Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Verletzung ihres Unternehmenspersönlichkeitsrecht beanstandet + SPD Austritt (Manipulation)

Christine ⌂ @, Samstag, 09.02.2019, 07:38 (vor 72 Tagen) @ Marvin

Frankfurt. Nach der Löschung eines Artikels auf der Homepage des Magazins Tichys Einblick geben aktuelle Presseanfragen Anlass zu folgender Klarstellung:
 
„Anfang der Woche berichteten wir über die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG), ein Beteiligungsunternehmen der SPD, dessen Beteiligung an der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG sowie deren zentrale Redaktion, das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), das neben den unternehmenseigenen Publikationen auch zahlreiche Tageszeitungen außerhalb der Verlagsgesellschaft mit Meldungen beliefert.
 
Dieser Artikel wurde in Folge einer rechtlichen Auseinandersetzung mit der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG gelöscht, die zahlreiche Passagen als Verletzung ihres Unternehmenspersönlichkeitsrecht beanstandet und gerichtliche Schritte angedroht hatte. Wir haben daraufhin eine Unterlassungserklärung abgegeben und den Artikel sowie weitere Beiträge auf unserer Website und in den sozialen Medien entfernt.
 
Wir können und werden jene Äußerungen, zu deren Unterlassung wir uns verpflichtet haben, nicht wiederholen. Jedoch werden wir selbstverständlich weiter kritisch über die SPD, die DDVG und deren Beteiligungen berichten.“
 
Roland Tichy, Chefredakteur Tichys Einblick
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/in-eigener-sache/

Was soll denn ein Unternehmenspersönlichkeitsrecht sein? Seit wann haben Unternehmen Persönlichkeitsrechte?
Ich möchte nicht wissen, wie hoch der Anwalt der Firma Madsack die Schadenssumme beziffert hat, so dass Roland Tichy eingeknickt ist.

Gunter Weißgerber: „Das Maß ist voll! Ich trete aus der SPD aus“
 
Gunter Weißgerber reicht es. Er schmeißt hin und tritt aus der Partei, der er 30 Jahre lang angehörte, aus. Weißgerber zählte in der DDR zu den Leipziger Gründungsmitgliedern der SPD,vertrat diese 1990 in der freigewählten Volkskammer und war anschließend bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Nachdem die SPD die Veröffentlichung eines gut recherchierten Beitrags auf „Tichys Einblick“ zu dem Einfluss der SPD auf die Medienlandschaft (Redaktionsnetzwerk Deutschland) hat verbieten lassen, war für Weißgerber am 7. Februar Schluss.
 
Hier sein Begründungschreiben, eingeleitet durch Voltaire:
 
„Das Recht zu sagen und zu drucken, was wir denken, ist eines jeden freien Menschen Recht, welches man ihm nicht nehmen könnte, ohne die widerwärtigste Tyrannei auszuüben. Dieses Vorrecht kommt uns von Grund auf zu; und es wäre abscheulich, dass jene, bei denen die Souveränität liegt, ihre Meinung nicht schriftlich sagen dürften.“ (Voltaire) [..]
https://www.journalistenwatch.com/2019/02/08/gunter-weissgerber-das/ und
https://www.weissgerber-freiheit.de/2019/02/07/das-ma%C3%9F-ist-voll-ich-trete-aus-der-spd-aus/

Nun ja, besser spät als nie...

Christine

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohl angepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

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