OT: CO2 und Klimawandel bzw. die Begrenzung dessen Ausstoßes
Etwas zur Entstehung des Klimas:
http://www.spatzseite.de/pdf/sptz2007.pdf
In diesem pdf steht im Artikel vom 04.03. auch ein interessanter Ansatz zur Entstehung des Klimas (von griechisch klima Neigung, Witterung). Es kommt beim Klima auch darauf an, wo sich unser Sonnensystem innerhalb der Milchstraße befindet. Damit könnte man auch begründen, warum die Erde zyklisch warum und kalt wird, da wir ja auch um den Kern der Milchstraße kreisen.
Daß CO2 der Grund sei ist wieder nur für die Herrschenden interessant, da sie durch den "Mangel" verdienen. Darf man nicht mehr CO2 ausstoßen, hält man CO2-produzierende Dinge knapp und kann ihren Preis erhöhen.
Freundliche Grüße
Conny
OT: CO2 und Klimawandel bzw. die Begrenzung dessen Ausstoßes
Hallo Conny!
Wenn ich irgendwelche Meldungen zur "Klimakatastrophe" höre, dann muß ich immer an eine Karte denken, die in meiner Schulzeit im Vorbereitungsraum für den Geografie-Unterricht hing.
Die Schule wurde Ende des 19. Jahrhunderts gebaut, und es gab dort noch viele Relikte aus dieser Zeit. Diese Karte gehörte dazu - sie ist wohl so etwa um 1900 herum gedruckt worden.
Man hat nämlich damals schon festgestellt, daß das Klima sich seit dem 19. Jahrhundert allmählich wieder erwärmt, und man kalkulierte schon damals - ganz ohne die heutige moderne Industrie - ein Abschmelzen der Polkappen und dadurch eine Erhöhung des Meeresspiegels ein. Die Karte zeigte nun die Gegenden an den deutschen Küsten, die in Zukunft von Meer überflutet sein würden.
Fakt ist, daß im 19. Jahrhundert eine Periode endete, die Klima-Forscher als "Kleine Eiszeit" bezeichnen. Diese Periode begann etwa um 1300 und war zunächst tatsächlich eine Katastrophe für die Menschen in den betroffenen Regionen, auch in Mitteleuropa. Die Landwirtschaft war damals noch relativ uneffektiv, und der Klimawandel traf die Menschen deshalb besonders hart. Es gab jetzt immer wieder Mißernten und dadurch Hungersnöte. In manchen Gegenden fielen ganze Produktionsketten weg. Z.B. konnte man in England bald nicht mehr Wein in großem Maßstab anbauen.
Verglichen damit wird die jetzige Erwärmungsphase weit weniger katastrophal ausfallen. Sie wird natürlich Nachteile mit sich bringen, z.B. häufigere und stärkere Stürme, mehr Ungeziefer durch die milden Winter oder im Sommer auch mal austrocknende Flüsse und Hochwasser in regenreichen Zeiten, aber diesen Nachteilen werden auch Vorteile gegenüber stehen. Es wird möglich sein, in der Landwirtschaft Pflanzen anzubauen, die bisher nur in südlicheren Regionen gedeihen. Die Menschen müssen in den kühleren Monaten weniger heizen, man braucht keine Winterkleidung mehr usw..
Aber daraus ergeben sich schon für diverse Unternehmen verschiedene Probleme. So wird man in Zukunft weniger Heizmaterial verkaufen, schon jetzt beklagen sich die Textil-Händler über sinkenden Absatz von warmer Kleidung, Schneeketten und Winterreifen werden weniger verkauft werden...
So überlegt man nun natürlich, wie man die Menschen dazu zwingen kann, trotzdem weiter viel Geld für solche vom Klimawandel betroffenen Produkte auszugeben. Bei Winterbekleidung ist das natürlich schwierig - da kann man den Umatzrückgang nur zähneknirschend akzeptieren und wärmere Kleidung zum großen Teil aus dem Programm nehmen. Bei Winterreifen hatte man wenigstens noch die Möglichkeit, die Autofahrer gesetzlich dazu zu zwingen, zumindest bei Schnee und Eis mit Winterreifen zu fahren, in der Hoffnung, daß die Masse der Autofahrer deshalb entweder vorsorglich weiterhin Winterreifen kauft oder aber sich kurzfristig damit eindeckt, wenn es Eis und Schnee gibt - und dann die in der Zeit deutlich höheren Preise dafür zahlt.
