Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Liste Femanzen Kategorie Journalie4 (Liste Femanzen)

verfasst von Oberkellner(R), 06.08.2011, 20:05

Hope Mbabazi (Ruanda)

AFRIKA/888: Ruanda - Erfolgsfaktor Frauen, aus Wirtschaft und Politik sind sie nicht mehr wegzudenken (IPS)

IPS-Inter Press Service Deutschland gGmbH
IPS-Tagesdienst vom 1. November 2010
Ruanda: Erfolgsfaktor Frauen - Aus Wirtschaft und Politik sind sie nicht mehr wegzudenken
Von Hope Mbabazi

Kigali, 1. November (IPS) - Ruanda, ein kleiner Binnenstaat im Osten Afrikas, hat nach dem Völkermord von 1994 mit einer Vielzahl positiver Entwicklungen auf sich aufmerksam gemacht. In keinem anderen Land der Welt ist der Anteil von Frauen im Parlament höher als hier, und auch wirtschaftlich befindet sich Ruanda im Aufwind. Das Erfolgsrezept des schwer traumatisierten Landes lautet: Sorge dafür, dass Frauen aktiv am Wiederaufbau beteiligt werden.
16 Jahre nach der Apokalypse mit 800.000 Toten hat Ruanda vorgemacht, wie die Befähigung von Frauen Postkonfliktökonomien in Schwung bringen und zum Kampf gegen die Armut beitragen können. Ob in den Städten oder den Dörfern - überall im Lande stellten Ruanderinnen ihr Know-how und ihre Führungsqualitäten unter Beweis und verschafften Ruanda eine überraschend schnelle wirtschaftliche Erholung.
Für viele Frauen waren die wirtschaftlichen Aktivitäten Neuland. So standen sie beispielsweise erstmals vor der Herausforderung, ihre Farmen allein bewirtschaften zu müssen. Eine von ihnen ist Abena Mukamana, die in der 50.000 Einwohner zählenden Stadt Ndego im Osten des Landes Kaffee anbaut. Sie beschäftigt inzwischen sechs Arbeiter und produziert viermal so viel Kaffee wie zuvor ihr Vater und ihr Mann.
Für Michel Murindahabi, der die Kaffeebauern von Ndego vertritt, ist das nicht weiter verwunderlich. Frauen seien eher bereit, neue Techniken auszuprobieren, um die Qualität ihrer Erzeugnisse zu verbessern und ihre Erträge zu steigern. Eine solche Innovationsbereitschaft sei bei den männlichen Farmern eher selten.

Innovationsfreudige Geschäftsfrauen
"Männer kommen meist mit Sprüchen an wie 'warum soll ich ändern, was ich von meinem Vater und Großvater gelernt habe'", berichtet Murindahabi. "Frauen sind anders. Gerade weil sie neu im Geschäft sind, tendieren sie zu mehr Improvisationsbereitschaft und setzen auf Qualität und hohe Erträge. Die höheren Einnahmen, die sie mit ihren Produkten erzielen, geben ihnen recht."
Nach dem Verlust der vielen Männer im Zuge des Völkermords erkannte die Regierung von Staatspräsident Paul Kagame das ungeheure Potenzial der Frauen und begann mit einer Politik der positiven Diskriminierung. Das Ergebnis: Frauen belegen inzwischen 55 Prozent aller Parlamentssitze. Außerdem sind sie zu 40 Prozent im Kabinett vertreten und leiten die Schlüsselministerien Handel, Landwirtschaft, Infrastruktur und Äußeres. Auch sind sie aus Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen nicht wegzudenken.

Schweres Erbe
Die Entwicklung ist bemerkenswert, zumal der Genozid Ruanda mit einer schweren historischen Hypothek belegt. Das Blutbad, das die Bevölkerungsmehrheit der Hutu an der Minderheit der Tutsi und an gemäßigten Hutu anrichtete, hinterließ ein zutiefst traumatisiertes Land. Neben den Massakern kam es zu zahlreichen anderen Übergriffen und systematischen Vergewaltigungen.
Unterschiedlichen Untersuchungen zufolge wurden in Ruanda zwischen 250.000 bis 500.000 Mädchen und Frauen sexuell missbraucht. Viele verheiratete Frauen mussten zudem den Verlust ihrer Männer hinnehmen. Sie fanden sich somit in der Rolle des Familienvorstands wieder. Sie übernahmen zudem die Versorgung von Kindern, die durch den Genozid ihre Eltern verloren.
Die Not erforderte Überlebensmaßnahmen, und die Frauen standen vor der schwierigen Aufgabe des Wiederaufbaus. Mit der Zeit bauten sie eine Vielzahl erfolgreicher Unternehmen auf. Im Einkaufszentrum von Kigali sind inzwischen 49,5 Prozent aller Geschäfte in Frauenhand. Landsweit gehören 43 Prozent aller Betriebe Frauen. Im Nachbarland Kongo sind es nur 18 Prozent. Der Weltbank zufolge wird Ruanda, was den Anteil weiblicher Unternehmer in Afrika angeht, nur noch von Ghana getoppt, wo 44 Prozent aller Unternehmen von Frauen geführt werden.
Die Wirtschaftsleistung Ruandas hat sich seit 1994 verdreifacht, und das alljährliche Wirtschaftswachstum legt bei durchschnittlich sechs Prozent. "Ruandas Wirtschaft hat sich nach dem Genozid vor allem auf dem Rücken der Frauen weiterentwickelt", meint dazu Landwirtschaftsministerin Agnes Matilda Kalibata. "Ruanda hat sich für immer verändert und wir sind ein Land geworden, das verstanden hat, dass die Gleichberechtigung enorme finanzielle Möglichkeiten bereithält."

