Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Eine mögliche Definition des heutigen Feminismus

Dragman, Vogelsberg, Friday, 19.11.2010, 02:11 (vor 5593 Tagen) @ Manifold

Die Ideologie des Feminismus erklärt die Frau zum ewigen Opfern des sogenannten Patriachats: einst, jetzt und morgen. Vorgeblich handelt er zum Wohle der Frau. Tatsächlich nimmt er sie zur Geisel, um seine Interessen durchzusetzen, die dem Konvolut der kollektivistischen (vulgo: linker/rechter) Glaubenslehren entstammen. Insofern der "neue Mensch als glücklicher Sklave" das Endziel eines jeden Kollektivismus' ist, gilt dies auch für die Frau, die heute zweifelsfrei chronisch privilegiert, dies zukünftig nicht mehr sein wird. Auch sie wird dann Sklave des neuen "Kollektiv-Adels" (Neo-Nomenklatura) sein.

Die kollektivistischen Grundannahmen des F. sind gegen das Individuum gerichtet; sie stützen sich auf geschichtsverfälschende Theoriekonvulute, die bis heute die Beweise des Zutreffens und Funktionierens schuldig geblieben sind. Sämtliche kollektivistischen Regime sind unter Hinterlassung von Hunderten von Millionen Opfern gescheitert, ganz gleich, ob sie als links oder rechts bezeichnet wurden.

Die Arbeiterklasse als Avantgarde des Linkskollektivismus hat historisch versagt. Marcuse erklärte ausdrücklich die Frau zur neuen Speerspitze des kollektivistischen Umsturzes. Dabei beachtete er die intrinsische Neigung der Frau zur repressiven Toleranz und kulturellen Hegemonialität. Diese Eigenschaften ergänzen sich hervorragend mit dem autoritären Von-oben-herab-Vorgehen (top-down-procedure) der Kollektivisten und der von diesen installierten "Politischen Korrektheit" als universellem Unterdrückungsinstrument.

Der F. stellt sich derzeit als selbstermächtigende frauenzentrierte, pathologisch-narzisstische Männerfeindlichkeit mit wahnhafter Ausgestaltung dar, der tatsächliche Gleichberechtigung ablehnt. Diese würde auch Gleichverpflichtung bedeuten, welche aktuell der feministischen Strategie abträglich ist. Stattdessen faselt er von Gleichwertigkeit und Gleichstellung, was allerdings nicht anders als Gleichschaltung aller Individuen bedeutet.

Anders als bisher geht das totalitär-kollektivistische Dogma des F. weiter: Es fordert die "Abschaffung" der Geschlechter bzw. postuliert, dass es diese gar nicht gäbe, vielmehr seien sie lediglich "soziale Konstrukte", die, grundsätzlich gesellschaftlich generiert, jederzeit und beliebig wandelbar seien. Diese Wahnvorstellung präsentiert sich uns in der Gestalt der sozial-verzwitternden Geschlechtlosenideologie des Gender-Mainstreaming. Dass dabei biologische und naturwissenschaftliche Tatsachen nicht hindern, liegt in der neurotischen Natur des Feminismus als Spielart des Kollektivismus.

Insofern der F. nur ein Derivat des Kollektivismus ist, muss zwar auch er mit allen Mitteln bekämpft werden, das prioritäre Ziel ist aber die Vernichtung des Kollektivismus. Nur auf dieser Grundlage kann eine möglichst breite und umfassende sowie massenwirksame Front gegen beide aufgebaut werden.

Dragman

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Vergil: "Varium et mutabile semper femina." (Immer schwankend und wechselnd ist das Weib.)


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