Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Wolfgang A. Gogolin(R)

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Hamburg,
15.09.2012, 20:42
 

Bauarbeitermentalität (Gesellschaft)

Thread schreibgesperrt

Die Welt: Das heißt, wir brauchen auch eine Frauenquote für die Küche?

Sarah Wiener: Ach, ich weiß nicht, ob man da gerade beim Profikochen ansetzen sollte. Das ist nun mal ein knallharter Knochenjob, und um das auszuhalten, braucht man eine Art Bauarbeitermentalität. Die wenigen, die sich das antun wollen, finden hoffentlich ihren Weg, da braucht es wohl keine Quotenregelung. Für große Teile der Wirtschaft halte ich eine Quote aber für unumgänglich. Es ist schlicht ein Unding, dass die Hälfte der Gesellschaft noch immer in vielen Bereichen benachteiligt ist. Ohne Druck ändert sich gar nichts, wie die Geschichte zeigt ...


Welt

Knallharte Knochenjobs, nein, da möchten Spitzenköchin Frau Wiener und ihre Mitfrauinnen denn doch lieber keine Frauenquote. Lieber eine Quote dort, wo es nach Frauenmeinung das Geld ohne 'Bauarbeitermentalität' geschenkt gibt (Unternehmensführung).

Viele Grüße
Wolfgang

DvB(R)

17.09.2012, 18:32

@ adler

Bizza(r) mit Plastikbeschichtung

 

» Bei der Pizza wird das schon schwieriger. Richtige Temperatur, richtige
» Blechhöhe im Ofen und auch noch richtige Backzeit müssen harmonisch
» zusammenspielen. Sonst gibs entweder unaufgetauter Matsch oder die Pizza
» ist entweder ganz oder, je nach Blechhöhe im Herd, entweder oben verbrannt
» und unten Matsch oder unten verbrannt und oben Matsch.

Die Bizzen sind doch in solche Tüten. Oder sind die inzwischen weibersicher? :o

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adler(R)

Kurpfalz,
16.09.2012, 02:49

@ Oliver

Basis = Büchsenfraß

 

» Die meisten Frauen an der Basis können doch nur noch Büchsenfraß aufwärmen.

Bei Dosenfutter muss die Power nur umrühren, damit die Sauce nicht anbrennt. Die Büchse wird hoffentlich der Gentleman vorher selbst öffnen, damit nicht allzuviel Blut fließt.

» Und Pizza-in-den-Back-Ofen-schieben, ja!

Bei der Pizza wird das schon schwieriger. Richtige Temperatur, richtige Blechhöhe im Ofen und auch noch richtige Backzeit müssen harmonisch zusammenspielen. Sonst gibs entweder unaufgetauter Matsch oder die Pizza ist entweder ganz oder, je nach Blechhöhe im Herd, entweder oben verbrannt und unten Matsch oder unten verbrannt und oben Matsch.

Eine fast unlösbare Aufgabe für eine Vorstandsvorsitzende bei einem Global Player wie etwa Mercedes Benz.

Gruß
adler

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Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
Männer verdienen bei Außenreinigung deutlich mehr als Frauen bei Innenreinigung.

"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar

hurenbock(R)

16.09.2012, 00:18

@ Oliver

Basis = Büchsenfraß

 

» Und Pizza-in-den-Back-Ofen-schieben, ja!
» ;-)

Meine letzten 2 Exen Waren stets davon überzeugt a) besser und b) gesünder wie ich kochen zu können. Das beide selbst so was einfaches wie Tief-Kühl Pizza im Backofen "beim bügeln vergessen haben" vermasseln können, spricht für sich.

hurenbock(R)

16.09.2012, 00:15

@ Wolfgang A. Gogolin

Knochenjob

 

Knallharter Knochenjob?

Ich arbeite nun schon jahrelang auf dem Bau, war auf Grossbaustellen, kleineren Baustellen, in verschiedenen Betrieben und Zeitarbeitsfirmen, habe schon in Kläranlagen und ähnlichen schönen Orten schweißen dürfen... wie kann man solche Arbeit ernsthaft mit Kochen vergleichen? Sicher, 14 Stunden in der Küche stehen unter absoluten Zeitstress ist nichts für Weicheier. Aber einfach anders wie jetzt Arbeit aufm Bau.

