Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater
Hamburg (rpo). Zwar hat Schauspielerin Halle Berry von Männern die Nase gestrichen voll, doch als Erzeuger sind sie ihr gerade recht. Nachdem sie bei den Dreharbeiten zu "Catwoman" das Verprügeln der Männer geradezu als Therapie betrachtete, sucht sie jetzt nur noch einen Partner, um endlich schwanger zu werden.
Den Mann für ihr Wunschkind habe sie noch nicht gefunden, "aber wenn keiner an meiner Seite ist, macht das auch nichts", sagte die Schauspielerin, die am kommenden Samstag 38 Jahre alt wird, der Zeitschrift "TV Movie". "Ich werde einfach einen Mann fragen, mit dem ich ein paar Mal ausgegangen bin", verriet Berry.
Sie würde ihm sagen: "Hey, möchtest du ein Kind mit mir? Ich werde eine Abmachung unterschreiben, in dem ich dich um keinen Cent bitte, und du hast absolut keine Verpflichtung. Ich wünsche mir nur ein Baby, das ist alles."
(http://www.rp-online.de/public/article/magazin/film/news/57718)
Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater
Als Antwort auf: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater von Frank am 11. August 2004 13:38:35:
Lieber Frank
Hier könnte ich laut aufschreien, echt nun.
Dieser Egotripp, der geht mir so was von auf den Sack. Sie will ein Kind, aber keinen Mann, ihr Kind braucht keinen Vater. Na prima. Ist ja toll, wie sie über das Leben ihres zukünftigen Kindes entscheidet.
Die Lady soll sich gefälligst eine Samenbank suchen und sich den Samen dann selber rein löffeln, sorry, wenn ich hier so zynisch werde, aber dieses "Mein Bauch gehört mir" und "ich will ein Kind, aber keinen Mann", das finde ich dermassen zum Kotzen, dass ich mich schwer zurückhalten kann.
Ein Kind braucht sehr wohl auch seinen Vater. Aber der Teufel weiss, was diese Pute da heran züchten will, auf keinen Fall einen Menschen, der jeden achten wird, egal welches Geschlecht er hat.
Hierfür habe ich nicht das kleinste bisschen Verständnis, sie hat sich hier als Mutter bereits klar disqualifiziert.
Herzlicher Gruss
Jolanda
Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater
Als Antwort auf: Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater von Jolanda am 11. August 2004 13:44:16:
Da kann ich Dir nur uneingeschränkt zustimmen. Ein Kind braucht beide Elternteile. Was sie da vorhat ist nicht in Ordnung. Andererseits: Wer will´s ihr ausreden können?
Tran
Zustimmung! (n/t)
Als Antwort auf: Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater von Jolanda am 11. August 2004 13:44:16:
Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater
Als Antwort auf: Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater von Jolanda am 11. August 2004 13:44:16:
Dieser Egotripp, der geht mir so was von auf den Sack. Sie will ein Kind, aber keinen Mann, ihr Kind braucht keinen Vater.
Das hat sie zumindest nicht gesagt. Es klang eher wie: Wenn der Mann bleibt, auch gut; wenn nicht, habe ich zumindest mein Kind, und das ist das wichtigste. Dass ich ihre Prioritaeten trotzdem fuer falsch halte, brauche ich hoffentlich nicht zu betonen.
Sie würde ihm sagen: "Hey, möchtest du ein Kind mit mir? Ich werde eine Abmachung unterschreiben, in dem ich dich um keinen Cent bitte, und du hast absolut keine Verpflichtung. Ich wünsche mir nur ein Baby, das ist alles."
Die Abmachung waere nichtig, sogar in Amerika, denn die Mutter kann nicht auf das Recht Dritter, hier des Kindes, verzichten. So wird das nichts, Frau Berry.
Gruss,
Peter
Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater
Als Antwort auf: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater von Frank am 11. August 2004 13:38:35:
Es ist eine weitere Bestätigung für mich als Mann niemals zu Heiraten und ein Kinderwunsch völlig ausgeschlossen ist, am Ende werden doch nur die Männer (Väter) entsorgt ohne Rechte zu besitzen und dem Kind (Rechtlos) der Vater durch eine egoistische Mutter genommen wird!
meint,
Christian
Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater
Als Antwort auf: Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater von Tran am 11. August 2004 14:12:07:
Wer sagt das, dass ein Kind Vater und Mutter braucht? In der Wissenschaft herrscht darüber soweit ich wei Uneinigkeit. Also: woher nehmt ihr dieses Wissen?
Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater
Als Antwort auf: Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater von Miriam am 11. August 2004 20:47:59:
Wer sagt das, dass ein Kind Vater und Mutter braucht? In der Wissenschaft herrscht darüber soweit ich wei Uneinigkeit. Also: woher nehmt ihr dieses Wissen?
Was hat die Wissenschaft damit zu tun?
Tran
Re:Vater und Mutter sind wichtig fuers Kind
Als Antwort auf: Re: Halle Berry w�nscht sich ein Kind - aber ohne Vater von Miriam am 11. August 2004 20:47:59:
Wer sagt das, dass ein Kind Vater und Mutter braucht? In der Wissenschaft herrscht darueber soweit ich weiss Uneinigkeit.
Sollen wir warten, bis der letzte Wissenschaftler zustimmt. Was bisher bekannt ist, reicht schon: Kinder, die ohne Vater aufwachsen, laufen eher Gefahr, auf die krumme Bahn zu kommen. Jungen werden eher kriminell, Maedchen fluechten sich eher in eine vorzeitige Ehe. Dass Kinder auch ihre Mutter brauchen, glaubst du mir aber, oder?
Gruss,
Peter
Wer sagt, das es anders sei?
Als Antwort auf: Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater von Miriam am 11. August 2004 20:47:59:
Wer sagt das, dass ein Kind Vater und Mutter braucht? In der Wissenschaft herrscht darüber soweit ich weis (woher willst du das denn wissen?) Uneinigkeit. Also: woher nehmt ihr dieses Wissen?<
Woher stammt diese Vermutung, das die Mutter allein genug Vater und Mutter sei, um ein Kind zu erziehen?
Das ist eine wohlfeile Absichtsvermutung, pseudowissenschaftlich untermauert und mehr als absurd.
Denn erwiesen ist, das die späteren Erwachsenen das Emotionsloch der Einseitigkeit kaum zu kompensieren verstehen.
Vor allem, wenn ein Elternteil durch staatliche Willkür und mütterlichem Egoismus lediglich als zahlendes Mitglied geduldet wurde.