Verlässliche Kreditnehmerinnen
In Ruanda entpuppten sich die Frauen als Unternehmerinnen, die mit Geld umgehen und es auch vermehren können. Der Mikrokreditbeamte Alfred Rukundo macht diese Erfahrung immer wieder. Männer seien schnell mit ihren Raten im Rückstand, Frauen hingegen zahlten ihre Raten in der Regel zügig zurück.
Das gilt auch für Yvonne Mukarutamu, eine 40-jährige Witwe, die mit ihren vier Kindern ebenfalls in Ndego lebt. Sie hatte 2007 rund 100 US-Dollar von der Kleinkreditvergabeorganisation 'Duterimbere' erhalten, um die Restfamilie mit dem Nötigsten zu versorgen. Innerhalb eines Jahres konnte sie das Darlehen zurückzahlen. Im letzten Jahr nahm sie weitere 500 Dollar für den Kauf einer Getreidemühle auf. Inzwischen verdient sie mit der Herstellung von Maismehl monatlich 650 Dollar.
Die häufig geäußerte Meinung, dass Frauen besser für ihre Familien sorgen als Männer, hält Mukarutamu jedoch für einen Irrglauben. Ihrer Meinung nach ist vor allem Selbstdisziplin der entscheidende Faktor. "Wir Frauen kämpfen auch dann noch ums Überleben, wenn unsere Männer längst verzweifelt sind."
Der Völkermord von 1994, den die Mehrheit der Hutu an 800.000 Tutsi und moderaten Hutu beging, macht Ruanda zum Testfall dieser Theorie. In dem Blutbad kamen damals vor allem Männer um. 75 bis 90 Prozent der Tutsi fielen dem Völkermord zum Opfer. Vor der Rache der Tutsi flohen später rund zwei Millionen Menschen in die Nachbarländer. Zurück bleiben die Frauen, die ihr Schicksal nun in die eigene Hand nehmen mussten.

Männermangel - Frauen rücken nach
Der Genozid hatte dramatische demographische Veränderungen zur Folge. So bestand die Bevölkerung Ruandas zu 60 Prozent aus Frauen. Weil Männer in Wirtschaft und Politik fehlten, rückten die Frauen nach. Inzwischen hat sich die ruandische Bevölkerung wieder zugunsten der Männer verschoben - sie stellen inzwischen 52 Prozent - doch Frauen sind nach wie vor in Politik und Wirtschaft stark vertreten. Sie machen 55 Prozent der ruandischen Arbeitskraft aus.
Wichtig für den Aufschwung war die Erkenntnis auf höchster Ebene, dass Frauen einen neuen rechtlichen Status benötigten, um das Land aufzubauen. Die UN-Resolution 1325 war noch nicht verabschiedet, da leitete der Staat bereits Reformen ein, die den Frauen halfen, die neuen Herausforderungen zu meistern. Sie wurden mit Erb- und Besitzrechten ausgestattet, die sie zuvor nicht besessen hatten. Außerdem konnten sie sich in Kursen qualifizieren - oftmals mit Hilfe der vielen ausländischen Organisationen, die nach dem Völkermord nach Ruanda kamen.
Die UN-Resolution 1325 wurde im Jahr 2000 einstimmig vom UN-Sicherheitsrat angenommen. Sie soll eine stärkere Beteiligung von Frauen auf allen Ebenen der institutionellen Verhütung, Bewältigung und Beilegung von Konflikten und den besonderen Schutz von Mädchen und Frauen vor sexueller und anderer Gewalt erreichen. Ruanda gilt als eines der wenigen Länder, das sich der Resolution besonders verpflichtet fühlt. Im Mai legte die Regierung ihren Aktionsplan zur Umsetzung der Resolution vor.
Die Kaffeeproduzentin Mukamana hat von den Förderprogrammen profitiert und das traditionell männlich geführte Familienunternehmen auf Vordermann gebracht. Sie produziert inzwischen für den Export. Ihr Kaffee wird im Ausland geröstet und in weltweiten Coffeeshops verkauft. "Und darauf bin ich richtig stolz", sagt sie. "Nie hätte ich gedacht, es einmal so weit zu bringen." Mit den fünffach höheren Einnahmen hat sie ihre Haus renoviert und ihren Kindern eine Ausbildung ermöglicht.
"Die Mädchen und Jungen, wie sie damals waren, gibt es nicht mehr", meint Patrick Shema, der in Ndego die High School besucht. "Heute sind die Frauen im Geschäft. Verdienten sie früher eigenes Geld, mussten sie es an die Männer abgeben, weil sie nicht mit ihnen konkurrieren konnten. Doch das können sie jetzt und machen ihre Sache sehr gut."

