Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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OT: Frederick Forsyth: Aufruf an die Deutschen

Zeitgenosse, Friday, 18.06.2010, 15:56 (vor 5739 Tagen) @ Gast_bb

Ich versuche das Problem mal von der Gegenseite aufzuziehen: Jedem Genozid
oder der Gewalt gegen einzelne Gruppen geht Propaganda voran,
Meinungsäußerungen, wenn du so willst. Antisemitismus, Rassismus,
Apartheid, Völkermorde wie z.B. in Ruanda usw. beginnen nicht plötzlich,
sie werden durch Propaganda und Hatespeech vorbereitet. Dabei gab es jedoch
immer Gegenstimmen, Leute, die argumentierten, zu zeigen versuchten, wo
diese Propaganda falsch lag. - Ich glaube, wir können uns aber darauf
einigen, dass dagegen zu argumentieren in diesen Fällen ein Fehlschlag war.
(Und nein, ich behaupte nicht, dass die Situation hier schon vergleichbar
wäre.)

Das ist eine ernst gemeinte Frage: An welchem Punkt hört die
Meinungsfreiheit auf, oder wie verhindert man solche Gewalt vorbereitende
Propaganda?

Jetzt verstehe ich überhaupt erst, wie Du das mit den Absichten hinter den Meinungen meinst.

Tja, da ist wohl eine Grenze zu ziehen zwischen Meinungshuberei und Vernichtungsaufrufen. Zu dieser Frage gibt es schon etliche Beiträge im Strang mittlerweile.

Ich neige eher dem angelsächsichen Standpunkt zu. Die Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht. Das Strafrecht hat in der Geschichtsschreibung außen vor zu bleiben. Die Grenze wäre für mich erst überschritten, wenn zu Gewalt aufgerufen wird.

Gruß

Zeitgenosse


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