Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Stadtmensch, Prof. Hollstein und sein Problem mit dem Mannsein

Christine ⌂, Monday, 08.11.2010, 11:30 (vor 5603 Tagen) @ Schweizer

Jene unter uns, die schon länger dabei sind, werden Stadtmensch noch kennen. Er gehört(e in Foren) zu jener Sorte Schreiber, die stets mit scharfer Zunge und spitzer Feder geschrieben haben ;-)

Seit längerer Zeit betreibt er eine eigene Homepage und widmet sich nicht nur, aber auch dem Thema Feminismus.

Professor Hollstein hat ein Problem mit Männern und deshalb schreibt er böse Artikel gegen Männer. Der jüngste Anlass für eine weitere Tirade war der - wie kann das sein - immer noch nicht verurteilte Jörg Kachelmann. Hollstein nennt ihn >widerwärtig«, weil Kachelmann eine härtere Gangart des Sex bevorzugt als der Blümchensex, wie er wohl bei feministisch inspirierten Männern vorkommt (ich kenne mich beim Thema Blümchensex jezz nicht so gut aus).

[..]Es ist eigentlich auch nicht so interessant, mit welchen Vorurteilen Hollstein da hadert, denn inhaltlich ist das, was er Männern pauschal unterstellt - um es mal freundlich auszudrücken - der reinste Bullshit. Man kennt denselben Sermon auch von anderen wie Gersterkamp, dem jüngst hier besprochenen Prof. Höying, den selbsterklärten Nicht-Machos bei den Grünen usw. usf. Mit keinem dieser devoten Männer ist eine sachliche Diskussion, ist eine unvoreingenommene Abwägung der Pros & Cons in Bezug auf Geschlechterfragen überhaupt vorstellbar. Aber sie sind als Psychogramm von erstaunlichem Unterhaltungswert, denn sie ziehen u.a. Hohn und Spott an wie mediale Fliegenfänger (was mir jedesmal ein breites Grinsen auf die Wangen zaubert).

[..]Da ich permanent einen Schalk im Nacken habe, würde ich angesichts der Hollsteinschen Fundamentalkritik sogar eher dazu tendieren: Ist der Ruf (der Männer in dem Fall) erstmal ruiniert, lebt's sich leichter ungeniert! Was nichts anderes heißen soll als das: Solche Pauschalkritik, wie sie von Hollstein und Konsorten wie besoffen übers Land posaunt wird, ist nicht nur sachlich völlig daneben, sie ist in ihrem eigenen Sinne kontraproduktiv - aber sie merken es nicht einmal!

Mehr http://www.stadtmensch-chronicles.de/detailansicht.html?&tx_ttnews[backPid]=23&tx_ttnews[tt_news]=42&cHas...

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein


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