Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Chinesische Lösung = US Lösung?

Rainer ⌂, Saturday, 20.11.2010, 16:31 (vor 5591 Tagen) @ Referatsleiter 408

Das Problem daran ist bloss, eine "chinesische Lösung" wird es hier nicht
geben.

Nach Cina und Iran sehen die USA einen gesetzlichen Eingriff in das Domain Name System vor (DNS):

Der zuständige Justizausschuss des US-Senats hat einstimmig für ein umstrittenes Anti-Piraterie-Gesetz gestimmt. Der Combating Online Infringement and Counterfeits Act (COICA) soll es US-Behörden ermöglichen, Websites sperren zu lassen, wenn sie mutmaßlich Urheberrechtsverletzungen begünstigen. Auf Anweisung eines Staatsanwalts sollen Domains entweder vom Provider oder der zuständigen Domain Name Registry blockiert werden. Im Fall von .com-, .org- und .net-Domains wäre das beispielsweise VeriSign.
Sind weder Provider noch Registrar in den USA greifbar, sieht COICA Eingriffe in das Domain Name System (DNS) vor. Die US-Staatsanwaltschaft soll in der Folge Provider, Werbetreibende sowie Zahlungsdienstleister dazu zwingen können, keine Geschäfte mehr mit den "rechtswidrigen" Sites zu machen.
Seit COICA im September vorgelegt worden war, verursachte der Entwurf vielerorts Beunruhigung. Die darin vorgesehen Sperren bedeuten einen tiefen Eingriff in das DNS. Kritiker sprechen von Zensurmaßnahmen und Verfassungswidrigkeit, weil der Vorschlag die Meinungsfreiheit gefährde.

http://www.zdnet.de/news/digitale_wirtschaft_internet_ebusiness_us_justizausschuss_billigt_netzsperren_fuer_urheberre...
Rainer

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo


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