Buben im Abseits
Odin, Monday, 09.08.2004, 16:42 (vor 7890 Tagen)
Auf der Titelseite des OVB vom Samstag:
"Buben im Abseits
Männliche Schüler und Jugendliche drohen auf dem Weg ins Berufsleben ins Abseits zu geraten. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag warnt, die Gesellschaft kümmere sich zu wenig um sie."
Auf ihrer Homepage http://www.diht.de/ habe ich dazu leider (noch?) nichts gefunden.
Irmi Schewe-Gerigk (Grüne) siehts aber gaaanz anders
Marcel, Monday, 09.08.2004, 18:10 (vor 7890 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Buben im Abseits von Odin am 09. August 2004 13:42:15:
Auf der Titelseite des OVB vom Samstag:
"Buben im Abseits
Männliche Schüler und Jugendliche drohen auf dem Weg ins Berufsleben ins Abseits zu geraten. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag warnt, die Gesellschaft kümmere sich zu wenig um sie."
Auf ihrer Homepage http://www.diht.de/ habe ich dazu leider (noch?) nichts gefunden.
PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN
NR. 549
Datum: 6. August 2004
Männerbünde machen mobil
Zu dem Kommentar der Deutschen Industrie- und Handelskammer, dass die
Gesellschaft sich zu wenig um Schüler und junge Männer kümmere, erklärt
Irmingard Schewe-Gerigk, parlamentarische Geschäftsführerin und
frauenpolitische Sprecherin:
Es ist schon ein Phänomen: Da zeigt die Emanzipation endlich erste
Früchte, indem Frauen in Schulen und Universitäten nicht nur auf-,
sondern ihre männlichen Kollegen auch gleich überholen. Und prompt folgt
auch schon der Aufschrei aus den Männerbünden auf den Fuß: Jetzt macht
nicht mehr nur der Papst gegen den Feminismus mobil, sondern auch die
DIHK. Sie beklagt auf das schlechtere Abschneiden der Schüler, sie
drohten auf dem Weg ins Berufsleben ins Abseits zu geraten, weil "die
Gesellschaft sich zu wenig um sie kümmert". Ist nun der Feminismus oder
die Gesellschaft insgesamt daran schuld, dass die jungen Männer so
schlecht abschneiden?
Obwohl Frauen heute inzwischen über bessere Schulabschlüsse verfügen
als Männer, sucht man sie in den Führungsetagen der Wirtschaft und an
den Schalthebeln der Macht vergeblich. Daneben verdienen sie immer noch
durchschnittlich 30 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen
Kollegen. Wo bleibt hier der Aufschrei der DIHK? Wenn jetzt erste
problematische Anzeichen bei der Ausbildung junger Männer auftreten,
entsteht sofort die Sorge, sie könnten ins Hintertreffen geraten und die
Frauen das Ruder der Macht übernehmen. Bei dem Tempo der
Gleichberechtigung ist dies in den nächsten Jahrzehnten nicht zu
erwarten.
Allerdings: Natürlich hat die Gesellschaft ihren Anteil an den
Problemen. Junge Männer sind heute, in einer Welt, in der "typisch
weibliche Fähigkeiten" immer relevanter werden, zunehmend verunsichert.
Sie brauchen männliche Vorbilder, in Schulen und Kindergärten, die ihnen
eine neue Idee von Männlichkeit geben können. Und genau an diesen
mangelt es. Erzieherin und Grundschullehrerin sind immer noch klassische
Frauenberufe. Wir müssen die Ursachen dafür beseitigen, dass sich Männer
nicht für den Beruf des Erziehers oder Grundschullehrers interessieren.
Die Männer sind aufgerufen, ihre erzieherische Verantwortung für den
männlichen Nachwuchs zu übernehmen. Und wenn Männer erst einmal
angefangen haben, diesen Beruf zu ergreifen, dann wird er
erfahrungsgemäß auch bald die materielle Aufwertung erfahren, die er
schon so verdient hat.
(c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN
oh, wie überraschend :-) (n/t)
Odin, Monday, 09.08.2004, 22:33 (vor 7889 Tagen) @ Marcel
Als Antwort auf: Irmi Schewe-Gerigk (Grüne) siehts aber gaaanz anders von Marcel am 09. August 2004 15:10:21:
Re: Irmi Schewe-Gerigk (Grüne) siehts aber gaaanz anders
Garp, Tuesday, 10.08.2004, 00:28 (vor 7889 Tagen) @ Marcel
Als Antwort auf: Irmi Schewe-Gerigk (Grüne) siehts aber gaaanz anders von Marcel am 09. August 2004 15:10:21:
Was ist dies für eine lächerliche Argumentation?
