Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Wende in der Verteidigungspolitik

reinecke54, Tuesday, 11.05.2004, 12:31 (vor 7979 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Wende in der Verteidigungspolitik von Peter am 10. Mai 2004 19:14:26:

Die Wehrpflichtigen können nicht die Richtung bestimmen, aber sie können ihren Unmut äußern und in die Luft schießen statt auf Menschen, und wenn tausende das tun, registriert das auch die Fuehrung und muss ihre Befehle ändern, wie im November 1918.

Hoppla, ist das nicht etwas illusorisch? Wenn feindliche soldaten
auf dich schiessen, willst du in die luft schiessen? November 18
war eine revolution - eine ausnahmeerscheinung.

Jedenfalls wurden die grossen kriege des 20. jahrh. mit wehrpflichtigen
gefuehrt. Nach der kriegserklaerung ans reich hat die englische
regierung erst die wehrpflicht eingefuehrt - mit tatkraeftiger
unterstuetzung der damaligen frauenbewegung (suffragetten). Selbst
die Mother's Union veroeffentlichte poster mit der aufforderung an ihre
mitglieder, ihren soehnen folgendes zu sagen: "My boy, I don't want you
to go, but if I were you I should go." Perfider geht's nicht.

Und die wehrpflichtigenarmee des reiches hat in beiden weltkriegen
fuerchterliche kriegsverbrechen begangen. Die wehrpflicht verhindert
keine kriege, und sie verhindert auch keine kriegsverbrechen.


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