Dem Kind entgeht ein wichtiger Teil in der Ent-wicklung seines eigenen Lebens.
Denn der Sinn einer Vorbildfunktion beider Eltern fragmentiert zu einer einseitigen Sehensweise,
welche durch die Wiedersprüche der Wirklichkeit zu Zweifeln berechtigt.
Der spätere Erwachsene wird immer wieder an, für ihn wichtige, fehlende Erfahrungen mit dem anderen Elternteil stossen.
Spätestens in seinen/r eigenen Beziehung/en.....
Da hilft auch keine Äußerung einer z.B. Jodie Foster, welche ja bekanntlich ihren Vater nicht vermisst haben will.
Kinder, die Kontakt zu beiden Eltern haben und behalten, bekommen eine Grundstruktur für ihr eigenes Leben mit.
Diese prägt sich aus den verschieden erlebten Charakteren und eben dem eigenen Leben.
MeckMax
Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater
Als Antwort auf: Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater von Tran am 11. August 2004 21:07:42:
Lieber Tran
Du sprichst mir aus der Seele, mehr muss man dazu eigentlich gar nicht sagen 
Herzlicher Gruss
Jolanda
Wer sagt das, dass ein Kind Vater und Mutter braucht? In der Wissenschaft herrscht darüber soweit ich wei Uneinigkeit. Also: woher nehmt ihr dieses Wissen?
Was hat die Wissenschaft damit zu tun?
Tran
Re:Vater und Mutter sind wichtig fuers Kind
Als Antwort auf: Re:Vater und Mutter sind wichtig fuers Kind von Peter am 11. August 2004 21:21:11:
ich will nur die quelle für euer wissen erfahren. darauf steht ihr doch immer so. einfach nur zu sagen "das ist bekannt" oder "es ist erwiesen" ist zu wenig.
Dass Kinder auch ihre Mutter brauchen, glaubst du mir aber, oder?
nein, das glaub ich nicht. ich glaube, ein vater kann PRINZIPIELL genauso gut diese rolle übernehmen. oft tun sies halt nicht - aber das ist eine andere sache.
es gibt ja übrigens auch die möglichkeit von tanten, onkeln, einer gruppe von menschen aufgezogen zu werden (in vielen teilen der welt absolut usus). könnte es nicht sein, dass es besser ist nur vom vater/von der mutter aufgezogen zu werden, als von einem vater/einer mutter und einer rabenmutter/einem rabenvater? besser nur ein elternteil (egal ob vater oder mutter) als beide und eine/r der beiden macht das kind krank
Seh ich nicht so dramatisch
Als Antwort auf: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater von Frank am 11. August 2004 13:38:35:
Dem Kind wird es sicher gutgehen.
Sie hat immerhin das noetige finanzielle Polster, das locker allein durchzuziehen, zur Not auch mehrere.
Schlimmer sind doch die, die drei Kinder von drei unbekannten Vaetern haben und im Leben nichts anderes bekommen werden als ALG-2, ALH-7 oder Stütze-3. Oder wie auch immer das jetzt heissen mag.
Re:Vater und Mutter sind wichtig fuers Kind
Als Antwort auf: Re:Vater und Mutter sind wichtig fuers Kind von Miriam am 12. August 2004 09:34:30:
Hallo Miriam!
Ich verstehe nicht, wieso manche Leute sich immer an irgendwelchen Studien festklammern. Man kann mit Studien alles "beweisen", wenn man nur die Ausgangsdaten entsprechend dem gewünschten Endergebnis selektiert.
Ich richte mich eher nach dem, was ich im realen Leben sehe. Das ist für mich entscheidend. Ein Beispiel:
In meiner Abi-Zeit hatte ich einen Jungen in meiner Klasse, der jahrelang in einem Kinderheim gelebt hat und danach adoptiert wurde.
An seine biologischen Eltern hatte er nur vage Erinnerungen, weil er zusammen mit seinem Bruder schon im Alter von 3 oder 4 Jahren in's Kinderheim kam. Er konnte sich noch daran erinnern, daß beide Elternteile alkoholabhängig waren und daß es zwischen ihnen häufig Streit gab.
Trotzdem hat er immer nach seinen biologischen Eltern gesucht, und auch nach seinem Bruder, von dem er durch die Adoption getrennt worden war. Das war ihm enorm wichtig.
Ich höre oft, daß Menschen, die ein oder sogar beide Elternteile nicht kennen, sehr darunter leiden. Ein prominentes Beispiel dafür ist Susan Stahnke.
Deshalb finde ich solche Aussagen wie die von Halle Berry sehr egoistisch. Nicht nur dem Vater, sondern auch dem Kind gegenüber. Es kann natürlich sein, daß das Kind eine neue Vaterfigur finden wird und den biologischen Vater dann tatsächlich nicht vermißt. Es kann aber auch sein, daß das so nicht funktioniert. Daß das Kind den unbekannten Vater in seiner Fantasie zu einer Idealfigur macht und sich dann übermäßig zu dieser Idealfigur hingezogen fühlt. Oder aber, daß es im Gegenteil negative Gefühle für den fehlenden Vater entwickelt, die dann auf das männliche Geschlecht ausgedehnt werden und das gesamte spätere Leben des Kindes negativ beeinflussen. Man kann das nicht sicher vorher sagen. Aber gerade deshalb sollte man es möglichst vermeiden, ein Kind nur mit einem Elternteil oder sogar ohne beide biologische Eltern aufwachsen zu lassen. Das ganz bewußt von vorneherein ohne triftigen Grund in Kauf zu nehmen, ist rücksichtslos und ignorant.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re:Vater und Mutter sind wichtig fuers Kind
Als Antwort auf: Re:Vater und Mutter sind wichtig fuers Kind von Miriam am 12. August 2004 09:34:30:
Dass Kinder auch ihre Mutter brauchen, glaubst du mir aber, oder?
nein, das glaub ich nicht. ich glaube, ein vater kann PRINZIPIELL genauso gut diese rolle übernehmen. oft tun sies halt nicht - aber das ist eine andere sache.
Ich bin schon der Meinung das Kinder die Mutter brauchen. Beide sind für ein Kind wichtig - Vater und Mutter. Beide sind für das Kind Bezugspersonen, von beiden wird das Kind erzogen. Manche Dinge lernt das Kind von der Mutter besser, andere wieder vom Vater. Beide sind wichtig.
Deinen Standpunkt finde ich auch nicht falsch, allerdings nur weil ich vermute das Du Kinder nicht als Menschen siehst, sondern als eine Art Maschine, eine Art Spielzeug. Da genügt eine Person um dieses Kind "zu warten".
