Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Haiti, die Nächste

Holger, Monday, 08.02.2010, 01:31 (vor 5807 Tagen)
bearbeitet von Holger, Monday, 08.02.2010, 01:39

Wegen der beknackten Forenstruktur muß man immer Altes neu auflegen.

Ich setze also fort mit dem vielbeachteten Thema, entschuldige mich für Klauerei aus guten Posts und nehme mir diesen Schwuchtelladen gzi vor, von dem keiner je was gehört hat und der vollgestopft ist mit politisch korrekten Kostgängern.

Here we go:

Sehr geehrte Damen und Herren,
als sozial denkender und auch aus christlicher Tradition heraus verantwortungsvoll Handelnder war ich auf Anhieb bereit, eine nicht unerhebliche Summe den Hilfswerken angesichts der Katastrophe in Haiti zur Verfügung zu stellen. Indes sind mir seit geraumer Zeit Zweifel gekommen, ob den die Mittel auch zweckgerecht eingesetzt werden: seit Jahr und Tag springen mich in bundesdeutschen Städten großformatige Werbestellwände an mit rührenden Negerkulleraugen etc. an, wobei allen eins gemeinsam ist: sie versprechen, sich ganz besonders um die Belange der Frauen und Mädchen zu kümmern- insbesondere Unicef (die Veruntreuung von Spenden dort ist noch in Erinnerung) und Plan sind mir da einschlägig aufgefallen. Ähnliches geschah nun wieder anläßlich Haiti.
Wie Herr Gogolin
http://antifeminismus.blogspot.com/
durch Befragung diverser Organisationen feststellte, ist dies keine Ausnahme, sondern die Regel, wobei diese Geschlechterselektion freilich mit treuherzigem Augenaufschlag und einer geradezu kommpromitierenden Lächerlichkeit abgetan wird.
Den Leitmedien waren furchtbare Szenen von marodierenden jungen Männern zu entnehmen, die die Hilfsgüter quasi raubten, um sie dann auf dem Schwarzmarkt zu verscherbeln, so die unisono verbreiteten Statements zur Rechtfertigung, daß keine Hilfsgüter mehr an Männer ausgegeben werden.
Zur Veranschaulichung einige links:

Polizei in Haiti erschießt Mann wegen einem Sack Reis
http://femokratieblog.wgvdl.com/polizei-haiti-erschiest-mann-wegen-reis/02-2010/

'Die Welthungerhilfe hat ihr Verteilungssystem optimiert:
Inzwischen lässt man sich von UN-Soldaten eskortieren und verteilt nur noch an Frauen.'
https://freemailng0605.web.de/jump.htm?goto=http%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fvermischtes%2Farticle6226690%2FHaiti-am-Nullpu...

'Ein Großteil der Männer in den hinteren Reihen wird hungrig bleiben, wenn der Konvoi wieder abzieht'.
https://freemailng0605.web.de/jump.htm?goto=http%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fdie-welt%2Fpolitik%2Farticle5878074%2FHaiti-ru...

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,675155,00.html

Ein die Hintergründe erhellendes Statement fand sich hier im Netz:
'Frauengruppen fordern ausdrücklich "Nahrungsverweigerung" für Männer'
http://www.the-spearhead.com/2010/01/14/amidst-haiti-disaster-womens-groups-seek-to-deny-relief-to-men/

'Die Nahrungsmittelversorgung der Männer in die Hände von Frauen zu legen, also Männer in einem zentralen Bereich ihres Überlebens vom guten Willen von Frauen abhängig zu machen, wird hier als Mittel des sozialen Ingenieurwesens zur Umgestaltung der Geschlechterverhältnisse in Drittweltländern eingesetzt'.
http://glennsacks.com/blog/?p=4561
Ich hoffe, Ihnen ist auch nur ahnungsweise bekannt, wer Glenn Sacks ist.

Die Sau raus läßt eine UN- Genderfaschistin:
http://www.un.org/womenwatch/daw/csw/env_manage/reports/week04.html

'Umformung von Geschlechterrollen durch Naturkatastrophen' so so. Oder Mrs. Henshaw: die Männer erhielten Nahrung als Lohn für den
Wiederaufbau der zerstörten Häuser.
Der "Lohn=Nahrungsmittel" wurde aber den Frauen ausgehändigt, s.o. Auch kam man auf die glorreiche Idee, die wiederaufgebauten Häuser
alleine Frauen zu überschreiben. Das fanden einige Männer offenbar ein wenig ungerecht und reagierten aggressiv.

