministerin, eine siebenfache Mutter, hängt
einer Ideologie an, die sich nicht mit dem Mensch als "Mängelwesen"
abfinden, sondern einen neuen Menschen schaffen will. Das ist für mich
erschreckend und wirft die Frage auf, ob die Frau in einer christlichen
Partei am richtigen Platz ist.

Bereits im real existierenden Sozialismus hatte man versucht, die Menschen
den ideologischen Anforderungen anzupassen, den berüchtigten "neuen
Menschen" zu schaffen. Das Experiment ist bekannter Weise misslungen. Die
Gesellschaft brach auch daran zusammen, das es nach 70 Jahren intensivster
Umerziehungsmaßnahmen immer noch nicht gelungen war, diesen Menschentyp zu
züchten.

Seit 1996 hat sich nun die EU dieses Themas, wie so vieler anderer
"sozialistischer" Denkmuster, angenommen und verpflichtet inzwischen alle
Mitgliedstaaten dazu, sich dem "Gender Mainstreaming" ohne wenn und aber
zu unterwerfen. Mit Kabinettbeschluss vom 23. Juni 1999 hat die
Bundesregierung auf der Grundlage des in Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG
festgelegten Staatsziels die Gleichstellung von Frauen und Männern als
durchgängiges Leitprinzip ihres Handelns anerkannt und beschlossen, diese
Aufgabe mittels der Strategie des "Gender Mainstreaming" zu fördern. In
Ausführung dieses Beschlusses wurde am 26.7.2000 in § 2 der Gemeinsamen
Geschäftsordnung der Bundesministerien die Verpflichtung aller Ressorts
festgelegt, diesen Ansatz bei allen politischen, normgebenden und
verwaltenden Maßnahmen der Bundesregierung zu beachten.

Kaum ein Mensch kann sich unter dem, von Frau von der Leyen
voranzutreibenden "Gender Mainstreaming", etwas vorstellen.

Die "Gender-Theorie" erklärt die Existenz von 'Mann' und 'Frau' zum
alleinigen Ergebnis repressiver gesellschaftlicher Erziehung und
behauptet, das man die traditionell von jemandem eingenommene Rolle durch
einfache Umerziehung ändert könne. Ein, sich in erster Linie aus
biologischen Unterschieden ergebendes unterschiedliches Rollenverständnis,
wird damit als Unsinn abgetan. Es dient angeblich lediglich der
Durchsetzung veralteter patriachalischer Vorstellungen. So wird Z.B. auch
die unterschiedliche Bedeutung von Mutterliebe und Vaterliebe für ein
heranwachsendes Kind im "Gender Mainstreaming" in Abrede gestellt. So
wird auch behauptet, das biologisch bereits nachgewiesene Prozesse, die
nur ein natürlicher Geburtsvorgang in einer "Frau" und "Mutter" auslösen
kann und deshalb auch durch Erziehung beim anderen biologischen Geschlecht
nicht erzeugt werden können, Unsinn seien.

Nach der Ideologie des "Gender Mainstreaming" kann angeblich jeder jede
"Geschlechter-Rolle" übernehmen, jeder kann mal "Frau" und jede kann mal
"Mann" sein. Wenn aber jeder jede Geschlechtsrolle übernehmen könnte, wäre
Heterosexualität lediglich Einbildung und Homosexualität der Normalfall.

Selbst die sexuelle Anziehung zwischen Mann und Frau soll nach dem "Gender
Mainstreaming" nichts weiter sein als patriarchalische Unterdrückung, die
die Frauen in "Zwangsheterosexualität" gefangen halte.

Es handelt sich beim "Gender Mainstreaming" also ganz klar um die
Theorie-Plattform der Homosexualität.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) propagierte in
Aufklärungsbroschüren und Kinderliederbüchern inzwischen sehr offen den
sexuellen Kontakt zwischen Erwachsenen und Kindern sowie zwischen Menschen
gleichen Geschlechts.

Die BZgA verteilte diese Schriften kostenlos an Eltern, Lehrer, Erzieher,
an Schulen und Schüler. Hier einige Beispiele:

Der "Ratgeber für Eltern zur kindlichen Sexualerziehung vom 1. bis zum 3.
Lebensjahr" fordert Mütter und Väter dazu auf, "das Notwendige mit dem
Angenehmen zu verbinden, indem das Kind beim Saubermachen gekitzelt,
gestreichelt, liebkost, an den verschiedensten Stellen geküsst wird". (S.
16) "Scheide und vor allem Klitoris erfahren kaum Beachtung durch
Benennung und zärtliche Berührung (weder seitens des Vaters noch der
Mutter) und erschweren es damit für das Mädchen, Stolz auf seine
Geschlechtlichkeit zu entwickeln." (S. 27) Kindliche Erkundungen der
Genitalien Erwachsener können "manchmal Erregungsgefühle bei den
Erwachsenen auslösen". (S. 27) "Es ist ein Zeichen der gesunden
Entwicklung Ihres Kindes, wenn es die Möglichkeit, sich selbst Lust und
Befriedigung zu verschaffen, ausgiebig nutzt." (S. 25) Wenn Mädchen (1 bis
3 Jahre!) "dabei eher Gegenstände zur Hilfe nehmen", dann soll man das
nicht "als Vorwand benutzen, um die Masturbation zu verhindern". (S. 25)
Der Ratgeber fände es "erfreulich, wenn auch Väter, Großmütter, Onkel oder
Kinderfrauen einen Blick in diese Informationsschrift werfen würden und
sich anregen ließen - fühlen Sie sich bitte alle angesprochen!" (S. 13)

Weiter geht's im Kindergarten. Mit dem Lieder- und Notenheft "Nase, Bauch
und Po" singen Kinder Lieder wie diese: "Wenn ich meinen Körper anschau'
und berühr', entdeck' ich immer mal, was alles an mir eigen ist ... wir
haben eine Scheide, denn wir sind ja Mädchen. Sie ist hier unterm Bauch,
zwischen meinen Beinen. Sie ist nicht nur zum Pullern da, und wenn ich sie
berühr', ja ja, dann kribbelt sie ganz fein. 'Nein' kannst du sagen, 'Ja'
kannst du sagen, 'Halt' kannst du sagen, oder 'Noch mal genauso', 'Das mag
ich nicht', 'Das gefällt mir gut.', 'Oho, mach weiter so.'"