Aber was vielen heutzutage verborgen bleibt: ein Kind ist nunmal kein Ding, keine Maschine. Ein Kind braucht Dinge die Dir vielleicht nicht bekannt sind, und eben dafür braucht es Mutter UND Vater.
es gibt ja übrigens auch die möglichkeit von tanten, onkeln, einer gruppe von menschen aufgezogen zu werden (in vielen teilen der welt absolut usus).
Nein, das ist nicht richtig. Ich nehme an das Du Grossfamilien meinst. Aber auch in einer Grossfamilie sind die Eltern die wichtigsten Personen für das Kind.
könnte es nicht sein, dass es besser ist nur vom vater/von der mutter aufgezogen zu werden, als von einem vater/einer mutter und einer rabenmutter/einem rabenvater? besser nur ein elternteil (egal ob vater oder mutter) als beide und eine/r der beiden macht das kind krank
Daraus könnte ich mit nur wenig Böswilligkeit herauslesen:
Väter sind grundsätzlich Rabenväter, deshalb sollte das Kind besser keinen haben. Bei Müttern das selbe.
Die Chance das ein Kind einen Schaden davonträgt ("krank" wird) ist nicht besonders hoch. Natürlich gibt es Mütter die ihre Kinder schlagen, und manchmal hört man das sogar von Vätern, aber das ist weiss Gott nicht der Regelfall.
Fazit: Ich finde Deine Einstellung nicht gerade in Ordnung (nur aus meiner Sicht), aber letztlich musst Du wissen was Du machst.
Tran
Re:Vater und Mutter sind wichtig fuers Kind
Als Antwort auf: Re:Vater und Mutter sind wichtig fuers Kind von Garfield am 12. August 2004 10:00:44:
Ich verstehe nicht, wieso manche Leute sich immer an irgendwelchen Studien festklammern.
Da kann ich Dir in Bezug auf Kindererziehung wirklich nur noch zustimmen.
Tran
Re: Seh ich nicht so dramatisch
Als Antwort auf: Seh ich nicht so dramatisch von Expatriate am 12. August 2004 09:48:05:
Dem Kind wird es sicher gutgehen.
Sie hat immerhin das noetige finanzielle Polster, das locker allein durchzuziehen, zur Not auch mehrere.
Schlimmer sind doch die, die drei Kinder von drei unbekannten Vaetern haben und im Leben nichts anderes bekommen werden als ALG-2, ALH-7 oder Stütze-3. Oder wie auch immer das jetzt heissen mag.
Lieber Expatriate
Du hast insofern Recht, dass es dem Kind sicher nicht an Geld fehlen wird und es heisst auch nicht automatisch, dass wenn ein Kind "nur" von der Mutter gross gezogen wird, dass es dann nicht auch gut gedeihen kann.
Es gibt immer wieder Situationen, wo eine Frau unfreiwillig ihr Kind alleine gross ziehen muss und das auch gut hinkriegt.
Mich stört mehr die Einstellung hinter dieser Aussage. Dass man den Vater so selbstverständlich ausschliesst, weil es keinen Mann braucht, um ein Kind gross zu ziehen.
Eine alleinerziehende Mutter, die hat dann irgendwann wieder einen Freund und dann bekommt das Kind ja auch eine männliche Bezugsperson. Mir ist schon klar, dass das Leben Situationen erschafft, wo es nun mal nicht anders geht, als dass die Frau das Kind alleine gross zieht.
Aber wenn da so viel Ablehnung gegen Männer hervorsticht, dann befürchte ich einfach, dass man dem Kind diese Ablehnung dann bewusst oder unterbewusst weitergibt und es selber dann auch ein gestörtes Verhältnis bekommt zu Männern.
Und dann war Garfields Posting sehr gut, er hat sehr schön beschrieben, warum ein Vater auch wichtig ist. Das Kind sollte den Vater zumindest kennen und dann selber entscheiden können, ob es den Kontakt zu ihm pflegen möchte.
Herzlicher Gruss
Jolanda
sehr gut! (o.T.)
Als Antwort auf: Wer sagt, das es anders sei? von MeckMax am 11. August 2004 23:37:18:
Wer sagt das, dass ein Kind Vater und Mutter braucht? In der Wissenschaft herrscht darüber soweit ich weis (woher willst du das denn wissen?) Uneinigkeit. Also: woher nehmt ihr dieses Wissen?<
Woher stammt diese Vermutung, das die Mutter allein genug Vater und Mutter sei, um ein Kind zu erziehen?
Das ist eine wohlfeile Absichtsvermutung, pseudowissenschaftlich untermauert und mehr als absurd.
Denn erwiesen ist, das die späteren Erwachsenen das Emotionsloch der Einseitigkeit kaum zu kompensieren verstehen.
Vor allem, wenn ein Elternteil durch staatliche Willkür und mütterlichem Egoismus lediglich als zahlendes Mitglied geduldet wurde.
Dem Kind entgeht ein wichtiger Teil in der Ent-wicklung seines eigenen Lebens.
Denn der Sinn einer Vorbildfunktion beider Eltern fragmentiert zu einer einseitigen Sehensweise,
welche durch die Wiedersprüche der Wirklichkeit zu Zweifeln berechtigt.
Der spätere Erwachsene wird immer wieder an, für ihn wichtige, fehlende Erfahrungen mit dem anderen Elternteil stossen.
Spätestens in seinen/r eigenen Beziehung/en.....
Da hilft auch keine Äußerung einer z.B. Jodie Foster, welche ja bekanntlich ihren Vater nicht vermisst haben will.
Kinder, die Kontakt zu beiden Eltern haben und behalten, bekommen eine Grundstruktur für ihr eigenes Leben mit.
Diese prägt sich aus den verschieden erlebten Charakteren und eben dem eigenen Leben.
MeckMax
Re: Seh ich nicht so dramatisch
Als Antwort auf: Re: Seh ich nicht so dramatisch von Jolanda am 12. August 2004 10:31:06:
Hallo Jolanda!
Ja, diese Grundhaltung nach dem Motto "einen Mann brauch ich allenfalls noch als Samenspender" finde ich auch schlimm. Aber das ist heute leider sehr modern, und als berühmte Schauspielerin möchte frau doch im Trend liegen...
"Eine alleinerziehende Mutter, die hat dann irgendwann wieder einen Freund und dann bekommt das Kind ja auch eine männliche Bezugsperson."