Soziale Verantwortung
Wie viele Frauen Ruandas versorgt Mukamana nicht nur ihre eigenen Kinder. Sie hat sich eines Mädchens angenommen, dass der Genozid zur Waisen machte. Inzwischen ist Alice Mukakalisa 19 Jahre alt und hat ihren High-School-Abschluss gemacht. Mukamana will ihr auch die Ausbildung zur Buchhalterin finanzieren.
Daphrose Mukarutamu versorgt nicht nur eins, sondern viele Waisenkinder. Ihre Eltern, ihr Mann und ihre Kinder waren während des Genozids ermordet worden. Anstatt auf Rache zu sinnen, gründete sie zusammen mit Witwen verschiedener Ethnien die Organisation 'Duhozanye'. Der Name bedeutet 'Tröstet einander' und kämpft für das Wohlergehen von Waisen, Witwen, traumatisierten Genozidopfern und Menschen auf dem Lande.
Auch Mukarutamu hatte nach dem Genozid als Unternehmerin angefangen. Die Einnahmen aus dem Betrieb einer kleinen Mühle verwendete sie für den Bau eines Hauses, für einen Brunnen und einen Stromanschlusses. Nach der Gründung von Duhozanye zogen die Frauen mit einem weiteren Darlehen einen Getränkehandel auf, dem die Hilfsorganisation ein eigenes Auto verdankt. Betriebsamkeit hat Mukarutamu geholfen, das erlittene Leid zu überwinden. "Denn Weinen", so ihr Motto, "war noch nie eine Lösung". (Ende/IPS/kb/2010)

* Dieser Beitrag ist Teil eines Kooperationsprojekts mit den PeaceWomen Across the Globe (PWAG), dem deutschen Frauensicherheitsrat, der OWEN-Mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und Friedensförderung und dem Global Cooperation Council. Anlass des Projekts ist das zehnjährige Bestehen der UN-Resolution 1325.
Hope Mbabazi ist eine ruandische Journalistin.
© IPS-Inter Press Service Deutschland gGmbH
vormals IPS-Inter Press Service Europa gGmbH

http://www.schattenblick.de/infopool/politik/ausland/paafr888.html

Ulrike Baureithel (freitag.de)

Das Wissenschaftszentrum Berlin lässt Männerrechtler bei einer Podiumsdiskussion über die gefühlte Diskriminierung der Männer sinnieren
Männer, lasst euch nicht eure Männlichkeit nehmen! Männer lasst euch nicht auffressen! Was hat die internationale feministische Verschwörung, juristisch abgesichert und medial aufgerüstet, nur aus dem Mann gemacht! Glaubt man Agens e. V., dem Verein zur Wiederherstellung der Männerwürde, dann ist das einst virile Geschlecht in so eine Art vierte Welt innerhalb der ersten verbannt worden. In eine Welt, in der Altfeministinnen, F-Damen und Alphamädchen das Zepter übernommen haben.

Warum der Maskulismus nicht emanzipatorisch ist. Blog von Andreas Kemper
Wir haben uns ja schon daran gewöhnt, dass der ernsthafte Gender Trouble vom seichten Geschlechtergeschwätz abgelöst worden ist, und leider sind die Frauen nicht ganz unbeteiligt daran. Wenn aber eine so unbestritten seriöse Institution wie das Wissenschaftszentrum Berlin, eigentlich zuständig für die Erforschung sozialer Verhältnisse und mit einer frauenpolitischen Frontfrau wie der Soziologin Jutta Allmendinger ausgestattet, mit einer Sekte wie Agens kooperiert, sorgt das schon im Vorfeld für Irritationen. Allein der Titel „Mann und Frau. Wie soll’s weitergehen?“ erinnert mehr an den Rempelboulevard als an die gepflegte Wissenschafts-Chaussee.
Von Schuldgefühlen geplagt
Aber, nein, ganz falsch. Eckhard Kuhla, einer der drei Agens-Vertreter auf dem Podium, stellt an diesem Montagmittag von Anfang an klar: Ihm ginge es um die „Suche nach Wahrheit“. Und die – das muss man trotz aller „gendermedialen Bevormundung“ doch aussprechen dürfen – besteht darin, dass der Mann, „von Schuldgefühlen geplagt“, einfach nicht mehr fähig und willens ist, seine Interessen zu vertreten. Es braucht eine „eigenständige Männerpolitik“, die männliche Lebensziele neu definiert und statt Frauenbevorzugung und Gender Studies die „Inklusion“ von Männern verfolgt, also statt feministischer „top down“ eine „bottom up“-Strategie betreibt. Da hat Kuhla ja dann doch etwas von den Gender Studies gelernt. Inklusion bedeutet hier nämlich, dass die ausgeschlossenen Männer in die Gesellschaft zurückgeholt werden sollen.
Kuhla weiß sich dabei nicht nur von männlichen Mitstreitern wie Agens-Mitbegründer Professor Gerhard Amendt, der dem Verein den seriösen Anstrich verleiht, unterstützt. Es gibt auch Frauen, die erkannt haben, „dass es so nicht weitergeht“, wie Amendt bekräftigt. Monika Ebeling, die „von einer feministischen Männermehrheit im Goslaer Stadtrat“ ( so bemerkt Kuhla ironisch) als untragbar entlassene Frauenbeauftragte, sitzt auch auf dem Podium. Ebeling hat erkannt, dass „zu viele Männer an Frauenseilschaften scheitern“ und die „Dauerprotektion alleinerziehender Mütter“ ein Ende haben muss.

