Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

In der BRD sitzen noch 70.000 Amerikanische Soldaten

Robert ⌂, München, Monday, 14.06.2010, 15:59 (vor 5743 Tagen) @ ajk

Ok, das wär gut. Aber: will "die Politik" denn wehrhafte Bürger?

Die Politik hat den Bürgern zu dienen.

Sehr idealistisch. Ich stimme dir zu, aber in der Realität ist dem leider nicht so.

Ich wünsche nicht die wirkliche Gleichberechtigung. Weil dann auch eine
Gleichbepflichtigung nötig wäre, und das ist unmöglich. Ich kann weder ein
Recht auf Abtreibung für den Mann sehen noch eine Pflicht der Frau zur
Unterstützung des Mannes während der Schwangerschaft der Frau sehen.

Bin ich anderer Ansicht. Ich bin für "wirkliche Gleichberechtigung", wob ich darunter verstehe, daß jeder sein Leben genauso unbehindert führen kann, wie jeder andere auch. Und das bedeutet auch "Gleichverpflichtung" in dem Sinne: wenn ich von der einen Gruppe (den Männern) einen Beitrag für die Gemeinschaft verlange (wie eben die Wehrpflicht), dann auch von der anderen Gruppe (muss nicht unbedingt ebenfalls Wehrpflicht sein). Alternativ muß die Ableistung der Gemeinschaftsarbeit geeignete Vergünstigungen zur Folge haben.

Männer und Frauen sind nicht gleich.

Sind sie nicht. Aber daß die einen die Trottel zugunsten der anderen Gruppe machen müssen, ist mit meinem Gerechtigkeitsempfinden nicht in Einklang zu bringen.

Das ist eher der Ansatzpunkt, als die Wehrpflicht abzuschaffen. Die
Wehrpflicht effizient und "cool" machen.

Die Welt wäre friedlicher wenn es mehr Männer gäbe die diesen Frieden eben
verteidigen würden.

Da bin ich wieder bei dir.

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."


gesamter Thread:

 

powered by my little forum