Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Meine eMail an den Frauenbeauftragten

Oliver, Tuesday, 12.10.2010, 16:47 (vor 5573 Tagen) @ Oliver

Sehr geehrter Gleichstellungsbeauftragter,

Als Gleichstellungsbeauftragter sind Sie ja der Politik des Gender Mainstreaming verpflichtet und somit auch zuständig für die Gleichstellung der Männer. Dabei gibt es aus offensichtlich sehr viele Punkte, bei denen nachweislich Männer benachteiligt werden, z.B.:

- Wehr-/Zivildienst. Nur Männer werden verpflichtet.
- Quotenregelung. Bei gleicher Qualifikation dürfen Frauen bevorzugt werden.
- Gleichstellung. Von der Wahl zur Gleichstellungsbeauftragten werden Männer ausgeschlossen: sie dürfen weder wählen noch gewählt werden.
- Männer müssen zwangsweise in ein staatliches Rentensystem einbezahlen, das für sie wegen der 6 Jahre geringeren Lebenserwartung erheblich schlechtere Renten erwirtschaftet als Frauen.

Diese vier Punkte verstoßen gegen das Grundgesetz, Art.3, denn hier werden Männer PER GESETZ benachteiligt und Frauen bevorzugt: Niemand darf wegen seines Geschlechtes bevorzugt oder benachteiligt werden.

Doch es gibt noch zahlreiche weitere Punkte:

- Männer sterben statistisch ca. 6 Jahre früher. Warum nehmen Politik und Gesellschaft das einfach hin, warum ist das kein Thema in der sonst allgegenwärtigen Gleichstellungsdebatte?
- Gesundheit. Es gibt einen (aufwändigen und teuren)Frauengesundheitsbericht, die meisten Länder unterhalten Frauengesundheitszentren. Männer: Fehlanzeige.
- Scheidung, Sorgerecht, Unterhaltspflicht: Die RechtsPRAXIS bevorzugt Frauen
- Vaterschaftsfeststellung: Kein praktikables Verfahren.
- Häusliche Gewalt: Der Feminismus hat ein Klischee in der Öffentlichkeit etabliert: Männer = Täter, Frauen = Opfer. Nahezu alle Forschungsarbeiten widersprechen an dieser Stelle und gehen von einer ungefähren Gleichverteilung der Gewalt zwischen den Geschlechtern aus.
- Bildung. Mädchenförderung in allen Bereichen, Jungen werden vernachlässigt. Abi-Quote der Jungen liegt mit nur 40% weit unter der der Mädchen (60%).
- Männer haben nicht nur die besten, sondern auch die schlechtesten und gefährlichsten Jobs: Bau, Müllabfuhr, Soldat, Kanalreinigung. Wird von Ihnen auch hier in gleicher Weise wie für DAX-Vorstände oder Behördenleitung Gleichstellung gefordert?
- Selbstmordrate der Männer liegt mit ca. 80% weit über der der Frauen
- Obdachlosen-Zahlen der Männer (ca 90%) liegen weit über den Zahlen der Frauen
- Berufsunfalltote sind 94% Männer
- die Afghanistan-Gefallenen haben ausschließlich männliche Vornamen
- die Haushalts-Unfall-Toten sind etwa zu 80% Männer.

Nein, Frauen sind in unserer Gesellschaft keinesfalls benachteiligt. Aus interessierten Kreisen wird das zwar immer wieder gerne behauptet (schließlich geht es um viel Geld für Posten und Förderprogramme) und es hat den Anschein, dass so manche Frau sich nur in einer Opferrolle so richtig wohl zu fühlen scheint, aber die Faktenlage sieht doch etwas anders aus.

Männer haben eine deutlich kürzere Lebenserwartung (6,16 Jahre), sie stellen rd. 90% der Obdachlosen, über 2/3 der Selbstmordopfer und 94% der Berufs-Unfall-Toten.
Jungen werden in unseren Schulen immer schwerer benachteiligt und fallen entsprechend immer weiter zurück, junge Männer unterliegen der Wehrpflicht und werden damit schwer diskriminiert, auch bedingt durch die Wehrpflicht ist die Jugendarbeitslosigkeit bei Männern deutlich höher als bei Frauen, Männer zahlen die gleichen Rentenbeiträge, obwohl ihre Lebenserwartung deutlich niedriger ist, Vorsorgeuntersuchungen für Frauen werden deutlich früher bezahlt, Mütter sind rechtlich deutlich besser gestellt als Väter, bis heute hat ein Vater kaum Möglichkeiten legal klären zu lassen, ob er wirklich der biologische Vater seines Kindes ist, im öffentlichen Dienst hat ein Mann gegen eine weibliche Mitbewerberin deutlich schlechtere Chancen, usw. Eine Quotenregelung gibt es nur für Frauen, keine für Männer. Nicht mal in Bereichen, wo Frauen eine Mehrheit von über 90 Prozent haben (Grundschule und Kindergarten)

Ich möchte Sie auch bei evt. dienstlicher Nicht-Zuständigkeit bitten, zu jedem der 16 Punkte eine kurze Stellungnahme zu schreiben, ob auch Sie darin eine Benachteiligung von Männern/Jungen sehen und was Sie auftragsgemäß persönlich dagegen tun werden.
Bei Nicht-Zuständigkeit gibt es zB Möglichkeiten von Vorträgen, Info-Veranstaltungen und Info-Broschüren etc.

Herzlichen Dank

Ihr

Oliver

--

Liebe Grüße
Oliver


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