Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: "Neurechte" gegen "national, sozialistische"

Arne Hoffmann, Thursday, 05.08.2004, 20:13 (vor 7894 Tagen) @ Texaco

Als Antwort auf: Re: "Neurechte" gegen "national, sozialistische" von Texaco am 05. August 2004 15:41:52:

Ich habe Lichtschlags Satire nicht gelesen, aber ich kann mir keine Umstände vorstellen, unter denen man diesen Gattungsbegriff in Anführungszeichen setzen könnte.

Ich glaube, die Logik ist: Satire = obrigkeitskritisch = automatisch links,
selbst wenn Regierung und Medien selbst schon links sind. Für viele scheint eine "rechte Satire" ein Paradoxon zu sein.

Das wird aber eigentlich alles ein bisschen sehr off-topic.

Ist aber nicht das einzige off-topic-Thema hier.

Allerdings; ich habe auch nicht den Eindruck, dass dadurch im Moment andere wichtige Themen verdrängt würden. Mit der Etikettierungsfrage sind wir ja auch fast schon wieder on-topic: Bei Männerrechtlern hat man ja auch versucht, ihnen quasi automatisch Etiketten wie "rechts", "frauenfeindlich" usw. aufzudrücken. Und natürlich versucht man es auch bei uns mit der Strategie der "guilt by association": Huch, bei euch vertritt in einem Posting jemand die und die Ansicht, also seid ihr alle bäh. Ähnlich Telepolis: Bei eifrei haben auch schon Rechte geschrieben, also ist das gesamte Magazin neurechts. Lichtschlag und Schah (der Autor der Satire) haben den Spieß jetzt umgedreht.

Arne


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