Der DIHK hat in keiner Weiser den Feminismus angegriffen. Er hat lediglich auf die problematische Lage von Jungen aufmerksam gemacht. Der DIHK betont, dass die frühere Mädchenförderung richtig war, man aber die Jungen übersehen hat.
Dies mit der Position des Papstes zu verquicken ist nichts als Polemik und festhalten an feministischen Kampfbildern.
Die Schuld für das Versagen der Jungen kann natürlich nur bei den abwesenden Vätern liegen. Seht her: Mit uns Frauen hat dies nichts zu tun. Ihr seit selber Schuld.
Über die zahlreichen Förderungsmaßnahmen für Frauen und Mädchen schweigt man sich aus und fordert scheinheilig mehr Männer in erzieherische Berufe.
An sich die richtige Forderung, aber wer wehrt sich denn gegen eine Ausweitung des Girls`Day zum Girls`and Boys`Day?
Die Grünen selbst! Schön dass Frauenbünde ihre Macht natürlich niemals missbrauchen und immer objektiv einsetzen. Dafür ist dieses Schreiben ein schöner Beleg.
Grüße
Garp
Re: Irmi Schewe-Gerigk (Grüne) siehts aber gaaanz anders
Dieter, Tuesday, 10.08.2004, 11:05 (vor 7889 Tagen) @ Garp
Als Antwort auf: Re: Irmi Schewe-Gerigk (Grüne) siehts aber gaaanz anders von Garp am 09. August 2004 21:28:19:
Die Schuld für das Versagen der Jungen kann natürlich nur bei den abwesenden Vätern liegen. Seht her: Mit uns Frauen hat dies nichts zu tun.
Zumindest beweist der Satz aber eines: selbst in den Augen der Femis kann eine Mutter einen Vater nicht ersetzen ... das ist ein Lichtblick 
Gruß
Dieter
böse Unterstellung
Norbert, Tuesday, 10.08.2004, 12:19 (vor 7889 Tagen) @ Dieter
Als Antwort auf: Re: Irmi Schewe-Gerigk (Grüne) siehts aber gaaanz anders von Dieter am 10. August 2004 08:05:40:
Die Schuld für das Versagen der Jungen kann natürlich nur bei den abwesenden Vätern liegen. Seht her: Mit uns Frauen hat dies nichts zu tun.
Zumindest beweist der Satz aber eines: selbst in den Augen der Femis kann eine Mutter einen Vater nicht ersetzen ... das ist ein Lichtblick
Also, dieses ist eine ganz böse Unterstellung!
(Als ob solche Leute überhaupt so weit denken könnten
)
Gruß
Dieter
Gruß
Norbert
Re: Irmi Schewe-Gerigk (Grüne) siehts aber gaaanz anders
Nikos, Tuesday, 10.08.2004, 00:38 (vor 7889 Tagen) @ Marcel
Als Antwort auf: Irmi Schewe-Gerigk (Grüne) siehts aber gaaanz anders von Marcel am 09. August 2004 15:10:21:
Und schon wieder sind die Männer daran schuld oder dumm. Oder halt beides.
Verantwortungslos sage ich nur.
Na ja, solchen Bananenpflückerinnen und Sonntagsstarken gebe ich noch 20 -30 Jahren.
"Wir haben nicht gemacht, die anderen waren es!"
Grüße
Nikos
der Name reicht mir , das brauche ich nicht erst lesen n/t
Genick-Bruch Leser, Tuesday, 10.08.2004, 12:36 (vor 7889 Tagen) @ Marcel
Als Antwort auf: Irmi Schewe-Gerigk (Grüne) siehts aber gaaanz anders von Marcel am 09. August 2004 15:10:21:
Auf der Titelseite des OVB vom Samstag:
"Buben im Abseits
Männliche Schüler und Jugendliche drohen auf dem Weg ins Berufsleben ins Abseits zu geraten. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag warnt, die Gesellschaft kümmere sich zu wenig um sie."Auf ihrer Homepage http://www.diht.de/ habe ich dazu leider (noch?) nichts gefunden.
PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN
NR. 549
Datum: 6. August 2004
Männerbünde machen mobil
Zu dem Kommentar der Deutschen Industrie- und Handelskammer, dass die
Gesellschaft sich zu wenig um Schüler und junge Männer kümmere, erklärt
Irmingard Schewe-Gerigk, parlamentarische Geschäftsführerin und
frauenpolitische Sprecherin:
Es ist schon ein Phänomen: Da zeigt die Emanzipation endlich erste
Früchte, indem Frauen in Schulen und Universitäten nicht nur auf-,
sondern ihre männlichen Kollegen auch gleich überholen. Und prompt folgt
auch schon der Aufschrei aus den Männerbünden auf den Fuß: Jetzt macht
nicht mehr nur der Papst gegen den Feminismus mobil, sondern auch die
DIHK. Sie beklagt auf das schlechtere Abschneiden der Schüler, sie
drohten auf dem Weg ins Berufsleben ins Abseits zu geraten, weil "die
Gesellschaft sich zu wenig um sie kümmert". Ist nun der Feminismus oder
die Gesellschaft insgesamt daran schuld, dass die jungen Männer so
schlecht abschneiden?
Obwohl Frauen heute inzwischen über bessere Schulabschlüsse verfügen
als Männer, sucht man sie in den Führungsetagen der Wirtschaft und an
den Schalthebeln der Macht vergeblich. Daneben verdienen sie immer noch
durchschnittlich 30 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen
Kollegen. Wo bleibt hier der Aufschrei der DIHK? Wenn jetzt erste
problematische Anzeichen bei der Ausbildung junger Männer auftreten,
entsteht sofort die Sorge, sie könnten ins Hintertreffen geraten und die
Frauen das Ruder der Macht übernehmen. Bei dem Tempo der
Gleichberechtigung ist dies in den nächsten Jahrzehnten nicht zu
erwarten.
Allerdings: Natürlich hat die Gesellschaft ihren Anteil an den
Problemen. Junge Männer sind heute, in einer Welt, in der "typisch
weibliche Fähigkeiten" immer relevanter werden, zunehmend verunsichert.
Sie brauchen männliche Vorbilder, in Schulen und Kindergärten, die ihnen
eine neue Idee von Männlichkeit geben können. Und genau an diesen
mangelt es. Erzieherin und Grundschullehrerin sind immer noch klassische
Frauenberufe. Wir müssen die Ursachen dafür beseitigen, dass sich Männer
nicht für den Beruf des Erziehers oder Grundschullehrers interessieren.
Die Männer sind aufgerufen, ihre erzieherische Verantwortung für den
männlichen Nachwuchs zu übernehmen. Und wenn Männer erst einmal
angefangen haben, diesen Beruf zu ergreifen, dann wird er
erfahrungsgemäß auch bald die materielle Aufwertung erfahren, die er
schon so verdient hat.
(c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Re: Irmi Schewe-Gerigk (Grüne) siehts aber gaaanz anders
Garfield, Tuesday, 10.08.2004, 14:10 (vor 7889 Tagen) @ Marcel
Als Antwort auf: Irmi Schewe-Gerigk (Grüne) siehts aber gaaanz anders von Marcel am 09. August 2004 15:10:21:
PRESSEMITTEILUNG von Garfield
NR. 142637485950506
Datum: 10. August 2004
Frauenbünde machen mobil
Zu dem Kommentar von Irmingard Schewe-Gerigk, parlamentarische Geschäftsführerin und frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, dass Frauen ganz furchtbar benachteiligt wären und man sich deshalb nicht für eine bessere schulische Förderung der Jungen einsetzen dürfe, erklärt Garfield:
Es ist schon ein Phänomen: Da reagiert die DIHK als eine der ersten öffentlichen Institutionen auf die zunehmende Benachteiligung der Jungen in unserem Bildungssystem. Und prompt folgt auch schon der Aufschrei aus den Frauenbünden auf den Fuß: Wieder einmal machen Bündnis 90/Die Grünen gegen den erklärten Feind Mann und gegen Männerrechte mobil.
Frau Schewe-Gerigk beklagt den geringen Frauenanteil in unseren Führungsetagen und das geringere Durchschnittseinkommen der Frauen.
Sind nun die Männer oder die Gesellschaft insgesamt daran schuld, dass Frauen so wenig aus ihren offensichtlich besseren Bildungschancen machen?
Liegt es nicht viel mehr daran, daß weiterhin nicht wenige Frauen ein Leben als Hausfrau mit maximal einem Teilzeitjob dem stressigen Vollzeitberufsleben vorziehen?