Vom Kindergarten in die Schule. Wenn die Pornographie noch nicht zu Hause
zur Familienunterhaltung gehört, dann zeigen sich die Kinder entsprechende
Videoclips auf dem Handy. Mit 9 Jahren beginnt der Verhütungsunterricht,
genannt Sexualkunde, weil sie nun ins Alter kommen, wo die niedlichen
Kinderspiele eine höchst unerwünschte Folge haben können: Schwangerschaft.
Neunjährige Kinder üben in der Schule, Kondome über Plastikpenisse zu
ziehen, um sich so für den "Kondomführerschein" zu qualifizieren.

In der Broschüre "Mädchen-Sache(n)" heißt es: "So wie die meisten Menschen
beim Thema Sex neugierig sind, fragen sich viele auch, was lesbische Frauen
im Bett (oder sonstwo ...) machen. Bei Mädchen, die mit Mädchen zusammen
sind, ist es nicht anders als bei anderen Paaren auch: Sie machen alles,
worauf sie Lust haben. Das kann Küssen oder Streicheln sein, mit dem Mund,
der Zunge oder den Fingern. Wie beim Sex zwischen Mann und Frau hängt es
von der Fantasie, den Erfahrungen und dem gegenseitigen Vertrauen ab, wie
weit beide gehen möchten. 'Wenigstens haben Lesben keine Probleme mit
Aids' mögen manche denken. Klar, sie müssen, wenn sie nur mit Frauen
zusammen sind, nicht an Schwangerschaftsverhütung denken."

Ab zehn Jahren setzen in den Schulen die Werbe- und Schulungsmaßnahmen zur
Homosexualität (genauer: lesbisch, schwul, bi und trans) ein, noch nicht
überall so krass wie in Berlin, Hamburg und München, aber mit
einheitlicher Tendenz. Eine 198seitige "Handreichung für weiterführende
Schulen" des Senats von Berlin zum Thema "Lesbische und schwule
Lebensweisen" bietet eine ausgefeilte Anleitung zur Homosexualisierung der
Schüler, auszuführen in "Biologie, Deutsch, Englisch, Ethik,
Geschichte/Sozialkunde, Latein, Psychologie". Infomaterial, Vernetzung mit
der örtlichen Homoszene, Einladung an "Vertreter/innen" von Lesben- und
Schwulenprojekten in den Unterricht, Filmveranstaltungen und Studientage
zum Thema sollen angeboten und durchgeführt werden. Für Rollenspiele im
Unterricht gibt es folgende Anregungen:

"Du sitzt an der Theke einer Schwulenbar und könntest heute eigentlich
einen hübschen Mann in deinem Bett gebrauchen. Ein Neuer betritt den Raum,
den du eigentlich ganz schnucklig findest. Wie ergreifst du deine Chance?

Du bist Peter, 29 Jahre. Du willst mit deinem Freund Kemal eine
eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen. Heute wollt ihr es seiner
Mutter erzählen.

Du bist Evelyn Meier, 19 Jahre. Du willst mit deiner Freundin Katrin eine
Eingetragene Lebenspartnerschaft schließen. Heute geht ihr zu der
evangelischen Pfarrerin, Frau Schulz, weil ihr gerne auch kirchlich
heiraten wollt."

Nachdem dies öffentlich wurde und Wellen in der Bevölkerung schlug, deren
Umerziehung offensichtlich noch nicht weit genug gediehen ist, sah sich
die Familienministerin gezwungen, die umstrittenen Broschüren erst einmal
einstampfen und die elektronischen Ausgaben aus dem Internet nehmen. Eine
Überarbeitung wird jetzt erfolgen, man aber wird die gleiche Ideologe mit
verfeinerten Mitteln und nicht so platt penetrieren.

Am Ziel wird sich ja nichts ändern:
"Leitprinzip und Querschnittsaufgabe der Politik" ist keineswegs die
Förderung der Familie und der Kampf gegen die wachsende materielle,
physische und psychische Not der Kinder und Jugendlichen, sondern "Gender
Mainstreaming". Die Geschlechtsdifferenzierung von Mann und Frau und die
Heterosexualität als Norm soll aufgehoben werden. Lesbische, schwule,
bisexuelle und transsexuelle Lebensweisen sollen der Sexualität zwischen
Mann und Frau mindestens gleichwertig sein.

In ferner Zukunft kann man dann sicher sein, daß die Evolution dann ihr
ihriges tut und die labortechnisch kontrollierte Vermehrung nur noch den
gewollten Zuwachs, den erforderlichen Arbeitskräftezuwachs in der
notwendigen Qualität sichert. Die Aufzucht der Arbeitsbienen in staatlich
kontrollierten Aufzuchtstationen, für die die Politiker heute schon die
Basis mit der ganztätigen Entziehung der Kinder aus den Händen und dem
Einfluß der Eltern legen, wird für die ausreichende Ruhe im Staat der New
World Order sorgen.


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