Nicht mal das klappt unbedingt. Du kennst das ja sicher - irgendwann kommt das Kind in die Pubertät, und dann wird natürlich aus Prinzip gegen die Eltern rebelliert. Manche Kinder schaffen es sogar schon vor der Pubertät ganz prima, die Eltern gegeneinander auszuspielen. Als nicht-biologischer Vater hat man es da manchmal sehr schwer. Da kommt dann nämlich von den Kindern gern das Argument "du hast mir gar nichts zu sagen - du bist doch gar nicht mein richtiger Vater". Wenn man(n) dann auch noch weiß, daß die Mutter die Beziehung vom Verhältnis des Stiefvaters zum Kind abhängig macht, wird man(n) natürlich auch davor zurück schrecken, dem Kind gegenüber die bei der Erziehung häufig nötige Konsequenz zu zeigen.
Wenn die Mutter dann auch noch zu nachgiebig ist und dem Kind keine Grenzen zeigt, wenn der biologische Vater nicht mehr oder nur noch selten da ist und der Einfluß des Stiefvaters wie oben beschrieben von Mutter und Kind abgeblockt wird, dann ist das übel. Dann macht das Kind nämlich, was es will, und das ist dann häufig Unsinn. Darüber sollten Frauen auch mal nachdenken, bevor sie sich so locker-flockig für eine vaterlose Familie entscheiden.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater
Als Antwort auf: Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater von Jolanda am 11. August 2004 13:44:16:
Hallo Jolanda,
Dieser Egotripp, der geht mir so was von auf den Sack.
...auf welchen Sack?
)
Spaß beiseite. Hale Berry ist ein Kind unserer Zeit ein Kind einer dekadenten Gesellschaft also. Und Dekadenz war schon immer ein untrügliches Anzeichen für grundlegende (i.d.R. für negative) Veränderungen in der Gesellschaft.
Gruß
Bruno
Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.
z.B.
Als Antwort auf: Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater von Miriam am 11. August 2004 20:47:59:
1. Das Kind hat einen Vater den biologischen. Vieles der Eigenschaften des Kindes werden vom Vater vererbt. Ein Mensch hat i.d.R. irgend wann einmal das Bedürfnis, seine Quellen zu erfahren.
Vaterschaft ist paternale Kreativität. Ohne Leopold kein Wolfgang Mozart, ohne Robert kein Charles Darwin, ohne Jakob kein Sigismund Freud. Paternales Schöpfertum ist die Voraussetzung für jede andere Kreativität. Kein Mensch hat jemals ein Kunstwerk geschaffen, einen Impfstoff entdeckt, eine Maschine konstruiert, der nicht vorher gezeugt wurde. Diese einfachste aller Erkenntnisse wird allzu leicht vergessen (Gregor Brand (*1957), deutscher Schriftsteller, Lyriker und Verleger)
2. Da Kinder (Mädchen und Jungen) im Erziehungs-Matriarchat aufwachsen, ist die Person des Vaters wichtig, um dem Kind auch männlich geprägte Lebenswelten zu zeigen.
Der Kinder Ehre sind ihre Väter (Sprüche Salomos 17,6)
3. Wer kümmert sich um das Kind? Hale Berry ist m.E. nicht die Person, die sich ausreichend um das Kind wird kümmern können. Sie wird es einem Kindermädchen geben und im Extremfall nur selten zwischen Drehterminen und Auftritten zu sehen bekommen und selbst dort wird die Presse noch Schnappschüsse machen wollen.
4. Wer Väter nur als Gebrauchswerkzeug sieht, ist menschenverachtend und deshalb sicher nicht geeignet, Kinder zu erziehen.
5. Falls das Kind ein Junge wird, ist der wichtige Einfluss des Vaters als positive Leitfigur besonders wichtig. Außer einer Anita Heiliger und ihren Jüngerinnen zweifelt kaum jemand mehr an, dass Jungen ohne Bezug zu einem positiven Männerbild eher Gefahr laufen, sich negativ zu entwicklen. Wo sollen sie sonst ein reales, positives Männerbild herbekommen? Aus dem Fernsehen oder aus Comics?
6. Falls sich die Mutter als schlechte Mutter entpuppt, hätte das Kind immer noch die Chance, durch eine guten Vater ein positives Elternteil zu haben.
7. Egoismus ist eine schlechte Voraussetzung um Mutter zu werden.
8. Die Familie aus Vater, Mutter, Kinder ist m.E. die wichtige Keimzelle der Zivilisation, denn dort werden die ethischen und moralische Basis für ein Miteinander vorgelebt. Welches Vorbild kann wohl eine Mutter geben, die beziehungsunfähig ist? Bedenke, dass die Decke der Zivilisation nur hauchdünn ist. Wir wundern uns, weshalb es so viele Kriege gibt. Wenn es noch nicht einmal zwei Menschen schaffen, miteinander zu leben, die sich einmal liebten, wie sollen Völker, die sich seit je her hassen, das tun können?
Gruß
Bruno
Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.
Re:Vater und Mutter sind wichtig fuers Kind
Als Antwort auf: Re:Vater und Mutter sind wichtig fuers Kind von Miriam am 12. August 2004 09:34:30:
ich will nur die quelle für euer wissen erfahren. darauf steht ihr doch immer so. einfach nur zu sagen "das ist bekannt" oder "es ist erwiesen" ist zu wenig.
Hallo Miriam,
Matthias Matussek nennt in "Die vaterlose Gesellschaft" einen Haufen Studien, die zeigen, dass der Vater für die Entwicklung eines Kindes wichtig ist, sie alle hier zu zitieren, ist mir aber zu viel Arbeit.
Nur soviel (Seite 125):
Also, noch einmal: Kinder, die ohne Väter aufwachsen, sind
· 5mal mehr gefährdet, Selbstmord zu begehen
· 32mal mehr gefährdet, von zu Hause wegzulaufen
· 14mal mehr gefährdet, Vergewaltigung zu begehen
· 9mal mehr gefährdet, frühzeitig aus der Schule auszusteigen
· l0mal mehr gefährdet, Drogen zu nehmen
· 9mal mehr gefährdet, in einer Erziehungsanstalt zu landen
· 20mal mehr gefährdet, sich im Gefängnis wiederzufinden
· 33 mal mehr gefährdet, ernstlich körperlich mißhandelt zu
werden
· 73mal mehr gefährdet, Opfer tödlichen Mißbrauchs zu sein
(28). Alles klar?
MfG Mirko
Wo gibts denn sowas?
Als Antwort auf: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater von Frank am 11. August 2004 13:38:35:
Wenn ich 4 Euro in nen Zigarettenautomaten tue , gehört die Schachtel dann mir oder etwa dem Automaten ?
tsstss..