Dies ist nun nicht die Meinung einiger durchgeknallter Femifaschistinnen, sondern offizielles Programm der UN:

http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/juristische_fakultaet/jfoeffl9/women/un/beitrag%20zusammenfassung%20s...

http://www.bmz.de/de/wege/multilaterale_ez/akteure/uno/unifem/index.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklungsfonds_der_Vereinten_Nationen_f%C3%BCr_Frauen

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbereinkommen_zur_Beseitigung_jeder_Form_von_Diskriminierung_der_Frau

Verehrte Damen und Herren,
ich habe seinerzeit kurz nach dem Tsunami von 12/04 die Verheerungen in der indonesischen Provinz Aceh als Augenzeuge sehen müssen und mußte eines millionenfachen Elends gewahr werden. Als medizinisch auf hohem Niveau Ausgebildeter habe ich den US- amerikanischen Fachleuten sofort meine Hilfe angeboten: sie wurde abgeschlagen. Ich durfte tröstend tätig sein auf einer Art Verbandsplatz à la WK II Abteilung Stalingrad, auf dem fast ausschließlich zerschmetterte Männerkörper ihr Leben aushauchten. Die Phalanx der professionellen 'Helfer' widmete sich indes
'Frauenundkindern'. Ich habe es einfach nicht geglaubt. Es war nur ich da als einziger Weißer, schreiende Angehörige und ein paar muslimische Geistliche. Mit unbändigem Zorn verwiesen diese mich des Feldes. DIESEN FREVEL WERDEN WIR SÜHNEN BIS INS DRITTE UND VIERTE GLIED!!!

Nach meiner Rückkehr überraschte mich die Ministerin Wieczorek- Zeul mit ihrer Botschaft nicht wirklich:

http://www.femdisk.com/includef.php?path=forum/showthread.php&threadid=4540

Meine verehrten Damen und Herren von der durchgegenderten HelferInnenfront:
Stellung von AK 47- Gewehren ist die einzige Alternative zum Genderzid der NGO's. Ich beherzige es fortan.

MfG

Haiti, die Nächste

Holger, Monday, 08.02.2010, 01:47 (vor 5807 Tagen) @ Holger

Die links sind alle ein bisserl verwürgt. Ganz kopieren und es wird ein Schuh draus

Haiti, die Nächste

Dampflok, Monday, 08.02.2010, 01:55 (vor 5807 Tagen) @ Holger

Du schriebst eine Anrede wie in einem Schreiben gebräuchlich. Keine Ahnung an wen Du das schicken wolltest - es stand ja nicht dabei.

Aber die Mühe wird wohl außerhalb dieses Rahmens vergebens sein: Bei aller verständlichen Verbitterung werden die Korrespondenztanten der NGOs freudig über die wenigen von Dir benutzten drastischen Vokabeln stolpern und diese als willkommenen Vorwand nehmen, Deine mail mit einem Plonk zu löschen.

Ohne sie weiterzugeben, versteht sich. Denn ich gehe davon aus, daß die ganz genau wissen, was für miese Charaktere ihre Hochohmigen sind.

Ich warte noch darauf, daß sich ein Medium dieses Skandals ENDLICH annimmt. Um das zu erreichen - um sie für die Sache zu gewinnen - muß man sich aber eines anderen Tonfalls bemühen. Jede ganz normal feministisch verseuchte Zeitungs-Praktikantin wird den Informationsversuch nach dem zweiten Lesen der Vokabel "Feminazi" o.Ä. mit dem erwähnten Plonk genauso abservieren.

Vielleicht sollte das jemand übernehmen der trotz der harten Materie weniger emotional agieren kann. Wolfgang hat sicher noch ein wenig Zeit über.


.

Haiti, die Nächste

Goofos @, Monday, 08.02.2010, 04:08 (vor 5806 Tagen) @ Dampflok

Vielleicht sollte das jemand übernehmen der trotz der harten Materie
weniger emotional agieren kann. Wolfgang hat sicher noch ein wenig Zeit
über.

Also ich kann das nicht. Ich kam bis jetzt immer spätestens am Ende auch ganz unemotional zum Schluß, dass das ziemliche Arschlöcher sind.

Vielleicht muss es so sein

Puffbesucher, Monday, 08.02.2010, 05:46 (vor 5806 Tagen) @ Holger

Vielleicht müssen wir jetzt diesen bitteren Weg mit den Gendernazis einfach zuende gehen., damit aus den Katastrophen, die diese Leute am Ende auf ihrer Rechnung haben, etwas Neues erwächst. Vielleicht müssen auch erst die ersten Männer zu den Deportationszügen getrieben und positiv vergast und verascht werden, damit die breite Masse endlich mal ihren Arsch hochkriegt: Oder wer hat schon je etwas davon gehört, dass die Mahner und Appellierer gegen den Zeitgeist etwas ausrichten konnten? So fand es ja auch Erich Kästner im Hinblick auf den Exilanten Brecht rührend, dass dieser die Welt vor der Nazi-Barbarei von Paris aus mit der Schreibmaschine retten wollte. Was, wie wir ja alle wissen, auch bekanntlich nicht funktioniert hat.

