Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Haha, coole Seite.

Roslin, Sunday, 04.07.2010, 21:41 (vor 5723 Tagen) @ Ekki
bearbeitet von Roslin, Sunday, 04.07.2010, 21:58


Was Männer betrifft - Widerspruch, und Verweis auf meine Signatur.

Die halte ich für gepflegten Unsinn, Deine Signatur.
Ausdruck einer männlichen Schutzhaltung, unter den männerdiskriminierenden Bedingungen des heutigen Familienrechtes entstanden, Ausdruck einer Degeneration, erzwungen durch eben dieses Recht und seine Anwendung, nicht Natur, sondern Ausdruck der herrschenden Unnatur.

Menschliches Verhalten ist immer eine Resultante aus Instinkt und kulturellem Einfluss.
Wir schaffen uns, wenn wir klug sind/Glück haben, eine Kultur, die zu unserer Natur passt, mit ihr harmoniert.
Oder aber, wenn wir verblendet sind, eine Kultur, die uns vergewaltigt, zugrunderichtet.
Die dann aber früher oder später, weil nicht nachhaltig mit unseren natürlichen Strebungen in Harmonie zu bringen, zugrunde geht.
Wie der Sozialismus z.B.
Wie wahrscheinlich auch unser feminisierter Komsumkapitalismus der Gegenwart.

Wenn das Obige stimmt ...

Der melancholische Student (noch) ohne Geld trägt gut sichbar ein
tiefgründiges philosophisches Werk zur Schau beim Spazieren im

Englischen

Garten, denn Frauen stehen sehr viel mehr auf Intelligenz bei Männern

als

Männer auf Intelligenz bei Frauen.


... dann hat der mittellose Student verschissen:

Eben nicht!
Intelligenz wird von Frauen als Wechsel auf die Zukunft gelesen, sie ist ein Vorhersager kommenden Wohlstandes, kommenden Ansehens.
Bliebe der Student ein armer Schlucker, dann hättest Du Recht.

Der intelligente 20jährige, kann mit seiner Intelligenz viel mehr körperliche Nachteile wettmachen als eine intelligente 20jährige, die für ihre Intelligenz von Männern weniger belohnt wird mit erotischer Aufmerksamkeit.
Umgekehrt kann ein hübscher 20jähriger nicht so viele Intelligenzdefizite hinter seiner Schönheit verbergen wie eine hübsche Zwangzigjährige.
Die Natur ist, grosso modo, schon ganz gerecht.
Feministinnen jedoch sehen immer nur auf eine Seite der Medaille.
Manche Maskulisten offenbar auch.


(Eigene Erfahrung: Die Freundin, die ich zu Anfang meiner
Studienzeit hatte, hat mich abserviert, als ihr endgültig klar wurde, daß
ich nicht leicht [oder überhaupt] manipulierbar sein würde.)

Außerdem:

Wenn Frauen, wie Du an anderer Stelle schreibst, beschützt werden wollen,
dann suchen sie sich eine Kombination aus Bodybuilder (Kraft) und
Handerwerker (verdient früh Geld).

Der Handwerker hat nicht so viel Status wie ein Akademiker.
Ideal wäre sicher in Akademiker mit apollisnischem Körperbau und dem Vermögen von Bill Gates.
Aber sogar Frauen wissen, dass der Idealfall selten ist und Kompromisse gefordert sind.
Das Endergebnis, die Einschätzung, wie attraktiv ein Mann für eine Frau ist, ist immer das Ergebnis einer Mischkalkulation.
Bei uns Männern ist das nicht anders.

Nur gewichten eben beide Geschlechter die selben Faktoren in unterschiedlicher Weise bei ihren zum großen Teil unbewußt ablaufenden "Berechnungen".


Schärfster Widerspruch:

Das Obige trifft ausschließlich auf Frauen zu!

Jungmänner wissen so gut wie nie, was gespielt wird.