Genauso wie Mitdiskutantin Birgit Kelle vom Verein „Frauen 2000plus“, ist Ebeling der Auffassung, dass die Lebensverhältnisse von Männern und Frauen deren Privatangelegenheit seien, in die sich kein Staat und keine Feministin einzumischen habe. Gewisse Umgereimtheiten gibt es bei aller Übereinstimmung dann aber doch, denn während Kelle die Kinder zur Angelegenheit der Mütter erklärt, bringen sich gleichzeitig die ewig diskriminierten Väter ins Spiel. Die beklagen sich, aus dem Publikum beklatscht, über böswillige Mütter, die ihnen ihre Kinder vorenthielten.
Bei viel Trouble könne es dann schon einmal zu Gewalttätigkeiten in der Familie kommen, zur sozusagen anderen Seite der Liebe, wie Amendt behauptet und dafür reichlich überholte Studien aus den siebziger Jahren hervorkramt. Wenn der Mann zuschlägt, ist auch das privat auszufechten. Täter, Opfer, alles spitzfindige Unterscheidungen. Zumal Frauen ohnehin nicht so friedlich sind, wie es scheint.
WZB-Präsidentin Jutta Allmendinger begegnet der gefühlten Männerdiskriminierung mit Fakten: Frauen in Teilzeitarbeit, Frauen am Ende der Lohnskala, Frauen in minderen Berufspositionen, Frauen als Alleinerziehende und Frauen, die auch bei lebenslanger Erwerbsarbeit so wenig Rente bekommen, dass „der Heiratsmarkt offenbar doch viel versprechender“ sei. Dabei wollen doch Frauen und Männer das Gleiche: Beruf, gutes Einkommen, Kinder, sogar „dünn sein“ wollen junge Frauen und Männer in gleichem Maße. Nur, dass Männer denken, Frauen wollten etwas ganz anderes und vice versa. Man rede halt zu wenig miteinander, generell aber, schließt Allmendinger ihren Parcours durch die Expertisen, „stimmen Männer mit den Füßen ab und hören nicht zu“.
Ganz zufällig?
Warum sich Allmendinger überhaupt auf dieses Podium setzt, wo sie sich windet und sichtlich die Tuchfühlung zu Sitznachbar Kuhla meidet? Dieses Rätsel löst sich für das Publikum erst zum Schluss: Ganz zufällig, sagt WZB-Kollege und Ungleichheitsforscher Jens Alber, sei er auf die Agens-Leute gestoßen und habe die Gelegenheit ergriffen, endlich einmal darüber zu sprechen, was ihm auf den Nägeln brennt: Dass nämlich Geschlecht nicht mehr als zentrale Ungleichheitskategorie tauge, weil die Gleichheit längst erreicht sei und die Quotierung ein „obrigkeitliches Mittel“ zugunsten der Frauen.
Nein, Wissenschaft ist nicht wertfrei, da hat Allmendinger schon Recht. Wie viele Minderwertigkeitskomplexe, wie viel Angst und Aggression sich doch mit „sachlichen Argumenten“ tarnen können. Väter, die sich von ihren Partnerinnen; Jungs, die sich von ihren Lehrerinnen zurückgesetzt fühlen; Männer, die plötzlich nicht mehr automatisch den Chef stellen – und auch hin und wieder Frauen, die sich mit vermeintlichen Opfern identifizieren. Das ist ein weites Feld, das sozialpsychologisch noch gar nicht erforscht und beim WZB ganz gut aufgehoben ist.
Zu anderen Zeiten wäre eine solche Veranstaltung von Feministinnen gestürmt worden. Dass sich die WZB-Chefin überhaupt genötigt sieht, Agens-Leuten ein Podium zu geben und sich mit ihren Argumenten auseinanderzusetzen, zeigt, wie sehr sich das gesellschaftliche Klima verändert hat. Auch dieses Phänomen harrt noch der Untersuchung.