Und "danach" sind natürlich wieder alle schlauer. Aber so ist es halt. Man ziehe sich beizeiten in entfernte Gegenden zurück und warte in seiner Berghütte den finalen Sturm ab, wenns mal wirklich hart auf hart kommt.


Der einzige Trost ist, dass die Männer, die meinen, diesem zu entkommen, weil sie sich ja als lila Pudel willfährig den Frauen als Werkzeug angedient haben, nicht auf Schonung hoffen dürfen. Es hat schon damals den Verrätern unter den Juden nichts genützt, sich bei den Mördern ihrer Glaubensgenossen angedient zu haben.

Na das gibt eine schöne Überraschung.

Haiti, die Nächste

Christine ⌂, Monday, 08.02.2010, 09:17 (vor 5806 Tagen) @ Dampflok

Dampflok, das Problem ist nicht Holgers Ausdrucksweise, das Problem ist, das viel zu wenige Menschen denen Dampf unterm Hintern machen. Wenn kaum Reaktionen kommen, dann geht denen das in der Tat vermutlich am Ar*** vorbei.
Wenn wenigstens mal 100 Leute schreiben würden und ihrem berechtigten Zorn Lauf lassen würden, selbst wenn die Meinungen nicht veröffentlicht würden, dann würde vielleicht der eine oder andere nachdenken (oder auch nicht, aber das können wir ja nicht wissen).
Man kann die Argumentation von adler aufnehmen und der Welthungerhilfe z.B. sagen (positives vermitteln), das man bei Simone Pott das Gefühl hatte, das sie sich wirklich um alle Menschen Sorgen macht, während die Berichterstattung von Ralph Dickerhof unter aller Kanone waren.
Das Wort Feminazi braucht man allerdings nicht benutzen, weil man direkt auf die Nazis und ihrer Selektierung aufmerksam machen kann. Ich zitiere mich mal selber aus meinem letzten Blogeintrag:

Ich habe mich immer gefragt, wieso Juden alles mit sich haben machen lassen. Heute erahne ich es langsam, denn ich denke mir, das sich keiner hat vorstellen können, das man sie vernichten will. Das ist so ein ungeheure Tatsache, das man diese heute wieder praktizieren kann, wenn auch zunächst "nur" in Katastrophengebieten.

http://femokratieblog.wgvdl.com/diskriminierung-von-maennern-beschlossen/02-2010/

Das Wichtigste ist, das geschrieben wird und zwar von sehr vielen Menschen und nicht, was man evtl. nicht schreiben sollte. Das man mit vernünftigen und ruhigen Worten (manchmal) mehr erreichen kann, das ist mir bewusst. Ich selber gehe deswegen hin und wieder her und entschuldige mich am Ende bei Leserbriefen für meine drastische Ausdrucksweise, aber ich wüsste nicht, wie ich meinen Zorn anders hätte rüber bringen können.
So, das war meine persönliche Meinung am Montag morgen.

Gruß - Christine

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

"Du kotzt mich an mit "deinen" Nazis."(Zitat Rainer)

Dampflok, Monday, 08.02.2010, 11:37 (vor 5806 Tagen) @ Christine

Dampflok, das Problem ist nicht Holgers Ausdrucksweise


Nein? Dann ist es wohl etwa meine Ausdrucksweise? "Linke sind die Pest" ist OK, "Feminazis" sind OK, aber "Blaue Latrine" gibt gleich Druck?

Du kotzt mich an mit "deinen" Nazis.
verfasst von Rainer(R) Homepage E-Mail, 05.02.2010, 23:41
Behalte deine Nazis, schlafe mit ihnen und werde glücklich mit ihnen, aber > belästige mich nie mehr damit.
Geh in Frieden
Rainer


..oder vielleicht ist es ja Rainers Ausdrucksweise.

Aber solange man sich hier bloß nicht gegen Nazis oder die blaue Latrine äußert ist alles genehm?

auf die Nazis und ihrer Selektierung aufmerksam machen kann. Ich zitiere
mich mal selber aus meinem letzten Blogeintrag:

Ich habe mich immer gefragt, wieso Juden alles mit sich haben machen
lassen.


Oh, oh, zweimal das böse Wort! Hätte ein Rainer - wenn das von chrima oder mir gekommen wäre, wohl wie oben reagiert?


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