Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Regierung plant Verbot von Vaterschaftstests

Christian, Friday, 28.05.2004, 21:43 (vor 7962 Tagen)

Es sind wieder mal typisch die Frauen die so etwas planen, Lug und Betrug der Kindsmutter zu legalisieren um den Unterhaltszahler dingfest zu machen! Nur mit Einverständnis der Mutter soll ein Vaterschaftstest durchgeführt werden können. Was aber, wenn der angebliche Vater behauptet nicht der Vater des Kindes zu sein und Er dann Zwangsweise zum Vaterschaftstest gezwungen wird? In Deutschland wird eine massive Privilegierungspolitik nur für Frauen betrieben, noch nie habe ich eine so menschenverachtende, menschenrechtsverletzende, männerfeindliche, diskriminierende von Sexismus geprägte Regierung erlebt, die nur ein Ziel hat die Männer zu entrechten und zu versklaven!

meint,
Christian

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Dieser Artikel ist zu Lesen unter:
http://www.netzeitung.de/deutschland/288087.html

Heimliche Vaterschaftstests mittels Genanalyse werden künftig illegal. Justizministerin Zypries will sie per Gesetz verbieten - als Eingriff ins Recht zur Selbstbestimmung.


Die Bundesregierung will per Gesetz heimliche Vaterschaftstests durch Genanalyse verbieten. Das kündigte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) in der «Süddeutschen Zeitung» vom Mittwoch an. Das Verbot sei in dem geplanten Gentestgesetz vorgesehen, das in der Koalition derzeit beraten werde.
Zypries betonte, Mutter und Kind müssten die Hoheit über ihre Daten behalten. «Wer heimlich Gene bestimmen lässt, greift in das informationelle Selbstbestimmungsrecht der Beteiligten ein», sagte sie. Dabei gehe es um intime Informationen, die «nicht ohne Einwilligung der Betroffenen genutzt werden dürfen».

Bis zu 500 Euro pro Test

Grund für diesen Schritt ist laut dem Blatt die zunehmende Zahl von Erbgutanalysen. Datenschützer sprechen demnach bereits von einer «Kommerzialisierung von Gentests». Es gebe Firmen, die Verfahren anbieten, bei denen ein Haar eines Kindes ausreicht, um die Verwandtschaft mit dem Kunden nachzuweisen – oder eben nicht. Solche Tests kosten nach Angaben der «Süddeutschen» etwa 300 bis 500 Euro.

Zypries befürchtet, dass durch Werbung für Vaterschaftstests in den Familien oft ein Druck aufgebaut werde, die Abstammung eines Kindes heimlich zu testen. Nicht nur die Väter, sondern auch unbeteiligte Dritte könnten von den Angeboten Gebrauch machen. «Auf diese Weise kann rechtswidrig in sozial funktionierende Familien eingegriffen werden», sagte sie.

Dies sei unnötig. Denn: Schon heute könne ein Mann, wenn er bezweifele, dass er der Vater sei, dies vor Gericht klären lassen. (nz)

Stimmabgabe Für oder Gegen heimliche Vaterschaftstests

Schreibt Abgeordnete an!

Sebastian, Friday, 28.05.2004, 22:59 (vor 7962 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Regierung plant Verbot von Vaterschaftstests von Christian am 28. Mai 2004 18:43:57:

hallo,

also ich denke wir sollten etwas tun, auch die abstimmung untern:

http://www.br-online.de/bayern-heute/artikel/0307/10_vaterschafttests/index.xml

zeigt das die klare mehrheit der menschen denkt das geheime vaterschaftstests legitim sind. ich denke jeder von uns der kann sollte den abgeordneten seines wahlkreises anschreiben dagegen zu stimmen, wichtig ist es dabei die adresse mit anzugeben damit die politiker sehen das man wirklich im wahlkreis ist.

willkürlich abgeordnete anschreiben bringt meistens wenig, aber mit obigen verfahren habe ich ganz gute erfahrungen gemacht. ich schreibe jetzt jedenfalls erstmal eine email an die abgeordneten meines wahlkreises. mhm ich meine unter http://www.bundestag.de kann man nachschauen wer für den eigenen wahlkreis momentan im bundestag sitzt.

grüsse

Ich glaube, eine Petition gegen die Privilegierungspolitik mehr Erfolg hätte n/t

Christian, Friday, 28.05.2004, 23:15 (vor 7962 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Schreibt Abgeordnete an! von Sebastian am 28. Mai 2004 19:59:29:

hallo,
also ich denke wir sollten etwas tun, auch die abstimmung untern:
http://www.br-online.de/bayern-heute/artikel/0307/10_vaterschafttests/index.xml
zeigt das die klare mehrheit der menschen denkt das geheime vaterschaftstests legitim sind. ich denke jeder von uns der kann sollte den abgeordneten seines wahlkreises anschreiben dagegen zu stimmen, wichtig ist es dabei die adresse mit anzugeben damit die politiker sehen das man wirklich im wahlkreis ist.
willkürlich abgeordnete anschreiben bringt meistens wenig, aber mit obigen verfahren habe ich ganz gute erfahrungen gemacht. ich schreibe jetzt jedenfalls erstmal eine email an die abgeordneten meines wahlkreises. mhm ich meine unter http://www.bundestag.de kann man nachschauen wer für den eigenen wahlkreis momentan im bundestag sitzt.
grüsse