http://www.freitag.de/alltag/1125-ausweitung-der-debattierzone

Isabella Woldrich (Aut)

Wenn Isabella Woldrich von Beziehungen spricht, bleibt kein Auge trocken. Statt abgehobener Wissenschaft erklärt die Psychologin die Missverständnisse zwischen Mann und Frau mit liebevoller Ironie und gibt ihren Geschlechtsgenossinnen Hinweise, wie man mit »unerwünschtem Verhalten« des Liebsten umgehen kann und warum man einen Seitensprung nicht immer gleich persönlich nehmen muss. Die artgerechte Haltung des Männchens beginnt mit der Auswahl des passenden Exemplars und endet dann, wenn es Zeit ist, es in die Wüste zu schicken.
Dazwischen spielen sich in Beziehungen kommunikative Guerilla-Kriege, Eifersucht, Seitensprünge, Missverständnisse und der ganz normale Alltags-Wahnsinn ab. Woldrich trifft mit ihren Beschreibungen auf den Punkt und verschont weder Männchen, Weibchen noch Singles. Isabella Woldrich, Klinische- und Gesundheitspsychologin mit freier Praxis in Linz mit den Schwerpunkten Beziehungen, Sexualität und Persönlichkeitsentwicklung. Expertin in der »Barbara-Karlich-Show« (ORF). Autorin der Bücher "Artgerechte Männerhaltung" und "Vom Macho zumFrauenflüsterer". http://www.woldrich.at

Miriam Krekel (BILD)

Von MIRIAM KREKEL
So, wie es heute aussieht, hat das Zimmermädchen gelogen, das Dominque Strauss-Kahn der Vergewaltigung bezichtigte. Offenbar war sie bereit, das Leben eines Mannes zu zerstören. Und sie hat es fast geschafft.

Das ist grausam für den Mann, der in diesem Fall wohl das Opfer ist. Man mag sich kaum vorstellen, was die letzten Wochen für ihn und seine Familie bedeutet haben.
Aber: Der Fall „DSK“ ist auch eine Katastrophe für alle Frauen, die tatsächlich Opfer von sexueller Gewalt werden.
Offiziell sind es allein in Deutschland jedes Jahr 8000. Experten schätzen die Dunkelziffer auf das Zehnfache. Doch nur ein Bruchteil zeigt seine Peiniger an.
Denn immer wieder geht es vor Gericht um die Glaubwürdigkeit der Opfer. Die Wahrheit ist: Die Quote der Falschanschuldigungen liegt bei gerade mal drei Prozent.
Doch alle Opfer müssen Fragen ertragen: Ob sie es nicht vielleicht doch wollten. Oder selbst Schuld haben. Oder es darauf angelegt hätten.
Dieses Zimmermädchen gießt Wasser auf die Mühlen solcher Stammtischparolen. Gestern war ein schwarzer Tag für alle Frauen!

http://www.bild.de/news/standards/bild-kommentar/schwarzer-tag-fuer-die-frauen-18639242.bild.html

Cordelia Galli (CH)
Sein Aufruf zur Emanzipation des Mannes am Antifeminismus-Treffen hat für Pirmin Meier ein böses Nachspiel: die Schule Weiterbildung Schweiz (SWCH) in Hölstein hat die Zusammenarbeit mit dem Gymnasiallehrer beendet.

Beim Antifeminismus-Treffen in Winterthur lauschten Mann und Frau gespannt Rednern wie dem Gründer der IG Antifeminismus, René Kuhn.
Bild: Keystone