Hamburg (rpo). Zwar hat Schauspielerin Halle Berry von Männern die Nase gestrichen voll, doch als Erzeuger sind sie ihr gerade recht. Nachdem sie bei den Dreharbeiten zu "Catwoman" das Verprügeln der Männer geradezu als Therapie betrachtete, sucht sie jetzt nur noch einen Partner, um endlich schwanger zu werden.
Den Mann für ihr Wunschkind habe sie noch nicht gefunden, "aber wenn keiner an meiner Seite ist, macht das auch nichts", sagte die Schauspielerin, die am kommenden Samstag 38 Jahre alt wird, der Zeitschrift "TV Movie". "Ich werde einfach einen Mann fragen, mit dem ich ein paar Mal ausgegangen bin", verriet Berry.
Sie würde ihm sagen: "Hey, möchtest du ein Kind mit mir? Ich werde eine Abmachung unterschreiben, in dem ich dich um keinen Cent bitte, und du hast absolut keine Verpflichtung. Ich wünsche mir nur ein Baby, das ist alles."
(http://www.rp-online.de/public/article/magazin/film/news/57718)
Re: Wo gibts denn sowas?
Als Antwort auf: Wo gibts denn sowas? von Leser am 12. August 2004 12:11:46:
Wenn ich 4 Euro in nen Zigarettenautomaten tue , gehört die Schachtel dann mir oder etwa dem Automaten ?
tsstss..
Hast im Grunde gar nicht mal so unrecht. Auf den Menschen bezogen solltest Du den Automaten aber auch mal wenigstens ziehen lassen. 
Tran
Beleuchten wir das doch mal etwas näher..
Als Antwort auf: Re: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater von Miriam am 11. August 2004 20:47:59:
Wer sagt das, dass ein Kind Vater und Mutter braucht? In der >Wissenschaft herrscht darüber soweit ich wei Uneinigkeit. Also: woher >nehmt ihr dieses Wissen?
Genau, und woher wissen wir eigentlich, das die Dinge nicht von unten nach oben fallen und das am Tag die Sonne scheint und Abends mit zunehmender Dunkelheit zu rechnen ist?
Da kann man doch auch ganz anderer Meinung sein oder , gell?
Hier der Grund, warum sie von Männern die Nase voll hat:
Als Antwort auf: Halle Berry wünscht sich ein Kind - aber ohne Vater von Frank am 11. August 2004 13:38:35:
Halle Berry hat die Schnauze voll von Männern
veröffentlicht: 29.07.04 - 12:36
Halle Berry genoss bei den Dreharbeiten zu "Catwoman" Männer verprügeln zu dürfen. Foto: AP
Hamburg (rpo). In dem Film "Catwoman" verprügelt Halle Berry jede Menge Männer. Für die Schauspielerin waren dieser Szenen allerdings mehr als Drhearbeiten. Berry nutzte sie als Therapy, um all ihren Frust gegen ihren Ex Eric Benet abzubauen.
"All diese Männer im Film verprügeln zu können, war fast eine Seelenmassage nach dem privaten Frust der vergangenen Monate", sagte Berry der Zeitschrift "Max" zufolge. Sie habe inzwischen auch eine geänderte Einstellungen zu Männern. Nach ihrer ersten Ehe habe sie sich noch die alleinige Schuld gegeben: "Ich wurde depressiv und dachte, ich sei eine Versagerin. Heute weiß ich: Es gibt wichtigere Dinge in meinem Leben als Männer."
Verbittert fühle sie sich zwar nicht, aber sie habe erst einmal genug von dem Thema: "Ich habe zwei gescheiterte Ehen hinter mir und habe zahlreiche weitere negative Erfahrungen mit Männern gemacht. Das reicht erst mal." Dafür hat sie bei den Dreharbeiten für den Actionfilm neue weibliche Unterstützung gefunden: "Neben meiner Familie und meinen Freunden war mir vor allem meine Filmpartnerin Sharon Stone eine große Stütze", erklärte Berry. In den Drehpausen hätten sie viel miteinander philosophiert, so dass sie zur Einsicht gelangt sei, "dass ich stark genug bin, mein Leben alleine zu meistern".
(http://www.rp-online.de/public/article/magazin/film/news/56302)
Halten wir folgendes fest:
1. Wenn eine Frau mit Männern immer wieder schlechte Erfahrungen macht, liegt das selbstverständlich nur an den Männern, nicht an dieser speziellen Frau.
2. Wenn sie ob dieser schlechten Erfahrungen mit Männern Frust hat und den bei Dreharbeiten abreagiert, indem sie so tut, als verprügele sie Männer, ist das völlig in Ordnung, denn sie ist ja schließlich eine Frau. Wie hätte das Presseecho wohl ausgesehen, wenn ein Mann bekundet hätte, er hätte mit seinen Ex-Schnallen bislang nur Ärger gehabt und hätte sich bei den Dreharbeiten wohl gefühlt, als er seine Filmpartnerinnen verprügelt habe? Man kann es sich fast schon vorstellen...
Re: z.B.
Als Antwort auf: z.B. von Bruno am 12. August 2004 11:57:27:
eine gute Zusammenfassung, Bruno, der ich voll zustimme.
Die privaten Blähungen einer Halle Berry brauchten uns eigentlich nicht zu kümmern. Aber solche Meldungen werden ja gezielt im Rahmen von Marketingmaßnahmen rausgebracht. Das finde ich das eigentlich bemerkenswerte an dieser Geschichte - daß man heute mit einer solchen zweifelhaften Software Reklame machen kann und darf. Die kleinen dummen Mädchen nehmen diesen dekadenten Schrott dann für bare Münze, und so gehen die Sitten den Bach runter.
Da muß dann natürlich immer noch eins drauggesetzt werden und so wird uns diese Frau vielleicht in zwanzig Jahren damit überraschen, daß sie sich von ihrem Dackel schwängern lassen will, ihren verstorbenen Opa heiraten will, sich die Brüste auf den Rücken ...
Wahrscheinlich reicht meine Phantasie gar nicht aus.
Schönen Gruß von Eugen
Re: Hier der Grund, warum sie von Männern die Nase voll hat:
Als Antwort auf: Hier der Grund, warum sie von Männern die Nase voll hat: von Frank am 12. August 2004 13:05:45:
2. Wenn sie ob dieser schlechten Erfahrungen mit Männern Frust hat und den bei Dreharbeiten abreagiert, indem sie so tut, als verprügele sie Männer...