Bei Heizmaterial wird das aber schon schwieriger. Man kann niemanden dazu zwingen, mehr Heizmaterial zu kaufen, als er tatsächlich benötigt. Und bei sinkendem Absatz wird es schwer, die Preise fröhlich weiter zu erhöhen. Der Staat kann aber Steuern für Heizmaterial erhöhen, oder er kann die Menschen dazu zwingen, alte, noch funktionierende Heizungen durch neue zu ersetzen. Dazu braucht man aber eine Begründung, und die liefert der Klimawandel.
Man kann den Menschen auch den Zugang zu billigem Heizmaterial wie Holz aus dem Wald erschweren. Z.B. indem man immer strengere Auflagen dafür einführt (Besitz eines Motorsägenführerscheins, Vorschriften für teure Schutzausrüstung und für die Zahl der am Holzeinschlag mindestens beteiligten Personen usw.) oder einfach indem man Holz nur noch an Händler abgibt und Privatpersonen einfach nicht mehr erlaubt, sich selbst Holz aus dem Wald zu holen.
Man kann den Menschen durchaus auch das Heizen mit Holz ganz verbieten. So geschehen in Berlin, wo die Bürger gesetzlich gezwungen wurden, ihre Kachelöfen von den Schornsteinen zu trennen. Die müssen da seitdem meist mit Gas heizen. Für die Unternehmen, die in der Gegend das Gas liefern, dürfte das dort die Umsatzeinbußen durch den Klimawandel mehr als ausgleichen. Als Vorwand diente dabei die Verringerung der Feinstaubemissionen.
Apropos: Die Auto-Industrie beklagt sich ja auch schon lange über schlechte Geschäfte und sinkende Umsätze. Auch da hilft der Vorwand der Feinstaubemissionen. So kann man nämlich zumindest Großstädte für bestimmte Autos sperren. Das betrifft grundsätzlich schon Millionen Menschen, die in Großstädten leben, arbeiten und/oder einkaufen. Selbst wenn sie schadstoffarme Autos fahren, müssen sie sich eine Plakette holen, wobei sie wieder ein paar Euro loswerden. Und Besitzer älterer Autos werden dazu gezwungen, sich neue Autos zu kaufen und dafür langjährige Belastung durch Kreditraten in Kauf zu nehmen. Damit Kommunen, Großunternehmen und der Staat davon nicht betroffen sind, gibt es natürlich diverse Ausnahme-Regelungen, so daß beispielsweise alte Dieselfahrzeuge aus kommunalen Fuhrparks ohne irgendeinen Katalysator oder Rußfilter weiter fahren dürfen, obwohl gerade die viel Feinstaub in die Luft blasen. Das alles kann man dann nach und nach flächendeckend etablieren.
Alles das gibt dann zusätzlich noch die Möglichkeit, die Menschen bei Zuwiderhandlungen mit Bußgeldern abzuzocken. Wenn z.B. ein Hausbesitzer nicht genügend Geld hat, um die immer wieder neuen Auflagen und gesetzlichen Vorschriften z.B. in Bezug auf Wärmedämmung, Heizung, Abwasserrohre usw. zu erfüllen, dann kann man ihn immer noch entweder über Kreditzinsen oder über Bußgelder abzocken.
Mit dem "Energiepaß" hat man auch schon den Grundstein für eine Art "Haus-TÜV" gelegt. Momentan braucht man den "nur", wenn man ein Haus verkaufen oder vermieten möchte. Man muß dann mehrere hundert Euro nur dafür zahlen, daß ein Energieberater alles das in den Paß einträgt, was ein einigermaßen informierter potenzieller Käufer oder Mieter auch ohne Paß sieht. Natürlich inklusive Mehrwertsteuer.
In Zukunft wird das so laufen, daß jeder Hausbesitzer mit solch einem "Energiepaß" nachweisen muß, daß sein Haus die gerade gültigen Genzwerte einhält. In dem Zusammenhang kam schon der Vorschlag, die Bezirksschornsteinfeger in Zukunft auch als Energieberater einzusetzen. Die haben nämlich schon die nötigen gesetzlichen Vollmachten, um sich auch gegen den Willen eines Hausbesitzers Zugang zum Haus zu verschaffen und ihre Leistungen in jedem Fall in Rechnung zu stellen, auch wenn diese Leistungen gar nicht nötig waren. (So müssen beispielsweise auch Besitzer von nahezu emissionsfreien Heizungen Gebühren für die Reinigung des Schornsteins zahlen, obwohl es da gar nichts mehr zu reinigen gibt.)