Das mag heute zutreffen, wo junge Männer verbildet werden von feministisch-feminisierter Pädagogik und darum erwarten, auf Frauen zu treffen, wie sie die feministische Ideologie ihnen gemalt hat,die es aber nur in der feministischen Wunschvorstellung, nicht in der Realität gibt.
Versuchen Männer so zu sein, wie feministische Frauen sie angeblich haben wollen, (denn selbst Feministinnen verlieben sich in solche Männer in der Regel nicht!), dann werden sie einen Mißerfolg an den nächsten reihen und nicht verstehen,was schief läuft.

Es läuft schief, dass der feministisch indoktrinierte Kopf vieler Frauen ihnen "vernünftig" rät, Männer zu begehren, die ihre Vulva, ihr animalischer Säugetierinstinkt ablehnt, zurückstößt, verachtet.

Ein tiefer Zwiespalt, denn die Ideologie verhindert auch noch, sich zu den eigenen Instinkten bewußt zu bekennen, im Einklang mit ihnen zu begehren, erlaubt den Ausweg in permanente Schuldzuweisungen an den ungenügenden Mann.

Männer werden durch diese Ideologie nicht weniger deformiert.
Sie glauben, ihr inneres Wesen verleugnen, verbiegen, verhehlen zu müssen, um Frauen zu gefallen, glauben, so werden zu müssen, wie Feministinnen es ihnen geraten haben, um Frauen erfolgreich umwerben zu können.
Dabei ist das gerade Gegenteil richtig.

Man sollte nicht vergessen, dass der Feminismus die Psyche vieler lesbischer oder bisexueller Frauen widerspiegelt und dementsprechend ist sein ideales Männerbild, ungenießbar für die durchschnittliche heterosexuelle Frau, unerfüllbar für den durchschnittlichen heterosexuellen Mann.

Die Folge:
Menschen, die sich dieser Ideologie verschrieben haben, verfehlen sich und ihren Geschlechtspartner fast zwangsläufig.

Weil diese Ideologie Männer nicht mehr Männer sein lässt und Frauen nicht mehr Frauen.

Die Pick-up-Technik könnte ein erfogreiches Gegenmittel sein für junge Männer, diesem Dilemma zu entkommen.
Sie könnte leisten, was die Femanzenpädagogik nicht mehr leistet: ein realistisches Frauenbild vermitteln, den Jungs ein Selbstbild vermitteln, mit dem sie sich wohlfühlen.
Aber ich weiß darüber zu wenig, weiß nicht, inwieweit diese Bewegung gute Evolutionspsychologie in handhabbare Handlungskonzepte umsetzt, inwieweit sie nichts weiter ist als kommerzielle Dampfplauderei und "Lebenshilfe".

Wie dem auch sei, akzeptabel wäre ein solcher "Liebesmachiavillismus" ohnehin nur innerhalb eines ethischen Rahmens, der verhindert, dass Frauen einfach zu jagdbarem Wild gemacht werden.
In Frauen nur noch konsumierbares Fickfleisch zu sein, ist ja nicht die Lösung, sondern bedeutete nur die Ablösung des heutigen Problemes der Männerausbeutung und Entrechtung durch ein neues, anderes.


Erschwerend kommt hinzu, daß sie von ihren Müttern und den Medien auf
ein hoffnungslos idealisierendes Frauenbild gedrillt werden
.

Das ist der Hauptgrund.
Spermien schleppen Männer schon von Anbeginn an mit sich.
So verblendet wie heute waren sie jedoch noch nie.


Oder aber es geht ihnen so wie mir - sie bleiben so lange alleine,
daß sie in dem Grade, in dem ihre Potenz nachläßt, immer mehr
kapieren, was gespielt wird.

Nichts gegen persönliche Erfahrungen, aber sie belegen zunächst immer nur sich selbst, sind nicht ohne weiteres verallgemeinerungsfähig.


Muskeln und Statussymbole werden zur Fortpflanzung zugelassen -
Intelligenz ist eine entbehrliche Zugabe!