Wo bleibt hier der Aufschrei aus den Reihen von Bündnis 90/Die Grünen? Wo bleiben die Appelle an die Frauen, ihre gute Qualifikation und die dafür eingesetzten Steuergelder nicht weiterhin massenhaft wegzuwerfen, sondern sich stärker beruflich zu engagieren?
Allerdings: Natürlich hat die Gesellschaft auch einen Anteil an den
Problemen. Solange bei Frauen die Meßlatte immer niedriger angelegt wird als bei Männern und solange Frauen bei allem, was sie tun, von allen Seiten Hilfe und Förderung bekommen, wird sich ihre Neigung, aus eigener Kraft etwas zu leisten und Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, wohl kaum erhöhen. Und solange es Menschen wie Frau Schewe-Gerigk gibt, die ihnen dabei noch erzählen, wie toll und überlegen sie doch wären und überall Frauenbenachteiligung wittern, wird sich das wohl auch kaum ändern.
Junge Männer sind heute, in einer Welt, in der ihnen "typisch weibliche Fähigkeiten" als erstrebenswertes Ideal vorgegaukelt und gleichzeitig "typisch männliche Fähigkeiten" als negativ dargestellt werden, zunehmend verunsichert. Sie brauchen männliche Vorbilder, in Schulen und Kindergärten, die ihnen keine neue, sondern eine realistische Idee von Männlichkeit geben können. Und genau an diesen mangelt es.
Erzieherin und Grundschullehrerin sind immer noch klassische Frauenberufe. Wir müssen die Ursachen dafür beseitigen, dass sich Männer
nicht für den Beruf des Erziehers oder Grundschullehrers interessieren.
Die Gesellschaft - einschließlich der Frauen - ist aufgerufen, ihre Haltung zu Männern, die erzieherische Verantwortung für den Nachwuchs übernehmen möchten, zu ändern. Solange Männer, die sich für Kindererziehung interessieren, als Faulenzer, Homosexuelle oder gar als Pädophile verunglimpft werden, wird sich ihre Neigung zu solchen Berufen wohl kaum erhöhen.
Wenn Männer erst einmal angefangen haben, in größerer Zahl als bisher solche Berufe zu ergreifen, dann werden sie zwar deshalb keine materielle Aufwertung erfahren. Aber wenn insbesondere die Frauen sich daran gewöhnen würden, auch mal die Hauptlast als Ernährerinnen der Familien zu tragen, wäre es für Männer auch kein Problem mehr, Berufe mit niedrigerer Qualifikation auszuüben und dabei ein entsprechend niedrigeres Einkommen in Kauf zu nehmen.
Freundliche Grüße
von Garfield
Hervorragend, Garfield!
Andreas, Tuesday, 10.08.2004, 14:33 (vor 7889 Tagen) @ Garfield
Als Antwort auf: Re: Irmi Schewe-Gerigk (Grüne) siehts aber gaaanz anders von Garfield am 10. August 2004 11:10:30:
Hallo, Garfield!
Hast Du das auch an die Grünen verschickt?
Gruß
Andreas
Re: Hervorragend, Garfield!
Garfield, Tuesday, 10.08.2004, 14:47 (vor 7889 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Hervorragend, Garfield! von Andreas am 10. August 2004 11:33:37:
Hallo Andreas!
Danke! 
"Hast Du das auch an die Grünen verschickt?"
Nein, aber an Frau Schewe-Gerigk über ihre Bundestags-Mail-Adresse.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Hervorragend, Garfield!
Eugen Prinz, Tuesday, 10.08.2004, 15:05 (vor 7889 Tagen) @ Garfield
Als Antwort auf: Re: Hervorragend, Garfield! von Garfield am 10. August 2004 11:47:08:
Ganz ausgezeichnete Antwort! Vielleicht die einzige Art, in der es lohnt, auf den Schwachfug der Frau dingsda zu entgegenen. Mach es öffentlich!
An die Frau dingsda ist jede Antwort verschwendet. Aber dem Rest der Welt kann man damit gut signalisieren, wes Geistes Kind diese grüne Sülzerin ist.
Eugen
Re: Hervorragend, Garfield!
Garfield, Tuesday, 10.08.2004, 15:14 (vor 7889 Tagen) @ Eugen Prinz
Als Antwort auf: Re: Hervorragend, Garfield! von Eugen Prinz am 10. August 2004 12:05:23:
Hallo Eugen!
Danke für das Lob! 
"An die Frau dingsda ist jede Antwort verschwendet."
