Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Arbeitsmarktbedingungen für Frauen verbessern

GENESISWORKS, Thursday, 08.03.2007, 14:50 (vor 6907 Tagen) @ Christine

Ich bekomme gleich bestimmt eine auf die Mütze, aber trotzden...ich wage mich mal wieder meine Meinung zu schreiben.
Deutschland verfällt mal wieder in einemn Wahn...und jetzt kommts....wie vor über 60 Jahren, da hat man auch vor lauter Wahn nicht erkannt ,was man da tut.
Bei über 4 Mio. Arbeitslose will man die Beschäftigungsrate der Frauen erhöhen.
Das geht aber nur wenn Männer arbeitslos gemacht werden, denn es fehlen ja über 4 Mio. Arbeitspläze. Leider leidet die komplette westliche Welt an desen Wahn.
Männer müssen bevorzugt Arbeit bekommen,schon allein weil bei Scheidung sie ja die sind die den Uterhal aufbrigen müssen.

Gruß

heute im Bundestag Nr. 063 - Pressedienst des Deutschen Bundestages
Do, 08. Maerz 2007 Redaktionsschluss: 11:00 Uhr

11. Arbeitsmarktbedingungen für Frauen verbessern

Familie/Antrag
Berlin: (hib/WOL) Die Bundesregierung soll die Chancen von Frauen auf dem
Arbeitsmarkt stärken. Dies fordern die Koalitionsfraktionen in einem
Antrag (16/4558), der am Donnerstag im Bundestag beraten wird. In der
Begründung heißt es, die Erwerbstätigkeit von Frauen sei zwar von 58,7
Prozent im Jahr 2001 auf 59,6 Prozent im Jahr 2005 gestiegen, liege aber
weit unter der Männer-Quote mit 71,2 Prozent. Dagegen betrage etwa die
Beschäftigung von Frauen in Dänemark und Schweden 71 beziehungsweise 72
Prozent. Extrem auseinander gehe auch die Lohnschere in Deutschland mit 23
Prozent Unterschied zu Lasten der Frauen gegenüber dem Durchschnittswert
der Europäischen Union mit 15 Prozent (Vergleichszeitraum 2003). Der
Unterschied beim Stundenlohn betrage zwischen Männern und Frauen sogar 26
Prozent - und liege damit an der Spitze der Lohnunterschiede in der EU.
Diese Entwicklung schlage sich auch in anderen Feldern des deutschen
Arbeitsmarktes nieder - bei Ausbildung und Berufswahl, dem Anteil in
Führungspositionen, in der Forschung und im Bereich der Selbstständigkeit.
Obwohl die Regelung der Lohnfragen bei den Tarifpartnern liege und die
Regierung keine unmittelbaren Gestaltungsmöglichkeiten habe, sei sie
aufgefordert, das gleiche Recht von Frauen und Männern zu einem
Schwerpunkt des "Jahres der Chancengleichheit" zu machen und mit Nachdruck
voranzubringen. Die Gleichstellung müsse bei weiteren Reformen zur
Umgestaltung des Arbeitsmarkts stärker berücksichtigt werden. Die
Regierung soll die Tarifparteien "ermutigen", die Ungleichheit des
Entgelts bei gleichwertiger Arbeit zwischen den Geschlechtern zu
beseitigen. Gemeinsam mit den Tarifparteien sei auch zu prüfen, ob ein
freiwilliger Lohntest - wie in der Schweiz für Unternehmen mit mindestens
50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt und bereitgestellt - ein
sinnvolles Instrument sei, um geschlechtsspezifische Lohnunterschiede
festzustellen und zu beseitigen. Insgesamt legt die Koalition 21
Positionen vor, in denen gemeinsam mit Wirtschaftsverbänden,
Bundesländern, Forschungseinrichtungen und Arbeitsagenturen Verbesserungen
erreicht werden sollen.
--

Man muß das alles nicht verstehen, oder? Frauen können klagen, wenn
geschlechterspezifische Lohnnachteile bestehen, Gesetze gibt es zur
Genüge.
Diese Energien, die hier verpulvert werden, sollten sie lieber in andere
Projekte stecken, aber dazu reicht wohl die Intelligenz vieler
Politiker/innen nicht.

Gruß - Christine

--
7. Familienbericht http://dip.bundestag.de/btd/16/013/1601360.pdf
Seite 234, Familienarbeit: - Väter 70 Std. - Mütter 46 Std.
Siehe auch: http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=12360


gesamter Thread:

 

powered by my little forum