Deutschland ist kein Frauenland
... heißt es bei Welt Online.
Viele werden über die Jahre und Jahrzehnte eher den gegenteiligen Eindruck gewonnen haben. Aber klar, hier geht es natürlich mal wieder um den (vermeintlichen) Aufreger und Skandal schlechthin. Den geringen Anteil von Frauen in den Chefetagen.
Handlungsbedarf besteht zweifellos, denn auch im Jahr 2010 sind die Führungsetagen deutscher Unternehmen noch fast ausschließlich in Männerhand. Wie die McKinsey-Studie ergab, konnten Dax-Unternehmen ihren Frauenanteil in den Aufsichtsräten seit 2007 um gerade einmal zwei Prozentpunkte auf 13 Prozent steigern. Klassenprimus Norwegen führt das Ranking mit einem Frauenanteil von 32 Prozent an - was auch darauf zurückzuführen ist, dass die Skandinavier vor zwei Jahren eine gesetzliche Frauenquote für die Kontrollgremien börsennotierter Konzerne einführten.
Überraschender ist dagegen, dass sogar das für seine ausgeprägte Machokultur berüchtigte Spanien mehr Dynamik bei der Frauenpräsenz an allerhöchster Stelle verzeichnet als Deutschland: Hier legte der Anteil an Damen in Aufsichtsräten der größten börsennotierten Konzerne immerhin um sechs Prozentpunkte auf zehn Prozent zu - was Experten auch damit erklären, dass das Thema Vielfalt dort schon früher als hier öffentlich diskutiert wurde und entsprechend der Druck auf die Unternehmen spürbar gestiegen ist. In Vorstandsetagen bringen es die 35 größten börsennotierten Unternehmen des südeuropäischen Landes heute immerhin auf einen Frauenanteil von sechs Prozent. Hierzulande sind es dagegen magere zwei Prozent.
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Die Autorin "Ileana Grabitz" kämpft halt an vielen Fronten ...
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Artikel zumindest bewerten
Was heißt schon leider? Die letzten Beiträge auf ihren superempathischen und hochnotwichtigen Erguss, hat sie auf der Kommentarseite ohne Ende zensiert (-> vgl. hier oder hier)
Eine einsame "Göttinnen-Kriegerin" auf verschlungenen Pfaden eben
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Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)
Ich finde es immer wieder erstaunlich
wieviel Aufruhr die Femis darum machen das doch nun endlich bitteschön die holde Weiblichkeit bei diesen (wieviele sind es, 300?) Pöstchen berücksichtigt wird.
Als würde das ganze Schicksal der 99,99 % Frauen die für diese Posten noch nichteinmal im entferntesten infrage kämen, und dies auch genau wissen, davon abhängen.
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"In dubio pro femina - Im Zweifel für die Frau"
Grunsatz westlicher Gesetzgebung und Rechtsauslegung
PS: Dafür ist jeder vierte DAX Vorstand Ausländer ;-)
Da is die Quote dann schonmal erfüllt...
http://www.wiwo.de/management-erfolg/jeder-vierte-dax-vorstand-ist-auslaender-438132/
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"In dubio pro femina - Im Zweifel für die Frau"
Grunsatz westlicher Gesetzgebung und Rechtsauslegung
Ich finde es immer wieder erstaunlich
Richtig ! Und im übrigen auch 99,99 % der Männer, die ebenso niemals eine realistische Chance haben auf diese Posten zu kommen !
Deutschland ist kein Frauenland
Wie die McKinsey-Studie ergab, konnten Dax-Unternehmen ihren
Frauenanteil in den Aufsichtsräten seit 2007 um gerade einmal zwei
Prozentpunkte auf 13 Prozent steigern.
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Überraschender ist dagegen, dass sogar das für seine ausgeprägte
Machokultur berüchtigte Spanien mehr Dynamik bei der Frauenpräsenz an
allerhöchster Stelle verzeichnet als Deutschland: Hier legte der Anteil an
Damen in Aufsichtsräten der größten börsennotierten Konzerne immerhin
um sechs Prozentpunkte auf zehn Prozent zu - was Experten auch damit
erklären, dass das Thema Vielfalt dort schon früher als hier öffentlich
diskutiert wurde und entsprechend der Druck auf die Unternehmen spürbar
gestiegen ist.
Ahja. Ist schon interessant, wie man einen noch niedrigeren Frauenanteil in Spanien so umluegen kann, dass sich ein Vorwurf an Deutschland daraus konstruieren laesst: Hoehere Dynamik durch fruehere Thematisierung, ueberholen ohne einzuholen quasi