Hallo Frank,
da hast du einen wichtigen Punkt angesprochen: "In dem sie so tut..." Auch da wird eine Lüge verbreitet, die von kleinen dummen Mädchen für bare Münze genommen wird. Nachher labern sie uns die Ohren voll, sie seien "starke Frauen" oder "Powerfrauen" ... ha! Das Gelaber könnte uns auch egal sein, aber von da ist es nur noch ein kurzer Weg bis zu feministischen Politikerinnen, die sich genau mit solchem Quatsch dem Wählerinnenvolk anbiedern.
Einen schönen Gruß von Eugen
Re: z.B.
Als Antwort auf: z.B. von Bruno am 12. August 2004 11:57:27:
Es ist nicht so, daß nur die Jungen Väter brauchen (oder diese besonders). Auch für das Männerbild der Mädchen sind Väter entscheidend. Der künftige Partner wird vor diesem Kriterium ausgesucht.
Männer (Väter) sind es auch, die andere Werte vermitteln, die die Mutter nicht vermitteln kann oder schlechter - oder wo es einfach negativ ist, wenn eine Person entgegengesetzte Werte vermittelt, die aber beide wichtig sind (z.B. Paß auf Dich auf - riskier mal was; gut gemacht - es geht sicher noch etwas besser).
Ebenso ist es der Vater (bei beiden Geschlechtern), der das Kind vor zuviel Nähe zur Mutter bewahren muß. Mütter halten sich immer für das Größte und Wichtigste, der Vater muß die Kinder aus dieser schädigenden Umklammerung befreien und die Kinder zur Selbständigkeit führen. Man spricht hier von Triangulierung.
Re: Hier der Grund, warum sie von Männern die Nase voll hat:
Als Antwort auf: Hier der Grund, warum sie von Männern die Nase voll hat: von Frank am 12. August 2004 13:05:45:
Vor allem ist es ein typisch weibliches Zeichen von "Mißbrauch", eigene Enttäuschungen über das Kind auszuleben.
Eine Therapie wäre angebrachter, als ein Kind fürs Gemüt
Re: Seh ich nicht so dramatisch
Als Antwort auf: Re: Seh ich nicht so dramatisch von Jolanda am 12. August 2004 10:31:06:
Dem Kind wird es sicher gutgehen.
Sie hat immerhin das noetige finanzielle Polster, das locker allein durchzuziehen, zur Not auch mehrere.
Schlimmer sind doch die, die drei Kinder von drei unbekannten Vaetern haben und im Leben nichts anderes bekommen werden als ALG-2, ALH-7 oder Stütze-3. Oder wie auch immer das jetzt heissen mag.
Lieber Expatriate
Du hast insofern Recht, dass es dem Kind sicher nicht an Geld fehlen wird und es heisst auch nicht automatisch, dass wenn ein Kind "nur" von der Mutter gross gezogen wird, dass es dann nicht auch gut gedeihen kann.
Es gibt immer wieder Situationen, wo eine Frau unfreiwillig ihr Kind alleine gross ziehen muss und das auch gut hinkriegt.
Hallo Jola!
Eben - und deshalb finde ich die Einstellung von Halle Berry einfach toll.
Es braucht schließlich kein Mann darauf einzugehen.
Wenn er aber darauf eingehen will - warum nicht?
Der einzige Haken bei der Sache:
Ich möchte wetten, daß es in den Rechtsordnungen der verschiedenen Länder jede Menge Hintertürchen gibt, die es Halle Berry im Falle eines Falles ermöglichen, den freiwilligen Samenspender - entgegen der früher gegebenen Zusage - doch noch zum unfreiwilligen Unterhaltszahler zu machen.
Davon abgesehen aber wäre es doch eine goldige Perspektive, wenn mehr Frauen so denken würden wie Halle Berry.
Ich jedenfalls würde im doppelten Sinne des Wortes sofort strammstehen und antreten zum lustvollen Dienst am aussterbenden deutschen Volk.
Denn wie gesagt - die Tatsache, daß ich selbst keine Kinder haben möchte, heißt ja nicht, daß ich dagegen bin, wenn welche geboren werden. Das sind schließlich zwei ganz unterschiedliche Paar Stiefel. Daß die Menschheit ausstirbt, kann schließlich niemand wünschen.
Ich hab' mein Vergnügen, die Frau ihr Kind und das Volk seinen Nachwuchs. Ein faireres Dreiecksgeschäft ist kaum denkbar.
Allerdings drängt sich mir dabei auch ein anderer Gedanke auf:
Wäre es angesichts der kraß ungleichen Verteilung nicht ein guter Gedanken, wenn die Kindernarren in der alten Welt die Waisenhäuser in der neuen Welt leerkaufen würden?
Aber mit diesem Gedanken habe ich woll allen denjenigen ohne Betäubung auf den Zahnnerv gebohrt, denen es wichtig ist, daß sie ihre eigenen Gene im Kinderwagen spazierenfahren (die meisten Frauen und Männer) oder daß ihr Kind in ihnen heranwächst (wohl fast ausnahmlos jede Frau).
Aber macht nichts, die beiden Möglichkeiten schließen sich ja nicht aus.
Und gegen eine einvernehmliche und faire Elternschaft mit gemeinsamer Aufzucht der Kinder ist schließlich auch nichts zu sagen.
Und das, was Halle Berry praktizieren will, ist schließlich auch "gemeinschaftlich und fair" (es sein denn, sie hätte den Hintergedanken, später vielleicht doch noch den Samenspender irgendwie am finanziellen Wickel zu kriegen).
Was aber nicht gemeinschaftlich und fair ist, wogegen absolut alles zu sagen ist - daß ist, wenn der Mann bei der Familienplanung an der Nase bzw. am Schwanz herumgeführt wird - sei es dadurch, daß er ohne sein Wissen oder gar gegen seinen Willen geschwängert und hernach zur Heirat oder Unterhaltszahlung gepreßt wird, sei es, daß der Mann nach einer zunächst einvernehmlich erfolgten Familiengründung später wegen einem anderen verlassen wird, oder, oder oder ... Die Varianten, mit denen Frauen Männern das Genick brechen können, sind schier unendlich.
Zeugungswilliger Gruß von
Ekki
Re: Hier der Grund, warum sie von Männern die Nase voll hat:
Als Antwort auf: Hier der Grund, warum sie von Männern die Nase voll hat: von Frank am 12. August 2004 13:05:45:
1. Wenn eine Frau mit Männern immer wieder schlechte Erfahrungen macht, liegt das selbstverständlich nur an den Männern, nicht an dieser speziellen Frau.
