Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Männer mit einem Satz abgefertigt

Christine ⌂, Monday, 11.10.2010, 18:01 (vor 5574 Tagen) @ Garfield

Hallo Garfield,

Auch in Kriegen war es also schon immer so, daß es überall dort, wo es
Frauen schlecht erging, Männern noch viel übler erging. Das wird auch im
Kongo nicht anders sein.

Ralf hatte dazu im Femdisk-Forum einiges Erschütternde im Original eingestellt und die wichtigsten Passagen später übersetzt. Ein Absatz daraus wurde im FemokratieBlog eingestellt.

“Jeden Tag untersuchten wir Belege für die Morde: Kastrierte Männer, die man verbluten lässt, Männer denen die Ohren abgeschnitten und die Augen ausgestochen waren, abgebrannte Hütten, in denen Leute eingeschlossen worden waren, Kinder mit eingeschlagenen Gesichtern, [...]. Jeden Tag wurden Frauen aus den IDP-Lagern geschickt, um Feuerholz und Wasser zu besorgen, trotz des konstanten Risikos, vergewaltigt [...] zu werden. Sollten Männer in der Lage sein, sich aus dem Lager zu entfernen, riskierten sie Kastration und Mord. So entscheiden sich Familien, dass Vergewaltigung das kleinere Übel ist.”

“Wenn sie die Camps verlassen, sind Frauen anfällig für Angriffe und Vergewaltigung. Darüber werden wir korrekt informiert. Kastration und Genitalfolter an Männern werden ebenfalls , wie Vergewaltigung, als ein Mittel des Terros benutzt [...], aber wir werden selten darüber informiert. Es gibt z.B. keine Erwähnung von Amnesty International oder Human Rights Watch über die Benutzung von Kastration als “eine Kriegswaffe” oder “ein Mittel des Terrors”, weder im Darfur noch im Kongo.”

http://www.femdisk.com/includef.php?path=forum/showthread.php&threadid=4087

Gruß - Christine

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein


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