Jahrelang hatte Meier Fortbildungskurse gehalten. Grundlage der Kündigung waren verschiedene Medienberichte, darunter auch ein Artikel in der BaZ vom Montag über den zweiten Antifeminismus-Kongress, der am Samstag in Winterthur stattgefunden hat.
Im Referat mit dem Titel «Emanzipationsdefizite heterosexueller Männer aus der Sicht der historischen Männerforschung» sprach Meier unter anderem über die unterschiedlichen Leistungen von Mädchen und Knaben in der Schule. Er sagte sinngemäss, dass gute Schülerinnen geringere Karrierechancen hätten, wenn ihre Mathematiknoten schlecht seien. Der Winterthurer «Landbote» zitierte ihn mit den Worten: «Genialität ist Männern vorbehalten.Solche Aussagen seien inakzeptabel, befand nun die Geschäftsleitung der Schule Weiterbildung Schweiz und teilte Meier mit, dass sie ihn in Zukunft nicht mehr als Kursleiter für Lehrerweiterbildungen beauftragen würde.
Humanistisches Weltbild
«Die Aussage, dass nur Männer grosse Leistungen in Mathematik und Technik erbringen, widerspricht unserem Weltbild», begründet Geschäftsführerin Cordelia Galli die Kündigung gegenüber der BaZ. Alleine schon Meiers Auftritt an einem Kongress von Antifeministen, welche ein traditionelles Frauenbild begrüssten und die Gleichheit der Geschlechter ablehnten, sei nicht im Sinne des Humanismus des SWCH. Die Interessensgemeinschaft Antifeminismus stand jüngst immer wieder wegen sexistischer Aussagen von Gründer René Kuhn in der Kritik. Kuhn, der gerne über das «ungepflegte Aussehen linker Feministinnen, die wie Vogelscheuchen rumlaufen», spricht, wird von seinen Antifeministen-Kollegen liebevoll «Mister Vogelscheuche» genannt.
Meier distanziert sich von derartigen Äusserungen und wehrt sich gegen die Vorwürfe des SWCH. «Ich verstehe mich explizit als Humanisten», sagt er gegenüber der BaZ. Seit Jahren forsche er über Männlichkeit. Es gehe ihm darum, dass die «Männer in der Krise» ein Bewusstsein für ihre Stärken entwickeln. In diesem Sinne seien auch seine Aussagen über die fehlenden Karrierechancen von «fleissigen Mädchen» zu verstehen: «Dass viele Mädchen zum stärksten Teil meiner Schülerschaft gehören, ist kein Zufall», sagt der Deutsch- und Philosophielehrer. Er weist auch darauf hin, dass er sich intensiv mit genialen Philosophinnen wie etwa Simone de Beauvoir auseinandersetze.
Geniale Philosophinnen
Meier findet es bedauernswert, dass Knaben oft einen schlechten Zugang zu Philosphie und Deutsch haben. Doch Männer seien in technischen Belangen immer noch gefragt. Etwa beim Atomausstieg: «Bundesrätinnen bestimmen die Politik, Techniker setzen sie um», sagt Meier. Doch er räumt ein: «In der Tonwahl habe ich mich wohl ein wenig von der Stimmung im Saal anstecken lassen.» Sein Credo fasst er so zusammen: «Fundamentalistische Männerpolitik ist zu überwinden zugunsten eines realpolitischen Engagements.Undifferenzierte Urteile
«Total daneben» findet Markus Theunert, der Präsident von Männer.ch, dem Dachverbands der Männer- und Väterorganisationen, die Kündigung Meiers. «Es ist unverständlich, dass der SWCH den Mann aufgrund von Zitaten in den Medien als Kursleiter verabschiedet, ohne zu überprüfen, was er tatsächlich gesagt hat», sagt er. Der gemässigte Gleichstellungspolitiker hatte sich am Antifeminismus-Treffen für eine selbstbewusste Männerpolitik fern von Aggression ausgesprochen. Meiers Referat verstand er nicht als antifeministisch oder diskriminierend. «Er hat sich doch eher kritisch gegenüber den Antifeministen geäussert», sagt Theunert.
Auch Jörg Baumann, Rektor des Gymnasiums Beromünster, wo Meier angestellt ist, wundert sich gegenüber der BaZ über die «undifferenzierten Urteile»: «Ich kenne Meier als Brückenbauer, der den Dialog sucht», sagt er. Als Schriftsteller setze sich Meier zudem für diskriminierte Randgruppen ein. (Basler Zeitung)
Erstellt: 01.07.2011, 13:19 Uhr

http://bazonline.ch/basel/land/AntifeminismusTreffen-mit-Folgen/story/24829602

Marianne Grabrucker

"... die Anerkennung der Mädchen kann nur auf Kosten der kleinen Buben geschehen."
(Quelle: Marianne Grabrucker: "Typisch Mädchen". Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt/M., 1985.)