Okay, aber diesen speziellen Satz kann man auch geschlechtermäßig umdrehen, ohne dass er an Gültigkeit verliert 
Grüße
-Philipp
Re: Hier der Grund, warum sie von Männern die Nase voll hat:
Als Antwort auf: Re: Hier der Grund, warum sie von Männern die Nase voll hat: von crazyPhil am 12. August 2004 17:32:11:
Hallo crazyPhil,
Okay, aber diesen speziellen Satz kann man auch geschlechtermäßig umdrehen, ohne dass er an Gültigkeit verliert
Sicher! Nu wird einem Mann, dessen Beziehung scheiterte (geschweige denn mehrere Beziehungen), in den Medien prinzipiell die Schuld zugesprochen. Dafür liefert die Boulevard Presse immer wieder anschauliche Beispiele. Die Formel lautet:
Frau wurde verlassen => Gejammer um die Frau, Mann herzlos.
Mann wurde verlassen => Freude! Selbstverwirklichung! Frauen wissen nämlich was sie wollen. Wenn Männer es nicht bringen, dann werden sie eben verlassen.
Achte mal drauf!
Michail
Re: Seh ich nicht so dramatisch
Als Antwort auf: Re: Seh ich nicht so dramatisch von Ekki am 12. August 2004 17:04:36:
Hallo Ekki
Ich weiss schon, was du meinst. Und ich denke, dass es sogar Fälle gibt, wo das unter Umständen die bessere Lösung wäre, als wenn man vorgibt gemeinsam ein haben Kind zu wollen und es dann doch dem Vater entzieht, er aber dann löhnen muss, weil es ja sein Kind ist oder man es ihm unterschiebt.
Es ist etwas anderes, dass mich stört. Ein Kind sollte in meinen Augen unter optimalen Verhältnissen aufwachsen können. Und für mich sind die nur dann optimal, wenn auch ein Vater da ist. Für die Entwicklung des Kindes kann das schon von grosser Bedeutung sein. Ja, ich glaube, dass ein Kind unbedingt auch eine männliche Bezugsperson braucht, der es vertraut und an der es sich auch orientieren kann. Beide Seiten, die Mutter und der Vater.
Und wenn du die Motive von dieser Frau betrachtest, da steckt doch viel mehr dahinter. Sie ist enttäuscht von den Männern und will daher keinen Vater für ihr Kind. Aber was für ein Männerbild wird diese Frau an ihre Tochter oder ihren Sohn weitergeben. Das Männer eh "Scheisse" sind und man sich vor denen hüten muss, etc.
Ich finde das nicht gut, wenn man Kindern so etwas vorlebt. Hier kommt der persönliche Egoismus vor dem Wohle des Kindes. Und das finde ich einfach eine beschissene Einstellung. Wenn die Mutter ihre Abneigung gegen Männer nicht in den Griff kriegt, wie wird sich das dann in der Erziehung ihres Kindes niederschlagen.
Wird es dann nicht immer schlimmer werden, mit diesen ganzen Vorurteilen und Grabenkämpfen, wenn die Kinder schon damit aufwachsen, als etwas, dass ganz normal ist.
Ich wünsche das keinem Kind. Und ich weiss nicht, ob das durch Geld und Kindermädchen ersetzt werden kann, was ein Vater einem Kind geben und vermitteln kann.
Es grüsst dich
Jolanda
Re: Seh ich nicht so dramatisch
Als Antwort auf: Re: Seh ich nicht so dramatisch von Ekki am 12. August 2004 17:04:36:
Wäre es angesichts der kraß ungleichen Verteilung nicht ein guter Gedanken, wenn die Kindernarren in der alten Welt die Waisenhäuser in der neuen Welt leerkaufen würden?
Wie bitte? Du willst allen Ernstes Kinder KAUFEN? Und das dann in grossem Stil?
Also tut mir leid - aber da fällt mir jetzt nichts mehr zu ein!
Aber mit diesem Gedanken habe ich woll allen denjenigen ohne Betäubung auf den Zahnnerv gebohrt, denen es wichtig ist, daß sie ihre eigenen Gene im Kinderwagen spazierenfahren (die meisten Frauen und Männer) oder daß ihr Kind in ihnen heranwächst (wohl fast ausnahmlos jede Frau).
Aber macht nichts, die beiden Möglichkeiten schließen sich ja nicht aus.
Und gegen eine einvernehmliche und faire Elternschaft mit gemeinsamer Aufzucht der Kinder ist schließlich auch nichts zu sagen.
Ja, dann sag ich´s gern auch nochmal für dich:
Man kann Kinder mögen oder auch nicht, aber in keinem Falle sind Kinder als Spielzeug oder Ware zu betrachten!
Was führt dich zu solchen Ideen?
Tran
Re: Seh ich nicht so dramatisch
Als Antwort auf: Re: Seh ich nicht so dramatisch von Ekki am 12. August 2004 17:04:36:
Das ist DEINE Traumwelt:
Vögeln können, wie man will, ohne für die Folgen einstehen zu müssen.
Re: Seh ich nicht so dramatisch
Als Antwort auf: Re: Seh ich nicht so dramatisch von Odin am 12. August 2004 18:18:26:
Das ist DEINE Traumwelt:
Vögeln können, wie man will, ohne für die Folgen einstehen zu müssen.
Und Du willst immer sämtliche unkalkulierbaren Risiken auf Dich nehmen - einschließlich einer unerwünschten Schwangerschaft?
Bitte sehr - jedem sein eigener Thrill!
Re: Seh ich nicht so dramatisch
Als Antwort auf: Re: Seh ich nicht so dramatisch von Tran am 12. August 2004 18:06:43:
Wäre es angesichts der kraß ungleichen Verteilung nicht ein guter Gedanken, wenn die Kindernarren in der alten Welt die Waisenhäuser in der neuen Welt leerkaufen würden?
Wie bitte? Du willst allen Ernstes Kinder KAUFEN? Und das dann in grossem Stil?
Also tut mir leid - aber da fällt mir jetzt nichts mehr zu ein!
Erstens: Ich hätte auch kein Problem damit, wenn jemand ein Kind aus einem Waisenhaus kostenlos zu sich nimmt und aufzieht.
Zweitens: Es gibt durchaus Menschen, die Kinder aus Waisenhäusern zu sich nehmen und erziehen. Und sie zahlen dafür. Alles Menschenhändler oder was?
Aber mit diesem Gedanken habe ich woll allen denjenigen ohne Betäubung auf den Zahnnerv gebohrt, denen es wichtig ist, daß sie ihre eigenen Gene im Kinderwagen spazierenfahren (die meisten Frauen und Männer) oder daß ihr Kind in ihnen heranwächst (wohl fast ausnahmlos jede Frau).
