Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Opernsängerin betonierte ihren Mann ein

Scotty, Monday, 29.03.2010, 01:41 (vor 5448 Tagen)

... dann holte sie die Leiche wieder raus und verbrannte sie
Und im nächsten Akt wird es ganz verrückt. Kein Kulturstück, sondern ein Kriminalreport. Käme diese Geschichte auf eine Bühne, man würde sich schon sehr über den Autor wundern - so abstrus scheint das, was sich im 5000-Seelen-Dorf Kappel-Grafhausen (Baden-Württemberg) abgespielt hat.
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Erster Akt: Fünf Monate lang war der Rentner Hermann H. (70) verschwunden. Seine Ehefrau, die Opernsängerin Waltraud G. (55), hatte ihn als vermisst gemeldet. Dass er nicht einfach abgehauen war, wusste seine Gattin ganz genau.

Zweiter Akt: Die Opersängerin gesteht, dass sie ihn erst einbetoniert, dann wieder herausgemeißelt hat, um ihn im heimischen Kachelofen zu verbrennen und die Asche und Knochenreste in einem Fluss zu verstreuen. Starkes Stück. Und jetzt kommt der dritte Akt.

Hermann H. war Eigentümer zweier Mehrfamilienhäuser - und die wollte sich die Opernsängerin sichern.
Da ihr Gatte die dafür notwendige Unterschrift aber nicht mehr geben konnte, engagiert sie einen Ersatz: Sie lässt einen Mann, der Hermann H. vom Alter und der Statur her ähnelt, von einer Maskenbildnerin zum Doppelgänger ihres Gatten schminken.
Mit dem Double geht sie zum Notar, der ahnt nichts Böses, Waltraud G. ist nun Hausbesitzerin. Acht Wochen später muss sie das Schauspiel in einer Freiburger Anwaltskanzlei wiederholen. Sie tut es mit Erfolg.
In der Zwischenzeit fahndet aber die Polizei mit einem Foto nach dem vermissten Hermann H. Die Maskenbildnerin erkennt das Foto als das Bild, das Waltraud G. ihr als Schminkvorlage für das Double gab und informiert die Polizei.
Jetzt sitzt die Opernsängerin in Untersuchungshaft, wo sie die Rolle der zu Unrecht Verfolgten gibt: Sie verrät nicht, wie ihr Mann ums Leben kam, sie sagt nur, dass es sein Wunsch war, dass seine Asche im Fluss verstreut wird.

Opernsängerin betonierte ihren Mann ein

zeitzeuge, Monday, 29.03.2010, 01:51 (vor 5448 Tagen) @ Scotty

oh, wenns passt, wird sogar die bild-zeitung zitiert!
ein absolutes musterbeispiel von seriöser presse. wie arm.

Opernsängerin betonierte ihren Mann ein

Scotty, Monday, 29.03.2010, 02:03 (vor 5448 Tagen) @ zeitzeuge

...muß jetzt leider heiha, da ich zu dem Bevölkerungsteil zähle, der diesen Laden hier am kacken hält! Kann dir also nicht weiter die Welt erklären!

Lies mal den kleinen Prinz von Antoine de-Saint-Exupery.
...da steht unter anderem: "die wirkliche Welt ist für das Auge unsichtbar, man kann sie nur mit dem Herzen erkennen"! Gute Nacht und so-long!

Opernsängerin betonierte ihren Mann ein

Willi, Monday, 29.03.2010, 02:04 (vor 5448 Tagen) @ zeitzeuge

oh, wenns passt, wird sogar die bild-zeitung zitiert!
ein absolutes musterbeispiel von seriöser presse. wie arm.

Den Fall habe ich auch schon im TV und in Zeitungen verfolgt.
Googlen bildet!

VORSICHT Schüttelreim:

Lieber beizeiten zeugen!
als zeitzeugen Zeit vergeuden!
;-)

Opernsängerin betonierte ihren Mann ein

zeitzeuge, Monday, 29.03.2010, 02:08 (vor 5448 Tagen) @ Willi

oh, wenns passt, wird sogar die bild-zeitung zitiert!
ein absolutes musterbeispiel von seriöser presse. wie arm.


Den Fall habe ich auch schon im TV und in Zeitungen verfolgt.
Googlen bildet!

darum gehts doch gar nicht. klar stimmt der fall.
mich wunderts nur, dass einer die presse brandmarkt wenn sie was schreibt was ihm nicht passt, aber gern draus zitiert wenns ihm passt! das bedeutet es geht ihm nicht um information, sondern nur um bestätigung seines schiefen weltbildes.

Opernsängerin betonierte ihren Mann ein

Willi, Monday, 29.03.2010, 02:20 (vor 5448 Tagen) @ zeitzeuge

darum gehts doch gar nicht. klar stimmt der fall.

Na immerhin! Bei dir hörte es sich so an, als würdest du die einfühlsame Täterin schützen wollen!
;-)

bestätigung seines
schiefen weltbildes.

Ich bewundere DEIN gerades, aufgeräumtes Weltbild. Was das auch immer sein mag!
;-)

Opernsängerin betonierte ihren Mann ein

Mirko, Monday, 29.03.2010, 19:15 (vor 5448 Tagen) @ zeitzeuge

Es kommt auf die Inhalte an, nicht auf das Medium.

Aber schön, wie du vorführst, wie leicht "unsere" Gegner argumentativ gegen die Wand zu fahren sind.

--
Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche

Opernsängerin betonierte ihren Mann ein

Nick, Monday, 29.03.2010, 03:33 (vor 5448 Tagen) @ Scotty

Jetzt sitzt die Opernsängerin in Untersuchungshaft, wo sie die Rolle der zu
Unrecht Verfolgten gibt: Sie verrät nicht, wie ihr Mann ums Leben kam, sie
sagt nur, dass es sein Wunsch war, dass seine Asche im Fluss verstreut wird.

Sie hat immer nur an ihn gedacht. So sind Frauen. Toll.

Wie konnte man früher bloß jemals schlecht über Frauen denken?

Nick

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