"Wenn wir wirklich wollen, dass es unsere Töchter einmal leichter haben, müssen wir es unseren Söhnen schwer machen. Auch wenn es weh tut. Sagt die Mutter zweier Töchter und eines Sohnes. (…)
Sie (die kleinen Jungen, Anm.) müssen zurückstecken lernen, verunsichert werden, sich in sich selbst und ihrer bisherigen männlichen Rolle in Frage stellen lassen. (...)
Den kleinen Buben soll der kalte Wind um die Ohren blasen, sie haben den kleinen Mädchen Platz zu machen. (...)
An einer anderen Stelle des Textes wird dann die Tatsache bedauert, dass kleinen Jungen von ihren Müttern keine Mädchenkleidchen angezogen werden, Anm. (…)
Gleich mit der Tür ins Haus: Mein Sohn ist im wahrsten Sinne des Wortes ein 'verunsichertes' Kind. (…) weil ich diese Gratwanderung, Feministin und Mutter eines Sohnes zu sein, nur schwer durchstehe (…) Spätestens seit er etwa drei Jahre alt ist und – krass ausgedrückt – entweder Mackerverhalten versucht oder Macken ausprobiert (die verschiedensten hinreichend bekannten Entwicklungsstörungen für verunsicherte Kinder, wie Bettnässen, nervöse Ekzeme, Ticks, sich – total – zurückziehen). (…)
Bettnässer ist er heute noch. Und er weiß wahrscheinlich genauso wenig wie seine Schwestern Bescheid, wo's lang geht. Dennoch geht es ihm schlechter als seinen Schwestern, und das muss auch so sein: Ihm wird etwas genommen, was ihm in unserer Gesellschaft natürlicherweise zusteht – dass er, und sei es in einem noch so kleinen Umfeld, Chef, Herr, Mann sein kann. (…) angsterregenden Erfahrungen, einen Sohn zu haben (…)
Ich finde es sehr schwer, viel schwerer, als Feministin zu sein und Töchter zu haben. Feministin und Mutter eines Sohnes zu sein. Weil ich eben bei fast keiner Sache, die den Sohn stark macht, Solidarität zeigen kann und/oder fühle. Überspitzt gesagt: Die Entwicklung der Töchter zur Frau schafft mir gelegentlich Konkurrenz- und Neidgefühle. Die Entwicklung des Sohnes zum Mann bedroht mich existentiell.
Da möchte ich, ehrlich gesagt, nicht Kind sein. (…)
Und trotzdem: Wir müssen den Söhnen die Privilegien nehmen! Wir können nicht Männermacht bekämpfen und die Augen vor den eigenen Söhnen verschließen. Wir haben keine neutralen Wesen an unseren alternativen Busen genährt, sondern die Patriarchen von morgen, wenn wir ihnen diese Sicherheit nicht rauben – ganz persönlich. Wir müssen unseren männlichen Kindern etwas wegnehmen, sie unterdrücken. (…) Praktisch heißt das zum Beispiel, solange es also die Mutter entsetzt ablehnt, ihrem Sohn die Nachthemden der älteren Schwester anzuziehen, obwohl sie ja noch so schön sind, wird sich bei den Männern nichts ändern. (…)
Ich vermute, dass ich – Feministin hin oder her – dennoch nicht in der Lage wäre, die Entwicklung meines Sohnes zu einem Versager in der Männerwelt tagtäglich zu beobachten – wenn ich nicht zwei Töchter hätte. Das macht es leichter."
(Quelle: "Emma" Jan./Feb. 1986)

"Buben sollten Wunden zugefügt werden, wenn sie sich frauenfeindlich verhielten.

Diese Verletzungen heilen sowieso wieder zu schnell."
(Prof. Dr. Luise Pusch, Kindergärtnerinnensynode, 24.06.1991)

"Für Ulrike Kramme, Lehrerin an einem Hamburger Gymnasium, steht fest: 'Es kann nicht nur an sozialen Umständen liegen, irgend etwas muß schon in den Genen anders sein.' Wissenschaftler fragen sich nun, ob ihre Gene und ihr Gehirn die Mädchen tatsächlich zum schlaueren Geschlecht machen (…)"
(Spekulationen über die schlechteren Schulleistungen von Jungen in westlichen Industrienationen. Quelle: "Der Spiegel", 21.06.1999)

"Ich finde es nicht schlimm, dass Mädchen in Sachen Bildung an den Jungen vorbeiziehen."
(Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen, 29.09.2006)

"Tatsächlich ist Gleichberechtigung an den Schulen Realität, weshalb Mädchen aufgrund ihres Entwicklungsvorsprungs (…) im Vorteil sind. Eine gezielte Jungenförderung ist allerdings keine Lösung."
(Bundeskanzleramt 2007.)

Rita Gygaz (CH)

Sie kämpfen gegen den Feminismus und die Unterdrückung der Männer durch die Frauen – und sind damit erfolgreich:
Innerhalb eines Jahres wuchs die Interessengemeinschaft Antifeminismus (IGAF) laut der «SonntagsZeitung» auf über 4000 Mitglieder – mehr als die boomende Grünliberale Partei. Jetzt will die IGAF in die Politik: «Wir wollen in den Nationalrat. Zudem haben wir mehrere Volksinitiativen geplant», so Gründer René Kuhn. «Wir fordern unter anderem die Wehrpflicht für Frauen», so Kuhn. «Gehen Männer nicht in die Armee, müssen sie bezahlen. Für Frauen gilt dies nicht, das ist diskriminierend.» Oberste Priorität habe aber, dass für Männer und Frauen in finanzieller Sicht gleiche Pflichten gälten, so Kuhn.
SP: Neue Töne zur Gleichstellung
Die SP-Frauen sollen auf lange Sicht abgeschafft werden. Dies fordern SP-Jungstars um die Berner Stadträtin Tanja Walliser in der «SonntagsZeitung». «Wir brauchen eine Neuausrichtung. Frauen werden nicht einfach von Männern diskriminiert», so Walliser gegenüber 20 Minuten. Viele der Probleme würden beide Geschlechter betreffen. «Deshalb müssen die finanziellen Mittel für eine neue Gruppe eingesetzt werden, die aus Männern und Frauen besteht.Die Berner Juso-Stadträtin Tanja Walliser gibt Kuhn im Grundsatz Recht: «Die heutige Regelung ist eine ungerechtfertigte Benachteiligung der Männer. Allerdings sind wir für die Abschaffung der Wehrpflicht.» Nichts von der Idee hält man bei den SVP-Frauen. Präsidentin Rita Gygax: «Wir sind für Gleichberechtigung, aber nicht für Gleichmacherei. Es gibt Unterschiede zwischen den Geschlechtern und die sollten bleiben.Dass die Antifeministen den Einstieg in den Nationalrat schaffen, bezweifelt Politologe Louis Perron. Die Gruppierung könne aber dadurch, dass sie diese Ungleichheiten thematisiere, Aufmerksamkeit auf sich lenken: «So kann ein gewisses Frustpotenzial mobilisiert werden, das das Zustandekommen einer Volksinitiative möglich macht», so Perron.

