Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Finde ich eine Sauerei

Andi, Thursday, 22.07.2004, 21:38 (vor 7908 Tagen) @ Daddeldu

Als Antwort auf: Finde ich richtig von Daddeldu am 22. Juli 2004 18:18:46:

Bitte Daddeldu, was soll daran gerecht sein? Ein mit der Lebenszeit schwankendes Einkommen ist ganz normal, gerade verlaufende Erwerbswege werden immer seltener, die meisten Erwerbstätigen haben viele unterschiedlich bezahlte Jobs und dazwischen Zeiten der Erwerbslosigkeit. Krankheit und Alter schmälern darüberhinaus die mögliche Auswahl an neuen Jobs und die Einsatzfähigkeit im alten Job. Wäre der Unterhaltsempfänger noch mit dem Unterhaltspflichtigen verheiratet, würde das Geld, dass er zu seinem Lebensunterhalt vom Unterhaltspflichtigen empfangen würde, mit diesen Veränderungen schwanken. Oft käme es sogar zu einem Tausch, der Unterhaltsempfänger würde zum Unterhaltspflichtigen und der Unterhaltspflichtige zum Unterhaltsempfänger. Kommt es jedoch zur Scheidung, wird der Unterhaltspflichtige dazu gezwungen, sein Einkommen auf Dauer weiterhin in mindestens gleicher Höhe zu erzielen. Auf Veränderungen seiner Person, seiner Vorlieben, seines Alters, seiner Gesundheit, seines privaten Umfeldes, aber auch auf Veränderungen der beruflichen oder wirtschaftlichen Situation darf er nicht mehr reagieren. Ich finde das hat etwas von Sklaverei.

PS: Ist es andrerseits nicht sogar so, dass der Unterhaltsempfänger von Einkommenssteigerungen des Unterhalspflichtigen profitiert? Wie passt das zu diesem Urteil?

Gruß,
Andi


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