Das die Sesselfurzer im Büro das nicht nachvollziehen können, ist klar ;).

Oliver(R)

15.09.2012, 23:10

@ André

Saftschubsen Mentalität..

 

» Die dummerweise schon. Ist eine der wenigen Weiber, die arbeiten kann.


Sarah Wiener, die weder einen Schulabschluss noch eine Berufsausbildung besitzt, lebte dort zunächst von Sozialhilfe, kellnerte später im Lokal „Axbax“[2] und arbeitete in der Küche des Restaurants „Exil“ in Berlin-Kreuzberg, das ihrem Vater gehörte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sarah_Wiener

Was für Hardcore-Lila-Farbe Fan´s, Vorsicht, Sonnenbrille nötig!

http://www.sarahwiener.de/

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Und immer ein feministisch-locker-entspanntes Lächeln!
;-)

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Liebe Grüße
Oliver


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André(R)

15.09.2012, 22:49

@ der_quixote

Saftschubsen Mentalität..

 

Die dummerweise schon. Ist eine der wenigen Weiber, die arbeiten kann. Aber sie ist eben eine olle Femanze. Sie macht quasi ihrem Namen alle Ehre - in Wien, wie überhaupt in Östereich, soll es ja furchtbar zugehen, was das Femanzentum angeht. - Die weiß schon auch, warum sie den anderen Weibern keine Quote in einem Knochenjob zumuten will.

Gruß
A.

der_quixote(R)

Absurdistan,
15.09.2012, 22:29

@ Wolfgang A. Gogolin

Saftschubsen Mentalität..

 

Die weiss doch gar nicht, was arbeiten heisst.

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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Oliver(R)

15.09.2012, 22:13

@ Referatsleiter 408

Basis = Büchsenfraß

 

» Die meisten Frauen an der Basis können doch nur noch Büchsenfraß
» aufwärmen.

Und Pizza-in-den-Back-Ofen-schieben, ja!
;-)

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Liebe Grüße
Oliver


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Referatsleiter 408(R)

Zentralrat deutscher Männer,
15.09.2012, 22:01
(editiert von Referatsleiter 408, 15.09.2012, 22:06)

@ Oliver

Basis = Büchsenfraß

 

Die meisten Frauen an der Basis können doch nur noch Büchsenfraß aufwärmen. Ich habs doch jahrelang selbst erlebt.

Kunst kommt von Können! Warum sollen sich von Frauenfördermaßnahmen gewindelte Frauen um die Beherrschung einer Kunstart bemühen, wenn ihnen die Premiumplätze per Quote über den Schädel gegossen werden? Insofern ist aufgewärmter Büchsenfraß als Konsequenz zwar nicht schön, aber menschlich auch wieder irgendwo verständlich.

Wenn ich weiß, dass ich beim Pinkeln im Bett zum regeläßigen Lakenwechsel nicht mal mehr aufstehen muss, dann würde ich es auch einfach laufen lassen. So funktioniert halt Frauenförderung im Feminismus.

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Eine FeministIn ist wie ein Furz. Man(n) ist einfach nur froh, wenn sie sich verzogen hat.

Die führende Rolle der antifeministischen Männerrechtsbewegung hat von niemanden in Frage gestellt zu werden!

Oliver(R)

15.09.2012, 21:00

@ Wolfgang A. Gogolin

Bauarbeitermentalität

 

Die Welt: Kochen ist seit Jahrtausenden Frauensache, aber unter Starköchen ist der Anteil von Frauen geringer als in der Dax-Vorstandsriege: Von mehr als 240 Sterneköchen in Deutschland sind gerade mal 1,6 Prozent weiblich. Was ist da los?

Sarah Wiener: Mich erstaunt das überhaupt nicht, denn am Ende ist auch Profikochen nur ein Spiegelbild dessen, was in der gesamten Gesellschaft los ist: An der Basis gibt es Frauen, aber sobald es um Chefposten geht, sind die Männer fast unter sich, das ist ja überall dasselbe


Weil Frauen eben nicht die Leistung bringen können oder wollen (work-life-balance).

Dafür haben sie ja die Quote erfunden!
Aber nur für Rosinen-Jobs.
;-)

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Liebe Grüße
Oliver


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