Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Danke

Bruno, Friday, 30.07.2004, 14:44 (vor 7900 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Studie der WHO von susu am 29. Juli 2004 21:12:10:

Hallo susu,

vielen herzlichen Dank für das Licht, das du in das feministische Dunkel brachtest mit der Nennung der Studie. Eine wahre Fundgrube für Leute, die sich auch um Gewalt an männlichen Mitbürgern interessieren. In deutschen Studien wird dieses Thema ja immer totgeschwiegen. Hier noch einAuszug aus der Studie aus http://www.who.int/violence_injury_prevention/violence/world_report/en/summary_ge.pdf Seite 18f.

„Selbstverständlich ist nicht jeder Mensch dem Gewaltrisiko gleichermaßen ausgesetzt. Eine gründlichere Analyse des Problems zeigt deutlich, wer hauptsächlich Opfer von Gewalteinwir-kung wurde und wo er lebte. Männer machen zwei Drittel aller Opfer von Tötungsdelikten aus, die entsprechende Ziffer war um mehr als das Dreifache höher als bei Frauen. Am häufigsten waren Tötungsdelikte überall auf der Welt unter jungen Männern der Altersgruppe 15–29 Jah-re. Dort lag die Rate bei 19,4 pro 100 000 (s. Tabelle 2). Tötungsdelikte unter Männern sind bei zunehmendem Alter jedoch rückläufig. Bei Frauen beträgt die Rate dagegen in allen Alters-gruppen ungefähr 4 pro 100 000, mit Ausnahme der 5–14-Jährigen, wo sie bei etwa 2 pro 100 000 liegt.
Die Selbstmordziffer zeigt dagegen für beide Geschlechter mit zunehmendem Alter eine stei-gende Tendenz (s. Tabelle 2). Die höchste Selbstmordrate entfiel auf die Altersgruppe der 60- jährigen und älteren Männer. Sie liegt dort bei 44,9 pro 100 000 und ist damit über doppelt so hoch wie die Ziffer unter Frauen der gleichen Altersgruppe (22,1 pro 100 000). Im Gegensatz dazu betrug die Selbstmordrate unter den 15–29-Jährigen bei Männern 15,6 pro 100 000 und bei Frauen 12,2 pro 100 000.“

oder S. 32:

„Ältere Männer sind in etwa dem gleichen Risiko der Misshandlung durch Ehepartnerin, er-wachsene Kinder und andere Verwandte ausgesetzt wie Frauen (111, 112).“

oder noch interessanter auf S.42 werden Maßnahmen zur Gewaltprävention genannt und dazu gehört an erster Stelle:

„Bildungsprogramme – den Schülern werden Anreize geboten, damit sie einen weiterführenden
Schulabschluss anstreben, sozial benachteiligte Jugendliche und Heranwachsende
erhalten eine Berufsschulausbildung.“

und S. 46:

„Man geht davon aus, dass sich Kindesmissbrauch und -vernachlässigung wesentlich vermin-dern lassen, wenn es gelingt, erfolgreich gegen die Armut vorzugehen, das Bildungsniveau anzuheben und Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen sowie die Verfügbarkeit und Qualität der Kinderbetreuung zu verbessern.“

Wenn man dies in Korrelation setzt mit der Jungen diskriminierenden Bildungs- und Jugendpolitik in Deutschland, wird diese umso verwerflicher.

Ich denke, das Beispiel zeigt, wie einige Feministinnen argumentieren. Durch das Totschweigen unliebsamer Fakten, wird den objektive Studienergebnisse vorsätzlich manipuliert.

Gruß

Bruno

Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.


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