Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Haderthauer(CSU): kein Mindestlohn für Sklavenarbeiter, aber Frauenquote in Topjobs

Dampflok, Saturday, 07.08.2010, 12:52 (vor 5691 Tagen)

Sie schwärmt von Norwegens Frauenquote in Vorständen:

http://www.focus.de/finanzen/news/parteien-haderthauer-fuer-frauenquote-bei-aufsichtsraeten_aid_513696.html

- und will -meist männlichen- Sklavenarbeitern keinen Mindestlohn geben:

«Wer ordentliche Löhne will, soll eben auch dort einkaufen, wo sie gezahlt werden>

http://www.open-report.de/artikel/CSU+k%FCndigt+Nein+zu+Mindestlohn+in+Zeitarbeitsbranche+an/71464.html

Dazu ganz interessant das BA für Statistik:
"Die Zahl der Leiharbeiter in Deutschland betrug nach den Ergebnissen des Mikrozensus im Jahr 2006 insgesamt 588 000 Personen. Damit machten sie einen Anteil von etwas über 1,5% an allen Erwerbstätigen aus. Während die Geschlechterverteilung bei den Erwerbstätigen insgesamt mit einem Frauenanteil von 45% nahezu ausgeglichen ist, dominieren bei den Zeitarbeitern mit 66% die Männer, nur rund ein Drittel der Leiharbeiter in Deutschland sind Frauen (34%). Dies legt die Vermutung nahe, dass besonders in solchen Wirtschaftszweigen Arbeitnehmer entliehen werden, in denen überdurchschnittlich viele Männer beschäftigt sind."

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/STATmagazin/Arbeitsmarkt/...

Da fragt man sich, wieso sie sich nicht an die eigenen Worte hält und einfach empfiehlt:

Wer Frauen in Topjobs will, soll eben auch dort einkaufen wo Frauen in Topjobs sind"...

Turbokapitalismus und sozialistische Gleichschaltung passen nicht gut zusammen - oder gerade doch?

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