Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Anita Heiliger vs. Gerhard Amendt

Maxx, Zürich, Monday, 05.03.2007, 13:06 (vor 6910 Tagen) @ Mirko

(...) So meinen die Autorinnen, nach dem sie das Streben des Sohnes als Schwanken zwischen dem männlichen Bösen und dem weiblichen Guten im Schlachtengetümmel der Identitätsfindung beschrieben haben: "In der Abgrenzung (vom Vater) und der Identifikation mit der Mutter konnten sie (die Söhne) ein solches (patriarchales, G.A.) Rollenbild für ihre eigene Identität zunächst ablehnen." Die Größenphantasie, die diese Illusion beflügelt, legt das neue Arrangement der Geschlechterverhältnisse in die Hände umbaufreudiger Frauen. Sie richten durch strategisch geleitete Erziehung ihre Söhne so her, daß der patriarchale Vater keine Herrschaft mehr über sie gewinnt. Die symbiotische Mutteridentifizierung gerät damit zum Modell für eine ideale Geschlechteridentität des Mannes. In dieser elternschaftspolitischen Vision wird es gar keine Identifizierung des Sohnes mit seinem Vater mehr geben. An deren Stelle tritt vielmehr eine feindselige Unterwerfung. Wenn der Sohn nach dieser Vision in der Pubertät zum Vater wechseln möchte, dann kann das nicht sein Wunsch sein, sondern allenfalls die unvermeidbare Unterwerfung unter sein tyrannisches Regiment.(...)

Liebe Autorinnen, träumt mal schön weiter!
In euren perversen Phantasien habt ihr, grosskotzig wie ihr seid, folgendes übersehen: Männliche Jugendliche können denken!

Gruss
Maxx

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Two Beer or not two Beer (Django Edwards)


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