Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Mal drei Stück

Christine ⌂, Saturday, 11.12.2010, 11:07 (vor 5571 Tagen) @ Timothy

Femi: Es ist eine Schande das Frauen immer noch x % weniger verdienen als
Männer, für die gleiche Arbeit.

Antwort: Wenn das wirklich wahr wäre würden sich die Unternehmen
förmlich darum reissen nur Frauen einzustellen, denn diese hätten dann
-für die gleiche Arbeit- einen unschlagbaren Preisvorteil auf ihrer Seite.
Da dem aber nicht so ist, resultiert deine Behauptung aus der fehlenden
Fähigkeit Statistiken richtig zu interpretieren.

Diese Antwort funktioniert bei nachdenkenden Menschen immer. Das habe zumindest ich so erlebt.

Femi: Kinder gehören nach einer Trennung zur Mutter, denn die musste sich
auch vor der Trennung um das Kind kümmern. Noch immer leisten Frauen...

Antwort: Wenn sich im Trennungsfall Vater und Mutter um das Sorgerecht
sowie das Aufenthaltsbestimmungsrecht streiten, kann in diesen Fällen wohl
kaum von einer Pflicht, sondern vielmehr von einem Privileg gesprochen
werden, welches der Frau für die Dauer der Ehe zuteil wurde. Bei der
Scheidung, welche in 80 der Fälle von der Frau ausgeht, kann dem Vater
nicht mehr zugemutet werden auf die Wünsche der Frau rücksicht zu nehmen.

Das Argument mit dem Privileg sollte man sich in der Tat merken.

Femi: Unterhalt muss nach einer Trennung auf jedem Fall an die Frau
gezahlt werden, denn eine alleinerziehende Mutter kann nicht auch noch
arbeiten.

Antwort: 80% der alleinerziehenden Väter mit Kindern unter 7 Jahren in
der Schweiz arbeiten Vollzeit. Warum sollten das selbe nicht auch von
Müttern verlangt werden was für die überwältigende Mehrheit der
alleinerziehenden Väter ganz normal ist?

Diese Argumentation ist mir zu schwach. Wer sich in der Szene auskennt, der weiß, das es in der Schweiz kaum alleinerziehende Väter gibt. Siehe WikiMANNia -> Referate Das wurde zumindest auf dem Antifeminismus Treffen von der Interessengemeinschaft geschiedener und getrennt lebender Männer (IGM) vorgetragen.

Ich frage mich immer wieder, wie Mütter das früher mit viel mehr Kindern geschafft haben? Wenn man dann noch bedenkt, das es kaum Hilfsmittel wie Waschmaschine und dgl. gab, dann kann man heute nur noch von Irrationalität sprechen.
Vielleicht fällt irgendjemandem einen bessere Argumentation ein.

Gruß - Christine

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein


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