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Antifeministen-wollen-Frauen-in-Gruen-sehen-30221170

Anne Schneider (WDR)

Ursula von der Leyen hat Recht. Wir brauchen die Frauenquote für die Chefetagen. Denn hier bewegt sich seit zehn Jahren auf freiwilliger Basis praktisch gar nichts. Und alle, die jetzt finden, dass es eben nicht so viele gute Frauen gibt, mögen sich doch mal bitte anschauen, was viele Männer in Chefetagen so verbockt haben. Nein, die fehlende Ausbildung ist nicht das Handicap der Frauen. Sie haben ein anderes: Viele von ihnen nämlich Kinder.

Ein Nebeneinander von verantwortungsvollem Job und Nachwuchs ist bei uns aber immer noch nicht der Normalfall. Und deshalb sind Frauen in den Chefetagen bislang mit der Lupe zu suchen. Das muss sich ändern. Und weil das ganz offenbar nicht freiwillig geht, muss die Frauenquote jetzt nachhelfen.
Sie wird dafür sorgen, dass in den Unternehmen umgedacht wird. Dass auch hier klar ist, dass Kinder auch aus der besten Kita irgendwann abgeholt werden müssen, Sitzungen deshalb nicht am späten Nachmittag beginnen dürfen. Und dass auch Vorstandsmitglieder ein Privatleben haben. Das Argument: „Das geht aber nicht in unserem Unternehmen, bei uns ist die Führungsetage immer im Dienst!“, hat sich abgenutzt. Denn in anderen Ländern geht es ja auch. Norwegen lebt seit Jahren gut mit einer 40-Prozent-Frauenquote für die Aufsichtsräte von börsennotierten Unternehmen.
Zudem kann man den Unternehmen in Deutschland nur raten, die Zeichen der Zeit zu erkennen: Schon jetzt suchen viele von ihnen händeringend nach gut ausgebildeten Mitarbeitern. Das wird sich verschärfen. In den nächsten Jahren kommen geburtenschwache Jahrgänge auf den Arbeitsmarkt, ohne die gut ausgebildeten Mütter wird es dann nicht mehr gehen wird. Und die kommen besonders gerne, wenn sie vernünftige Aufstiegsperspektiven haben. Vielleicht wird die Frauenquote irgendwann überflüssig. Aber im Moment ist sie dringend nötig. Je schneller, desto besser.

http://wwww.wdr2.de/politik/klartext/frauenquote102.html

Tanja Kewes (Handelsblatt)

Liebe Männer, die meisten von Ihnen sind ja gegen eine Frauenquote. Und zwar sowohl gegen die von Familienministerin Kristina Schröder auf die Agenda gebrachte freiwillige Quote, und erst recht sind Sie gegen die von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen angedrohte gesetzliche Quote.

Ich kann Sie in Ihrer ablehnenden Haltung gut verstehen. Sie haben schließlich liebgewonnene Besitzstände zu verteidigen oder den sicher geglaubten Aufstieg. Das wäre ja so, als ob der Frosch dafür wäre, den Teich trockenzulegen.

... Also, was halten Sie von der Männerquote? Jetzt wahrscheinlich noch weniger als von einer Frauenquote. Und dann sind wir uns ja mal wieder einig... Zur Frauenquote gibt es keine Alternative.

http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumne-faktor-mensch/faktor-mensch-zur-frauenquote-gibt-es-nur-eine-einzige-alternative;2751876

Bianca Lang (Financial Times Deutschland)

Wie alle Supersportwagen ist dieses Auto für Männer eine Art primäres Geschlechtsorgan. Die Möglichkeiten von 571 PS machen sie zu Triebtätern, sie vergessen ihre Manieren und die Straßenverkehrsordnung. Frauen hingegen genießen vor allem die maskuline Eleganz des Coupés.

http://www.ftd.de/auto/fahrberichte/:einparken-mit-dem-mercedes-sls-in-monterey/50060889.html

Alexandra Eul (Emma-Redakteurin)

http://anonym.to/?http://www.unerwuenschter-link/ressorts/artikel/frauenalltags-geschichte/auf-ihn-reinfallen/

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Die ultimative Dienstleistungsoffensive des Antifeminismus

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