Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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krank!

jens_, Saturday, 29.05.2010, 17:40 (vor 5759 Tagen) @ Ein Leser

Was wir wollen

Wir beziehen klar Position gegen Maskulisten und väterrechtsbewegte
Männer. Wir wollen einen Umdenkprozess in Bezug auf Kinder und Erziehung
anregen und das klassische Vater-Mutter-Kind Familienmodell abschaffen.
Möglichkeiten gibt es viele: Alleinerzieher_innen, schwule und lesbische
Elternpaare oder polyamoröse Erziehungsgemeinschaften.
Wir fordern Anerkennung für Erziehungsmodelle jenseits der
heterosexistischen Normen

Darüber hinaus wollen wir die Auflösung der traditionellen
Geschlechterrollen. Anstelle des Beharrens auf vermeintlich natürliche
"Väter" und "Mütter" Rollen könnte es beispielsweise mehrere
gleichberechtigte Bezugspersonen für Kinder geben, die jenseits von
Klischees agieren. Diese Bezugspersonen müssen kein biologisches Verhältnis
zum Kind haben; wichtig ist dabei das Einverständnis aller
Erziehungspersonen. Das könnte zu einer Entlastung aller Beteiligten der
Kindererziehung und zu einer Aufhebung des heterosexistischen
Familienmodells führen. Weiters müssten sämtliche Teile der Gesellschaft
kinderfreundlicher und -offener werden, damit Kinder nicht mehr als
"Familiensache" oder "Privatsache" gesehen werden. Kindererziehung geht uns
alle an - Kinder sollen an Entscheidungsprozessen gleichberechtigt
partizipieren können.

Das hoert sich fuer mich schon faschistoid an!


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