Ja, das denke ich auch. Wer so einen Bockmist verzapt, wird sich natürlich jeglichen Gegenargumenten grundsätzlich verschließen. Aber vielleicht krieg ich ja doch eine Antwort - mal sehen...
Für solche altgedienten Feministinnen gehört es ja auch zum Job, überall Frauenbenachteiligung zu sehen, ganz egal, ob es sie tatsächlich gibt oder nicht. Die können das gar nicht anders sehen, weil ihre ganze berufliche Existenz auf dem "Frauen-sind-benachteiligt"-Dogma steht.
Schlimm ist aber, daß sowas in unserem Land im Parlament und in Ministerien sitzt. Und daß sowas sogar ganz ohne offizielles Amt überall in den Medien Gehör findet.
Freundliche Grüße
von Garfield
Find ich allerdings auch!
Tran, Tuesday, 10.08.2004, 15:42 (vor 7889 Tagen) @ Garfield
Als Antwort auf: Re: Hervorragend, Garfield! von Garfield am 10. August 2004 12:14:38:
Für solche altgedienten Feministinnen gehört es ja auch zum Job, überall Frauenbenachteiligung zu sehen, ganz egal, ob es sie tatsächlich gibt oder nicht. Die können das gar nicht anders sehen, weil ihre ganze berufliche Existenz auf dem "Frauen-sind-benachteiligt"-Dogma steht.
Da hast Du völlig recht. Ohne diesen Benachteiligungs-Kram würden sie ihre Daseinsberechtigung verlieren.
Es sei denn aus den Frauenbeauftragten würde man Bürgerbeauftragte machen, die beiden Geschlechtern dienen. Nur: wozu? Da gäbe es ja dann kein Feindbild mehr.
Tran
Re: Hervorragend, Garfield!
michail, Tuesday, 10.08.2004, 15:22 (vor 7889 Tagen) @ Garfield
Als Antwort auf: Re: Hervorragend, Garfield! von Garfield am 10. August 2004 11:47:08:
Danke Garfield!
Die Reaktion non Frau Schwer-Gierig (odas was) würde uns auch interessieren falls erfolgt.
Michail
Re: Hervorragend, Garfield! n/t
Christian, Tuesday, 10.08.2004, 23:40 (vor 7888 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Hervorragend, Garfield! von Andreas am 10. August 2004 11:33:37:
Hallo, Garfield!
Hast Du das auch an die Grünen verschickt?
Gruß
Andreas
Grün würgt mal wieder
Bruno, Wednesday, 11.08.2004, 15:10 (vor 7888 Tagen) @ Marcel
Als Antwort auf: Irmi Schewe-Gerigk (Grüne) siehts aber gaaanz anders von Marcel am 09. August 2004 15:10:21:
Dass Rot-Grün im Rückgang des Bildungsniveaus der Jungen nur eine Bestätigung des Erfolgs Ihrer Frauenförderpolitik sieht, ist nichts Neues. Die im wahrsten Sinne des Wortes - Fußabtreterrolle, die sie bei der Bundestagswahl 2002 männlichen Mitbürgern als Zukunftsperspektive unter dem Begriff Gleichstellung auf Wahlplakaten zugestanden haben, zeigte ja deutlich, was die Grünen unter Gleichstellung verstehen. Die beispiellose Jungen ausgrenzende Bildungs- und Jugendpolitik der Rot-Grünen Regierung muss natürlich Erfolge zeigen.
Was die Übernahme an Erziehungsarbeit betrifft, bin ich jedoch etwas irritiert. Es sind ja vorwiegend die Grünen, die das Matriarchat im Erziehungsbereich beibehalten wollen.
Sie lehnen eine Männerquote im erzieherischen Berufsbereich ab (ausgerechnet die Partei, die für jede Kleinigkeit ansonsten sofort eine Frauenquote angeblich aus Gründen der Gleichstellung einführt; <50% Frauen = Diskriminierung, <50% Männer = völlig i.O.?). Statt dessen wird sogar dort noch Frauenförderung betrieben.
Sie wehren sich gegen die gleiche Teilhabe von Jungen am Zukunftstag zur Erweiterung des Berufswahlspektrums auf geschlechtsuntypische Bereiche, ein Tag, der bei Jungen Interesse an erzieherischen Berufen wecken könnte.
Sie sehen als Regierungspartei tatenlos zu, wie Deutschland regelmäßig vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen Umgangsverweigerung gegen Väter nicht ehelicher Kinder verurteilt wird und forcieren damit eine Familienpolitik der Vätereliminierung.
Gruß
Bruno
Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.