Erstaunliches bei Verdi
Aus der Verdi-Mitgliederzeitschrift:
"Neue Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
In zehn der 13 ver.di-Landesbezirke haben die hauptamtlich beschäftigten Frauen ihre Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten gewählt. Noch keine Beauftragten gibt es mangels Kandidatinnen in den Landesbezirken Nord und Sachsen; ..."
Und ein abgedruckter Leserbrief (es ging in einer anderen Ausgabe mal darum, daß in der Zeitschrift das Binnen-I verschwinden soll - zugunsten besserer Lesbarkeit):
"... Optisch ist es schwer erkennbar, ob Männer auch mit dem großen I gemeint sind. Es ist aber doch ein Hoffnungsschimmer da, daß nun der richtigen Grammatik nachgekommen wird. Man könnte doch auch neutral ansprechen. Offenbar geht es den sogenannten Emanzen mehr um Gleichstellung nach dem Motto: Ein Mann arbeitet an der Sache, eine Frau an sich."
Es gibt wohl noch Hoffnung wenn solche Töne offen publiziert werden!
Auch wenn die Sache mit dem I auch in dieser Ausgabe wieder inkonsequent umgesetzt wurde...
Re: Erstaunliches bei Verdi
Als Antwort auf: Erstaunliches bei Verdi von stiller Mitleser
am 30. August 2004 15:27:43:
Noch keine Beauftragten gibt es mangels Kandidatinnen in den Landesbezirken Nord und Sachsen; ..."
Besteht dann die Hoffnung, dass diese Landesbezirke mangels obligatorischer Frauenbeauftragter eingestampft werden?
Oder lässt man dort vielleicht auch Männer als Kandidaten zu (natürlich nur als Notlösung)?
Martin