Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frauen können ALLES besser

Horsti, Monday, 12.07.2010, 10:16 (vor 5716 Tagen)

Männer dagegen sind nur die Unterschicht, die gerade mal so geduldet wird.
Das jedenfalls ist der Tenor eines Artikels in der NZZ:

Die amerikanische Soziologin Kathryn Edin hat während fünf Jahren mit Unterschichts-Müttern aus dem Raum Philadelphia gelebt. Sie stellte fest, dass die Frauen so gut wie alle Alltagsentscheidungen treffen und den Männern diktieren, was diese zu tun haben – und sei es, per Befehl, die gemeinsame Wohnung zu verlassen, den Scheidungsrichter zu kontaktieren oder den Unterhalt zu leisten. Alleinerziehende Mütter sind auch keine «gefallenen Mädchen> mehr, im Gegenteil: Sie sind zu Vorbildern einer autonomen, auf ganzheitliche Erfüllung ausgerichteten Lebensgestaltung geworden, von der die Männer in ihren Büro-Tretmühlen nur träumen können


Eine Ausnahme stellt der Staat Rwanda dar, wo das Parlament nach dem Genozid von 1994 von einer weiblichen Mehrheit geführt wird – mit der Folge, dass die wirtschaftlichen Indikatoren nun steil nach oben zeigen.

Die weibliche Übermacht verliert sich zwar auf den höheren akademischen Stufen und beim Übertritt in die Privatwirtschaft – auch deshalb, weil Frauen ihr Familien- und Sozialleben nicht um jeden Preis der Karriere unterordnen. Dennoch reicht ihnen die halbe Kraft, um im Job mit den Männern mitzuhalten.

Dennoch haben die Frauen gute Chancen, auch diese Rückstände aufzuholen. Parallel zu ihrem Aufstieg steigen die Männer nämlich ab. Das amerikanische Magazin «Atlantic> berichtet, dass Studenten auf dem Uni-Campus sich die Zeit vor allem mit Computerspielen vertreiben. Zahllose Studien bescheinigen ihnen ausserdem Defizite in der Sozialkompetenz.

Dass moderne Wohlfahrtssysteme den Männern zudem die Angst nehmen, durch die Maschen der Gesellschaft zu fallen, dämpft ihren Antrieb zusätzlich. Das Problem pflanzt sich im Privatleben fort. Ohne Bildung und Job fallen Männer auch als Partner ausser Betracht.

Für die Frauen bedeutet dies, dass sie die Welt wohl irgendwann alleine regieren. Bereits 2030 sei jede zweite Führungskraft weiblich, prophezeit ein deutsches Zukunfts-Institut. Im grossen gesellschaftlichen Mittelbau muss man die Männer dann wohl schon mit der Lupe suchen.

Ich schlage diesen Artikel für den dämlichsten Artikel 2010 vor.

http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/zeitalter_der_frauen_1.6529150.html


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