Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Ergänzung/Korrektur

Arne Hoffmann, Thursday, 12.08.2004, 19:47 (vor 7887 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Frauenquote im Rollenspiel - Frauenrolle im Rollenspiel von Arne Hoffmann am 12. August 2004 15:04:16:

Alles was geplättet wird, sind ein paar Orks oder Trolle, und wer braucht DIE schon? ;-) Die physische Gewalt erstreckt sich letztlich auf ein paar Blätter mit Zahlenwerten ...

Wenn ich so drüber nachdenke, ist es allerdings nicht ganz so, sobald man über das Anfängerniveau hinausgeht. In einem der letzten Spiele, an denen ich teilgenommen habe, habe ich einen Erntehelfer verkörpert, der in einer kritischen Spielsituation einem Finsterling ein Messer an die Kehle setzen musste, damit unsere Abenteuergruppe da wieder heil rauskam. Unser Magier trug mir dann auf, die Type abzustechen, was meine Figur aber nicht tun wollte, da solche Situationen deutlich außerhalb ihrer Welterfahrung und ihrer moralischen Sicherheitszone lagen. Insofern würde ich sagen, echtes Rollenspiel ist mehr als Orks/Drachen töten, um Schätze einzusacken, sondern eher sich in die unterschiedlichsten Figuren hineinzuversetzen und dabei die verschiedensten inneren und äußeren (auch ethische) Konflikte aus ihrer Perspektive zu erleben. Wenn man das Spiel ernst nimmt, kann es schon eine reizvolle Herausforderung sein, sich wechselweise in einen Paladin, einen Wirt, einen Lustknaben oder einen Sklavenhändler zu versetzen. (Ich fürchte, die Mitabenteurerin, die ich damals in Al Anfa verscherbelt habe, nimmt mir das heute noch ein wenig übel ... :-)).

Arne


gesamter Thread:

 

powered by my little forum