Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Jungautorinnenwunder geniesst Förderung

Jan Mayen, Monday, 08.02.2010, 19:00 (vor 5806 Tagen)

"
Die Autorin ist erst 17 und wird als neuer Star der Literaturszene gefeiert. Jetzt kommt heraus: Helene Hegemann hat Teile ihres erfolgreichen Romandebüts "Axolotl Roadkill" abgeschrieben. Sie gibt es zu - und entschuldigt sich bei einem Berliner Blogger.

Hamburg - Der Roman ist der Überraschungserfolg der Buchsaison: " Axolotl Roadkill" steht gegenwärtig auf Platz fünf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Fast alle Feuilletons feiern die Autorin, die erst 17-jährige Helene Hegemann, als neue, radikale Stimme der Literatur. Nun hat der Blog " Die Gefühlskonserve" entdeckt, dass sie einige Passagen des Buches offenbar abgekupfert hat - und zwar aus dem Roman "Strobo" eines Berliner Autors, der unter dem Pseudonym Airen schreibt."

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,676490,00.html

doch der kommenrat bei spiegel hat dafür bereits verständnis. dem armen kind muss doch geholfen werden..

Wie, "Förderung"?

Müller, Monday, 08.02.2010, 19:02 (vor 5806 Tagen) @ Jan Mayen

Wie, "Förderung"? Wie meinst du das?

Wie, "Förderung"?

Jan Mayen, Monday, 08.02.2010, 19:09 (vor 5806 Tagen) @ Müller

Wie, "Förderung"? Wie meinst du das?

die texte sind ja nicht wirklich von ihr und der herr papa hat sich zur sicherheit die vorlagenromane ins haus senden lassen..

Jungautorinnenwunder geniesst Förderung

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Monday, 08.02.2010, 19:27 (vor 5806 Tagen) @ Jan Mayen

Frauen sind eben überlegen und nicht so strunzdoof, sich selbst etwas auszudenken - abschreiben ist erheblich ökonomischer. Und wenn die Autorin fühlt, richtig gehandelt zu haben, dann ist das eben Tatsache. Da muss man nicht männlich-kleinkariert-patriarchalisch aufrechnen.
Gerecht wäre außerdem gewesen, wenn ihr die Texte selbst eingefallen wären und niemand kann ihr zum Vorwurf machen, dass sie einem tumben Kerl zuerst eingefallen sind.

Viele Grüße
Wolfgang

Jungautorinnenwunder geniesst Förderung

Sachse, Monday, 08.02.2010, 19:30 (vor 5806 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Was wollt ihr denn

die Texte sind ihr selber eingefallen, nur haben MÄNNER diese vorher schon abgeschrieben. Böse Männer, Armes Opfer.GEMEIN

Hat jemand den Roman gelesen?

vt, Monday, 08.02.2010, 19:45 (vor 5806 Tagen) @ Jan Mayen

Der Roman wurde bei "die Vorleser" im ZDF (ab ca 7.30 min) gefeiert. Nach "Feuchtgebiete" folgt nun weitere böse-Mädchen Fließbandliteratur. Sie ist kess aber verdorben. Die Standard-Tochter wenn das Öffentlich Rechtliche wieder nen PC-Fernsehfilm auf dem Prekariats-Set drehen will. Sozusagen: die UntergangIn.

Gangsta-Literatur für die Mittelschichtstochter, doch im Gegensatz zu Gangstarap wird solch Literatur auch von Erwachsenen (Frauen) gelesen. Von ü30 Frauen, die immer noch an die frechen Mädchen/Frauen glauben und an das bessere Opferin-Geschlecht.

Jungautorinnenwunder geniesst Förderung

Timothy, Monday, 08.02.2010, 19:48 (vor 5806 Tagen) @ Jan Mayen

"
Die Autorin ist erst 17 und wird als neuer Star der Literaturszene
gefeiert. Jetzt kommt heraus: Helene Hegemann hat Teile ihres erfolgreichen
Romandebüts "Axolotl Roadkill" abgeschrieben. Sie gibt es zu - und
entschuldigt sich bei einem Berliner Blogger.


Und da es sich um ein Mädchen handelt reicht das auch schon, die weitere Förderung ist ihr Gewiss.

Hamburg - Der Roman ist der Überraschungserfolg der Buchsaison: " Axolotl
Roadkill" steht gegenwärtig auf Platz fünf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
Fast alle Feuilletons feiern die Autorin, die erst 17-jährige Helene
Hegemann, als neue, radikale Stimme der Literatur.

Hat jemand hier Califonication gesehen? Das erinnert sehr daran.

Jungautorinnenwunder geniesst Förderung

roger, Monday, 08.02.2010, 19:52 (vor 5806 Tagen) @ Jan Mayen

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,676490,00.html

"Sie mache sich selbst keinen Vorwurf. Denn: "Originalität gibt's sowieso nicht, nur Echtheit". Hegemann betreibe das Schreiben eines Romans "eher regiemäßig" und sei "nur Untermieter" in ihrem eigenen Kopf."

Das ist aber doch mal ein interessanter Gedanke. Vielleicht betreiben Feministinnen ihr "Frausein" ja auch nur regiemäßig und sind nur Untermieterinnen in ihrem eigenen Körper. Warum sollte Frau sich also exponieren, so an den diversen Lebensfronten, es reicht doch völlig aus, ein "echtes" Arschloch zu sein und die tumben Kerle die Arbeit machen zu lassen – so regiemäßig und so...

gruß roger

--
fight sexism - fuck 12a GG

powered by my little forum