Das ist Unsinn, sonst gäbe es sie längst nicht mehr, die Intelligenz des Menschen.
Wir sind ja viel intelligenter als wir sein müssten, um uns als Art erfolgreich zu behaupten.
Unsere großen Gehirne sind ja nicht einfach nur ein Vorteil, in gewisser Hinsicht sogar ein echter Nachteil für unser Überleben, in dieser Hypertrophie nur zu erklären aus den Mechanismen der sexuellen Selektion.
Weil wir so große Hirne haben, müssen wir z.B. "verfrüht" geboren werden, ergeben sich alle Nachteile unserer langen Kindheit, Schutzbedürftigkeit, Pflegebedürftigkeit, weil so viel Entwicklungszeit außerhalb des Mutterleibes verlegt werden muss.


Und das hat seinen Grund:


Irgendwo habe ich gelesen (leider kann ich die Quelle nicht mehr finden),
daß gerade die bedeutendsten Männer keine Kinder hatten oder aber
solche, die man ihnen lieber erspart hätte (als Beispiele wurden, wenn ich
mich recht erinnere, Goethe und Johann Sebastian Bach angeführt)
.

Du darfst von Extremen nicht auf Populationen schließen.
Wenn die Verbreitung der Intelligenz nur von Genies abhängig wäre, dann sähe es wahrscheinlich mau aus.
Der gute Durchschnitt macht's.

Wenn Dein Vater oder Deine Mutter ein Jahrhundertgenie ist, dann ist es höchst unwahrscheinlich, dass eines der Kinder dem Vater oder der Mutter auch nur gleichkommt.
Das ist reine Statistik.
Es ist zwar häufiger als in "Normalfamilien", trotzdem immer noch unglaublich unwahrscheinlich.
So waren die Bachsöhne hervorragende Komponisten, der "Londoner" sogar viel erfolgreicher und berühmter als sein so viel genialerer Vater.
Aber er war kein Jahrtausendgenie wie J.S. Bach, den viele große Komponisten, also Menschen, die etwas davon verstehen, für den größten aller Zeiten halten.


Also pflanzt sich vornehmlich das Prekariat fort - was soll's!

Das ist bei uns Realität, aber keine "natürliche" Folge, sondern eine Folge falscher Politik, falscher Anreize.
Menschliches Verhalten ist nicht einfach nur instinktgesteuert.
Menschliche Instinkte determinieren unser Verhalten nicht mehr, disponieren nur noch, machen leichter/schwerer/geneigter/unwilliger, geben nur noch Tendenzen vor, erzwingen Verhalten nicht mehr, können willentlich, befördert durch entsprechende Anreize, überspielt werden.
Auch wenn das auf Dauer für viele mühsam ist.

Der Mensch ist zwar immer noch und immer auch Säugetier, aber eben nicht mehr nur.
Er ist mehr, ist freier, nicht so frei wie unsere Kulturalisten und Sozialisten denken, aber doch freier als radikale Biologisten glauben.

Ein solcher falscher Anreiz besteht darin, dass gerade für arme Menschen dank Sozialstaat die "Kinderproduktion" zum interessanten Einkommenserwerb geworden ist, während dank der Oppurtinitätskosten die Mittelschicht bei Kindern drauf zahlt.

Darum, nicht weil es natürlich wäre, vermehrt sich die Mittelschicht kaum, die Unterschicht umso mehr.

Die Oberschicht vermehrt sich übrigens auch recht gut.
Dort sind 3 Kinder gar nicht so selten.
Für die spielen die Opportunitätskosten keine Rolle, Männer müssen Scheidungen nicht fürchten, sind auch nach einer Scheidung noch wohlhabend genug, um eine neue Familie zu gründen.

Aber diese Oberschicht, die es sich leisten kann, so zu denken und zu agieren, fällt zahlenmäßig/populationsgenetisch nicht ins Gewicht.
Sie ist zu klein, um unsere Verblödung aufzuhalten.


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