Aber macht nichts, die beiden Möglichkeiten schließen sich ja nicht aus.
Und gegen eine einvernehmliche und faire Elternschaft mit gemeinsamer Aufzucht der Kinder ist schließlich auch nichts zu sagen.
Ja, dann sag ich´s gern auch nochmal für dich:
Man kann Kinder mögen oder auch nicht, aber in keinem Falle sind Kinder als Spielzeug oder Ware zu betrachten!
Siehe oben!
Was führt dich zu solchen Ideen?
Ich hoffe, meine Motive klargelegt zu haben.
Ekki
Re: Seh ich nicht so dramatisch
Als Antwort auf: Re: Seh ich nicht so dramatisch von Jolanda am 12. August 2004 18:03:51:
Liebe Jolande!
Es freut mich, daß Du mich offensichtlich verstanden hast.
Ich würde übrigens jedes Wort von Dir unterschreiben. Aus meiner Sicht stehen Deine und meine Ausführungen nicht im Widerspruch zueinander.
An Odin und Tran habe ich Antworten geschrieben, die hoffentlich die Atmosphäre abkühlen und - vor allem - die Diskussion über ein wichtiges und mit dem Thema dieses Forums zu tun habendes Thema voranbringen.
Es ist ja ok, wenn die Mehrheit der Forenteilnehmer die Denkweise von Halle Berry inakzeptabel findet.
Aber entgegengesetzte Ansichten sollten auch nicht unausgesprochen bleiben.
Es grüßt Dich herzlich
Ekki
Re: Seh ich nicht so dramatisch
Als Antwort auf: Re: Seh ich nicht so dramatisch von Ekki am 13. August 2004 08:15:26:
Lieber Ekki
Weisst du, so ein kleines bisschen habe ich schon gelernt, Aussagen zu differenzieren 
Wenn man dich immer genau liest, dann sollte man wissen, wie du das meinst. Mir war schon klar, worauf du dich beziehst. Und bei all dem, was wir hier tagtäglich lesen, was Männern so geschieht und wie sie eiskalt über den Tisch gezogen werden, finde ich es nicht so absurd, wenn du dir sagst:
Sie macht zumindest niemandem etwas vor, sie traut sich immerhin zu, ihr Kind selber grosszuziehen und dafür keinen Mann zu missbrauchen. Ja, ich konnte deinem Gedankegang sehr wohl folgen und fand ihn wie gesagt eigentlich logisch.
Dass du jedes weitere Wort von mir unterschreiben würdest, was ich über Kinder geschrieben habe, das bedeutet für mich, dass du sehr wohl auch dafür bist, dass Kinder unter optimalen Umständen aufwachsen, mit Vater und Mutter.
Du sagst dir einfach, wenn eine Frau eh nichts von Männern wissen will, ihren Kinderwunsch aber ausleben wird, wer will ihr das verbieten, wird ja nicht nach den Motiven gefragt, wenn einer Frau ein Kind will, dann ist es mir lieber, sie ist zumindest ehrlich und sagt, worum es ihr geht.
Immer noch fairer, als einen Mann dazu zu benutzen und ihn dann gleich anschliessend zu entsorgen.
Vielleicht sollten wir mehr nachfragen, wenn wir etwas nicht verstehen. Manchmal erscheinen Aussagen viel schlechter als sie gemeint sind.
Ebenfalls einen
herzlichen Gruss
schickt dir
Jolanda
Genaues Lesen ...
Als Antwort auf: Re: Seh ich nicht so dramatisch von Jolanda am 13. August 2004 10:15:15:
bringt den Diskurs rational voran und tut dem Gesprächspartner emotional gut.
Nochmals vielen Dank!
Ekki
Re: Genaues Lesen ...
Als Antwort auf: Genaues Lesen ... von Ekki am 13. August 2004 10:51:22:
bringt den Diskurs rational voran und tut dem Gesprächspartner emotional gut.
Nochmals vielen Dank!
Ekki
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Entschuldige, wenn ich hier mal meinen Senf dazu gebe, aber
beim Lesen deines Satzes in Bezug auf "genaues Lesen" stellten sich
bei mir die Haare.
Dieser Satz erweckt bei mir den Eindruck, daß du im Glauben bist,
daß genaues Lesen ausreichend für Verstehen ist.
Wenn dem so ist, dann bist du sicherlich im Irrtum.
Nicht zum ersten mal schreibe ich darum:
1. Gedacht ist noch nicht geschrieben.
2. Geschrieben ist noch nicht gelesen.
3. Gelesen ist noch nicht verstanden.
4...
Will sagen:
Die Kommunikation läuft in mehreren Schritten ab und
jeder Schritt birgt viele Fehlermöglichkeiten.
Zwischen gedachtem und gesagtem/geschriebenen entstehen
beträchtliche Informationsverluste.
Wenn Leute das Gleiche sagen oder vom gleichen reden,
können sie völlig verschiedenes meinen.
Wenn verschiedene Leute das gleiche lesen, können sie
völlig verschiedenes verstehen....usw.
Es hilft also in der Regel nicht viel darauf zu verweisen,
daß der Gegenüber genauer lesen soll. Denn dies bedeutet letztlich nur
mögliche Kommunikationsprobleme dem Gegenüber zuzuschieben und so die
Kommunikation zu behindern.
Der Mensch - laß ich in einem Buch zu Kommunikation sinngemäß -
hat nicht wirklich in der Hand, was beim gegenüber ankommt.
Die menschliche Kommunikation ist so ungenau und fehleranfällig,
daß man sich mitunter wundern muss, daß sich Menschen überhaupt
verständigen können...........
Genaue Kommunikation (sofern es das bei Menschen überhaupt
geben kann) brauchte viele Fragen und Rückfragen und ist
mühsehlig. Manchmal mehr und manchmal weniger.
Re: Genaues Lesen ...
Als Antwort auf: Re: Genaues Lesen ... von XRay am 13. August 2004 11:52:29:
Hallo X-Ray
Welch wahre Worte, klar erkannt und nüchtern analysiert.
Sage ich auch immer, man muss nachfragen und nachfragen und nachfragen, bevor man sich in etwas hineinsteigert.
Was ich schreibe ist eine Sache, was die anderen daraus heraus interpretieren wieder eine ganz andere, etc.
Was du hier geschrieben hast, das sollte sich jeder von uns zu Herzen nehmen.
Lieber Gruss
Jolanda