Re: Ich glaube, eine Petition gegen die Privilegierungspolitik mehr Erfolg hätte n/t

Sebastian, Saturday, 29.05.2004, 19:14 (vor 7961 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Ich glaube, eine Petition gegen die Privilegierungspolitik mehr Erfolg hätte n/t von Christian am 28. Mai 2004 20:15:44:

hallo,

wer startet die? wie läuft das alles?

mhm ich meine ich weiss nichtmal wie man eine genau durchführt *g*. mal an die kollegen von manndat wenden ;).

grüsse

Re: Ich glaube, eine Petition gegen ...

Eugen Prinz, Saturday, 29.05.2004, 20:35 (vor 7961 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: Ich glaube, eine Petition gegen die Privilegierungspolitik mehr Erfolg hätte n/t von Sebastian am 29. Mai 2004 16:14:59:

hallo,
wer startet die? wie läuft das alles?
mhm ich meine ich weiss nichtmal wie man eine genau durchführt *g*. mal an die kollegen von manndat wenden ;).
grüsse

Das ist eigentlich denkbar einfach. Man schreibt an den Deutschen Bundestag, Petitionsausschuss, Platz der Republik 1, 11011 Berlin.
Man benennt den Umstand und welche Änderung man wünscht. Es muss keine epische Abhandlung und kein Werk der Hochliteratur sein.

Eine Petition aber muss einen konkreten Sachverhalt von allgemeinem Interesse benennen. Man kann weder eine Petition "gegen das Unrecht in der Welt" machen, noch eine gegen das Gebell von Nachbars Köter.

Man kann gegen die Petition sagen was man will, aber es ist eine Möglichkeit von vielen, seinen Interessen Ausdruck zu geben. Was wir nicht sagen, können Politiker nicht hören. (Sie lesen offenbar hier in den Foren nicht mit, was ich ihnen manchmal nicht verdenken kann).

Als Muster kannst du ja einfach mal unsere beiden Petitionen hernehmen.
Man kann mit seiner Petition rumrennen und Unterschriften (mit Name und Anschrift) dazu sammeln. Es ist neben allem anderen eine sehr interessante Erfahrung, was man da an Rückmeldungen bekommt.

Wenn die Sache überregional läuft können auch mehrere Leute an verschiedenen Orten Parallelpetitionen zum gleichen Thema machen. Die werden dann auch gemeinsam behandelt.

Viele Unterschriften sind sicher gut, aber wenn sie unter einer unsinnigen Petition stehen, bringt es natürlich nichts.

Der Petitionsauschuss bestätigt den Eingang und hält einem über den Ablauf des Verfahrens auf dem laufenden.

Jede Menge weitere Information unter

http://www.bundestag.de/parlament/gremien15/a02/petitionen_allgemein/index.html

Alsdann, viel Erfolg ;-)

Eugen

www.manndat.de

Re: Ich glaube, eine Petition gegen ...

Odin, Saturday, 29.05.2004, 22:19 (vor 7961 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Ich glaube, eine Petition gegen ... von Eugen Prinz am 29. Mai 2004 17:35:34:

Das ist eigentlich denkbar einfach. Man schreibt an den Deutschen Bundestag, Petitionsausschuss, Platz der Republik 1, 11011 Berlin.
Man benennt den Umstand und welche Änderung man wünscht. Es muss keine epische Abhandlung und kein Werk der Hochliteratur sein.

Das sagst du mir erst jetzt? Auf Seite 326? :-)

Re: Schreibt Abgeordnete an!

Odin, Saturday, 29.05.2004, 02:32 (vor 7962 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Schreibt Abgeordnete an! von Sebastian am 28. Mai 2004 19:59:29:

willkürlich abgeordnete anschreiben bringt meistens wenig, aber mit obigen verfahren habe ich ganz gute erfahrungen gemacht. ich schreibe jetzt jedenfalls erstmal eine email an die abgeordneten meines wahlkreises. mhm ich meine unter http://www.bundestag.de kann man nachschauen wer für den eigenen wahlkreis momentan im bundestag sitzt.
grüsse

hab ich vor ein paar Monaten schon gemacht. Da hat der Abgeordnete noch behauptet, er wisse von nichts und es werde nichts vorbereitet, obwohl ich ihm noch einen Artikel dazu gepostet habe. Vielleicht probier ichs noch mal.

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