Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Nachtrag zu Bischof Mixa

Christine ⌂, Monday, 26.02.2007, 13:00 (vor 6917 Tagen) @ Christine

Hi nihi,

Im übrigen kann man nach der Sendung auch Kommentare zu der Sendung
und den Personen abgeben.

Dürfte aber eine interessante Sendung werden; für mich ein Grund, nach
langer Zeit mal wieder Christiansen einzuschalten. Mal sehen, wie
"unparteiisch" die angebliche "Moderatorin" heute mal wieder agiert.


Ich habe auch nach langer Zeit mal wieder Christiansen geschaut, war aber
alles in allem enttäuscht. Ich würde diese Sendung eher als Kuschelsendung
einstufen, denn alle waren sich einig, das nur Mütter sehr belastet sind,
von Vätern kaum eine Spur. Hätte der Bischof nicht ab und zu mal von
Vätern gesprochen, man könnte glauben, Väter existieren überhaupt nicht.

Interessant die Vorstellung der Teilnehmer. Herr Grupp als
konservativer, aber sozial gesinnter Unternehmer ist mir schon oft
positiv aufgefallen.


Er hatte zumindest klare Vorstellungen, die sich ja auch mit dem Großteil
der Bevölkerung decken.

Und dann Gabriele Kuby, Soziologin und Publizistin. Oh weh, dachte ich
schon, aber:

"Gabriele Kuby plädiert für eine klare Priorität: "Erst die
Bedürfnisse der Kinder, dann der Beruf." So hat sie es selbst mit
ihren drei Kindern praktiziert. "Ich schiebe das Kind nicht raus,
wenn es mir gerade passt, sondern wenn das Kind reif ist und in
die Welt will", sagt Gabriele Kuby. Kinderkrippen sind für sie eine
Notlösung. Die Politik und die Gesellschaft müssen erkennen, dass
Kinder die oberste Priorität haben, denn nur so werden sie zu
psychisch gesunden, leistungsfähigen Bürgern. "Zwar habe die
Emanzipation die Ebenbürtigkeit von Männern und Frauen gebracht,
aber jetzt werden die Männer entmachtet von Frauen, die zu
dominant werden." Frau Kuby wendet sich in ihren Büchern und
Thesen gegen die Konsum- und Spaßgesellschaft, weil sie nicht
zukunftstauglich ist.


Sie hat zwar auch nicht von Vätern gesprochen, aber zumindest den Bericht
(Studie?) aus Schweden erwähnt, das die nämlich gerade zurückfahren, wie
hier kürzlich von Rainer eingestellt wurde.
Als sie aber davon sprach, das die Kinder aus diesen 25 Jahren psychisch
überdurchschnittlich auffällig seien, da kam zumindest mal kurz Gegenwind,
den Christiansen aber schnell unterbunden hat.
Apropos Christiansen: Natürlich mußte sie nach dem neuen Vater in diesem
Land schreien, den es angeblich nicht gäbe. Manche Leute sollten sich ab
und zu mal im "normalen" Volk umsehen, es würde den Horizont glatt
erweitern.


Ein Satz von Bischof Mixa ist leider untergegangen: Er hat die Befürchtung, das die 750.000 Krippenplätze nur der Anfang wären und der Staat sich immer mehr in Familien einmischen würde.
Leider wurde darauf nicht eigegangen und das sehe auch ich in Zukunft auf uns zukommen.

Gruß - Christine

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein


gesamter Thread:

 

powered by my little forum