Diese Abzocke würde ohne das Schreckgespenst der "Klimakatastrophe" nicht einfach so akzeptiert werden. Deshalb muß man dieses Schreckgespenst in den Medien immer wieder zeigen und die Menschen damit sozusagen reif bomben für diverse Abzocke. Man begnügt sich natürlich nicht damit, die durch den Klimawandel zu erwartenden Umsatzeinbußen auszugleichen - nein, man will selbstverständlich immer mehr aus den Menschen herausholen. Daß bei einer steigenden Anzahl von Menschen aber nicht mehr zu holen ist, wird ignoriert. Wer sich z.B. als Hausbesitzer die zunehmende Abzocke nicht mehr leisten kann, der kann sein Haus ja verkaufen und dann zur Miete wohnen - so kann man ihn dann auch gut abziehen.
Im Mittelalter bildete sich auf ähnliche Weise ürigens die Leibeigenschaft heraus. Der wesentliche Faktor dabei war die Wehrpflicht. Jeder Landbesitzer war wehrpflichtig. Das war kein finanzielles Problem, solange es reichte, zu Fuß mit einem Speer und einem Holzschild bewaffnet zum Wehrdienst zu erscheinen. Sowas konnte man sich leicht selbst basteln. Die Waffentechnik entwickelte sich dann aber weiter, und so wurden immer höhere Ansprüche an die Ausrüstung eines Wehrpflichtigen gestellt. Wer sich das nicht mehr leisten konnte, mußte sein Land verkaufen und dann für den neuen Grundherren arbeiten. Das war für die erste Generation vielleicht noch ein relativ gutes Geschäft, für die nachfolgenden Generationen aber nicht mehr. Die Großgrundbesitzer trieben die Waffenentwicklung dann bewußt voran, um immer mehr kleinere Landbesitzer zum Verkauf ihres Landes zu zwingen und sich daran zu bereichern. So entwickelte sich dann in Europa die schwere Panzerreiterei.
Ähnlich läuft das heute im Immobiliensektor ab. Man muß sich nur mal ansehen, auf welchen Dächern Solarzellen montiert sind. Das sind meist entweder Dächer von neuen, sehr teuren Häusern, oder aber Dächer von normalen, älteren, aber gut sanierten Häusern. Die ersteren gehören Menschen mit hohen Einkommen, die letzteren gehören oft Menschen mit Durchschnittseinkommen, die diese Häuser geerbt haben, so keine Belastung durch Kreditraten schultern müssen und sich deshalb Solaranlagen leisten können. Dann gibt es noch einige, die eine höhere Geldsumme gewonnen oder geerbt haben und sich so ein neues Haus inklusive Solaranlage leisten können. Aber für den Rest der Hausbesitzer ist so etwas einfach unerschwinglich. Da kann man sich vorstellen, was passieren wird, wenn man diese Menschen mit immer strengeren Grenzwerten abzockt, unter dem Vorwand, die globalen CO2-Emmissionen um Bruchteile von Prozentpunkten senken zu wollen. Und selbstverständlich wird sich das auch auf die Mieten auswirken, denn die Vermieter müssen die so fälligen Modernisierungskosten ja auch auf die Mieten umlegen, wenn sie nicht in den Ruin getrieben werden wollen. Da sie die Kosten erst einmal vorstrecken müssen, werden viele Vermieter dafür Kredite aufnehmen - das macht die Banken noch reicher und erhöht die Mieten noch mehr.
Freundliche Grüße
von Garfield
OT: CO2 und Klimawandel bzw. die Begrenzung dessen Ausstoßes
Der von mir sehr geschätzte Egon W. Kreutzer bringt es zum zum Thema CO2 auf den Punkt:
Am besten wäre allerdings, nicht mehr auszuatmen.
Mit der Atemluft emittiert die "Verbrennungsmaschine Mensch" jeden Tag ungefähr 1kg CO2 pro Person in die Atmospäre. Das sind - auf Europa bezogen - 182 Millionen Tonnen pro Jahr, menschliche, vollbiologische CO2-Erzeugung.
Netter Nebeneffekt: Wer nicht mehr atmet, schaltet auch keine Glühbirne mehr ein.
Pech allerdings für die Automobilindustrie: Wer nicht mehr atmet, kauft nämlich auch kein Auto mehr.[/i]